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Was fällt euch dazu ein?

C

carolcn

Gast
Hallo an alle,

heute hat unser Nachbar zu mir gesagt: "Du bist für Sensible Menschen schwer einzuordnen."

Was fällt euch dazu ein. Mir eine Menge, schreibe es jetzt aber (noch) nicht.

Liebe Grüße, Carolin
 
L

Lichtblicke

Gast
liebe Carolin,

ich gestehe, mir fällt gar nichts dazu ein. ein Mann sagt etwas. ich kenne den Zusammenhang nicht, spüre ihn nicht.

wieso beschäftigt dich diese Feststellung?

bin ratlos...
 
C

carolcn

Gast
Liebe Lisa,

ich habe gerade mit Georg darüber geredet.
Mir ist der Nachbar sehr unangenehm.
Ich habe ihn nicht gerne in unserer Wohnung, weil er auch stark nach Tabak riecht. Das ist aber nicht alles.
Ich habe es lange mit ihm probiert. Ich komme aber immer wieder drauf, das er mir unsympathisch ist.

Georg hat mich gerade darüber Aufmerksam gemacht, das ich unwahrhaftig zu ihm bin. Der Nachbar spürt meine Ablehnung, sieht aber ganz was anderes. Ich möchte ihn nicht verletzten, deswegen lasse ich ihn rein. Aber von Gefühl her, sträubt sich was in mir und ich möchte ihn nicht in unsere Wohnung lassen.

Nun werde ich wahrhaftig zu ihm sein, ob es mir gelingt weiss ich nicht. Ein guter Freund sagt da immer: "Möge die Übung gelingen." Ja.

Liebe Grüße, Carolin
 
G

georc

Gast
liebe elfriede !

ein sensibler mensch nimmt dich so an wie du bist.
alles andere ist schubladen denken.einordnen tu ich dinge die in schubladen kommen.
menschen passen nicht in schubladen.
meine sicht .
ich sehe das nicht so, dass ein sensibler mensch einen annimmt wie man ist.

ein sensibler mensch kann zwar jemand "spüren", aber ob er ihn auch respektiert ist eine ganz andere frage!

ich glaube nicht dass gefühl (sensibilität) und respekt in EINEN TOPF geworfen werden können.

schubladieren ist für mich eine "verstandessache", etwas vom denken und nicht eine sache des fühlens.

sorry, aber das ist meine meinung.

liebe grüsse :BS:
georgy
 
C

carolcn

Gast
Hallo,

ja es liegt daran, das ich nicht klar kommuniziere. In der Stille kamen mir viele Gedanken und ich habe erkannt was alles sich in mir verändern wird, wenn ich klar kommuniziere. !!!

Der Herr Nachbar, ist sensibel, das sagt er zumindest von sich. Er ist aber auch respektlos. Mir kam da der Satz noch in den Sinn, das ich sein Ego nicht schonen muss. Also nicht auf seine Gefühle acht geben, wenn er respektlos ist. Ja begriffen habe ich es, jetzt gehts ums umsetzen.

Gerade geschrieben:

In dir lebt eine Seele ,
in dir lebt der reine Geist,
und in dir lebt wahre göttliche Ur-Kraft.

Der Schleier hebt sich,
wahre KRAFT kommt zum Vorschein,
sie ist klar und echt.
Halte dich an dieser KRAFT fest,
sie gehört zu dir,
du bist es, wer sonst?

Hebe dich hinfort,
geborgen in LIEBE,
schau in die SONNE,
sie strahlt in dein Herz,
nimm die Wärme auf,
trinke davon,
soviel du LUST hast.

Das innere Wesen in dir reckt und streckt sich zum LICHT.
Immer in eine Richtung,
in Richtung, LIEBE und LICHT.


Liebe Grüße, Carolin
 
L

lakshmi

Gast
allo georg.
ja , genau mein verstand hab ich da gebraucht.
aber fühlen und denken.
wie schreibst du doch so schön?.
herz und hirn.
.ich schalte es zusammen ,das herz und das hirn.
und was dabei herauskommt ist deine antwort.
gefühl ist für mich herz-
respekt ,ist bei mir auch unbedingt mit gefühl verbunden.
jemand der mich bekämpft und mir tritte in den poo versetzt,da hab ich kein gefühl,und keine achtung und kein respekt.
 
L

lakshmi

Gast
hallo ,ihr lieben georg und carolin.
wer mir unangenehm ist kommt nicht in meine wohnung.
ich habe meinen freien willen,und ich muss mich nicht selbst vergewaltigen mein gefühl mein verstand.nur um falsche glaubens-sätze umzusetzen.
das ist meine wahrheit,und damit lebe ich sehr gut.
 
C

carolcn

Gast
Liebe Elfriede,

georgy meinte ein Mensch der sensibel ist muss noch lange nicht respektvoll sein.

Siehst du das auch so?

Liebe Grüße, Carolin
 
C

carolcn

Gast
hallo ,ihr lieben georg und carolin.
wer mir unangenehm ist kommt nicht in meine wohnung.
ich habe meinen freien willen,und ich muss mich nicht selbst vergewaltigen mein gefühl mein verstand.nur um falsche glaubens-sätze umzusetzen.
das ist meine wahrheit,und damit lebe ich sehr gut.
Liebe Elfriede,

wie hast du das geschafft da hin zu kommen, in dieses Bewusstsein?
Ja es fühlt sich sehr unangenehm an, wenn der Herr Nachbar in die Wohnung kommt. Da stellen sich mir die Haare auch auf.

Liebe Grüße, Carolin
 
L

lakshmi

Gast
hallo carolin.

wer sensibel ist hat gefühl.
und wer gefühl hat der kann auch dem anderen mit respekt begegnen.
auf der gefühlsebene.
 
L

lakshmi

Gast
liebe carolin.
nur durch arbeiten.
ich bin ein mensch der die gruppe braucht um sich auzutauschen,und zu lernen.

ich hatte auch grausslige glaubens-sätze.
aber ,ich hab angenommen mit dem herz mit dem kopf auch ,und es ist absolut zu schaffen.es gab viele menschen ,die mir lehrer waren.
und ich bedanke mich da bei jedem einzelnen.
 
G

georc

Gast
wer sensibel ist hat gefühl.
und wer gefühl hat der kann auch dem anderen mit respekt begegnen.
auf der gefühlsebene.
liebe elfriede !

ich sehe es wie du. wenn jemand was will, kann er viel. es ist also nicht eine frage des könnens, sondern des wollens.

ich frage mich wirklich, warum kann unser nachbar (oder könnte es, weil er sensibel ist), aber tut er es nicht, eben respektvoll zu sein?

wohl keine frage der gefühlsebene sondern eher der verstandesebene oder gar des egos!?!

liebe grüsse :BS:
georgy
 
C

carolcn

Gast
liebe carolin.
nur durch arbeiten.
ich bin ein mensch der die gruppe braucht um sich auzutauschen,und zu lernen.

ich hatte auch grausslige glaubens-sätze.
aber ,ich hab angenommen mit dem herz mit dem kopf auch ,und es ist absolut zu schaffen.es gab viele menschen ,die mir lehrer waren.
und ich bedanke mich da bei jedem einzelnen.
ja so ähnlich mache ich das auch. Bei mir sind es mehr die einzelnen Begegnungen. In Gruppen eher weniger. So Gruppen Seminare und Gruppen Meditationen und Gruppen ... taugen mir nicht so.

Liebe Grüße, Carolin
 
L

lakshmi

Gast
hallo georg.können und wollen.
,also ich weiss genau.... wenn ich sage ,ich kann das nicht, also menschen die mir nur schaden,wollen,dann heisst das für mich auch ,ich will das nicht,mit diesen menschen also umgang haben.
daran halte ich mich.
mich selbst belügen mich verbiegen und schön tun,nein das ist absolut nicht drin.
 
L

lakshmi

Gast
lieber georg.
siehst du und das ist dann für mich-wahrhaftigkeit.
ich lebe aus dem herz heraus,
und das ist für mich gut. alles andere intressiert mich nicht,
gott stellt mir freunde zur seite,und was brauch ich mehr?
sei achtsam
sei wachsam
schaff dir freunde
alles andere kommt von alleine.
und das ist für mch absolute wahrheit.
 
M

marfr

Gast
Liebe Carolin,

habe diesen Thread gestern Abend gelesen, wusste aber nichts dazu zu sagen. Über Nacht hat es dann in mir "gewerkelt".

heute hat unser Nachbar zu mir gesagt: "Du bist für Sensible Menschen schwer einzuordnen."
Dass er sich selbst als Sensibler bezeichnet, empfinde ich im ganzen Zusammenhang entweder als "Etikett", das er sich selbst drauf pappt (aus welchen Gründen mag ich nicht beurteilen) oder aber, es ist seine Art auszudrücken, dass er sich schwer tut mit der Doppelbotschaft umzugehen, die du bisher gesendet hast. Damit hast du dich nun auseinander gesetzt.

Mich hat die Thematik in Bezug auf die Frage beschäftigt, ob es hier auch um das innere Ablehnen aggressiver Impulse und in der Folge Schwierigkeiten, die eigenen Grenzen zu ziehen, gehen könnte? Weil du nämlich Elfriede gefragt hast: wie hast du das geschafft da hin zu kommen, in dieses Bewusstsein? Wenn ich es richtig verstanden habe, ging es dabei um den Punkt, dass Elfriede meinte: wer mir unangenehm ist kommt nicht in meine wohnung.
ich habe meinen freien willen,und ich muss mich nicht selbst vergewaltigen mein gefühl mein verstand.


Ich vermag nicht zu beurteilen, ob das bei dir so ist. FÜR MICH war dies ein großes Thema und so ganz bin ich damit wohl auch noch nicht in Einheit. Ich erzähl mal drüber, ohne dass du dich angesprochen fühlen musst. Du findest selbst heraus, was sich in dir abspielt oder nicht.

In Matthias Buch hab ich ein Beispiel gelesen (sollte ich hier was verzerren oder nicht ganz korrekt rüber bringen, wenn ich meine eigenen Worte verwende, bitte korrigiert mich): Jemand kam mit dem Problem, dass er ständig mit Gewalt konfrontiert wurde, u.a. von Hooligans. Diese Person fragte sich, wie man nur so sein kann (gewaltbereit). Tatsächlich stellte sich heraus, dass diese Person Aggression für sich selbst als "schlecht" bewertete und aggressive Impulse daher stets unterdrückte. Was mit der Zeit zu einem inneren Stau führt. So dass einem das Thema im Außen begegnet, damit man darauf aufmerksam werden kann.

Nun hab ich selbst häufig Doppelbotschaften an andere gesandt, indem ich einerseits Menschen lobte bis umschmeichelte, mir auch selbst abverlangte andere durch mein Verhalten hoch zu achten, sie mir andererseits manchmal aber zu nahe rückten und ich oft nicht wusste, wie ich damit umgehen soll, mich nicht so abgrenzen konnte, wie es mir gut getan hätte, d.h. ich achtete andere höher als mich selbst. Das Buch "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin" war sehr befreiend zu lesen. Aber es hat nicht einfach dazu geführt, dass ich mit der Sache gleich anders umgehen konnte. Es steckten eigene Muster und Glaubenssätze dahinter, an die ich erst viel später dran kam.

Vor kurzem hatte ich einen Traum dazu. Ich war innerlich - auch durch das Mitlesen und -schreiben hier - gerade mit der Frage beschäftigt: Wieviel Ego oder Ich-Anteile erlaube ich mir auszuleben und welche davon auszuleben oder nicht ist "gesund"?

Im Traum stand ich mit meiner Tochter und meinem Mann in einer Warteschlange vor einer Kasse. Mein Mann war vor uns und hatte sein Produkt bereits aufs Laufband gelegt. Meine Tochter und ich standen dahinter, nebeneinander, und hatten das Produkt, das wir gemeinsam kaufen wollten, ebenfalls aufs Laufband gelegt. Da kam ein Mann von weiter hinten aus der Schlange heran, zwängte sich zwischen meiner Tochter und mir durch und legte sein Produkt auf das Laufband vor unser Produkt und blieb vor meiner Tochter stehen. Als ich ihn mit Blicken fast tötete, entgegnete er seelenruhig: "Ihre Tochter hat mich durch gelassen." Nun stimmte das insofern, als sie sich nicht gewehrt, nichts gesagt hatte, sondern passiv geschehen ließ. Ich überlegte im Hintergrund fieberhaft, ob ich jetzt nicht da drüber stehen müsste, meinen Zorn beherrschen, das einfach alles nicht so ego-bezogen sehen dürfte und den Mann einfach lassen sollte. Während ich noch nicht sicher war, was richtig sei, sah ich (der Beobachter) mir dabei zu, wie ich den Mann wütend anzischte: "Freches A..............". Etwas in mir zuckte zusammen, als ich merkte, was ich ausgesprochen hatte. Der Beobachter blieb völlig unbeteiligt und seelenruhig. Der Mann, der zuerst so seelenruhig gewesen war, war das nun überhaupt nicht mehr und meinte, das hätte ich auf der Stelle zurück zu nehmen, so lasse er sich von mir nicht titulieren. Ich entgegnete: "Wenn sie nach hinten gehen, auf ihren Platz, nehme ich das gerne zurück." Darauf nahm er wortlos sein Produkt vom Laufband und verzog sich nach hinten. Ich war zufrieden und wachte auf.

Im ersten Moment noch erschrocken und mit schlechtem Gewissen, wie ich den Mann im Traum genannt hatte. Dann dachte ich darüber nach... Und fragte mich... Wenn ich nichts gesagt hätte... Ist es dann nicht so, dass jeder mit mir alles machen kann, ohne dass ich mich wehre? Bin ich dann nicht ein Opferlamm, über das jeder drüber latscht, eben weil es so leicht ist und ich mir alles gefallen lasse? Ich kam zu dem Schluss, dass ich eine angemessene Art meine Ich-Grenzen zu verteidigen brauche, um in diesem Leben zurecht zu kommen und kein Opfer (mehr) zu sein.

Es gelingt mir noch nicht immer, eins zu eins zu sagen, wie mir wirklich ist, also authentisch zu sein, aber immer öfter spüre ich spontan, womit es mir selbst wirklich gut geht, so dass ich entsprechend handeln und mich auch mitteilen kann.

Was Nachbarschaft angeht, so habe ich meine bis letztes Jahr alleinerziehende Nachbarin häufig durch Gespräch und Zuhören unterstützt, war manchmal für ihren Sohn da, manchmal über meine eigenen Grenzen hinaus. Das war ungesund und tat der Beziehung zwischen ihr und mir nicht gut. Mein Mann machte mich drauf aufmerksam, wenn ich innere Aggressionen ihr gegenüber verbal ausdrückte, dass es an mir selbst liege, ehrlich zu sein und dass niemand mich zwinge etwas zu tun, was mir zuviel wird. Ich selbst sei es, die ihr Freundlichkeit und Zeit entgegen bringt und niemand außer mir dafür verantwortlich sei, wie ich das steuere.

Inzwischen lebt sie mit einer Frau zusammen, die beiden haben eine wundervolle Beziehung und der Sohn fühlt sich aufgehoben in der neuen kleinen Familie. Sie selbst hat ihren Job gekündigt, mit dem sie unglücklich war und gibt nun Integrationskurse für Ausländer, womit sie sich total wohlfühlt. Die Grenzen werden inzwischen von beiden Seiten klar und direkt gezogen, keiner macht mehr was aus dem Gefühl heraus, dass er es tun müsse. Wir bekamen zur Weihnachtszeit Plätzchen von drüben, sie bekamen welche von uns, wie es gerade passte. Und auch sonst fühlen wir uns wohl mit der Nachbarschaft, das hat sich fein entwickelt.

Ja, das wars, was ich dazu beitragen wollte.

Von Herzen
Marion
 
E

EK

Gast
Liebe Lisa,

ich habe gerade mit Georg darüber geredet.
Mir ist der Nachbar sehr unangenehm.
Ich habe ihn nicht gerne in unserer Wohnung, weil er auch stark nach Tabak riecht. Das ist aber nicht alles.
Ich habe es lange mit ihm probiert. Ich komme aber immer wieder drauf, das er mir unsympathisch ist.

Georg hat mich gerade darüber Aufmerksam gemacht, das ich unwahrhaftig zu ihm bin. Der Nachbar spürt meine Ablehnung, sieht aber ganz was anderes. Ich möchte ihn nicht verletzten, deswegen lasse ich ihn rein. Aber von Gefühl her, sträubt sich was in mir und ich möchte ihn nicht in unsere Wohnung lassen.

Nun werde ich wahrhaftig zu ihm sein, ob es mir gelingt weiss ich nicht. Ein guter Freund sagt da immer: "Möge die Übung gelingen." Ja.

Liebe Grüße, Carolin
Liebe Carolin!
Ich bin mit diesen Thread etwas überfordert - vielleicht bin ich da zu unsensibel?! Wenn du diesen Mann nicht in eurer Wohnung haben willst, warum ladet ihr ihn dann ein??!
Ich schicke dir eine Umarmung von Herzen,
alles Liebe, Elisabeth
 
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