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Wenn andere auf einen mit starkem Ego reagieren

M

mai

Gast
Hallo zusammen,

ich würde euch gerne etwas fragen. Ich beobachte zunehmend, dass die Menschen in meiner Umgebung auf mich mit sehr starkem Ego reagieren.
Das betrifft sowohl Freunde als auch Familie... und mein Eindruck ist, dass ich ihr Ego mit meiner Präsenz heraus hole.
Kennt ihr Ähnliches? Wie reagiert ihr darauf?
Mir begegnen oft Schwälle von Provokationen, 'Pieksern', aber auch Ärger, unterdrückte Frustrationen und so weiter.
Ganz oft beobachte ich, dass ich auch mit meinem Ego darauf reagiere und ebenfalls emotional werde- nur um dann später zu erkennen, dass das ganze Theater wieder nur inszeniertes Spiel des Egos war. Wenn es mir gelingt in meiner Mitte zu bleiben und ruhig zu sein, ebben diese Schwälle manchmal ab, manchmal werden sie aber auch richtig stark und heftig und ich weiß nichts anderes, als mich zurückzuziehen.
Ganz oft verbringe ich deswegen meine Zeit lieber alleine und fühle mich damit viel wohler. Natürlich fehlt mir aber auch einfach manchmal der Kontakt zu Menschen, die die Dinge einfach so annehmen können wie sie sind. Ich bin es müde, dass ständig an mir herumgezerrt wird, vor allem auch innerhalb der Familie... und das kommende Weihnachten und dieser familiäre damit einhergende Druck bringen diese Fragen damit auf....
denn es tut mir auch eben sehr weh, wenn ich bemerke, dass ich in vielen ihr Ego so richtig in Wallungen bringe.

Freue mich sehr, wenn ihr hier eure Erfahrungen teilen möchtet.

:eng1:

Liebe Grüße von
mai
 
M

Micha

Gast
Liebe mai,

ich danke dir für deine Zeilen. Warum das bei dir so ist, und was du tun sollst, das vermag ich nicht zu sagen. Jedoch hatte ich ganz spontan das Gefühl "setze Grenzen !" Ich hatte ähnliches in meiner Familie, und auch unter Freunden. Ich ziehe mich nicht mehr zurück und schlucke alles. Nein, das ist vorbei. Ich sage ganz offen und in Respekt meine Meinung, mit allen Konsequenzen. Wenn jemand aus meinem Leben gehen will, bitte, ich lasse ihn los in Frieden und in Liebe.

In meinem Fall ging es u.a. ums Thema Rauchen und lange Haare. Hhm, erst wollten einige aus meiner Familie, dass ich mir die Haare wachsen lassen soll, und nun sind sie zu lang? Immer wieder musste ich mir Frotzeleien anhören, genauso beim Rauchen. Bis ich sagte, stop, ich mag das nicht mehr. Ihr dürft eure Meinung haben, ich jedoch auch, und ich tue, was ich will, das, womit ich mich wohl fühle. Da könnt ihr reden, was ihr wollt. Spart es euch, es hat eh keinen Zweck. Die Stimmen gegen mich kommen immer mal wieder auf, jedoch nur kurz und immer seltener. Und ich sage auch, dass diese Beleidigungen, so wie ich es empfinde, nicht respektvoll sind und wie sie sich fühlen würden, wenn ich respektlos gegenüber ihnen wäre.

Ein weiteres, was mir einfällt ist, dass ich mich in solchen Situationen selbst hinterfrage. Ich frage mich, was ist in mir, dass ich diese Situation anziehe? Wo bin ich so? Und oft erkenne ich Aspekte in mir, wo ich ähnlich handele. Dann vergebe und verzeihe ich mir und allen Beteiligten und lasse los. Ich sehe solche Menschen als meinen Spiegel an. Nun, nicht immer sind sie der Spiegel, manchmal auch ich durch meine Reaktionen für sie. Und was sie daraus machen, das ist nicht meine Angelegenheit.

Das so meine spontanen Gedanken . Vielleicht helfen sie dir etwas weiter.

Liebe Grüße
Michael
 
M

mai

Gast
Lieber Micha :BS:
Ich danke dir von Herzen für deine Zeilen!
Tut sehr gut, sich verstanden zu fühlen :) :)

Bei mir fühlt es sich manchmal wie ein riesengroßer Druck von außen an (energetisch betrachtet)-
so als würde mein Umfeld permanent an mir zerren, weil sie mich nach ihren Wünschen formen möchten.

Jeder Mensch hat ja nun unterschiedliche Vorstellungen wie er leben möchte, an welche Prinzipien er glauben möchte, und wie er seine Kopfkonstrukte zusammenbastelt.... es tut mir eben einfach fast schon physisch weh, wenn andere mich in IHRE Konstrukte reinziehen wollen...
Mooji sagte mal: "You are creating a problem and now you want to pull me in on it." (also: Du kreiierst ein Problem, und nun willst du mich da mit reinziehen! :aegs: )
Ich habe das irgendwann im Laufe dieses Jahres erkannt- dass wir uns jegliche Probleme selbst fabrizieren und dass es ein Problem nur dann gibt, wenn WIR es zu einem machen. 100%ig durchgesickert ist diese Erkenntnis noch nicht, aber ich arbeite dran.. :blum:
Mein Problem ;) ist nun, dass ich genau sehe, wie die Menschen um mich das tun...sich selbst (und anderen) diesem Stress aussetzen, der es mit sich bringt, wenn man ein Problem erschafft und an es glaubt- und versucht die Menschen um einen wie Marionetten so gefügig zu machen, dass sie in dieses Konstrukt reinpassen.

(Ja, solche Tendenzen habe ich gaaaaanz sicher auch noch )

Du sprichst etwas sehr Schönes an: das Abgrenzen..und das Sagen: SOOOO NICHT!

Das fiel mir schon immer schwer und ich bin ehrlich, ich stell mich dabei nicht sehr geschickt an....tendiere immernoch zum Rückzug, aber dies schmerzt mich eben auch...

Ich nenne hier mal zwei Beispiele...
- es gibt eine starke Anziehung zwischen einem Bekannten und mir und wir haben eine Beziehung , in der wir uns mal sehr stark annähern, mal sehr stark uns wieder voneinander abstoßen. :WS: Ich wünsche mir dabei nichts mehr, als dass wir einfach miteinander authentisch sein können... genau diesen Wunsch haben wir beide auch füreinander vor kurzem formuliert. Nun aber scheint sein Ego durchzudrehen, denn es folgt Provokation um Provokation und jede entstehende Nähe wird dadurch zunichte gemacht. Es fühlt sich an, als käme ich überhaupt nicht mehr an ihn ran. :WS:
Dabei mag ich ihn unheimlich gerne und ich weiß (er hat es sehr oft zum Ausdruck gebracht), dass auch ich ihm viel bedeute.
Ich versuche dann, zunächst auf die Provokationen nicht einzugehen und gelassen zu bleiben...aber das verstärkt die Anspielungen nur... mein Gefühl ist, er hat wahnsinnige Angst vor dieser entstehenden Nähe gerade. Und je authentischer ich versuche zu bleiben, desto mehr driftet er ins Gegenteil. Das tut mir ziemlich weh und ich wusste nichts anderes, als ihm dies kurz mitzuteilen und den Kontakt für jetzt erstmal zu beenden.
Mir ist es eben sehr wichtig, dass man sich gegenseitig wertschätzt und ehrlich miteinander ist.. Ihm auch (denke ich!), aber er lässt sich
von seinen Ängsten kontrollieren und wettert deswegen so gegen mich. (so kommt es mir vor).
Meine Art der Abgrenzung ist jetzt, den Kontakt fürs Erste zu beenden, aber ich bin damit ganz und gar nicht glücklich :(

Was könnte ich NOCH tun, um wieder eine authentische Verbindung herzustellen? Oder kann man manchmal vielleicht einfach gar nichts tun? :(

So wie mit diesem Kontakt geht es mir mit ziemlich vielen Menschen.... es gibt immer wieder Wellen...ganz starke Wellen und oft stehe ich einfach ratlos da und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll...

Das zweite Beispiel betrifft eben meine Familie: Ich lebe ein komplett anderes Leben als sie, fühle die Welt anders als sie, habe andere Bedürfnisse als sie, denke anders als sie und habe ganz andere Maßstäbe als sie. Das finde ich nicht schlimm. Ich bemühe mich auch redlich, sie einfach so zu lieben und zu akzeptieren wie sie sind (mit wachsendem Erfolg :)). Andersrum ist es auch nicht schlecht....aber sie versuchen weiterhin mich mehr und mehr in 'ihre Dinge' hineinzuziehen. Laden mich irgendwo hin ein, ich habe aber nicht wirklich das Interesse an 'ihrem Film', sie sind dann wütend auf mich, ich kriege das ab.... usw.... ich kann Grenzen setzen, indem ich das tue was ich für richtig halte, aber dann werfen sie mir vor wie stur ich sei, dass ich immer meinen eigenen Kopf hätte und genau DIES beneiden sie auch an mir- andererseits macht es ihnen solche Angst dass sie ständig gegen mich wettern.

Ich ziehe ja jetzt erstmal wieder in die Whg. meiner Eltern zurück nachdem ich jahrelang allein lebte...(brauche einfach eine äußere Veränderung ), aber mein Gefühl ist es nicht selten, dass ich sie mit dem wie ich bin verletze (weil sie es einfach nicht greifen können und ihnen das Angst macht..sie mit dieser Angst mich und auch sich selbst weh tun :( )...und das tut mir natürlich sehr weh.
Ich frage mich (und das schon seehr lange..),ob es besser für ALLE wäre, ich würde mehr Abstand zu ihnen einnehmen.
Oder ob dieser Gedanke auch nur eine Illusion ist, denn Verletzungen können nur geschehen, wenn man sie quasi 'zulässt'?
Mein Gefühl ist, ob der Kontakt zu meiner Familie in der 'engen' Form bestehen bleibt, wird sich nun zeigen, während ich bei ihnen wieder wohne. Und unterbewusst nehme ich auch wahr, dass ich genau wieder dieser anstehenden Ent-scheidung wieder erst einmal zurück zu meinen Eltern ziehe...

Vielleicht hat ja jemand hier einen Tipp für mich? Wie man MAN SELBST bleibt, und diese Verletzungen die oft gegenseitig geschehen, umgehen kann?
Oder andere Erfahrungen/ Gedankenanstöße?

Ich danke euch herzlich fürs Lesen :BS: :gabi:

Liebe Grüße

mai
 
L

lakshmi

Gast
schau mal liebe mai.#######################################################

Laß Dich nicht unterkriegen



Autor Nachricht
Heiner
Administrator


Anmeldedatum: 15.08.2011
Beiträge: 543
Wohnort: 91619 Obernzenn




Verfasst am: Fr 16 Sep, 2011 09:30 Titel: Laß Dich nicht unterkriegen

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Laß Dich nicht unterkriegen

Bekommst Du Schläge ins Gesicht
dann nimm sie hin und weine nicht.
Du kannst kaum denken, bist gehetzt
Du wirst gescholten und verletzt,
man ruft zur Ordnung ständig Dich
und denkt dabei doch nur an sich.

Man sagt Dir stets, du machst es schlecht
sagt selten mal: Du hattest recht,
gibt Dir und andern zu versteh’n:
so kanns mit Dir nicht weitergehn.
Dir wird mit einem Schlage klar,
daß etwas nicht in Ordnung war.

Liegts nur an Dir, an Deinem Geist
daß Du nun nicht mehr weiter weißt?
Denkst Du, die Zeit wird’s besser formen
wenn richtest Du Dich nach den Normen?
Laß die andren schimpfen, schelten
sie werden’s Dir doch nie vergelten.

Geh Deinen Weg, tu’s so wie immer,denn ändern werde sich diese menschen nimmer.




Verfasst am: Fr 16 Sep, 2011 10:42 Titel:

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ja ,das passt genau,auf die allerliebsten mitmenschen,die auch mich schon ein
ganzes leben lang erziehen wollen ,in ihrem sinne.
aber...ich gehe meinen weg,und das wars dann,für die aller liebsten.
_________________
lieben gruss .elfriede
 
M

mai

Gast
Herrliches Gedicht :BS::BS:
Lieben Dank!! Liebe Elfriede, finde es super!


Ja, meinen eigenen Weg gehen... ich muss 'nur' :confused: noch schauen, was DIES in letzter Konsequenz heißt.
NOCH verbiege ich mich SEHR für viele um mich rum, nur um keine schlechten Energien aufkommen zu lassen..
dabei sind die dann ohnehin da- weil es einfach nicht mehr passt!
Habe nicht einmal Lust, Weihnachten mit meiner Familie zu feiern oder sonstwas...:WS:
Und SIE erwarten eben so viel von mir und freuen sich auch wenn ich mich ihnen anschließe...
mir wird dabei abwechselnd regelrecht schlecht OOODER in guten Momenten merke ich, dass egal ist was um mich herum geschieht...dass ICH trotzdem in Frieden bin!
Letzteres ist dann immer wieder eine sehr schöne Erfahrung, hält aber noch nicht lange vor...
Und ich denke, meine Frage ist.. soll ich das ganze als Übungsaufgabe begreifen, um zu realisieren dass der Frieden immer da ist? Und um zu lernen, mich abzugrenzen?
ODER: ist das nur eine Ausrede, um nicht MEINEN ganz eigenen Weg gehen zu müssen und so nehme ich lieber den Unmut von außen in Kauf?
Das ganze Jahr habe ich damit verbracht, diese Frage endgültig zu lösen...und bis hier ist es mir nicht gelungen. Ich habe immer versucht, mich zu fragen, WAS denn mein Weg wäre--- und habe IHN nie gefunden? Vielleicht ist MEIN Weg genau der, den ich gerade gehe? Mit allen dazugehörigen Konflikten, Schwierigkeiten und auch mit dem Gefühl, dass 'das noch nicht ganz ich' bin?

Ich weiß, das sind alles Fragen, die ich mir nur selber beantworten kann.. ich hoffe, diese Antwort finde ich nach und nach..
Grüße euch herzlich :BS:
mai
 
L

lakshmi

Gast
liebe mai.
also bei treffen mit der familie,bitte ich meine engel für ein harmoniches zusammensein,mit der familie.
und es klappt immer.
also einfach die ganze familie segnen,und schaun,das ich nur gutes denke,das ich auch in meiner goldenen mitte bin.

und noch etwas.
der weg ist das ziel.
und wie ich sehe hast du das auch genau erkannt.
der weg sich abzugrenzen und sich nicht verbiegen lassen,und auch sich selbst nicht verbiegen für andere ist der weg in die freiheit.
aber weiss gott wie lange du-oder auch andere menschen daran arbeiten.
ich denke einfach es wird ein leben lang sein,nur es wird immer weniger werden,mit den lieben mitmenschen die dich nicht so nehmen wollen wie du bist.
 
M

Micha

Gast
Liebe mai,

ich danke dir für deine offenen Worte. Ja, da hast du wahrlich eine wunderbare Herausforderung zu bestehen. Ich sehe dies nicht als Problem, sondern als Lernaufgabe für dich.

Zitat von mai:
Du sprichst etwas sehr Schönes an: das Abgrenzen..und das Sagen: SOOOO NICHT!

Das fiel mir schon immer schwer und ich bin ehrlich, ich stell mich dabei nicht sehr geschickt an....tendiere immer noch zum Rückzug, aber dies schmerzt mich eben auch...
Genau diese Situation hatte ich auch. Immer wieder!!! Und diese Situation sollte kommen, bis ich anfange zu verstehen. Mir war unter anderem Biggi (Atlantis) hier eine sehr große Hilfe. Ich sprach mal mit ihr darüber, dass ich wohl meine weibliche Seite mehr ausleben muss. Nun, mit Biggi habe ich auch persönliche Erfahrungen, und so geschah auf der Heimfahrt im Zug von Kärnten letzten Jahres etwas, das sie bewog mir zu sagen, nein, ich fühle, du musst mehr deine männliche Seite leben! Ich wollte dies nicht sehen und erkennen. Jedoch, in mehreren Telefonaten sagte sie mir immer das gleiche, bis ich erkannte. Ja, auch mir fiel es schwer STOP!!! zu sagen, jedoch, Biggi hatte recht. Seit dem ich gegenüber meinen Mitmenschen, egal, wer es ist, die Grenzen aufzeige, desto besser geht es mir. Schwierig für mich war es mit meiner Familie. Ich bin ein Harmonie bedürftiger Mensch, der keine Probleme will, der lieber kuscht und schluckt, das annimmt,was andere sagen, nur damit Ruhe und Frieden ist. Ich sagte nichts, weil ich Angst hatte sie zu verlieren. Immer wieder kamen Sticheleien. Bis ich sagte "So nicht! Stop!" Sofort sprang das EGO an und sagte mir, jetzt hast du Krach mit deiner Familie. Jedoch es war nicht so. Sie schauten zwar etwas verdutzt und ließen ein paar Sprüche los, aber ich habe sie nicht verloren, im Gegenteil, das Verhältnis ist nun geklärt und besser, sie wissen, was ich will und wie ich lebe, an was ich glaube. Auch ich merke immer noch, dass ich "anders" angeschaut werde, weil ich ein "anderes" Leben lebe, doch das ist mir gleich-gültig und wird mittlerweile auch akzeptiert. Auch ich akzeptiere und respektiere ihre Lebensweise, ich muss und will sie nicht refomieren, bin jedoch immer bereit über dieses Thema zu reden und Fragen zu beantworten.

Zu deinem Bekannten fühle ich, dass du ihn in eine Richtung katagolisierst. Ist er so? Sind Aspekte von dir so? Hast du ihn mal als Spiegel betrachtet? Klar, es muss nicht immer passen, jedoch bin ich überzeugt, dass ich jederzeit den richtigen "Partner" an meine Seite bekomme, um zu lernen. So hatte ich nach meiner Scheidung auch ein "Verhältnis" zu einer Frau, bei dem so einiges nicht stimmte. Sexuell konnte ich alles haben, was ich wollte, nur mehr war nicht. Und dies war nichts für mich, ich wollte anderes. So war diese Frau eine wertvolle Erfahrung in meinem Leben, die ich dann aber auch schnell losgelassen habe.

Zitat von mai:
Das zweite Beispiel betrifft eben meine Familie: Ich lebe ein komplett anderes Leben als sie, fühle die Welt anders als sie, habe andere Bedürfnisse als sie, denke anders als sie und habe ganz andere Maßstäbe als sie. Das finde ich nicht schlimm. Ich bemühe mich auch redlich, sie einfach so zu lieben und zu akzeptieren wie sie sind (mit wachsendem Erfolg ). Andersrum ist es auch nicht schlecht....aber sie versuchen weiterhin mich mehr und mehr in 'ihre Dinge' hineinzuziehen. Laden mich irgendwo hin ein, ich habe aber nicht wirklich das Interesse an 'ihrem Film', sie sind dann wütend auf mich, ich kriege das ab.... usw.... ich kann Grenzen setzen, indem ich das tue was ich für richtig halte, aber dann werfen sie mir vor wie stur ich sei, dass ich immer meinen eigenen Kopf hätte und genau DIES beneiden sie auch an mir- andererseits macht es ihnen solche Angst dass sie ständig gegen mich wettern.
Das tust du doch gut. Sie sein lassen, wie sie sind, nur darfst auch du sein, wie du bist, du darfst zu dir und deinem Glauben stehen. Und was andere über dich denken, das darf dir egal sein, so du es denn willst. Hier ist doch nur die Angst jemanden zu verlieren. Nur verlierst du niemanden, da wir alle Eins sind. Das EGO arbeitet da ganz schön gegen uns.
Liebe mai, du bist auf einem für dich genau richtigen Weg zu lernen, zu erkennen und zu erfahren. Schau dir die Herausforderungen an, geh in dich und hinterfrage dich.

Das so meine Gedanken, die dir vielleicht weiterhelfen.

Liebe Grüße
Michael
 
M

mai

Gast
Hallo Micha :BS:

ich danke dir SO sehr für deine Antwort. Ich fühle eine sehr starke Resonanz zu deinen Worten und kann sie wunderbar annehmen.

Ja, ich empfinde es auch so, dass wir deswegen Angst haben Grenzen zu ziehen aus Angst, die anderen zu verlieren. Und genau so denke ich, wenn ich mal in mich hineinschaue, dass ich schon viele Menschen verloren habe, gerade WEIL ich keine Grenzen gezogen habe.
Und unser Ego ist ja wirklich ein Meister :) wenn es darum geht, sich selbst zu beschützen und die 'Schuld' immer wieder anderen zuzuschieben.
Dabei spüre ich eben auch, wenn ich in einem ruhigen Moment verharre, dass es nicht so sein kann (vom Gefühl her), dass ich andere ver-urteile oder mich über sie ärgere, nur weil ich die Abgrenzung nicht hinbekomme. Wenn diese Wut auftritt, beobachte ich dass ich sofort eine Rechtfertigung für sie im Außen suche. (Das machen wir wohl alle so :clown: )
Dabei, zu sagen, wer ICH BIN und genau dies zu leben, ist wahrscheinlich wirklich das, worum es gerade dann besonders geht.
Ich bin dir sehr dankbar dafür, dass du mir diesbezüglich mit deinen Worten nochmal die Augen geöffnet hast.

Ich sehe jetzt, dass es gar nicht darum geht, mich wieder und wieder zurückzuziehen (wie oft ich das in der Vergangenheit schon gemacht habe...ohje...aber ich war sehr unsicher, kannte MEINE Wahrheit nicht, ließ mich beeinflussen, hatte irgendwann nur so ein Ziehen von 'hier stimmt was nicht', konnte es aber nicht greifen und aus Reflex zog ich mich zurück). Ich werde mir dies alles nochmal genauer anschauen. Wo kann ich wahrhaftiger werden, WER bin ich überhaupt und was vertrete ich?
Denn erst wenn man dies weiß, kann man auch erhobenen Hauptes zu sich stehen.
Und ich glaube dir, dass deine Familie dich nun viel besser annimmt und dich behandelt, seitdem du zu dir stehst. Ich finde das wunderbar. :BS:

Die Worte zu meinem Bekannten sind toll- ich hatte so etwas nicht erwartet hier zu lesen! Hihi... eher suchte mein Ego wohl auch hier eine Rechtfertigung für meine Wut und meine Gedanken: "Es ist unmöglich wie er sich verhält!" Ich denke du hast Recht mit dem was du schreibst... (dass er mir nur Anteile von mir selbst widerspiegelt). Ich werde dem noch näher auf den Grund gehen...
Interessant jedenfalls, wie unser Ego arbeitet, ich entdecke da wirklich jede Woche neue Strategien und Spielweisen.
Durch deinen Post, Micha, erkenne ich gerade, dass mein Ego sich grummelnd und selbstmitleidend, aber auch traurig und einsam, zurückzieht, wenn ich es nicht schaffe zu mir selbst zu stehen. An letzterem werde ich nun verstärkt arbeiten.

Danke nochmals!! :) für deine wundervollen Worte.
Liebe Grüße für dich

mai
 
M

Micha

Gast
Liebe mai,

vielen Dank. Ich freue mich mit dir und für dich, dass dir mein Post hilft. Ja, manchmal sind ehrliche und direkte Worte sehr hilfreich. So lebe ich im Moment sehr gut damit, und wenn man mir mir so umgeht, dann kann ich damit viel besser umgehen und mehr mit anfangen, als wenn ich gesagt bekomme, mach das so und so. Denn wer sagt das, dass dem so ist, wer sagt, dass es genau das ist, was mir hilft? Die wahren Gefühle und Gedanken von einem anderen in meine Richtung sind wertvoll für mich, da kann ich hinfühlen und reflektieren. Auch bin ich immer bemüht meine "Wahrheit" und meine Gefühle gegenüber dem anderen in Respekt auszusprechen. Ist ein Mensch deswegen gekränkt, beleidigt, zornig oder wütend ..., dann hat das nichts mit mir zu tun. Und ob dieser Mensch dann auf und in sich schaut, das ist sein Ding. Er darf tun und lassen, was immer er will. Und auch von mir sind viele Menschen gegangen, u.a. weil ich Grenzen setzte oder auch aus anderen Gründen. Und es sind auch Menschen gegangen, weil ich keine Grenzen setzte, so z.B. meine zweite Ehefrau. Auch gut, und ich habe bemerkt, dass dafür andere kommen und meist ist dies dann auch noch besser. Mein Umfeld hat sich in den letzten Jahren meines Weges sehr geändert. Ich bin mit Menschen zusammen, bei denen ich mir nie hätte denken können, dass dies mal so sein wird. Andere sind weg. Und das ist schön. Mein Umfeld wird immer harmonischer und kommt mal etwas auf, und ich setze die Grenzen, dann regelt sich dies meist sehr schnell zum Guten. So z.B. bei meiner jetzigen Vorgesetzten, die mich total anders und respektvoller behandelt als zu Beginn meiner Tätigkeit am neuen Arbeitsplatz.

Sei von Herzen umarmt

Michael
 
M

mai

Gast
Hallo Michael

danke für das Teilen deiner wertvollen Erfahrungen. Mir hilft es sehr zu lesen, wie du die Thematik mit dem Grenzen Setzen erlebst und empfindest.
Und ja,....dass Menschen auch aus unserem Leben verschwinden WENN wir ihnen Grenzen setzen, dies habe ich wohl schmerzlich verdrängt. :(
Eine meiner Thematiken ist nämlich genau dies- die Angst davor, Menschen die mir sehr nahestehen zu verlieren. Daher begegnet mir dies auch immer und immer wieder im Leben, durch Tod , Umstände, oder eigenes Verhalten.
Gerade kommt da ein ziemlicher Gefühlsschwall hoch in mir... denn ich spüre wie stark diese Angst tatsächlich ist. Und dass ich wegen IHR so sehr mit Rückzug und eigenen 'destruktiven' Verhaltensmustern (wie nicht genügend zu mir stehen) reagiere. Dies ist ein großes Thema für mich,
diese Verlustangst/ die Angst ganz alleine zu sein.

Ich freue mich für dich, dass du so viele schöne Erfahrungen mit dir ggü respektvollem Umgang machen kannst. :BS:
Ich wünsche mir dies für mich auch.

Jetzt erstmal schaue ich mir nochmal diesen Verlustangst-Schmerz an..
Viele Grüße

von mai

:hzsm:
:)
 
F

Finito

Gast
Liebe mal,

dein Posting hat mir sehr aus der Seele gesprochen. Für mich ist das immer wieder ein sehr großes Thema. Als ich vor ein paar Jahren anfing, mich mit mir selber zu befassen, war eins der ersten Bücher, das mir in die Hand fiel "Emotionale Erpressung" von Susan Forward. ich habe dieses Buch nicht gelesen - ich habe es durchgearbeitet. Noch bei keinem Buch hatte ich so viele Tränen vergossen. DAS war mein Thema.
Gut, nun habe ich also den Schindluder dahinter erkannt und war bereit, Grenzen zu setzen. Theoretisch - denn ich hatte ja 30 Jahre meines Lebens anders gehandelt. Zudem widersprach dieses ja der eindoktrinierten Mädchen-Wahrheit, dass Mädchen lieb und leise sein müssen. Es dauert, bis sich Verhalten ändert - und das geht nur über Bewusstheit. Ich habe also angefangen, mir in Entscheidungssituationen zu überlegen: WILL ICH DAS WIRKLICH - oder kann ich gerade nichts anderes sagen? Am Anfang ist es mir selten gelungen, NEIN (oder was auch immer) zu sagen und dabei zu bleiben. Manchmal reichte die Bewusstmachung aber doch.
Auch ich habe - wie vom Micha beschrieben - die Überraschung der Menschen gespürt.
Und noch etwas habe ich gespürt - und das fand ich noch viel überraschender: sie waren nicht böse auf mich, die Welt ist auch nicht explodiert, nichts ist passiert - im Gegenteil: sie finden an NETTER zu mir zu sein. Die haben mich ernster genommen. Auf einmal habe ich Angebote auf der Arbeit bekommen usw.
Als hätte ich mich komplett verändert, dabei war es nur mein Verhalten in manchen Situationen. Mittlerweile bin ich soweit (nach gut 2 Jahren üben), dass ich so gut wie gar nicht mehr etwas mache, was ich nicht will.
Und siehe an - auch privat haben mich die Leute ernster genommen - und ich habe eine komplett neue Ruhe gewonnen. Empfehlen kann ich es deshalb allemal.
Aufpassen muss ich darauf, mich von Situationen nicht überrennen zu lassen, d.h. zu schnell zu entscheiden oder zuviel auf einmal zu wollen. In so einem Fall muss man sich eine Denkpause erbeten - und auch das wird einem eingeräumt. Gerade am Montag hatte ich noch einen Gespräch mit dem Chef - eine Arbeitskollegin war auch zugegen und eine von uns sollte eine bestimmte Aufgabe übernehmen. Ich habe a) gefragt, wann die Entscheidung gefallen sein muss und b) mir erbtene, alleine mit der Kollegin zu sprechen. Beides wurde gewährt - wir hatten ein unglaublich gutes Gespräch und sind mit einer win-win-win (ich, sie, Chef) aus der Nummer rausgegangen. das wäre niemals so gekommen, wenn ich mich in dem Moment, wo ich nicht wusste, was ich will, hätte überrennen lassen. und wie wird so ein verhalten gewertet: Unverschämt? Unangebracht? Nein....professionell. ;)
Und professionelles Verhalten, klares Verhalten beeindruckt - so sehr, dass das Ego kaum ausgepackt wird. Wahrhaftigkeit beeindruckt. Schlichtweg.

Also...nurMut. Man denkt, es passiert sonstwas - aber dem ist nicht so.

Lieben Gruß,
Melanie
 
M

Micha

Gast
Liebe Melanie;

Zitat von Finito:
Beides wurde gewährt - wir hatten ein unglaublich gutes Gespräch und sind mit einer win-win-win (ich, sie, Chef) aus der Nummer rausgegangen. das wäre niemals so gekommen, wenn ich mich in dem Moment, wo ich nicht wusste, was ich will, hätte überrennen lassen. und wie wird so ein verhalten gewertet: Unverschämt? Unangebracht? Nein....professionell.
:dnk::dnk::dnk: nochmals mit Worten. Das erinnert mich "Finito" = italienisch = aus, Ende, vorbei. Ich empfinde es so schön, dass du gewisse Dinge ablegen konntest und hast. :hzsm: Genau das ist es, das ich lebe. Grenzen setzen zum richtigen Zeitpunkt mit allen Konsequenzen und gleichzeitig für jeden Beteiligten eine Win-Situation erzeugen. Der Gewinn bei mir ist, dass mir gegenüber mehr Respekt erbracht wird und mein Verhältnis zu anderen besser wurde. Win-Win. Auch wenn der/die ein oder andere(r) gegangen ist. Das ist auch gut und berührt mich nicht. Neues und Wertvolles kommt nach, immer! Und meist ist dies besser als vorher! Ich empfinde deine Handlung als liebe- und respektvollen Dienst am Nächsten und danke dir für das Teilen deiner dieser Erfahrung.

Liebe grüße von Herzen

Michael
 
A

Andrea10

Gast
Liebe Finito, Lieber Micha

Das ist unheimlich toll, wie ihr euch abgrenzt. Ich versuche seit einigen Wochen auch darauf zu achten, was ich wirklich will. Gar nicht so einfach "Nein" zu sagen. Das Buch von Susan Forward hat mich auch aus den Socken gehauen. Momentan lese ich ein Buch, wo es darum geht authentisch zu leben (Sei Du selbst, alle anderen sind schon vergeben von Mike Robbins). Im ersten Teil hat er sehr gut beschrieben, warum wir oft nicht in der Lage sind authentisch zu leben. Hat mir so manchen Einblick in mein Inneres eröffnet. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Alles Liebe

Andrea
 
F

Finito

Gast
Liebe Andrea,

vergiss bei deinen Bemühungen nicht, dass du gelernt hast, reflexartig auf das zu reagieren und in einer Art zu reagieren, was andere dir "beigebogen" haben. Eine Verhaltensänderung braucht viel Selbstreflexin, Bewusstsein - und Zeit. Gib sie dir einfach.
Deshalb ist man auch mit einer Sache zur Zeit mehr als bedient. Deinen Buchtipp habe ich mir übrigens sofort in den amazon-Einkaufswagen gepackt. Wichtig ist auch, an so einem Thema dranzubleiben. Ich habe schon unglaublich viel gelesen in diesem Bereich - trotzdem ist es wichtig, manches immer wieder und auch mit anderen Worten zu hören, um es WIRKLICH zu verstehen.
Bleib am Ball - es wird. ich bin mir sicher.

und...

Lieber Micha,

vielen Dank für dein Posting. Es tat schon gut, das von dir zu lesen. Genau so nehme ich es auch wahr. Aber - und da sind wir wieder beim Ausgangspost - nicht alle anderen Menschen nehmen dies so wahr. Wenn sie nicht sofort bekommen, was sie wollen, werden sie grantig, ausfallend....hilflos. Du selber hast einen (für mich) sehr guten Text zum "Thema der anderen" verfasst. Genau das ist der springende Punkt. Wenn eine Gereiztheit aufkommt, gilt es sich zu fragen: ist das meins oder ist das deins? Genau aus dem Grund benutze ich im Alltag auch oft den Satz "Das tut mir leid, dass du das so siehst - aber das ist DEINS. ICH sehe das für mich anders." Manchmal füge ich auch hinzu, dass ich die Verantwortung für das, was auf der anderen Seite herauskam, nicht übernehme. Das durchaus liebevoll gesprochen und nicht von pben herab.
Interessant ist für mich, dass Kinder und Jugendliche sehr schnell bereit sind, diese Art des Denkens und des Umgangs mit anderen anzunehmen - und sie auch als "gut" bewerten und mögen, während Erwachsene, festgefahren in ihren Selbstschutzmechanismen, es oft als unbewussten Angriff auf genau jene werten - so mein Eindruck.

Ich glaube übrigens - das auch vielleicht nochmal an Andrea alsMutmacher - dass mit der Bewusstmachung, dass man theoretisch dieses Recht hat, schon viel gewonnen ist. Bei mir war der springende Punkt, dass ich anfangs gar nicht darauf gekommen bin, dass es mir zustehen könnte, so zu handeln. (Im Nachhinein betrachtet verrückt)
Auch dort brauchte ich viel Literatur und "Verletzungen" durch Menschen (im Übertragenen Sinne ein "auf die Finger hauen"), die ebenso handelten - um mich auch dazu zu verleiten und es mir zu erlauben.

Melanie
 
C

carolcn

Gast
Interessant ist für mich, dass Kinder und Jugendliche sehr schnell bereit sind, diese Art des Denkens und des Umgangs mit anderen anzunehmen - und sie auch als "gut" bewerten und mögen, während Erwachsene, festgefahren in ihren Selbstschutzmechanismen, es oft als unbewussten Angriff auf genau jene werten - so mein Eindruck.
Liebe Melanie,

das erfahre ich auch. Vorallem in der Beziehung zu Georg. Ich empfinde es so, das er sich da sehr schnell angegriffen und runtergemacht fühlt. In diesen Situationen empfinde ich ihn festgefahren. Und es ist für mich nicht leicht damit umzugehen. Mein Gefühl sagt mir, ich soll weiter bei mir bleiben und standhaft sein und nicht immer wieder weich werden. Bei mir bleiben und in meinem Selbst bleiben. Das meine ich mit standhaft sein.

Ich darf das auch noch lernen und vertiefen.

Liebe Grüße, Carolin
 
F

Finito

Gast
Carolin :LS:,

ja - eine Beziehung ist mit Sicherheit noch einmal eine besondere Situation. Man neigt ja doch dazu, den eigenen Wert sehr von der Einschätzung des Partners abhängig zu machen. Ebenso ist es in einer Beziehung natürlich gefühlt manchmal einfacher, wenn der Partner nahtlos "mitfließt" - anstatt sich wie ein Stein(chen) aufzustellen, an dem die Wellen brechen.
Beides sind natürlich immer Dinge, an denen man arbeiten muss.
ABER immerhin ist eure Offenheit so weit miteinander gediehen, dass du so einen Post in ein Forum schreiben kannst und er diesen erlesen kann - alleine das wäre doch in ganz vielen Beziehungen gar nicht möglich. Insofern: Da muss schon viel Bewusstheit und Vertrauen in den Wohlwollen des anderen vorhanden sein. Wie schön. :)

Liebe Grüße, Melanie
 
WIR SIND ÜBERSIEDELT!Gemäß der DSGVO/Datensparsamkeit wurden alle Benutzerkonten (Email Adressen etc.) permanent gelöscht. Dieses Forum ist ein Archiv bzw. inaktiv. Bitte besuche unser neues Forum auf Gesundheit für Körper und Seele!  
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