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wie mit Träumen umgehen ?

A

Atlantis

Gast
Hallo ihr Lieben,

:LS: ich hab doch tatsächlich auch mal was geträumt uuuund , tataaaa : ich erinnere mich sogar noch an das Geträumte. :DH
:cool: öhm, tja, wie immer ist das aber wiedermal ein toootal blöder Traum , der mir so gar nichts sagt, und den ich unter anderen Umständen nicht im geringsten beachten würde.
Die Umstände sind aber nunmal so, daß ich hier durch diese Traumplattform ja etwas mehr informiert werde, und so drängt sich die Vermutung auf, daß ein Traum nicht grundlos dahergeträumt kommt, sondern das er eine Botschaft bzw. ein Präsent mit sich führt.
Nur liegt es an dem Jenigen selbst, das Präsent anzunehmen, oder es aber nicht zu beachten.
Ok, ok, ich bin ein ziemlicher Traumbanause, aber es ist ja nie zu spät einen anderen Kurs einzuschlagen.:blum:
Ganz ehrlich, eigentlich glaube ich, daß hinter dem Traum nicht viel steckt. Sequenzen aus meinem täglichen Erleben.
Aber ich bin doch offen zu lesen, ob ihr etwas deuten wollt oder könnt.
Ach so und ja, ich könnte euch einige Interpretationen geben, aber die erscheinen mir nicht echt.
Ungefähr so, als wenn Kunstkenner vor einem abstrakten Werk stehen und die tollsten Interpretationen ergießen :rolleyes:.
Also:

Ich fahre mit Bekannten im Auto durch ein Dorf. Ich sehe die Leute im Auto nicht, weiß aber, wir machen einen Ausflug.
Obwohl ich die Umgebung nicht kenne, weiß ich , daß wir irgendwo ganz in der Nähe von Köln sind.
Wir fahren an einem Gebäude vorbei, welches das Prunkstück eines jeden Gruselfilms gewesen wäre.
Ich frage: Was ist das denn für ein Gebäude?
Wir halten an.
Der fordere Teil sieht aus wie eine recht normale katholische Kirche. Der hintere Teil ist riiiieeesig, uralt , aus Felssteinen. Eine Art Felsendom, aber eben echt spuky . Beieindruckend, und doch so, daß es einem die Haare aufstellt.
Wir gehen in den forderen Teil der Kirche, wo eine nette , blonde Frau uns begrüßt.
Wir fragen was es mit dem Gebäude auf sich hat.
Sie geht zielstrebig auf den alten Teil des Gemäuers zu, geradewegs zu einem riesigen Portal.
Ich denke:
Spinnt die ? Das darf sie gar nicht. Oh Schreck.
Und schon stößt sie das Portal auf. :WS
Ein eisiger Windzug weht uns entgegen. Durch das Portal blicke ich auf grauschwarze , sehr verstaubte Felsen, Spinnenweben. Irgendwie wie eine große alte Höhle. Sonst ist da nichts, keine Einrichtung, Bilder.
Aber ich will auch gar nicht weiter schauen, denn mein Gefühl sagt mir:
Das durfte sie nicht. Es gibt Orte, von denen ist es gut, wenn sie verschlossen sind. Man sollte es respektieren . Man muß nicht überall seine Nase herein stecken.
So habe ich auch genug gesehen, und flitze in den neuen Teil des Gebäudes.
Da stehe ich mit dem Gedanken :
Sie hätte das nicht tun dürfen, nun hat sie etwas die Tür geöffnet, gaaar nicht gut.

Dann bin ich aufgewacht, das Gemäuer noch vor Augen.

Mein erster Gedanke war dann:
seuftz, was für ein blööder Traum. Kann ich denn nicht mal was sinnvolles , liebliches , schönes träumen ?
Und so hätte ich ihn wegeschmissen. Aus den Augen aus dem Sinn. Aber dann mußte ich an diese Rubrik hier denken.
Zwei Ansätze habe ich, die ich hier interpretieren könnte. Ich schreibe sie aber noch nicht, möchte ersteinmal euch lesen.

vielleicht hat ja wer Lust,

Grüße von Herzen,

Biggi

PS.: Ach ja, und dann wollte ich ja auch noch wissen, wie ihr mit euren Träumen umgeht. Schreibt ihr sie auf, arbeitet ihr mit ihnen ?
 
C

carolcn

Gast
Liebe Biggi,

Ich bin in Träume deuten ganz gut. Denke ich mal.

ich nehme meine Träume ernst. Meisten kann ich selber deuten, mit Hilfe meiner Intuition .
Manchmal kann ich sie auch nicht sofort deuten, dann lasse ich es stehen, oft kommt mir die bedeutung dann im laufe des tages ganz spontan in den Sinn.

Manchmal träume ich auch für andere Menschen. Das kommt aber selten vor.

Ich weiss, Träume sind Hinweise für mich. Botschaften auf meinen Weg zu mir selbst. Wenn es um Themen von mir geht, um Verbindungen zu anderen Mensch usw.

Ich weiss, dass Haus steht für einen selbst. So ein altes ehrfürchtiges Haus habe ich in meinen Träumen auch schon einmal gesehen und wollte nicht rein gehen. Mir kommt eine Idee, vielleicht ist es deine eigene Größe, deine Weisheit, die hier symbolisiert wird. Hast du davor noch ein bisschen Ehrfurcht, (Angst ) Kannst du es selbst noch nicht ganz fassen, dass du eine große Seele bist?

Vielleicht bist du auch zuuu vorsichtig, zu verhalten? Vielleicht solltest du öfters mal was wagen?

Das sind jetzt einfach mal mein Gefühle dazu!

Nimm das raus was für dich stimmig ist. Danke.

Liebe Grüße, Carolin
 
D

die Unwissende

Gast
Hallo Atlantis,

ein interessanter Traum.Das mit den Räumen kenne ich. Ich träume sehr intensiv und meine Träume helfen mir bei meiner Persönlichkeitsentwicklung weiter. Ich versuche mich mal im deuten, wobei ich denke es ist immer besser, selber nach innen zu hören und für sich selbst zu deuten. Das Auto steht für deinen Lebensweg und die Kirche für deine Spiritualität oder besser gesagt für deine Suche danach. Die verschiedenen Räume denke ich sind deine Stufen die du bei deiner Suche durchschreitest. Da liegt wohl noch was auf unbewußter Ebene im dunklen eben. Vielleicht hast du ja auch ein Geheimnis das du in dir trägst. ( Lach ) Die Frau steht eigentlich für deine weibliche Seite, aber ich glaube es könnte sich auch um eine reale Person handeln. Vielleicht passt ja was. Also ich schreibe meine Träume nicht auf, denn wenn mir ein Traum etwas sagen will, werde ich direkt wach und er ist so stark präsent, dass ich ihn auch nach Wochen nicht vergessen habe. Bei einer normalen Verarbeitung des Tagesgeschehens ist es nicht so. Da kann ich mich meistens nur ganz schwach daran erinnern. Übrigens wenn ich von Gebäuden träume, steige ich meist irgendwelche Treppen hinauf oder ich gehe hinunter in irgendeinen Kellerraum wo es auch meist recht finster ist. Das sind sozusagen meine Leichen im Keller. Womit ich mich dann beschäftigen soll. Interessant finde ich die weibliche Person die dir den Zugang zu deinen unbewußten Anteilen verschafft hat und die Menschen die dich begleiten. Wie bist du denn Auto gefahren? Du selber oder wurdest du gefahren? Und wie war die Geschwindigkeit? War die Strecke gerade oder kurvig? Kalte Luft steht für geistigen Rückzug. Das fiel mir gerade noch so ein, weil du vom kalten Windzug geschrieben hast.

Ich wünsche dir noch ganz viele Träume und liebe Grüße

die Unwissende
 
A

Atlantis

Gast
Liebe (Un)wissende, liebe Carolin,

danke für eure Mühe . Also, ich selber fahre das Auto nicht, sondern bin in Ausflugsstimmung mit Freunden unterwegs. Wir fahren durch eine sonnige , freundliche , Gegend. Das Tempo ist passend für eine Ortschaft , der Weg eben und unkompliziert.
Das Haus an sich ist einfach so, daß einem der klare Menschenverstand sagt: da mach nen Bogen drum, es sei denn, du willst Ärger.
Kennt ihr diese alten Gruseldraculaschinken, wo die einsamen Wanderer in gewitterdurchtosten Nacht an Draculas Schloß klopfen ?
Niemand ausser den Filmdarstellen würde da ernsthaft reingehen.
Oder diese Filme, wo der Vorhang weht, vor der offenen Verandatür. Dahinter Schwärze und etwas.
Und der Jenige im Haus geht auf den Vorhang zu. Und man selber beißt ins Sofakissen und sagt: mach das nicht, mach das nicht, aber der Jenige geht sogar raus auf die Veranda.
Schock schwere Not.
Ja, so war das ehr mit dem hinteren Teil des Hauses.
Das war nicht nur mulmig oder gruselig.

Ein Aspekt von mir ? :blum:
Ja, ich könnte schon hingehen und dies als gegeben annehmen. Es gibt nicht wirklich Gut und Böse, und einen Aspekt in sich zu verleugnen erscheint mir nicht notwendig.
Wer weiß, was ich in früheren Leben gelebt habe. Das war dann eben so.
Der Größe der Seele bin ich mir schon bewußt, diese anzuerkennen ist kein Thema. Meine Ganzheit zu leben, ok, das habe ich ganz gewiß noch perkektioniert.
Aber Leichen im Keller ? Größe nicht annehmen oder fassen können ?
Nein, ehr scheint mir das nicht so.
Matthias hat immer so geniale Vorschläge und sagt:
Geh mal in den Raum rein und sieh dich um. - Geh doch mal raus auf die Veranda. - Klopf doch mal an dem großen düsteren Tor mit dem riesigen Türklopfer. -
In die Richtung habe ich auch gedacht.
Aber alles in mir sagt dazu : tu es nicht, geh da nicht rein. Laß die Finger aus der Sache raus.
Die arglose, ahnungslose, freundliche, aber auch unsensible ,blonde Frau .
Wenn ich in drüber nachdenke war sie vielleicht gar nicht so ahnungslos. -
Aber dieser Gedanke macht es mir noch komplizierter.
Die Frau wollte diese Türe aufstoßen. Wollte sie öffnen.
...-
Kompliziert. seht ihr, und das ist vielleicht auch der Grund , weshalb ich meine Träume nie beachtet habe. Es läßt sich so viel spekulieren. Aber es erscheint mir selten richtig schlüssig.
Bis auf den Traum mit einem Tiger, den Matthias mir mal so erklärt hat, das ich es wirklich als absolut schlüssig sehen und aufarbeiten konnte. Das war echt super und ein befriedigendes , schönes Erlebnis.
Die Botschaft des Traumes hatte ich damals voll erfassen können, mit der Hilfe hier. Und das war wertvoll und echt ein Schritt zu mir hin.
Aber diesen Traum hier kann ich noch nicht greifen. Einfach wäre es, ihn einfach fallen zu lassen. Bequem auch.
Und prompt schaltet sich diese Stimme ein, die sagt: so viel Getue um nix. Zeitverschwendung. Träume sind Schäume. Hast du nichts anderes zu tun ?

Na, ich bin mal gespannt, ob noch was kommt.
Danke jedenfalls ,

Grüße von Herzen,

Biggi
 

Weißer Wolf

Administrator
Hallo ihr Lieben,

danke euch allen für die liebevollen Antworten. Liebe Biggi, danke dir für das Teilen deines Traumes. Du bist mit diesem Traum auf etwas sehr wesentliches gestoßen, auf etwas sehr wichtiges, deinen Weg betreffend.

Ja, der Traum spiegelt deine besondere Art das Leben zu sehen bzw. dieses zu Leben wieder - der "alles ist gut" Faktor - deine Fahrt, dein Ausflug.
Die Schöpfung besteht auch aus jenen Teilen, die du zu sehen bekamst. Vielleicht hilft dir dieses Erlebnis weiter: ich erinnere mich in Indien bei unserer letzten Reise zu Baba: Baba setzte mich vorne hin, aber verkehrt herum. So "musste" ich zu den Leuten im Saal schauen, statt zu ihm nach vorne.
Jahrelang hatte ich die hingebungsvolle und aufbauende Atmosphäre beim Blick nach vorne genossen - "alles war gut".
Dann setzte Baba mich verkehrt herum hin - eine "verkehrte" Perspektive und ich sah die "Gier" all der Menschen, die nach vorne zu Baba blickten und "etwas haben wollten" - nimm mich, nimm mich, segne mich... - nichts war gut.
Meine versteckte unbewusste Angst vor diesem von mir abgelehnten Teil der Schöpfung wurde augenblicklich manifest.

Du fährst durch eine Stadt, "die dir nicht gefällt".
Zitat von Atlantis:
Kann ich denn nicht mal was sinnvolles , liebliches , schönes träumen
Gott hat dich "verkehrt" hingesetzt, führt dich zu einem wesentlichen Teil von dir selbst: das was du gerne siehst, und das, was du "nicht gerne siehst" - ausblendest, mehr noch nicht öffnen willst.
Doch nicht nur das, der Teil ist nun sichtbar und jemand stößt dorthin die Türen auf. Du gehst tiefer, wehrst dich aber dagegen.

Es werden die Aspekte der Schöpfung sichtbar, die nicht in ein heiles, lichtvolles Bild des Seins passen.
Jenes Bild ist Illusion , da der andere Aspekt ebenso existiert. Während ich weiß, dass du dir dieses Aspekts sehrwohl bewusst bist, hast du eine klare Präferenz dem anderen Aspekt gegenüber.
Diese "Wahl" wird im Traum deutlich und ist so eine wunderbare Aufforderung, tiefer zu gehen.
Wenn du tiefer gehst, wirst du auch die Schönheit in diesem Aspekt finden. Doch da ist ein Teil des "ichs" der da nicht hin will. "Ich" "will" "nicht" - die umgekehrte Form des Ichs "ich will" - dies ist die Möglichkeit, diese zu erlösen.

Vielleicht hilft dir dies ein bisschen weiter,
Ich umarme dich von Herzen auf dieser wunderbaren Reise,
Alles Liebe,
Matthias
 
C

carolcn

Gast
Liebe Atlantis,

Mir kam heute Morgen der Gedanke das die Frau dein Schutzengel/Geistführer/Hohes Selbst ist.

:BS: Alles gute, Carolin
 
D

die Unwissende

Gast
Hallo Atlantis,

die Leichen im Keller bitte nicht wörtlich nehmen. Ich meinte da eher die Dinge die ich nicht sehen oder annehmen will. Das was tief vergraben ist. Das sind für mich Leichen im Keller. Weil ich immer wieder versuche davor weg zu laufen. Mir wird das im Traum immer sehr deutlich gezeigt, jedoch ist da etwas in mir das sich sträubt hinzusehen. Bin mal gespannt was für dich stimmig ist.

L.G. die Unwissende
 
A

Atlantis

Gast
Lieber Matthias,

hab Dank für deine Zeilen, mit denen ich mich sehr gut identifizieren kann.
Schon gestern abend habe ich einige Male Anlauf genommen hier zu schreiben, habe es dann wieder gelöscht, weil ich dachte, jeder müsse denken, ich binde euch nen Bären auf.
Eigentlich wollte ich mir nur ein Naturschutzgebiet mit Ciara und Lucky anschauen. An dem Eingang des Schutzgebietes stand eine große Tafel mit Infos über den Ort, mit seinen Pflanzen, Tieren und auch über die Historie.
Da war zu lesen, daß dort im 13. Jahrhundert ein Heer von tausenden Männern Aufstellung genommen hatte, um schließlich in eine Schlacht zu ziehen, die die bedeutendste und blutigste des Mittelalters in Deutschland gewesen sein sollte.
Wir lasen und staunten. Das eigentliche Kampfgeschehen fand allerdings etwa 1,5 km weiter entfernt statt und sage und schreibe 10.000 bis 12.000 Menschen standen sich gegenüber.
Morgens ging es los, am Abend war die Fühlinger Heide übersäht von Toten und Sterbenden.
1700 ist die unglaubliche Zahl, womit nur jene aufgeführt waren, die nach den Überlieferungen dort auf dem Feld ihr Ende fanden.
Ich war noch nie bewußt an einem solchen Ort, und das war schon ein merkwürdiges Gefühl.
Nach einem kurzen Spaziergang entschied ich mich noch ein kleines bisschen weiter zu fahren. Wir schauten aus dem Fenster und konnten uns gut vorstellen, wie in der großen Senke des Bruchs das Heerlager war.
( oh Mann dachte ich, jetzt in ein Zeitloch fallen ... )
Nach kurzer Fahrt kamen wir in einen Ort. Ich kenne den Ort, aber nicht gut , und so war ich auch noch nie bei dem verlassenen Anwesen.
Nun waren wir also auf dem Gebiet der Fühlinger Heide.-
Dort war ich noch nie. Und da schaute es uns auch schon entgegen, das Haus aus meinem Traum.
Das war unglaublich.
Ich sagte: Ciara da möchte ich unbedingt anhalten und näher schauen.
Nein, ich wollte keine Tür öffnen, wollte nichtmals in das Haus hinein, aber näher ran wollte ich schon.
Die allernächste Parkmöglichkeit war , wir mußten wieder ein Stück zurück, in den Ort, etwa 250 oder 300 Meter entfernt.
Wir parkten direkt neben einer katholischen Kirche, und gingen dann den Weg zum Haus zu Fuß.
Das war einfach nur seltsam. Auch beklemmend. Die Atmosphäre , der Zusammenhang oder auch Zufall mit meinem Traum.
Wir machten viele Fotos , natürlich von draussen.
Ich werde euch diese Fotos , sobald ich weiß, wie ich das machen muß, als Album reinstellen.
Jedenfalls machten wir die Fotos und zogen wieder ab, nicht nur weil wir ja zum Plätzchen backen verabredet waren, sondern weil es dort nicht angenehm war.
Namentlich hatte ich von diesem Haus schonmal gehört, aber nicht viel. Ebenso kannte ich den Begriff Fühlinger Heide, aber über seine Geschichte wußte ich so gut wie nichts.
Wieder zu Hause ging Ciara sofort zu unserer Freundin, ich mußte noch schnell über das Haus lesen.
Das Haus wurde wurde , ich glaube um 1840 rum gebaut, genau auf dem Schlachtfeld Fühlinger Heide.
Das was der Bauherr verwirklichen wollte scheiterte und er verkaufte. Nie blieb aber jemand länger dort wohnen, keiner fand dort Glück .
So diente es eine Weile als Schlaflager für Strafgefangene im Krieg. Einer dieser Männer wurde vom damalige Gutsbesitzer erschlagen, der Geschichte nach, weil er sich in dessen Tochter verliebt hatte.
Nach dem Krieg lebte dort ein Nazirichter mit seiner Familie. Er erschoß sich im zweiten Stock des Hauses.
Von da an verfiel das Haus immer mehr, wurde nur noch in kleinen Teilen bewohnt.
Seit dem Jahr 2000 steht es ganz leer. Seither haben sich zwei Menschen in ihm erhängt. Es war oder ist Schlupfwinkel für Drogenkranke .
Kaum mehr noch als eine Ruine.
Die Leute im Ort erzählen , daß es dort spukt . Im Internet findet man viele Berichte auch Videos bei youtube.
Wir haben keine Dinge bemerkt, bis auf eine sehr unangenehme Atmosphäre.
Am späten Abend habe ich noch eine Weile über den Traum und den erlebten Tag nachgedacht.

ja, soweit die Geschehnisse.

Grüße von Herzen,

Biggi

PS.: es hat geklappt, ein Hoch auf Michael. Ihr könnt das Haus jetzt in meinem Album bestaunen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Weißer Wolf

Administrator
Hallo liebe Biggi,

ich danke dir von Herzen für deine Zeilen - es ist so wunderbar und wichtig, dass du "hinsiehst", dich auch dieser Seite hingibst. Ich habe ein Bild aus deinem Album ausgewählt, da das Lichtspiel des Zaunes sehr interessant ist:

Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt

Genau an diesen Orten ist das "hinsehen" so wichtig. Es erinnert mich an einem "gerne vergessenen" Außenlager des KZ Mauthausen in Kärnten am Loiblpass. Sabine und ich sind dorthin gefahren, durch die Ruinen gewandert haben uns eingefühlt und genau dort gebetet. Für all die Seelen, die dort gelitten haben. Dies ist nur dann möglich, wenn wir uns auch diesem Aspekt der Schöpfung öffnen. Und so ist in diesem Kontext dein Traum ein Segen - ein wahres Geschenk.

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
C

carolcn

Gast
Liebe Biggi,

ich gebe dir deine Antwort hier.
Für mich fühle es sich auch bedrückend an. Ich denke, es hängen an diesem Ort noch viele Seelen fest.
Am besten wäre es, ein Ritual zu machen um ihnen eine Chance zu geben ins Licht zu gehen.

Das sollte aber nur jemand machen, der sich damit sehr gut auskennt und fest in sich steht. Das kann nämlich heftig sein, wenn manche Seelen nicht gehen wollen.

Beten ist immer gut!!! Und hilft auch viel.

Liebe Grüße, Carolin
 
A

Atlantis

Gast
Lieber Matthias, liebe Carolin,

danke für eure Antworten. Es ist so lieb, daß ihr mich nicht alleine laßt, mit meinem denken und fühlen.
Mir fällt es nicht schwer, für diese Seelen bei Gott einzutreten, und dennoch bin ich etwas ratlos.
Ein Ritual zu machen, dazu fühle ich mich keineswegs berufen, weder vor Ort, noch irgendwo anders. Für all jene, die leiden auf diesem Gebiet zu beten , das hingegen kann ich schon.
Und dennoch rührt sich eine Stimme in mir, die sagt:
dein kleines Gebet soll da etwas bewirken und ändern ? Dich brauch der liebe Gott um zu sehen was dort los ist ? Haben nicht schon 1000de für die Menschen dort gebetet? Ganz besonders die Angehörigen?
Eine Kirche , ein Pfarrhaus, stehen in unmittelbarer Nähe. Der Pfarrer ist dort doch bestimmt schon hingegangen.
Nicht, daß ich mich nicht auch einsetzen werde, aber ich frage mich auch:
wieso ich ?
Was habe ich denn mit diesem Haus zu tun ?
Nun ja, aber vermutlich ist es nur das Ego , welches ständig Erklärungen haben möchte. So akzeptiere ich jetzt den Ablauf der letzten Stunden, nehme an und werde für den Ort beten.
Und wer weiß , vielleicht kommen mir ja weitere Ideen, oder euch, :), denn beten oder Reiki schicken könnt ihr ja auch alle, so ihr das möchtet. Die Adresse ist Neusser Landstrasse 5 in Köln - Fühlingen ;)

einen gemütlichen ersten Advent wünsche ich euch,

( der Tag, an dem ein Licht angezündet wird, und das Licht wird immer heller und es birgt Wärme, Liebe - wohl noch ein seltsamer Zufall im Zusammenhang . )

Grüße von Herzen,

Biggi
 
C

carolcn

Gast
Liebe Biggi,

ich helfe gerne, wenn es gerne angenommen wird.

du musst es doch nicht tun.

Es war nur eine Idee von mir. Und ich habe auch gefühlt, dass du nicht die richtige bist, die dort ein Ritual machen will.

Du musst auch nicht beten, wenn es sich für dich nicht stimmig anfühlt.

Folge einfach deinem Gefühl und mach das was sich für DICH gut/richtig/stimmig anfühlt.

Und BITTE, fühle dich nicht klein. Wer weiss, vielleicht bist genau DU diejenige, die dort hingeführt wurde um heil zu bringen. Deswegen ist man nicht besseres als andere, es sind einfach die "Zufälle" die einem zufallen. :BS: Nimm es so an wie es ist. Du bist genau so richtig wie du bist.

Ich glaube nicht, dass schon so viel Menschen für diesen Ort gebetet haben. Ich denke eher das es noch keiner gemacht hat. Nicht SO wie du es tust.
Die meisten bemitleiden nur sich selbst und denken nicht an andere die leiden. Ich meine jetzt die Hinterbliebenen.

:mrmng:

Liebe Grüße, Carolin
 
A

Atlantis

Gast
Liebe Carolin,

sei nur ganz beruhigt, ich habe mich von deiner Antwort keineswegs in irgendeine Richtung gedrängt gefühlt. Ich freue mich ja, und bin dankbar über die Unterstützung, das Mitgefühl.
Wirklich klein fühle ich mich gar nicht, aber mir fällt es schwer Worte für ein Gebet zu finden. So habe ich mich entschieden Reiki zu schicken. Da benötigt es keiner Worte. Da bin ich lediglich Kanal , und das göttliche Licht fließt ganz nach seinem Willen.

noch einmal ganz lieben Dank,

Biggi
 

Weißer Wolf

Administrator
Liebe Carolin,

sei nur ganz beruhigt, ich habe mich von deiner Antwort keineswegs in irgendeine Richtung gedrängt gefühlt. Ich freue mich ja, und bin dankbar über die Unterstützung, das Mitgefühl.
Wirklich klein fühle ich mich gar nicht, aber mir fällt es schwer Worte für ein Gebet zu finden. So habe ich mich entschieden Reiki zu schicken. Da benötigt es keiner Worte. Da bin ich lediglich Kanal , und das göttliche Licht fließt ganz nach seinem Willen.

noch einmal ganz lieben Dank,

Biggi
Hallo liebe Biggi,

dies finde ich wunderbar... Ein kleiner Tipp, vielleicht gehst du irgendwann nocheinmal dorthin, setze dich irgendwo dort hin, sammle dich, komme zur Ruhe. Dann mache deine Behandlung, während du dort bist. Spreche in deinen eigenen Worten deine Herzensgedanken...

Denn dann kann der Ort dir und du dem Ort dienen. Es kann eine wunderbare Erfahrung werden, wenn dies für dich stimmig ist.
In der Natur des Menschen ist es nicht zu tun (ich meine nicht dich sondern generell). Von zehn Autos bleibt eines bei einem Autounfall stehen. Genau so ist es mit Gebeten an Orten mit Vergangenheit . Der Traum hat etwas wachgerufen, so scheinst genau du die Richtige zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. So wie es eben jeden Tag der Fall ist :)

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
A

Atlantis

Gast
Lieber Matthias,

das ist ein sehr schöner Tip. Ersteinmal werde ich von hier aus , also von zu Hause aus Reiki und liebevolle Gedanken senden.
Das werde ich eine Weile machen, grad so wie es sich richtig anfühlt.
Und bestimmt werde ich auch spüren, wann ein guter Augenblick ist, nochmal zum Haus zu gehen.
er weiß, weshalb der liebe Gott grad mich so geführt hat. Wer weiß, was in der Vergangenheit war und wie die Verknüpfungen sind.
Aber ich muß es ohnehin nicht wissen, denn JETZT ist aktuell, jetzt kann ich etwas tun.
Mit deinen und Carolins Gedanken sehe ich das Haus anders als zuvor. Zuvor sah ich es als grauenvollen Ort, um den man einen riesigen Bogen macht, wenn man noch halbwegs bei Trost ist.
Das dort verzweifelte Seelen sein könnten, die sich über ein bisschen Wärme freuen, darüber habe ich nicht nachgedacht.
Für mich war es ehr ein Ort, wo Wesen mit negativer Energie sein wollen. Und wer weiß, vielleicht ist auch das der Fall, aber wenn nur eine einzige Seele dort sein sollte , die sich über einen lieben Dienst, über etwas Wärme und Licht freut, dann ist es ganz genau richtig , etwas zu tun.
Gott macht keine Fehler, und so glaube ich nicht, daß er Haus Fühlingen all die Jahre vergessen hat, und daß ich ihn bitten muß, doch seine Engel dort mal hinzuschicken.
Die Dinge sind richtig wie sie sind, und nun schien es richtig, daß ich zu diesem Haus maschiere.
Gruselig und echt ein bisschen speziell finde ich es dennoch, aaaber ich muß da ja auch nicht übernachten.
Ich bin mal gespannt, ob noch irgendetwas kommt, was ich schildern kann. Sollte das so sein, werd ich es auf jeden Fall hier einbringen.
So, und nun kommt mir gleich noch eine Idee, die zumindest ich schön finde.
;) dafür gibt's nen anderen Thread.

eine ganz herzliche Umarmung,

motivierte Grüße,

Biggi
 
A

Atlantis

Gast
Ihr Lieben,

Haus Fühlingen geht in die zweite Runde.
Eigentlich dachte ich, das Thema sei durch ( vielleicht wollte ich das ehr denken, aber fühlte es doch anders), eigentlich dachte ich, dort gibt es eine Vergangenheit, die ich nicht ändern kann, und es gibt dort Kinder und Jugendliche, die Gespenster spielen.
Meine Motivation weiter in die Richtung zu schauen war gering, aber in den letzten Tagen "rief" das Haus wieder. Immer wieder drängte es in mein Bewußtsein , schlich sich in meine Träume.
Eine Seite in mir sagte: sei klug, laß es, die andere Seite sagte: aber es schauen doch eh schon alle weg

Also bin ich heute Morgen nochmal zum Haus gefahren, ohne zu wissen, was mich dort erwartet.
Was ich fand waren Spuren , die völlig gegenwärtig sind, und weder was mit Gothikromantik zu tun haben, noch mit der Vergangenheit, sondern mit Menschen, die unter uns wohnen, die normalen Jobs nachgehen, die ein verborgenes Leben führen.

Täglich werden in Köln Kinder und Menschen gequält, mit dem Wissen ihrer Familien und anderer. Die Menschen, die helfen wollten, die Beweise sammelten, gaben dies bald wieder auf.
Anzeigen verliefen im Sande, Fotomaterial und Aufzeichnungen, eigentlich in den sicheren Händen von Polizei verschwanden.
Was bleibt sind verunsicherte , resignierte und unglückliche , ehemals Motivierte, und sowieso jene, die eine Rolle spielen, in dem Bühnenstück, welches da heißt: ritueller Mißbrauch.

Als ich vor etwa einem Jahr erstmalig mit diesem Thema konfrontiert wurde, war ich erschüttert, konnte es nicht glauben, befand, da kann ich eh nichts machen, da sind schon ganz andere gescheitert und vergaß die Sache.

Nun ist sie wieder präsent und ich weiß, Zufälle gibt es nicht, die Frage ist nur:
was mache ich jetzt ?

Beten und Reiki schicken? Oder zusätzlich versuchen Licht ins wahrlich Dunkle zu bringen ?
Wo fängt Hilfsbereitschaft an, wo Dummheit ?

Es wäre ganz leicht meiner inneren Stimme zu folgen die sagt: Laß sofort deine Finger aus dem Thema.
Dies ist aber nicht die einzige Stimme.-

Anfangspunkte zu finden ist sehr leicht, wie sich heute zeigte. Therapeuten, die nicht genannt werden wollen, berichten , geben Hinweise, wo man schauen kann.
Ab da ist man dann auf sich selber gestellt.

Die Frau die ich heute traf sagte Worte, die immer wieder in mir nachhallen:

es schauen doch alle weg, und die die hinschauen schauen eben etwas später weg.

Das beschäftigt mich ungemein.


Grüße von Herzen,

Biggi
 
J

jako

Gast
Liebe Biggi.

auch ich versuche zu verstehen, aber deuten kann ich sicher nicht. Das kann ich nur bei meinen eigenen Träumen. Viele sind Botschaften für mich und das sind die, die ich auch erinnere. Andere spiegeln nur meine täglichen Gedanken und Erlebnisse wieder. Aber ich möchte doch von einem Traum erzählen, der mich in den vergangenen Monaten immer wieder "gestört" hat. Es war mein vor zwei Jahren verstorbener Mann, der mich "besuchte", aber keiner dieser Träume war positiv, wohltuend, schön. Ich fühlte mich wie verfolgt. Da fiel mir ein, dass ich gelernt hatte, dass es verstorbene Seelen gibt, die aus irgendeinem Grunde nicht den Weg in den "Himmel" finden. Und dass man diese Seelen durch ein Gebet befreien könnte. Als mir dieser Gedanke kam, bat ich GOTT inständig, doch auch diese Seele zu sich zu nehmen. Das liegt nun schon zwei Wochen zurück. Seither habe nicht ein einziges Mal mehr meinen Mann geträumt, während er vorher fast jede Nacht zu mir kam.

Wenn ich an das Haus denke, was Du Biggi beschreibst, dann würde ich GOTT direkt ansprechen und ihn um die Erlösung dieser Seelen bitten.

Liebe Grüße

jako
 
A

Atlantis

Gast
Liebe Jaco,
danke, für deine wertvollen Zeilen.
Wenn ich an das Haus denke, was Du Biggi beschreibst, dann würde ich GOTT direkt ansprechen und ihn um die Erlösung dieser Seelen bitten.
ja, vielleicht sollte ich dies tun und es dabei belassen. -
Das Problem ist, ich weiß es einfach nicht. Weißt du, es verlockt so, weiter zu stöbern.

Das du jetzt wieder Ruhe in deinem nächtlichen Schlaf findest, ist wunderbar, ebenso das wohl auch deinem Mann geholfen wurde.

Grüße von Herzen,

Biggi
 
M

marfr

Gast
Liebe Biggi,

verstehe ich die Situation richtig, dass du dir momentan nicht ganz klar darüber bist, welchem der verschiedenen Impulse du nachgehen solltest?

Solange die Klarheit fehlt, halte inne, warte ab bis du ruhig geworden bist. Bis du unterscheiden kannst zwischen den verschiedenen Impulsen und bis keine Angst dich mehr umtreibt. Dann wirst du wissen, was zu tun oder zu lassen ist.

Von Herzen alles Liebe

Marion
 
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