WIR SIND ÜBERSIEDELT!Gemäß der DSGVO/Datensparsamkeit wurden alle Benutzerkonten (Email Adressen etc.) permanent gelöscht. Dieses Forum ist ein Archiv bzw. inaktiv. Bitte besuche unser neues Forum auf Gesundheit für Körper und Seele!  

Was erlöst das Ego?

Weißer Wolf

Administrator
Für dich,

Wie erkenne ich das Ego ? Durch Sätze mit "Ich will". Was löst das Ego auf? Liebe und Hingabe, die man zuerst für sich selbst entwickelt um so in der Lage zu sein auch Mitmenschen und Gott zu lieben. Aus jener Liebe entsteht die Freude am Dienen, welche uns befreit und die Launen des Egos erlöst. Bejahe: "Ja, ICH BIN wertvoll und die Verköperung von Liebe. Ich erlaube der Liebe durch mich zu fließen."

Umarmung von Herzen,
Matthias
 
A

ananda

Gast
unkunde!

Lieber matthias!

ich nehme deine worte sehr gerne in mich auf und hab das gefühl sie sind
heute genau an mich adressiert. oft bin ich unsicher, fühle mich unwohl in
meiner haut , werde unrund und blockiere alles in mir, lauf im kreis und bin
alles andere als bei mir. dabei weiß ich, ich kann alles und kann mich erheben,
über den schmerz, über die trägkeit, über schlechte gedanken über mich selbst:aegs:!
du hast mich gestern abend wunderbar daran erinnert, und heute hängt meine
urkunde (denn, ich bin stolze hemmapilgerin!:gns:)bereits an der wand: sie bedeutet :
zweifle nicht an dir selbst, hab keine angst und du brauchst ganz und gar nicht
unsicher sein!.. vertraue, lass los, mach es einfach... dann geschieht es von selbst,
und du kommst ans ZIEL!

:dnk:

alles liebe, susanne
 
N

neomorph

Gast
Lieber Matthias,

Pauschal gesagt ist "ich will" auch eine positiv gepolte Hingabe an das eigene Wesen das sich jetzt endlich durchsetzen kann. Raus aus der Schiene des "Nachgebens", der Annahme von Schuldzuweisungen, des Musters der (übertriebenen) Nachsicht, rein in die Wohltat des befreienden und erleichternden "Sich-Selbst-Erlebens" das Alle die dich kennen plötzlich erstaunen lässt mit den Worten: "Naaa? Aber so kenn´ich dich ja gar nicht. Warst ja bis jetzt immer so brav und anpassungsfähig und jetzt willst du plötzlich auch mal etwas?

Ja, warum nicht? Ich will...
frei sein und endlich mal tun "dürfen" (danke) was ICH will.
Mein Wille geschehe, also lasst mich frei sein!

Alles Liebe, Norbert
 

Weißer Wolf

Administrator
Lieber Matthias,

Pauschal gesagt ist "ich will" auch eine positiv gepolte Hingabe an das eigene Wesen das sich jetzt endlich durchsetzen kann. Raus aus der Schiene des "Nachgebens", der Annahme von Schuldzuweisungen, des Musters der (übertriebenen) Nachsicht, rein in die Wohltat des befreienden und erleichternden "Sich-Selbst-Erlebens" das Alle die dich kennen plötzlich erstaunen lässt mit den Worten: "Naaa? Aber so kenn´ich dich ja gar nicht. Warst ja bis jetzt immer so brav und anpassungsfähig und jetzt willst du plötzlich auch mal etwas?

Ja, warum nicht? Ich will...
frei sein und endlich mal tun "dürfen" (danke) was ICH will.
Mein Wille geschehe, also lasst mich frei sein!

Alles Liebe, Norbert
Lieber Norbert,

das "Ich will" bezieht sich auf die drei Haupt "Ich wills": Ich will haben..., Ich will sein..., Ich will werden. Ausdrücke des egozentrierten Willens.
Der göttlich orientierte Wille ist der Verkörperung der Annahme, der Hingabe und des Erkennes.

Daher "nicht mein Wille geschehe" = egozentrierter Wille sondern "sein Wille geschehe" = göttlich orientierter Wille.
selbst "Ich will frei sein..." spiegelt den egozentrierten Willen. Frei von was? Frei von wem? Ist der Wille vom eigenen Ego befreit, bin ich wirklich frei. Weil es dann nichts im Außen gibt, welches negativ auf mich wirkt. Denn genau Ausdrücke der Trennung (die das Ich will verkörpert) sind jene Sackgasse, die vom göttlich orientierten Willen, der die Illusion der Getrenntheit überwindet fern hält. Einst sagte mein Lehrer "du willst zu sehr" zu mir. Ich verstand es nicht: ich wollte so viel positives. :) Heute weiss ich, dass ich nicht weiss, weder was für mich gut noch was das Richtige ist. Das Richtige offenbart sich durch seinen Willen, zur richtigen Zeit in der richtigen Art.

"Mein Wille geschehe, also lass mich frei sein!" ist wie eine Aufforderung des egozentrierten Willens an den göttlich orientierten Willen: "ich mag das nicht, regle das in der Art wie ich mir das vorstelle".
Der göttlich orientierte Wille würde es so ausdrücken: "dein Wille geschehe, danke für die Aufgabe, die mich lehren wird, frei zu sein".

Vielleicht ist es so ein bisschen klarer...

Liebe Ananda,
danke dir von Herzen für die lieben Zeilen,

Umarmung,

Matthias
 
L

lakshmi

Gast
lieber matthias.
was ich spontan fühle ist ja doch ,das gottes wille geschehe,mein hohes selbst ist,
das mich führt,und ich vertraue darauf,das es zu meinem besten geschieht.
auch wenn ich manchmal den sinn noch nicht erkenne.
also brauche ich garnicht zu sagen ,ich will,sondern ,ich sage gerne...ich schaffe das schon.
 

Weißer Wolf

Administrator
lieber matthias.
was ich spontan fühle ist ja doch ,das gottes wille geschehe,mein hohes selbst ist,
das mich führt,und ich vertraue darauf,das es zu meinem besten geschieht.
auch wenn ich manchmal den sinn noch nicht erkenne.
also brauche ich garnicht zu sagen ,ich will,sondern ,ich sage gerne...ich schaffe das schon.
Liebe Elfriede,

genau das ist es... :) Wie schön ist es doch, sich der Obhut Gottes hingeben zu DÜRFEN.

Umarmung von Herzen,

Matthias
 
N

neomorph

Gast
Lieber Matthias,

Ich denke, daß (speziell in Österreich) die religiöse Prägung eine starke Rolle spielt und die Anbindung an diese Vorstellungen ebenfalls und stelle jetzt vorsichtshalber mal klar, daß ich diese in jeder Hinsicht respektiere, so wie auch jene anderer Religionen aller Kulturen.

Auf Grund meines Themas „Schöpfer des Universums“ ist für mich der eigene Wille als Mensch maßgeblich um als Teil Gottes im Resonanzgeschehen willentlich zu wirken, und zwar nicht egozentriert sondern selbst schöpferisch. Meine Aufgabe als Mensch und als Produkt seiner Gedankenmatrix ist es, seine Reflexion zu (er)leben und ihm damit dienlich zu sein. Natürlich bedeutet „ich will“ in seiner primitivsten Form etwas anderes als das worüber im Moment diskutiert wird. Hier geht es nur um den Aspekt der Verdeutlichung vom „freien Willen“ des Menschen, der besagt daß Wille an sich, so er einem edlen Zweck dient, ein göttlicher ist Die Thematik des EGOs ist mit Vorsicht zu behandeln, weil sie in ihrer negativen Bedeutung leicht abgleitet von innerer Stärke die eine treibende Kraft ist (und da sind wir wieder beim Zitat) …sich befreien von was oder von wem? Na von der negativen Prägung unserer Umgebung und der Zielsetzung zu eigenem Bewusstsein zu gelangen. Ich hab mit dem EGO kein Problem, so lange es für die anderen da ist UND für mich selbst. Für mich persönlich war und ist es die treibende Kraft um mich von kontrollierten Zwängen von außen zu befreien und stärker zu werden und glaub mir, es tut sooo gut… Ich habe deswegen meine Anteilnahme anderen gegenüber nicht verloren, im Gegenteil. Besonders durch meine Lebensgefährtin, die immerhin 15 Jahre jünger ist als ich, also 26, hat sich sehr viel zum positiven verändert. Ich muss dazu auch sagen, daß ich felsenfest davon überzeugt bin, daß sie ein Engel ist, den der liebe Gott mir gesendet hat. Diese junge Frau lehrt mich viel und sie ist eine alte Seele .

EGOismus kann und will ich mir nicht leisten, da ich mein Leben lang Egozentrikern gedient habe, und ich bin nicht größer geworden und wenn dann hab ich es nicht bemerkt. Seit ich in meinem Leben etwas aktiv verändern will, bewege ich mich gezielt in die Richtung wo ich mich hin haben will und bin erfolgreicher als je zuvor. Der liebe Gott spricht oft zu mir und hält mich manchmal etwas zurück, wo Vorsicht geboten ist, ein andermal gibt er mir Hinweise, wie´s weitergeht und dafür bedanke ich mich in Wort und Tat.

Ich kann deine Worte nachvollziehen Matthias, … oh der Kater gemahnt zur Nachtruhe! :schnkl: (Tatsächlich!)

Alles Liebe, Norbert
 
R

Ruby

Gast
Für dich,

Wie erkenne ich das Ego? Durch Sätze mit "Ich will". Was löst das Ego auf? Liebe und Hingabe, die man zuerst für sich selbst entwickelt um so in der Lage zu sein auch Mitmenschen und Gott zu lieben. Aus jener Liebe entsteht die Freude am Dienen, welche uns befreit und die Launen des Egos erlöst. Bejahe: "Ja, ICH BIN wertvoll und die Verköperung von Liebe. Ich erlaube der Liebe durch mich zu fließen."

Umarmung von Herzen,
Matthias
vielleicht sollte man besser auch mal fragen,..
wie erlöse ich mich von meinem Ego?!
...denn dan haben wir mehr Potenzial frei,... für die Liebe zu Gott..mit Gott...

 

Weißer Wolf

Administrator

Weißer Wolf

Administrator
Lieber Matthias,

Ich denke, daß (speziell in Österreich) die religiöse Prägung eine starke Rolle spielt und die Anbindung an diese Vorstellungen ebenfalls und stelle jetzt vorsichtshalber mal klar, daß ich diese in jeder Hinsicht respektiere, so wie auch jene anderer Religionen aller Kulturen.

Auf Grund meines Themas „Schöpfer des Universums“ ist für mich der eigene Wille als Mensch maßgeblich um als Teil Gottes im Resonanzgeschehen willentlich zu wirken, und zwar nicht egozentriert sondern selbst schöpferisch. Meine Aufgabe als Mensch und als Produkt seiner Gedankenmatrix ist es, seine Reflexion zu (er)leben und ihm damit dienlich zu sein. Natürlich bedeutet „ich will“ in seiner primitivsten Form etwas anderes als das worüber im Moment diskutiert wird. Hier geht es nur um den Aspekt der Verdeutlichung vom „freien Willen“ des Menschen, der besagt daß Wille an sich, so er einem edlen Zweck dient, ein göttlicher ist Die Thematik des EGOs ist mit Vorsicht zu behandeln, weil sie in ihrer negativen Bedeutung leicht abgleitet von innerer Stärke die eine treibende Kraft ist (und da sind wir wieder beim Zitat) …sich befreien von was oder von wem? Na von der negativen Prägung unserer Umgebung und der Zielsetzung zu eigenem Bewusstsein zu gelangen. Ich hab mit dem EGO kein Problem, so lange es für die anderen da ist UND für mich selbst. Für mich persönlich war und ist es die treibende Kraft um mich von kontrollierten Zwängen von außen zu befreien und stärker zu werden und glaub mir, es tut sooo gut… Ich habe deswegen meine Anteilnahme anderen gegenüber nicht verloren, im Gegenteil. Besonders durch meine Lebensgefährtin, die immerhin 15 Jahre jünger ist als ich, also 26, hat sich sehr viel zum positiven verändert. Ich muss dazu auch sagen, daß ich felsenfest davon überzeugt bin, daß sie ein Engel ist, den der liebe Gott mir gesendet hat. Diese junge Frau lehrt mich viel und sie ist eine alte Seele.

EGOismus kann und will ich mir nicht leisten, da ich mein Leben lang Egozentrikern gedient habe, und ich bin nicht größer geworden und wenn dann hab ich es nicht bemerkt. Seit ich in meinem Leben etwas aktiv verändern will, bewege ich mich gezielt in die Richtung wo ich mich hin haben will und bin erfolgreicher als je zuvor. Der liebe Gott spricht oft zu mir und hält mich manchmal etwas zurück, wo Vorsicht geboten ist, ein andermal gibt er mir Hinweise, wie´s weitergeht und dafür bedanke ich mich in Wort und Tat.

Ich kann deine Worte nachvollziehen Matthias, … oh der Kater gemahnt zur Nachtruhe! :schnkl: (Tatsächlich!)

Alles Liebe, Norbert
Lieber Norbert,

ja ich kann deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen, da genau diese sehr lange meine eigenen waren. Heute nehme ich es anders wahr und werde es in einigen Jahren wieder verändern... Ich maße mir nicht an darüber zu urteilen, ob dies ein Fort- oder Rückschritt war. Es ist wie es ist.
Das "Außen" jedoch ist eine Illusion - eine verzerrte Spiegelung, die uns glauben macht, es gäbe Prägungen, Negatives oder etwas wovon es sich zu befreien gilt. Die Wahrnehmung des Außen als "Illusion" beginnt erst, wenn die eigenen emotionalen und gedanklichen Wallungen zur Ruhe gekommen sind. Das Ego ist genau jener Aspekt, der die Illusion der Getrenntheit aufrecht erhält. Genau deswegen ist der Titel meines Buches "Befreie dich selbst " und nicht "Befreie dich von Umständen im Außen".
Da ich weder missioniere, noch Überzeugungsarbeit leisten will ist es für mich in wunderbarer göttlicher Ordnung, wenn andere Menschen andere Wege gehen und Erfahrungen machen, die letztendlich alle auf demselben Berg führen. Denn die Wege an sich sind Spielarten jener Illusion. Dies ist jedoch gleichzeitig auch das Schöne an Gottes Vielfalt.

Umarmung von Herzen,
Matthias
 
N

neomorph

Gast
Lieber Matthias,

Schön gesagt. Dem kann ich nichts weiter hinzufügen :)

Lieben Gruss, Norbert
 
S

Shade

Gast
Hallo Matthias,

Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Ego nicht erlöst werden kann, weil es selbst die Definition 'Erlösung' aufbaut und sich sozusagen selbst damit aufhängt.

Allerdings kann man die Psyche /Seele aufbauen um so ein gutes Gleichgewicht zu haben. Wir benötigen unser Ego, aber man kann lernen, ihm die Stelle zu geben, wo es hingehört und sich nicht mehr von ihm leben lassen.


Liebe Grüsse


Shade
 

Weißer Wolf

Administrator
S

Shade

Gast
Hallo Matthias,

ich werde versuchen, die etwas auseinanderzufitzeln. Bei Bedarf natürlich immer nachfragen :)

Unsere Seele, unser Selbst erfährt, nimmt wahr, aber es definiert ja nicht.
Aber unser Ego definiert unsere Erfahrung, 'sagt' sozusagen, sie seien gut oder schlecht, und so definiert das Ego auch, dass es etwas gibt, woraus wir erlöst werden müssten.

Nun folgt aber Energie der Aufmerksamkeit und somit geben wir ungewollt Energie in dieses "Etwas" aus dem unser Ego erlöst werden möchte, gibt diesem Kraft und Bestand und schon haben wir effektiv solche 'Nöte' erschaffen.

Wenn wir uns auf unser Selbst konzentrieren, sieht dieses weder etwas woraus wir erlöst werden sollen, noch effektiv das Ego, das erlöst werden will.
Das Selbst ist!
Und in diesem Aspekt finden wir dann den Frieden, die Liebe, die wir immer schon in uns getragen haben und wir empfinden kein Bedürfnis, irgendetwas erlösen zu wollen.

Ich hoffe, es ist so etwas verständlicher, wie ich das meinte.


Liebe Grüsse


Shade
 

Weißer Wolf

Administrator
Danke liebe Shade,

ich hatte nachgefragt, da es derart viele Interpretationen von Begriffen gibt, dass dadurch gerade hier im Forum oft Missverständnisse entstehen.
Ich persönlich habe eine andere Erfahrung das Ego bzw. das Höhere Selbst betreffend und dachte mir, dass wahrscheinlich daher dein Kommentar entstand.

ich danke dir,

Matthias
 
C

carolcn

Gast
Lieber Matthias,

ab und zu erwische ich mich damit, das ich zu mir sagen: "ich muss ..." dann korrigiere ich mich und sage: "ich will..." weil müssen muss ich ja nicht!
Ich sehe das wollen nicht nur egozentrisch. Ich habe nicht das Gefühl, das hinter jedem "ich will ..." mein Ego steckt.

Aber das darf ja jeder so sehen wie er will! :blum:

Liebe Grüße, Carolin
 

Weißer Wolf

Administrator
Lieber Matthias,

ab und zu erwische ich mich damit, das ich zu mir sagen: "ich muss ..." dann korrigiere ich mich und sage: "ich will..." weil müssen muss ich ja nicht!
Ich sehe das wollen nicht nur egozentrisch. Ich habe nicht das Gefühl, das hinter jedem "ich will ..." mein Ego steckt.

Aber das darf ja jeder so sehen wie er will! :blum:

Liebe Grüße, Carolin
:BS:Hallo liebe Carolin:BS:,

ich danke dir von Herzen für deine Zeilen. Selbst haben Sabine und ich lange daran gearbeitet den Satz:

:WS: "ich muss mal schnell".... aufzugeben!

Ich muss garnichts und schon gar nicht schnell... Wie wahr. "Ich muss mal schnell" ist wie ein Kraft raubender Bandwurm in der eigenen Existenz. Der Geist, der nach Außen auf die Illusion gerichtet ist wird angetrieben noch mehr zu leisten, noch mehr zu tun und noch mehr verstrickt zu sein. So ist eine Korrektur dieses Glaubenssatzes sehr wichtig.

Nun stellt sich die Frage, kann es ein "ich will" oder "ich will nicht" geben, welches nicht vom Ego kommt? Ich bitte die Stillen Mitleser das Wort "Ego" nicht als negativ zu bewerten, das "Ego" ist, was es ist - die Existenzberechtigung für ein Individuum in einer Illusion, mit all seinen Freuden, Problemen, Schmerz, Ängsten und Ablehnungen...

Das Ich definiert sich durch seine Trennung und grundsätzliche Empfindung ein Individuum zu sein. Das Ich kommuniziert oder versucht zu kommunizieren mit dem "Leben um sich herum" aber natürlich auch mit von sich selbst getrennten höheren Wesen, Gott, dem Selbst oder ähnliches.
Das Ich mag verstehen, dass keine Trennung zwischen ihm und dem Selbst existiert, jedoch hat es die vollkommene Auflösung der Trennung nicht erfahren, denn dann gäbe es keine "Ich" Identifikation mehr. Es gäbe kein "Ich", dass sich darüber Gedanken macht.
Das Ich ist nach Außen gerichtet - auf die Illusion, das göttliche Spiel - und spielt mit, empfindet, hinterfragt, tut dies und tut das. Erlebt Freude und Schmerz.
Aus dieser Erfahrung heraus entsteht ein Wertesystem für das Ich - "ich" will dies und das will "ich" nicht. Es gibt das Wollen das auf die Instinkte beschränkt ist "Ich will essen", "ich will Sicherheit ", "ich will Gesundheit" etc. aber auch jede andere Form die daraus ensteht "ich will ein IPad"....
Dies macht das Ich rastlos, denn es gibt sehr viel, das befriedigt ("ich will") und vermieden ("ich will nicht") werden will.

Solange ein "Ich" existiert gibt es auch den zweiten Gedanken: "ich" und "will". Aus diesem Grund haben all die Weisen geraten, den Geist zurück auf die Quelle auszurichten: das "Ich" blickt nach Innen und erkennt - sich Selbst, das Selbst. Auf dem Weg verschmelzt es mit diesem, das "Ich" hört auf zu existieren und damit verschwinden auch die "ich will" und "ich will nicht" Gefühle.

Jesus durchlief alle Stadien:
"Lass den Kelch an mir vorübergehen" - die Angst des "Ichs" vor dem Kommenden.
"Ich bin der Sohn" - das "Ich" das das Selbst erblickt und sich seiner Göttlichkeit bewusst wird.
"Der Vater und ich sind eins" - das "Ich", das sich im Selbst auflöst wie der Tropfen im Meer.

Jesus sagte auch, dass wir alle diesem Pfad nachfolgen können :DH :dnk:

Baba sagte einst dazu:

"Menschen uebergeben ihre Wuerde und ihren Status an andere Maenner und Frauen, um Reichtum, Ruhm, Besitztum, Pomp, Macht und anderes zu erhalten. Aber es ist selten, dass jemand die Gelegenheit erhaelt sich Gott ganz auszuliefern, um Seinetwillen! Wie kann jemand den Drang spueren, wennn er sich immer noch nach den materialistischen Dingen (aadheya) und nicht nach der Quelle dieser Dinge (aadhaara) sehnt? Wie lange kann das, was keine Basis hat, gegenstandslos ist, befriedigen? Menschen wollen die Schoepfung und nicht den Schoepfer; Dinge aus der Hand, doch nicht die Hand! Kann es ein Objekt geben, das ohne Verursacher erschaffen wurde? Nein. Gott allein ist ‘ohne Verursachung’. Es ist reine Unwissenheit seine Individualitaet wegen dem, das geschaffen, verursacht wurde, aufzugeben. Gebt euch lieber der Ursache hin, dem Ausgangspunkt, dem Verursacher von allem - Sarveswara. Das ist wahre Hingabe, Saranagathi." - Baba

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
WIR SIND ÜBERSIEDELT!Gemäß der DSGVO/Datensparsamkeit wurden alle Benutzerkonten (Email Adressen etc.) permanent gelöscht. Dieses Forum ist ein Archiv bzw. inaktiv. Bitte besuche unser neues Forum auf Gesundheit für Körper und Seele!  
Top