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Was ist respektvoll?

  • Ersteller des Themas Georg P. Curant
  • Erstellungsdatum
G

Georg P. Curant

Gast
Hallo all ihr LIEBEN !


Da wir alle Individuell sind, haben wir alle andere Sichtweisen und somit, so denke ich auch, zu dem Thema " Was ist respektvoll? "


Was empfinden wir als respektvoll?

Was für den einen respektvoll ist, muss das für den Anderen auch Respektvoll sein?

Gibt es Regeln für ein respektvolles Handeln und Verhalten?

Und wenn es Regeln gibt, wer denkt ihr hat sie aufgestellt?


Nach meinem Empfinden ist die LIEBE der Schlüssel zum respektvollen Handeln und Verhalten.

In LIEBE leben ist Respekt und das in erster Linie vor dem GÖTTLICHEN.


"In LIEBE ehre ich dich und repektiere deine innenwohnende GÖTTLICHKEIT. In LÍEBE sehe ich DICH und sehe in DIR das, was DICH ausmacht ~ LIEBE.

Auch ich bin LIEBE und somit sind wir EINS."

Die LIEBE verbindet uns. "In Liebe und Demut sehe ich DICH und dass wir EINS und gleichberechtigt sind!

Wir sind Brüder und Schwestern in LIEBE"


LIEBE leben ist für mich Respekt!

Ge:BS:rg (Carolin und auch Andere)
 
L

lakshmi

Gast



Gespräche freundlich und respektvoll beenden


24. Februar 2009 Manche Unterhaltungen wollen kein Ende nehmen. Steckt man auf einer Feier oder im Wartezimmer in einem fade gewordenen Small Talk fest, hilft oft nur die Flucht nach vorn.
«Wenn man keine Lust mehr auf ein Gespräch hat, sollte man es beenden. Man ist nicht verantwortlich für seinen Gesprächspartner», sagt Caroline Krüll, Autorin des Ratgebers «Small Talk - Reden Sie sich zum Erfolg!».
Sie rät, dem Gespräch aktiv ein Ende zu setzen. Wichtig sei, dass man sich freundlich bedanke und sich dann respektvoll vom anderen verabschiede: «Im Wartezimmer kann man beispielsweise sagen: ‘Vielen Dank für das interessante Gespräch. Nun möchte ich noch schnell diesen Artikel zu Ende lesen’.» Auf einer Party könne man sein Gegenüber freundlich darauf hinweisen, dass man sich gerne noch ein wenig umsehen wolle.
«Gut ist es auch, wenn man einen konkreten neuen Gesprächspartner findet. Dann sagt man ‘Ah, da läuft ja Frau Müller, mit ihr wollte ich auch noch sprechen’ und verabschiedet sich», sagt die Expertin für Selbstmarketing und Kommunikation aus Berlin.
Reagiere der andere nicht auf die freundlichen Abschiedssignale, müsse man manchmal tricksen. Krüll rät: «Dann kann man sagen, dass man kurz zur Toilette muss oder sich etwas zu Essen holen möchte - und danach kommt man dann eben nicht mehr wieder.»
© 2009 News Adhoc, ddp



hallo georg.
ich denke ,das jeder dir eine andere antwort geben wird.
für mich,ist dieser beitrag hier ,eine machbare verhaltensweise,mich respektvoll,aus gesprächen,herauszu nehmen,die ich beenden sollte.rein aus dem gefühl oder verstand heraus.hier bin ich noch lernende.:blum:
 
J

jamila

Gast
Lieber Georg,

ja, da stimme ich mit Dir vollkommen überein, dass "Respekt " durchaus eine individuelle Komponente hat. Neben der von Dir beschriebenen Liebe meine ich, dass Respekt den anderen, das Andersartige, stets achtet. Die Grenzen wahrt und das Gegenüber mit Achtsamkeit behandelt. Es gibt eine Redensart, die da lautet: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. :blum:

Da Du von Respekt und Liebe sprichst - sind dies die Gegenpole zu Macht, Ego und Gewalt...was ein guter Gradmesser aus meiner Sicht darstellt, um sich selbst zu überprüfen, ob man im Bereich des Respekts noch ist, oder die Grenze bereits überschritten hat.

Dies kann ich aus meiner Sicht beitragen.

Lg
Jamila
 

Weißer Wolf

Administrator
Verschiedene Arten

Lieber Georg,

ich danke dir für dieses wunderbare Posting, ich finde, du hast den Punkt schon sehr genau getroffen.

Wahre Liebe zu Leben bedeutet den Respekt zu wahren.
Lebe ich die wahre Liebe zwangsbeglücke ich nicht mehr. Denn mein Drang "andere zu ändern" ist der Demut gewichen, die mich das Schöne am Anderen sehen lässt.
Denn in Liebe nehme ich mein Gegenüber an, ohne ihm mein Wollen aufzuzwingen, in welchem es den Anderen kostet was es wolle.
Und genau hier dein Satz:"In LIEBE ehre ich dich und repektiere deine innenwohnende GÖTTLICHKEIT" ist der Schlüssel, der mich niemals negativ über jemanden sprechen lässt. Solange ich kritisiere, schimpfe und mich beklage (direkt oder indirekt) ehre ich noch nicht, bzw. erkenne offensichtlich die innewohnende Göttlichkeit noch nicht.

Denn immer wenn das eigene Wollen zu stark wird, werde ich respektlos, da ich Dinge einfordere, die nicht meines zu fordern sind. Denn wenn ich fordere, habe ich offensichtlich eine Erwartung, dass mein Gegenüber "anders" sein soll, etwas für mich tun soll, agieren soll etc.

In all dem sollte ich mir immer die Frage stellen, wer der Wollende ist, bin ich es oder ist es mein Gegenüber?

Wenn ich etwas so stark will und es versuche vom anderen zu bekommen (z.B. in der Partnerschaft , Arbeit, etc.) handle ich aus meinem Ego heraus und Schmerz wird daraus resultieren.

Glücklich ist, wer wunschlos glücklich ist und "nichts will", frei ist von "Ich will haben", "Ich will sein" oder "Ich will werden". Wenn ich dies fühle, fordere ich nicht. Meine Kommunikation wird niemanden etwas aufzwingen (da ich nichts "will") bzw. wird dadurch respektvoll sein. Wenn ich in diesem Seinszustand des wunschlosen Glücklichseins einmal von einem Zwangsbeglücker beglückt werden, wird man auch das respektvolle "Nein" wahrhaftig kommunizieren können ohne dass es einen aus der Mitte wirft. Denn man war und ist wunschlos glücklich und macht das Thema anderer nicht zum Eigenen.

Die Fragen zur Reflektion sind daher:

Wie komme ich mit meinen Mitmenschen klar? Reagieren diese harmonisch oder wenden sich von mir ab?
Will ich Dinge erreichen bzw. bin ich enttäuscht wenn ich etwas nicht bekomme?
Kann ich zuhören oder teile ich meine Wahrheit ungefragt mit?

Diese Fragen helfen zu erkennen ob ich mich auf respektlosen Terrain bewege. Denn das höchste Gut ist der "freie Wille". Niemand hat das Recht, seinen Willen einen anderen Menschen aufzuzwingen, was eben durch das eigene Wollen so oft geschieht. Respektiere ich wirklich den freien Willen meiner Mitmenschen, werde ich nicht fordern sondern erlerne den liebevollen respektvollen Umgang. Wird der eigene freie Wille verletzt, habe ich das Recht auf mein Nein während ich meinem Gegenüber das Herz nicht verschließe.

Eine Frage habe ich noch für dich lieber Georg: du hast dein Posting mit "Ge:BS:rg (Carolin und auch Andere)" unterschrieben. Wolltest du etwas unterstreichen, dass du "und auch andere" schreibst?

von Herzen alles Liebe,
Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Schmetterling

Gast
«Im Wartezimmer kann man beispielsweise sagen: ‘Vielen Dank für das interessante Gespräch. Nun möchte ich noch schnell diesen Artikel zu Ende lesen’.» Auf einer Party könne man sein Gegenüber freundlich darauf hinweisen, dass man sich gerne noch ein wenig umsehen wolle.
«Gut ist es auch, wenn man einen konkreten neuen Gesprächspartner findet. Dann sagt man ‘Ah, da läuft ja Frau Müller, mit ihr wollte ich auch noch sprechen’ und verabschiedet sich», sagt die Expertin für Selbstmarketing und Kommunikation aus Berlin.
Reagiere der andere nicht auf die freundlichen Abschiedssignale, müsse man manchmal tricksen. Krüll rät: «Dann kann man sagen, dass man kurz zur Toilette muss oder sich etwas zu Essen holen möchte - und danach kommt man dann eben nicht mehr wieder.»
© 2009 News Adhoc, ddp

Liebe fortuna ! :BS:

Genau so wie Du es oben beschrieben hast,
habe ich es bis jetzt "gehalten".
Ich habe mich aus der Situation "geschlichen".

Doch ist dies die "wahrhaftige Kommunikation" ?

Das ist die Frage, die ich mir schon seit längerer Zeit stelle.
Ist es wahrhaftig so "irgendwie und hintenrum" zu sagen,
dass mir die Unterhaltung die jemand mit mir führen will,
nicht mehr gefällt, obwohl es früher für mich interessant war,
dieses oder jenes über "irgendwen" zu erfahren.

Ist es wahrhaftig, wenn ich nur "hintenrum" was sage,
damit ich niemanden verletze ?

Oder ist es wahrhaftig, wenn ich direkt anspreche,
warum mir etwas an dem Thema nicht passt.
Egal, ob es mich jetzt langweilt oder einfach, dass ich in meinem Leben etwas geändert habe, und mich jetzt andere Dinge interessieren.

Ich bin derzeit ebenso "am Lernen", deshalb beschäftigt mich das Thema
"WAHRHAFTIGKEIT" ganz extrem und ich setze mich damit jeden Tag auseinander.




hallo georg.
ich denke ,das jeder dir eine andere antwort geben wird.
für mich,ist dieser beitrag hier ,eine machbare verhaltensweise,mich respektvoll,aus gesprächen,herauszu nehmen,die ich beenden sollte.rein aus dem gefühl oder verstand heraus.hier bin ich noch lernende.:blum:
 
L

lakshmi

Gast
ja lieber schmetterling.
ich bin absolut am lernen,mit diesem thema,und zwar ,nicht nur für mich,auch für den anderen,will ich mich so verhalten das ich ihn und mich
nicht verletze.
der spruch....behandle andere so...wie du von anderen behandelst werden willst.
ist nur schrittweise für mich in diesem leben umzusetzen.:WS:
 

Weißer Wolf

Administrator
Doch ist dies die "wahrhaftige Kommunikation" ?

Das ist die Frage, die ich mir schon seit längerer Zeit stelle.
Ist es wahrhaftig so "irgendwie und hintenrum" zu sagen,
dass mir die Unterhaltung die jemand mit mir führen will,
nicht mehr gefällt, obwohl es früher für mich interessant war,
dieses oder jenes über "irgendwen" zu erfahren.

Ist es wahrhaftig, wenn ich nur "hintenrum" was sage,
damit ich niemanden verletze ?
Liebe Silvia,

du hast etwas sehr wichtiges angesprochen: soll ich etwas sagen bzw. es kann den anderen verletzen.
Verletzungen entstehen durch Resonanz im Gegenüber. Dort wo das Leid geschieht, liegt das dahinterliegende Thema.
Dies bedeutet:
jemand erduldet z.B. Respektlosigkeiten und sagt nichts = Leid. Thema: sich nicht stellen wollen.
jemand ist aktiv respektlos, stößt aber auf jemanden der dazu "Nein" sagt. Resultat: Leid. Leid z.B. durch das Thema: Mangel an Demut, Überheblichkeit etc.

Man sieht, man kann sein Gegenüber nicht "vor Leid" schützen, wenn im Hintergrund ein Resonanzthema liegt.
Die Frage ist nun: wann kommuniziere ich wahrhaftig? Wenn mein eigener freier Wille verletzt wird kommuniziere ich dies.
Ich kommuniziere etwas nicht sondern schweige, wenn mein freier Wille nicht verletzt wurde, aber meine Stellungnahme den freien Willen meines Gegenüber verletzt, es demjenigen nicht dient sondern offensichtlich nur mein Ego befriedigt.

Wenn alle Menschen dies erlernt hätten, gäbe es keine Konflikte mehr, da wir respektvoll miteinander umgehen würden.

Ein Bsp. um dies zu veranschaulichen: Rauchen .

Wenn ich in einem 4m2 Büro sitze und arbeite, würde ich einen Raucherkollegen, der dazu kommt bitten, nicht zu rauchen. Ich habe keine Wahl, wenn ich dort sitze und arbeiten muss. Der Raucher aber hat die Wahl. Ich würde daher den Raucher bitten, dies hier nicht zu tun, da ich zwangsbeglückt werde.
Gehe ich aber auf den Parkplatz und der Raucher steht dort (oder auch in ein Lokal, welches nicht rauchfrei ist), ist es mein freier Wille dort zu sein und ich werde nicht den Raucher bitten sich zu ändern, weil ich es anders haben will also schweige ich.

Umgekehrt, wenn der Raucher respektvoll wäre würde er seinen Ego zentrierten Willen (jetzt zu rauchen) nicht über den Willen der anderen stellen und dann nicht im 4m2 Büro rauchen. So wäre eine wahrhaftige Kommunikation nicht einmal notwendig, weil Verständnis und Annahme da ist.

Weiteres Beispiel; Fastenwanderung.

Der Schnelle wartet auf den Langsamen.
Der Langsame hat keine Wahl, der kann nicht schneller gehen.
Der Schnelle hat die Wahl, ist er respektvoll von sich aus, wird er an sein gegenüber denken und langsamer gehen.
Tut der Schnelle dies nicht, da der ego zentrierte Wille ("ich will schnell gehen, koste es den langsamen was es wolle") zu stark ist, würden wir als Leiter wahrhaftig kommunizieren und den Schnellen bitten, an den Langsamen zu denken. Hier dient die Kommunikation dem Schnellen, den Langsamen und auch der Gruppe.

Gehe ich aber mit dem Schnellen in einer Leistungsgruppe, war dies mein freier Wille und ich werde akzeptieren müssen, wenn der Schnelle nicht auf den Langsamen wartet. Es war mein freier Wille VORHER, dort mitzumachen oder auch nicht.

Und das letzte Beispiel ist das Forum.
Wir haben Forenregeln, die wir aus freien Willen bei Teilnahme im Forum beachten. Kann ich nicht mit diesen Regeln, kann ich mir ein anderes Forum suchen.
Wir setzen diese Regeln des Miteinander auch durch und kommunizieren wahrhaftig, wenn diese verletzt werden. Auch auf die Gefahr hin, dass dieser Hinweis auf die Regeln jemanden verletzt, weil das Ego rebelliert...

Vielleicht konnte ich so ein paar Beispiele bringen wie freier Wille, Respekt und wahrhaftige Kommunikation zusammenhängt.

Ich umarme dich von Herzen,

Matthias
 
L

Lotus Heart

Gast
Wenn alle Menschen dies erlernt hätten, gäbe es keine Konflikte mehr, da wir respektvoll miteinander umgehen würden.
Ihr Lieben,
als ich eure Beiträge gelesen habe, ist mir eingefallen, dass mir Christina auf unserer Fastenwanderung die Übersetzung des Wortes "NAMASTE" von Neale D. Walsh gesagt hat:

NAMASTE bedeutet: DAS GÖTTLICHE IN MIR GRÜSST DAS GÖTTLICHE IN DIR.

Dieser Satz sagt sooo viel, dass ich ihn gar nicht näher erläutern möchte, außer vielleicht die Brücke zu diesem Thema schaffen:

DAS GÖTTLICHE IN MIR ERKENNT UND RESPEKTIERT DAS GÖTTLICHE IN DIR!
Das Göttliche ist die Liebe...
Wenn ich stets in Liebe handle (handeln könnte), handle ich stets respekt- und liebevoll. Daher gilt es auch weniger, RESPEKT oder respektvollen Umgang zu erlernen, sondern darum, die Liebe zu üben und zu praktizieren - TUN als Schlüsselwort!

:dnk: Georg für dieses Thema!

HERZlichst
Gabi
 
S

Schmetterling

Gast
Die Frage ist nun: wann kommuniziere ich wahrhaftig?
Wenn mein eigener freier Wille verletzt wird kommuniziere ich dies.



Lieber Matthias ! :BS:

Ich steh glaub´ich auf der Leitung :confused:.

Verstehe ich dies richtig, dass, wenn mein eigener freier Wille verletzt wird und ich mich dann "melde" :aegs:, dass dies dann "wahrhaftig" ist ?

Ich habe unter Wahrhaftigkeit (Zwillingseigenschaften) immer verstanden,
alles "direkt" anzusprechen und nicht "hintenrum".
Nur das ist ein schwieriges Thema.

Ein Beispiel dazu:

Wenn ich in meinem Beruf etwas zu sagen hatte, z.Bsp. Kinder wuden zu spät abgeholt, dann habe ich immer um des Lieben Friedens Willen, Fallbeispiele gebracht.

Oder, wie in dem Beitrag über "respektvoll" geschrieben wurde, immer eine Ausrede verwendet, wenn ich nicht über ein Thema sprechen wollte, wenn es mich langweilte, oder wenn gelästert wurde (es gab Zeiten, da habe ich sogar sooo gerne mitgelästert).

Nur jetzt - wenn ich nach den Zwillingseigenschaften leben möchte -
passt das ja nicht mehr.
Dann müsste ich jemanden der zu spät kommt, gleich einmal erklären,
- dass ICH für mich Unpünktlichkeit nicht leiden mag (Ego?).

Oder, wenn mich jemand "voll labert" mit irgendwelchem Sch ... (tschuldigung), dann müsste ich demjenigen doch erklären, dass mich das Ganze nicht interessiert und mir "irgendwo vorbei geht".

Oder, wenn mich an jemandem etwas stört,
dann müsste ich das sofort ansprechen ?

Das wäre für mich dann richtige Wahrhaftigkeit.

Nur, dann ist Streit wahrscheinlich "vorprogrammiert". :aegs::aegs:

Doch wenn ich beobachte, und dies mache ich zur Zeit sehr genau, :confused::confused:
dann bedeutet Wahrhaftigkeit für jeden Menschen etwas Anderes.
Und für jeden ist es dann SEINE Richtigkeit.

Du siehst, für mich ist Wahrhaftigkeit momentan ein sehr schwieriges Thema, sei es, dass ich es selbst erst "erlernen" muss, oder bei Anderen "unterscheiden" möchte.

Alles Liebe und ein ruhiges Wochenende vom Flatterling
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
L

lakshmi

Gast
hallo schmetterling.
also,es gibt da meine wahrheit ,wie ich das sehe .
und es gibt die wahrheit der anderen wie sie das sehen.
nun wenn ich meine wahrheit vertrete,dann kann streit vorprogrammiert sein,werfen mir die anderen ihre wahrheit an den kopf,dann kanns mich auch treffen,wenn ich da was in mir fühle was da grad so gefühlsmässig hochkommt.

also die Zwillingseigenschaften ,das buch von matthias habe ich auch.
und ich werde mal nachher schaun...unter...respekt...und respektlos....was da steht.:D
 
L

Lotus Heart

Gast
Wem dient es?

Liebe Silvia,
wenn es darum geht, jemandem wahrhaftig die Meinung zu sagen, dann sollte immer vorher gut überlegt werden, WEM ES DIENT!!

Wenn es niemandem dient, dass ich sage, dass die Unterhaltung mich nervt oder ich lieber nicht über andere mitlästern möchte, dann ist es besser zu schweigen , weil nicht jeder es verstehen würde.

Wenn es jedoch um wichtige Themen, wie beispielsweise die von dir angesprochene Unpünktlichkeit geht, dann würde ich doch meinen, dass ich derjenigen Person durchaus sagen kann, dass ihr Verhalten mir gegenüber respektlos ist. Denn nichts anderes ist es, jemanden warten zu lassen oder ihn über die vereinbarte Zeit hinaus zu "beschäftigen".

Wahrhaftigkeit ist also nicht immer, das zu sagen, was man sich gerade denkt. Wahrhaftigkeit ist auch FEINFÜHLIGES HANDELN IN LIEBE. Und das Handeln in Liebe beinhaltet auch, niemanden vor den Kopf zu stoßen (auch wenn es wahrhaftig kommuniziert wäre), weil es ihm nicht dient. Entweder weil er es nicht verstehen kann oder weil er damit überfordert wäre.

Ich :mrmng: dich!
HERZlichst
Gabi
 
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Georg P. Curant

Gast
Respektvoll in Wahrhaftigkeit!

Lieber Schmetterling ~ Silvia !

Ich sehe für mich keinen Grund Menschen "anzulügen" (Ausreden!)

Ich sehe auch keinen Grund nicht wahrhaftig sein zu können.

Ich denke, wahrhaft zu sein ist wichtig ~ im Zusammenspiel mit Respekt ist es für mich eine Supersache!

Wenn ich andere respektiere, möchte ich dennoch Wahrhaftig zu ihnen sein.

Ich lege keinen Wert darauf, wenn ICH wahrhaftig bin und dabei gleichhzeitig Andere verletzte!

IN LIEBE VON Herzen

Ge:BS:rg
 
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Schmetterling

Gast
Liebe Silvia,
wenn es darum geht, jemandem wahrhaftig die Meinung zu sagen, dann sollte immer vorher gut überlegt werden, WEM ES DIENT!!

Wenn es niemandem dient, dass ich sage, dass die Unterhaltung mich nervt oder ich lieber nicht über andere mitlästern möchte, dann ist es besser zu schweigen, weil nicht jeder es verstehen würde.

Liebe Gabi !

Wenn ich aber nichts sage, dann muß ich mir weiterhin Tratsch und Lästerei anhören, und bin damit aber schon mittendrin im "Geschehen".
Und wenn ich das nicht möchte, dann MUSS ich doch "wahrhaftig" MEINE Meinung sagen. Oder sehe ich das doch falsch ???

Wahrhaftigkeit ist also nicht immer, das zu sagen, was man sich gerade denkt. Wahrhaftigkeit ist auch FEINFÜHLIGES HANDELN IN LIEBE. Und das Handeln in Liebe beinhaltet auch, niemanden vor den Kopf zu stoßen (auch wenn es wahrhaftig kommuniziert wäre), weil es ihm nicht dient. Entweder weil er es nicht verstehen kann oder weil er damit überfordert wäre.

Aber diene ich anderen und mir damit, wenn ich schweige ?
Dann hört es ja nie auf. Somit können wir aber auch nichts dazu lernen.

Ich :mrmng: dich! I Di ah :LS::gabi::gabi::gabi:
HERZlichst
Gabi
:BS:
 
L

Lotus Heart

Gast
Wenn ich aber nichts sage, dann muß ich mir weiterhin Tratsch und Lästerei anhören, und bin damit aber schon mittendrin im "Geschehen".
Und wenn ich das nicht möchte, dann MUSS ich doch "wahrhaftig" MEINE Meinung sagen. Oder sehe ich das doch falsch ???

Aber diene ich anderen und mir damit, wenn ich schweige ?
Dann hört es ja nie auf. Somit können wir aber auch nichts dazu lernen.
Liebe Silvia,
du musst dich nicht Dingen aussetzen, die du nicht möchtest.
Ich halte es bei den Tratschereien so, dass ich entweder weggehe, wenn's möglich ist oder einfach ein anderes Thema anschneide.
Die Leute merken dann ohnehin, dass du das nicht möchtest und wenn dich jemand darauf anspricht, kannst du ja sagen, dass dir das FÜR DICH widerstrebt.

Niemand behauptet, dass wahrhaftige Kommunikation einfach ist - das wär' zu schön..... :eek:
Wir müssen es lernen und hineinwachsen und ich habe schon oft zu viel gesagt und damit Menschen vor den Kopf gestoßen, weil sie nicht verstanden haben, worum es mir ging. Deshalb sage ich lieber einmal was weniger bevor ich einmal was zu viel sage und überlege mir anstelle dessen, ob es dient, etwas zu sagen oder ob es eher dient zu schweigen und den anderen seine Erfahrungen selbst machen zu lassen.....

Bussi
Gabi
 
A

Abendschein

Gast
Respekt bedeutet für mich, dem Anderen mit Achtung und Liebe gegenüberstehen.
Älteren Menschen gegenüber erweise ich noch mehr Respekt, also vor dem Alter . ich finde es immer wieder schön, wenn in Sendungen ältere Menschen auf die Bühne treten und die Zuschauer stehen auf. Ich nenne das Würde. Respekt habe ich auch vor der Natur und deshalb mag ich diese auch Würdevoll behandeln.


Einen schönen Abend sagt der Abendschein
 
S

Schmetterling

Gast
Deshalb sage ich lieber einmal was weniger bevor ich einmal was zu viel sage und überlege mir anstelle dessen, ob es dient, etwas zu sagen oder ob es eher dient zu schweigen und den anderen seine Erfahrungen selbst machen zu lassen.....

Bussi
Gabi

Liebe Gabi ! :BS:

Die Gefahr beim Schweigen sehe ich jedoch darin,
dass "der oder die Andere" dann meint,
Du bist mit dem "Gesagten" einverstanden.

Wenn ich jedoch widerspreche,
dann drücke ich anderen Menschen doch wieder meine Meinung auf.

Huch - a gingat des nit leichter ah ? :(

Wahrhaftig ist ehrlich und mir kommt es in letzter Zeit so vor,
als ob es immer weniger wahrhaftige Menschen gibt, anstatt mehrere davon.

Und wenn ich so beobachte, dann fühle ich leider,
dass es unter den Menschen, die sich, so wie ich es immer sage "auf den Weg gemacht haben", nur sehr wenige wirklich wahrhaftige Menschen befinden.

Mir fällt jedoch auch auf, dass es sehr viele junge Menschen gibt,
die ohne Kurse oder Bücher, oder aber auch "Belehrungen" ganz normal
"wahrhaftig" leben.
Die viele Dinge, die ich erst mühsam "erlernen" muß,
ganz selbstverständlich finden.
Die die Energie "von oben" als etwas ganz Normales finden,
die wissen, dass Babys Aura sehen können usw.

Du siehst, ich kämpfe derzeit ganz schön und weiß momentan nicht,
wo mich dies alles hinführen wird.
Irgendwie kommt es mir so vor,
als ob mein Kartenhaus zu wackeln beginnt. :WS:
 
S

SW

Gast
wikipedia....

aus der wikipedia.....:

Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“ bzw. respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person (Respektsperson) oder Institution. Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht, etwa vor einer Gottheit.
Gegenbegriffe sind Respektlosigkeit, Disrespekt, gesteigert: Verachtung.




Der Ausdruck wird normalerweise auf zwischenmenschliche Beziehungen angewandt, kann jedoch auch auf Tiere, Gruppen, Institutionen oder Länder bezogen werden. Respekt impliziert nicht notwendigerweise Achtung, aber eine respektvolle Haltung schließt bedenkenloses egoistisches Verhalten aus. Die Respektvorstellung ist etwas Vorausgehendes und leitet sich nicht aus einer Rechtsvorstellung ab.
Aspekte des Respekts können sehr mannigfaltig sein und äußern sich in verschiedenen Gesellschaften auch unterschiedlich. Kulturell bedingte Verschiedenheiten im Verhalten, Selbst- und Außenwahrnehmung können unbeabsichtigt den Anschein von Respektlosigkeit oder gar Tabuverletzung erwecken.
Respekt wird oft durch Symbole ausgelöst oder verstärkt und bezieht sich auf unterschiedliche Verhaltensformen, so etwa:

  • Achtung vor der anderen Person oder Höflichkeit ihr gegenüber („Ich behandle jede Dame mit Respekt.“)
  • Anerkennung der anderen Person gegenüber („Diese Person war einmal gelähmt und läuft nun die 100 m in 12 Sekunden - sie verdient Respekt.“)
  • Autorität der anderen Person („Ich habe Respekt und etwas Angst vor der Uniform.“)
  • Toleranz gegenüber der anderen Person oder ihrer Handlungen („Ich respektiere es, wenn jemand vor dem Priester nicht niederkniet.“)
  • Vorsicht im Verhalten gegenüber der anderen Person, wenn diese in der Lage ist, Macht auszuüben („Nachdem er einmal erfahren hatte, wie stark die Vorzimmerdame ihm schaden konnte, hatte er den Respekt vor ihr gründlich gelernt.“)
 

Weißer Wolf

Administrator
wer bestimmt....

Ihr Lieben,

dies ist wahrlich ein wunderbarer Thread geworden.

Zwei Dinge noch dazu:

Liebe Silvia,

ich nehme das "Ratschen und Tratschen" bzw. schlechtes Reden/Lästern als Beispiel. Mittlerweile habe ich durch Erlernen der wahrhaftigen Kommunikation kein Problem mehr damit zu sagen: "Ich bitte dich aufzuhören über xyz zu schimpfen". Früher war es mir peinlich, oder ich wollte einen Konflikt vermeiden. Heute nicht mehr. Ja, manche reagieren überrascht. Das mag sein.
Wahrhaftig zu kommunizieren bedeutet nicht, jedem alles direkt zu sagen (denn hier kommt man sehr schnell in das Zwangsbeglücken mit seiner "eigenen subjektiven Realität "). Gabi hat den wichtigen Punkt schon gesagt: DIENT es meinem Gegenüber oder nicht. Wenn nicht, dann ist schweigen die bessere Wahl.

Doch Georg hatte noch eine Frage im Posting: "Wenn es Regeln für Respekt gibt, wer stellt diese auf?"

Hier kann ich sagen, es gibt keine "Allgemeingültige Regel" für respektvollen Umgang. Wieso?

Jeder Mensch setzt seine respektvolle Umgangsgrenze selbst fest. Es gibt in Partnerschaften wunderbare Beispiele:

Ein Ehepaar sieht es als in Ordnung an, sich anzubrüllen.
Ein weiteres Paar sieht es als in Ordnung an, wenn "geschlagen" wird.
Und dann gibt es wieder Menschen, wo laute Worte zu viel sind.

Auf dem Weg der Selbstfindung und Steigerung der Feinfühligkeit ist respektvoller Umgang mittlerweile für mich sehr klar und genau definiert. Sind diese Definitionen nun in Ordnung, wo sie doch so unterschiedlich/individuell sind?

Ja, natürlich. In meinem freien Willen/in meinem Haus definiere ich die für mich geltenden Grenzen bzw. was respektvoller Umgang bedeutet oder auch nicht. Ich werde dann Menschen treffen, "die mit mir kompatibel sind" und ähnliche Ansichten haben und mit wiederum anderen werde ich deswegen Konflikte haben und man geht auch einmal getrennte Wege. Wichtig es ist die Regel "meines Hauses" (mein Körper , meine Seele oder auch meine phyische Wohnung). In diesem von mir geschaffenen Bereich gilt diese Regel und ich respektiere die Regeln des Hauses meiner Mitbrüder und Schwestern.
Wichtig hierbei ist, seine eigenen definierten Respektregeln nicht als Allgemeingültig zu sehen. Diese eigenen Werte sollte man in diesem Bewusstsein dennoch nicht biegen (hier geht es um den eigenen freien Willen).
Für Sabine und mich war es auch ein langer Weg, bis wir die dem respektvollen Umgang entgegenstehenden Muster endlich aufgelöst haben (z.B. emotionale Erpressung, eigenen Willen durchsetzen, emotionale Bestrafung durch Nichtbeachtung etc.) und konnten dadurch aber immer genauer definieren, was in unserem Leben in Ordnung ist und was nicht.
Phyllis Krystal hat dies einmal sehr treffend zu uns gesagt: sie hat sehr genau die Form des Umganges mit ihr definiert und sie sagte auch, dass man dies klar (wahrhaftig) dem Mitmenschen kommunizieren muss: "hier ist meine Grenze", denn "sonst würde ich noch mit 94 Jahren von meinen Mitmenschen ausgesaugt werden".

Wann kann ich dies alles also, - wahrhaftig sein, für respektvollen Umgang mit mir sorgen, auch einen Konflikt in Kauf nehmen, Nein sagen können etc.? Wenn ich aufgehört habe von der Aussenwirkung abhängig zu sein, wenn ich aufgehört habe mir zu wünschen, dass meine Mitmenschen in irgendeiner Form "anders" zu sein haben. Wenn ich also im Geiste und in der Emotion "frei" bin, dann werde ich diese Freiheit auch liebevoll und respektvoll hegen und pflegen. Auch, wenn dies ein "Nein" im Umgang mit Zwangsbeglückern bedeutet.

Ich umarme euch von Herzen,

Matthias
 

Weißer Wolf

Administrator

Die Gefahr beim Schweigen sehe ich jedoch darin,
dass "der oder die Andere" dann meint,
Du bist mit dem "Gesagten" einverstanden.
Liebe Silvia,

dies ist ein ganz wichtiger Punkt: so oft sagen auch wir etwas - doch das Gegenüber will das hören, was er oder sie hören WILL. Und nicht das was tatsächlich gesagt wurde.
Dasselbe gilt für das Schweigen. Auch Schweigen kann ein Kommunikationsmittel sein.
Die Interpretation wird ob geredet oder geschwiegen sehr oft anders ausfallen, als du es dir "wünscht".
Und hier ist der wichtige Punkt:
Löse dich davon, verstanden werden zu wollen. Bete lieber um die Kraft zu verstehen.
Es ist wichtig zu dem Punkt zu kommen, weder missionieren zu wollen, sich mitteilen zu wollen um einen neuen Standpunkt zu vermitteln etc.
Denn Sätze werden nur dann auf fruchtbaren Boden fallen, wenn der Empfänger tatsächlich zur Annahme bereit ist. Dies lässt sich nicht erzwingen. Dies ist der Grund, wenn ich starken Widerstand wahrnehme und merke, dass meine Worte nicht dienen, spreche ich diese nicht. Denn dann ginge es nur um das "Recht haben wollen". Hier ist schweigen die bessere Wahl und sich in Geduld zu üben.

Im Unterschied dazu stehen Verletzungen des eigenen freien Willen, wo ich sofort kommuniziere um nicht Magenschmerzen daraus entstehen zu lassen. Nein, dies ist nicht in Ordnung, so gehe nicht um mit mir.

Vielleicht ist es nun etwas klarer,

von Herzen alles Liebe,

Matthias
 
S

Schmetterling

Gast
Lieber Matthias ! :BS:

Ja danke, ist es - ein wenig.

Ich denke,
ich beschäftige mich momentan "zuviel" mit der Wahrhaftigkeit.

Doch es gehört zu den Zwillingeigenschaften dazu und es gibt halt nicht
a "bissale" wahrhaftig und dann wieder "weich ma a bissale" aus.

Ich passe sehr genau auf, wer - was oder wie sagt.

Und dabei habe ich eben auch gespürt, dass einige von der
"sogenannten heutigen Jugend" ganz locker mit dem Thema umgehen können -
und viele von "uns Älteren" tun sich halt noch schwer damit.

Ich wünsche Euch eine gute Nacht, ich gehe jetzt " l e s e n ".

 
WIR SIND ÜBERSIEDELT!Gemäß der DSGVO/Datensparsamkeit wurden alle Benutzerkonten (Email Adressen etc.) permanent gelöscht. Dieses Forum ist ein Archiv bzw. inaktiv. Bitte besuche unser neues Forum auf Gesundheit für Körper und Seele!  
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