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Über Hingabe, Beziehungen und warum Ruhe und Liebe so wichtig ist.

C

carolcn

Gast
Liebe Sabine,

ich habe über das was du geschrieben hast nachgedacht.

ich bin zu dem Ergebnis gekommen, das ich mit deiner Meinung nicht konform gehen will.
Ich lebe meine Weiblichkeit, mit der Liebe, Hingabe und Weichheit. Ich wäre aber unvollständig, wenn ich nur Weibliche Anteile hätte, das wäre dann nicht ich.
Ich lebe auch meine "Männliche" Seite. Ich will damit ausdrücken, mir macht es Freude Handwerkliche Dinge zu tun, mit Menschen offen zu reden, Durchsetzungswillig zu sein, Kraftvoll zu sein, auch Dinge zu tun die Männer tun.

Ich fühle mich deswegen nicht Männlich. Im Gegenteil, ich fühle mich weiblicher als nie zuvor.

Meine Meinung ist, jeder kann alles tun, Männer können Hebammen sein und Frauen Mechanikerinnen.

Das zusammenleben von Mann und Frau für mich wie ein Tanz. Es ist Bewegung , Flexibilität , ein geben und nehmen, jeder tut das was ihm liegt, was ihm wirkliche Freude macht und nicht das macht, weil der andere es besser kann. Das ist für mich eine Bewertung und man stellt sich damit in die 2 Reihe.

Liebe Grüße, Carolin
 
S

SW

Gast
Liebe Igelfrau,
danke für deine Offenheit! Ja, es ist gut nachvollziehbar, dass sich auf diese Art dein Weg so entwickelt hat. Aber oft ist es uns gerade dadurch möglich den fehlenden Anteil in einer Art und Weise zu erfahren und zu integrieren, wie es sonst schwer möglich gewesen wäre, zumindest nicht in dieser Intensität. Da wären wir vielleicht einfach Frau, würden nicht viel hinterfragen und unser leben quasi "gemütlich" leben. Aber wir hatten uns zu anderen Erfahrungen entschieden. Zu Erfahrungen, die uns eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik ermöglichen. Man lernt ein Extrem kennen, das schmerzt und das man dann verweigert. Im gleichen Atemzug verweigert man dann meist auch das andere Extrem (in unserem Fall wäre das ein eher verächtliches Schauen auf Frauen, die ihr Frau sein sehr offensichtlich leben - die bezeichnen wir dann verächtlich als "Tussies") Beides ist gut, denn genau dadurch machen wir uns auf die Suche nach der Mitte und diese scheinbaren Gegenpole helfen uns dabei.
Ich wuchs in einem Familiensystem auf, das von Frauen dominiert war. Es gab zwar Männer, aber irgendwie gab es die doch nicht:rolleyes:. Nach den Schilderungen meiner älteren Schwester, die mit Oma darüber sprach, begann alles bereits bei meiner Urgroßmutter, aber da weiß ich persönlich nichts. Meine Oma mütterlicherseits erlebte beide Weltkriege, sie war 1910 geboren. Im 2. Weltkrieg war ihr Ehemann eingesetzt, sie war alleine mit ihrem Kind (1941 geboren). Opa war in russischer Gefangenschaft, kam spät zurück, wurde dann eingeteilt in einem anderen Bundesland ein Spital zu leiten - also wieder nicht zu Hause, nicht verfügbar. Als er dann endlich zu Hause war - gezeichnet, traumatisiert - war er da, aber eben doch nicht da. Oma musste alles weiterhin alleine schupfen und machte 3 Jobs gleichzeitig. Sie vermittelte ihrer Tochter, was sie selbst erfahren hatte, ihre Realität war und angeblich eben schon die ihrerMutter: Männer sind für die Fisch, was du nicht selber machst, ist nicht getan und verlass´ dich bloss nie auf einen Mann, ansonsten bist du verlassen. Das waren die Glaubenssätze, mit denen meineMutter aufwuchs, die sie sich später im Leben selbst bestätigte und uns 4 Töchter somit als Wahrheit weitergab. Wir 4 Mädels sind immer brav unseren Mann gestanden, meine 3 Schwestern tun es noch immer und leiden auch darunter, da das Frau sein dabei auf der Strecke blieb. Unsere Partner waren immer schwächer als wir - was brauchten wir denn auch starke Männer, hätten die doch nur unsere eigene, so schwer erkämpfte Stärke in Frage gestellt!? - und irgendwann wurden wir alle all unserer waschlappigen Männer müde, waren frustriert, beklagten die fehlende Männlichkeit unserer Partner und verließen sie (ich kann mich nicht erinnern, dass bei uns Vieren je ein Mann ging; die wurden eigentlich alle gegangen).
Ich bin die erste, die aus dem System ausgestiegen ist und dafür musste ich auch erst mal 40 werden. Aber es kam bei mir eben der Punkt, wo ich mich fragte, ob all das Unglück, das ich in meinem Leben erleben zu schien, nicht vielleicht doch etwas mit mir und meinen Einstellungen zu tun haben könnte - es könnte nicht immer nur mit den anderen zu tun haben! Und so begab ich mich auf die Suche. Erst da konnte ich meinen jetzigen Mann wahrnehmen und kennenlernen, der zu diesem Zeitpunkt geneuso am Wendepunkt und auf der Suche nach einem anderen Leben war. Ab da haben wir gemeinsam gesucht und das war nicht immer leicht. Unsere schwierigste Zeit war sicherlich die am Anfang unserer Ehe. Da sind wir beide immer wieder in das Muster verfallen mit dem Finger hübsch auf den anderen zu zeigen, ihm zu erklären, was er nicht alles falsch mache und ihn dann auch noch mit Ratschlägen zu übershütten - iiigggiiiitttt!! Wir beide hatten das gleiche Potential an Sturheit, was die Situation noch verschärfte. Irgendwann kam die sogenannte "Pattsituation", wo wir nicht mehr weiterwußten und ziemlich müde waren. Das war die Chance zur Veränderung , da wir aufgaben, uns und unsere alten Muster, die ja ganz offensichtlich zu nichts führten als zur Erschöpfung. Jeder ging in seine Ecke und arbeitete von diesem Zeitpunkt nur noch an sich und schaute nicht auf den anderen. Immer wieder redeten wir dann über unsere eigenen Erkenntnisse und disziplinierten uns dabei die Schilderungen des anderen nicht zu kommentieren, kritisieren, etc. Es war so befreiend den Weg beschreiten zu können, ohne dass der Partner an einem herumdokterte!
In der Zwischenzeit kann ich ehrlich nicht sagen, wann wir beide unseren letzten Streit hatten - so viele Jahre ist das schon her.
Liebe Igelfrau, du hast als Mädchen wahrlich schlimmes erlebt und ertragen müssen. Aber all dies hat dich nun an genau diesen Punkt gebracht und nur so war es möglich, dass du zu genau diesen Punkt kommst. Du bist kein Mädchen mehr, kein ausgeliefertes Kind mehr, du hast nicht nur dein Leben, was die äusseren Strukturen anbelangt, nun im Griff, sondern du kannst auch bestimmen wie du dich fühlst. Die Emotionen gehören zur Vergangenheit und diese haben sie bestimmt. Warum sollten sie aber die gegenwart bestimmen oder gar die Zukunft? Du hast genug analysiert, hinterfragt und Zugedecktes aufgedeckt. Es ist genug. Alles weitere analysieren und aufdecken wäre nur ein Herumstochern in immer der selben Wunde und würde diese ständig offenhalten, nicht verheilen lassen. Phyllis Krystall nennt so etwas ein "Inprinting". Schau nicht mehr zurück, sondern freu dich über genau heute und über all das, was dir noch offen und möglich ist. Denn das ist unbegrenzt, es gibt keine Grenzen , ausser die, die du dir selbst auferlegst. Wähle dein leben und wähle es genau jetzt! Morgen kannst du wieder neu wählen, in 10 Minuten kannst du neu wählen, in 30 Jahren kannst du neu wählen - es liegt alles in dir, in deiner Hand. Oh, man muss kein Mann sein, um diese Kraft und Stärke zu besitzen! Du hast beides, das hast du dir schon selbst oft genug bewiesen. Und du hast momentan genug Wut und Leidenschaft, die das Feuer deiner Kraft anheizen. Und genau dafür ist auch passiert, was passiert ist, auch die Begegnung mit diesem Mann. Er war dein persönlich bestellter Wecker, der gebrüllt hat: "Hej, aufwachen! Du schläfst noch in deinem Kinderleben! Aufwachen! Ein neues Leben kann beginnen, wach auf und wähle!"

Liebe Carolin,
oh, unterschätze nicht wieviel Stärke und Kraft in einem stillen Lächeln sein kann:D. Und ich stehe nicht hinter meinem Mann, was die Position anbelangt, da hätte ich auch gar keine Chance dazu, das ließe er nicht zu. Ich stehe neben ihm. Ich kann jagen gehen, wenn ich will und auch alles andere. Weil ich meine eigenen Entscheidungen treffe, die auf Gott ausgerichtet sind und nicht auf meinen Mann - deshalb schätzt und ehrt er mich und deshalb können wir den Weg auch so wunderbar gemeinsam gehen. Der Blick ist nach vorne, auf Gott, auf das Selbst ausgerichtet und nicht auf die Seite, auf den Partner.
Wer macht "Rollenverteilungen" und wer liebt oder hasst diese? Wenn ich meine eigene Schönheit liebe und schätze - wie könnte da irgendeine scheinbare Rolle mich angenehm oder unangenehm berühren? Gibt mir jemand anderer die Rolle vor oder mach ich das, weil ich emotionale Bindungen zu einem - von wem immer - vorgertigten Bild habe, das ich als meine Realität und meine Emotionen dazu übernehme?
Ich arbeite für unser gemeinsames Geld - wo und wie ist doch vollkommen gleichgültig. Und wenn ich nichts tun müsste und nur der Mann arbeiten würde? Na, da wär ich doch glatt dabei:LS:! Aber so oder so tut doch jeder etwas, jeder bringt seinen Teil ein. Ist wirklich entscheidend, wo das Monopolygeld herkommt und wo es landet? Beide essen, beide leben damit - oder? Und ich bin nicht für klischeehafte Rollenverteilung - für mich ist beides gut: ich finde Frauen toll, die voller Stolz sagen: "Ich bin Hausfrau", denn wer kann das heute noch, obwohl das eigentlich ein Managerberuf ist, überhaupt mit Kindern? und ich finde Frauen toll, die sagen: " ich bin Mechanikerin". Das eiggentlich Entscheidende ist ja nicht der Beruf, also ob sie Hausfrau, Künstlerin, Frisörin, Mechanikerin, Technikerin oder sonst etwas sind, sondern ob sie FRAU sind. Und das kann ich genauso als Technkerin sein wie als Pilotin oder eben Hausfrau. Der Beruf macht mih schliesslich zu gar nichts ausser zu einem arbeitenden Mitglied der Gesellschaft.
Liebe Carolin, nie und nimmer hätte ich deine Zeilen gegen mich gerichtet gesehen. Hej, wir diskutieren hier über ein Thema, wie sollten wir es anders tun als wir es gerade tun:confused:? Gerade dass es Fragen und Widersprüche gbt, macht doch das Gespräch erst ineressant - für uns und auch für alle Mitleser. Und in diesem Sinne danke ich dir auch für deine Fragen:dnk:!

Liebe Marion,
danke für deine lieben Zeilen! Tja, da handhabe ich es meist so wie du: ich lese mit. Viel bespreche ich auch mit Matthias. Aber ihr kommuniziert hier alle so wunderbar miteinander in diesem Forum, dass ich es oft nur genieße quasi zuzuhören - so wie ich es in meinem Leben meist auch mache. ich höre und schau zu und manchmal lächle ich dabei einfach nur;)....

Vielen Dank euch allen, alles Liebe euch wunderbaren Frauen, Sabine:BS:
 
E

EK

Gast
Liebe Sabine.
Ich danke dir von Herzen für deine Postings. Es ist so schön, dass es dich gibt:LS:.
Danke
Umarmung von Herzen,
Elisabeth
 
M

mai

Gast
Liebe Igelfrau, Liebe Sabine, Liebe alle :D

Sabine, ich danke dir sehr für deine schönen Beiträge zum Thema Weiblichkeit. Sie haben mich gerade sehr berührt und auch sehr gefreut.
Ich gebe dir sehr recht, dass das Weibliche in unserer Welt wirklich an so vielen Punkten zu kurz kommt :(
Die Frauen versuchen Männer zu werden und die Männer sind so verunsichert, dass sie sich wie Frauen benehmen.
Da versteht einer noch die Welt!
Mein Gefühl ist auch, wir müssen (!!! :D ) endlich wieder lernen, wie wundervoll ist, Frau zu sein! Was für eine Erfahrung !!!
Mir selber fiel es in den ersten Lebensjahren unheimlich schwer, mich wirklich als Frau zu fühlen...das mag vor allem daran liegen, wie man selbst Weiblichkeit vorgelebt bekommt "Das Weibliche" muss ja auch im Mädchen gefördert werden...bzw von derMutter vorgelebt werden...wenn eineMutter sich nicht als Frau fühlt sondern ihre eigene Weiblichkeit nicht gut leben kann...wie soll das Kind das dann schätzen lernen?
Ich hatte somit auch immer Schwierigkeiten, damit Frau zu sein (bin als Widder auch NIE sowas wie der Archetyp Frau gewesen und werds auch nie sein :D, aber es gibt auch Krieger-Frauen die einen Kampf als Frau kämpfen...voller Hingabe und Dankbarkeit und Liebe...so würde ich mich gern begreifen:)) und hab mich immer eher am Männlichen orientiert...erst ganz langsam beginne ich, die unheimlichen Qualitäten und die wunderbare Verletzlichkeit und Schönheit des weiblichen Prinzips zu sehen...
ich hörte mal, ein Mann braucht eine Frau an seiner Seite...weil er durch sie an seinen weichen Kern geführt würde.... das fand ich einen so schönen Gedanken .
Mein Gefühl ist, dass gerade da wo die Weiblichkeit verletzt wurde...es so schön und heilsam sein kann, sich ihr bewusst zuzuwenden.

Ich wünsche euch alles Liebe,
schön dass ich hier bei euch sein kann!:)

mai
 
I

igelfrau

Gast
ja danke.ich fühle das ich auf dem richtigem weg zur frauwerdung bin. Eine kriegerische amazone.und ja sabine ,danke auch dir für deine offenheit. genau diesem mann zu begegnen grenzt für mich schon an ein wunder. Manch anderer würde sagen es war schon vorher so bestimmt und vereinbart...
 
A

Andrea10

Gast
Hallo ihr Lieben,

Ich finde es wunderschön eine Frau zu sein. Danke Sabine für deine wunderbaren Worte. Beim letzten Reikitreff habe ich gemerkt wie toll Du auf uns alle schaust. Immer werkelst Du herum,um uns zu versorgen. Ich danke Dir aus tiefstem Herzen dafür. Der Beitrag zum Leben von uns Frauen, findet oft im Stillen statt, und ich gebe Dir recht, dass so vieles besser läuft. Gestern habe ich dann auch mal meine Stärke ausgelebt. Wir haben unseren stillen Advent, in einen Umbau bei uns zu Hause umgewandelt. Mehr oder Weniger unfreiwillig. Unser Gefrierschrank hat nach 21 Jahren ausgedient. Der Platz wo er gestanden hat war nicht gut, also kompletter Umbau unseres begehbaren Schrankes. Ich bin dabei total in meinem Element, ich organisiere alles. Meine Männer schwingen Bohrmaschine und Hammer, und wenn mein Sohnemann wegen diverser Schrauben, die nicht so wollen wie er in`s Fluchen verfällt, schicke ich Se Hi Ki. So hat jeder seine Rolle. Da wir auch neue Kästen bekommen, habe ich einen Transporter organisiert. Gestern ist dann gleich zweimal der Termin geplatzt. Da war ich dann richtig sauer, und habe das meinem Gegenüber auch kommuniziert. Etwas später ist mir erst bewusst geworden, welche Kraft in mir steckt, und diesmal habe ich es auch noch geschafft dazu zu stehen, und mich nicht schlecht zu fühlen. Danach habe ich sofort wieder meine Mitte gefunden. So und jetzt geh ich mal schauen, wer wieder meinen seelischen Beistand oder Kekse beim Zerlegen vom Kasten braucht.

Alles Liebe

Andrea
 
L

lizzy

Gast
Die Wahrheit ist das unser wahres Wesen weder Mann noch Frau ist. Solange an etwas angehaftet wird das in der Wirklichkeit/ Non-Dualität gar nicht existiert, solange führt kein Weg zum Sein in seinem Urgrund.
 
S

SW

Gast
Liebe Lizzy,
jeder beginnt den Weg am Anfang und nicht am Ziel. Wir diskutieren hier einerseits in der Dualität und über das Sein in der Dualität. Dass das Sein von allem unberührt ist und jenseits von Mann und Frau ist, ist hier - so denke ich, soweit ich die diskutierenden Menschen hier kenne - jedem Beteiligtem vollkommen klar, aber für dieses Gespräch im jetzigen Moment nicht - äähh, wie soll ich sagen..... also, nicht hilfreich und nicht konstruktiv. Es ist ungefähr so, wie wenn ich einem Schüler in der Volksschule erkläre, dass er nicht zu lernen braucht, wieviel 5 + 5 ist, weil er im Gymnasium eh einen tachenrechner bekommt. Der denkt sich dann: das ist ja gut und schön, aber was mach ich bis dahin? Ein schritt nach dem anderen sozusagen. Und jeder von uns hier, auch du, hat sich eindeutig, offensichtlich entschieden im jetzigen Moment in der Dualität zu leben. Ich kann zwar viel erzählen, wie es sich in Amerika lebt - aber ist das für mein jetziges Leben hier in Grassdorf in Österreich jetzt, in diesem Moment relevant?
Wie sagte Sai Baba immer so schön: "Das Leben ist ein Spiel. Spiel es gut!" Nun, wir dikutieren sozusagen gerade über unsere Spieltaktik und unsere Trikots und sind uns trotzdem bewusst, dass es ein Spiel ist. Das ist die Kunst dabei und nicht die Negierung des Spiels.
Liebe Grüße, Sabine:BS:
 
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carolcn

Gast
Danke Sabine für die treffenden Worte. :DH

:hpfnd: Happy Forengemeinschaft!

Liebe Grüße, Carolin
 
A

Andrea10

Gast
Hallo meine Lieben,

Ich habe mir noch ein paar Gedanken zu diesem Thema gemacht. Ich bin auch der Meinung, dass wir Frauen jede Tätigkeit machen können, die wir machen wollen, obwohl ich körperlich meine Grenzen habe. Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass wir einen Urinstinkt haben, Babys zu versorgen, zu umhegen und zu pflegen. Für mich ist es auch nach wie vor so, dass ich meine Familie gern versorge. Da geht es nicht nur darum zu kochen, es geht auch darum ein gemütliches zu Hause zu verschaffen. Ich habe momentan das Glück , dass ich nicht arbeiten gehen muss. Wir profitieren alle davon, wenn ich mehr Zeit dem Haushalt widmen kann. Dadurch haben wir alle mehr Freizeit. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich den ganzen Tag arbeiten war. Nach Hause hetzen von der Arbeit, und dann noch Kochen, Putzen,Bügeln etc. Ich habe dann meine Überforderung an meinen Familienmitgliedern ausgelassen. So haben wir alle mehr Lebensqualität. Ich werde natürlich auch wieder arbeiten gehen, aber sicherlich mit wesentlich weniger Stunden, denn was gibt es schöneres, als wenn das Leben ruhiger verläuft.

Alles Liebe

Andrea
 
M

Manuela

Gast
Hallo ihr Lieben,

genauso wie Andrea kenne ich natürlich auch als Ehefrau,Mutter von 2 Kindern und Vollzeit Arbeitskraft, diese Situation. Eigentlich wollte ich nie ganztags arbeiten, aber es hat sich leider momentan für mich so ergeben.
Ich nehme es einfach so hin wie es gerade jetzt ist. Vielleicht ändert es sich nächstes Jahr und wenn nicht, dann eben nicht. Zeit für meine Kinder habe ich trotzdem. Früher war ich selbst gehetzt, aber seit dem ich ganztags arbeite, verstehe ich sowieso die Welt nicht mehr. Ich bekomme alle besser geregelt als vorher. Naja, sicherlich bleiben die Kinder mehr auf der Strecke, als bei 20 Stunden/Wo., aber mein Großer ist super in der Schule und der
Kleine geht in den Kindergarten. Dazwischen haben wir immer wieder Krankheitsgeschichten, aber ich habe "Gott sei Dank" eine liebe Familie, auf die ich immer zählen kann.
Und deshalb danke ich allen Omas und Opas, die für unsere Kinder da sind, damit wir unbesorgt sein können.

Alles liebe

Manuela
 

Weißer Wolf

Administrator
Hallo ihr Lieben,

Die Fragen an Lizzy, die Dualitäts und Nondualitätsfrage ist nun in einem neuen Thread hier:
Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt

@alle: und nun zurück zum Thema "Weiblichkeit/Hingabe/Beziehungen".

Herzlichen Dank,
Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
C

carolcn

Gast
Das Video, finde ich, passt hier gut rein. Es kam mir in den Sinn. Ich finde es schön.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
S

SW

Gast
Ich habe momentan das Glück, dass ich nicht arbeiten gehen muss. Wir profitieren alle davon, wenn ich mehr Zeit dem Haushalt widmen kann. Dadurch haben wir alle mehr Freizeit. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich den ganzen Tag arbeiten war. Nach Hause hetzen von der Arbeit, und dann noch Kochen, Putzen,Bügeln etc. Ich habe dann meine Überforderung an meinen Familienmitgliedern ausgelassen. So haben wir alle mehr Lebensqualität. Ich werde natürlich auch wieder arbeiten gehen, aber sicherlich mit wesentlich weniger Stunden, denn was gibt es schöneres, als wenn das Leben ruhiger verläuft.
Liebe Andrea,
da sieht man mal wieder, wie ein scheinbarer "Verlust" (in dem Fall die momentane Zeit der Arbeitslosigkeit samt weniger Einkommen) sich doch als Gewinn entpuppen kann! Toll:DH! Und schön, dass du diese Erfahrung möglich gemacht hast, nämlich für alle in der Familie. Würdest du dich nur auf den scheinbaren Verlust konzentrieren, wärst du nur unglücklich und nichts Schönes könnte sich entwickeln. Im Loslassen aber hatte diese wunderbar duftende Blume genug Zeit und Ruhe, um sich und ihren Duft voll zu entfalten.....
Tja, die Geschenkpapiere des Selbst mögen manchmal unattraktiv aussehen, aber der Inhalt des Packerl ist ja doch immer ein Geschenk:D!
Alles Liebe dir und deiner Familie, liebe Grüße und eine gesegnete Nacht, Sabine:BS:
 
A

Andrea10

Gast
Liebe Sabine,

Danke!!! Das Geschenkpapier war wahrlich scheußlich, dass Geschenk übertrifft aber alles.

In Liebe

Andrea
 
S

Sil

Gast
DANKE, Sabine! Ein Dank aus tiefstem Herzen - was für eine Bereicherung!

Es ist so schön von und bei euch lernen zu dürfen!

Herzliche Grüße schickt die dankbare Silvia :)
 

Weißer Wolf

Administrator
Hallo ihr Lieben,

zum Thema "Ruhe" in der Beziehung gehört auch das Thema "Verlangen". Gestern erhielten wir aus Indien den folgenden Gedanken zum Tag, der das Überwinden von Verlangen generell behandelt:

"Ihr müßt zuerst das Verlangen bekämpfen und besiegen. Dazu ist es weder notwendig einen Krieg zu führen, noch angenehm zu hörende Worte, um das Verlangen zu überreden zu verschwinden, zu benutzen. Das Verlangen wird nich aus Angst vor dem einem, oder aus Leidenschaft für das andere, verschwinden. Verlangen ist ohne Vorurteile; es gehört zu der Kategorie des ‚Sichtbaren’. Mit der Überzeugung ‚ich bin der Sehende, nicht das zu Sehende’, müßt ihr euch von Bindungen lösen und das Verlangen bekämpfen. Ihr müßt auch darauf achten, wie der Geist (mind) veranlagt ist und betrachten, wie er von Außen her auf euch einwirkt, wie er arbeitet. Ihr solltet euch nicht auf ihn einlassen. Das ist die Bedeutung dieser Übung (Verlangen bekämpfen und es besiegen). Die Fähigkeiten des Geistes sind wie ein starker Kraftfluß von Elektrizität und dieser muß von einer gewissen Distanz beobachtet, doch nicht berührt oder etwa mit ihm in Kontakt getreten werden. Berührt Elektrizität und ihr werdet zu Asche. Das macht auch der Geist – Kontakt und Bindung gibt ihm die Gelegenheit euch zu ruinieren. Je weiter ihr euch von ihm entfernt, je besser für euch. Durch geschickte Methoden müßt ihr zu eurem eigenen Wohlergehen nur das Beste für euch nutzen." - Baba

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
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