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Über Hingabe, Beziehungen und warum Ruhe und Liebe so wichtig ist.

Weißer Wolf

Administrator
Ihr Lieben,

heute in der Früh war folgendes Thema so stark da, die Worte sind nur wieder mal so geflossen. Deswegen möchte ich diese heute - an Maria Empfängnis - mit euch teilen. Worum geht es bei Maria Empfängnis?

„Der katholische Feiertag Mariä Empfängnis wird oft mit der Empfängnis Jesu verwechselt. Am 8. Dezember wurde aber Maria, dieMutter Jesu, empfangen. Anna und Joachim konnten lange Zeit keine Kinder bekommen, Joachim ging für 40 Tage in die Wüste um zu fasten und zu beten, während Anna im Gebet in Jerusalem blieb. Der Engel Gottes erschien Joachim und teilte ihm mit, dass er und Anna ein Kind erwarten werden. Freudig lief er nach Jerusalem und traf Anna vor dem Tempel, an der "Goldenen Pforte". Beide umarmen sich und dieser Moment wird als "Mariä Empfängnis" bezeichnet, Maria ist also "unbefleckt empfangen" worden und ist frei von jeglichem Makel der Erbsünde.“ – frei von Erbsünde scheint für mich wie ein Avatar – frei von Karma zu sein.

Da der heutige Tag derMutter Maria gewidmet ist, beschäftige ich mich vor allem mit dem weiblichen energetischen Aspekt in Beziehungen.

Wir haben die Thematik der energetischen weiblichen Qualität in verschiedenen Postings besprochen. Auch in „meinem“ Buch habe ich über die Beziehungs- Thematik geschrieben. Deswegen sei hier nur erwähnt, die Hauptcharakteristiken dieser Energie sind „Hingabe“, die „Fähigkeit sich fallen lassen zu können“, „Zartheit“, „Empfänglichkeit“. Alle Eigenschaften zusammengefasst sind sehr „starke“ Eigenschaften, Qualitäten, die ein energetischer Mann nie wie eine Frau entwickeln kann. Ja, man kann die Eigenschaften in Einklang miteinander bringen, doch jeder von uns hat die Wahl in dieser Inkarnation getroffen, gewisse Lernthemen zu durchlaufen. Maria und Magdalena gelten als die Urfrauen, starke weibliche Energien. In unserem Kulturkreis hat leider die weibliche Energie sehr gelitten. Aus einer Unterdrückung der weiblichen Energie durch „zu starke – aus der Mitte geratene“ männliche Energie in Form von u.a. tyrannischen Männern an der Seite dieser Frauen kam es zur Korrektiven Gegenbewegung der Frauen – die Emanzipation, Gleichberechtigung etc. Diese sehr wichtige Korrektur wirkt aber in seiner Art wie jede Korrektur – wie ein Pendel welches schwingt. Von einem Extrem schwingt das Pendel in das andere Extrem, solange, bis das Pendel sich in der heiligen Mitte eingependelt hat. In unserer westlichen Welt haben wir den Höhepunkt des Schwunges, wo Frauen zu Männern wurden schon überschritten. Parallel dazu stiegen auch die Männlichkeits/Weiblichkeits Krankheiten in unserem Kulturkreis stark an: Prostata, Brustkrebs , Herzklappen etc. sind nur einige Beispiele für aus der Mitte gekommenen Energien aus dieser Thematik heraus.

Wenn sich Mann und Frau nun mit der Thematik auseinandersetzten und getrennt voneinander an sich arbeiten, um die jeweilige Energie wieder zu finden, kommt es zu sehr schönen Veränderungen in der Beziehung . Der Mann integriert wieder die positive Aggressivität und schafft ein Umfeld, in welchem die Frau sich fallen lassen kann – „Er ist immer für mich da, in guten wie in schlechten Zeiten“… Doch wie viele Frauen kennen dieses Gefühl heute überhaupt noch? Wenn Frau „sich hingibt“ oder „fallen lässt“ dann bitte zuerst mit Kontrolle ob „er überhaupt noch da ist“. Da leidet dann die weibliche Seele .

Gehen wir nun aber davon aus, dass beide an dieser Thematik arbeiten. Auch dort wird die Korrekturmaßnahme, die jeder für sich AN SICH SELBST setzt wie eine Pendelbewegung verlaufen. Die ersten Resultate werden sich bald zeigen, Männlichkeit wird vom Mann und Weiblichkeit von der Frau integriert. Doch das Pendel schwingt auch zurück, in das alte Muster, welches latent noch gewartet hat, sich noch einmal zu zeigen.

Dies ist die Gefahr, die auf beide wartet, die nur durch Liebe überdauert werden kann. Pendelbewegungen sind deswegen so frustrierend, weil das, was man nun schönes erlebt hat, wieder zurück schwingt, in das alte Muster. Das erarbeitete scheint wie ausradiert, doch handelt es sich um ein Einschwingen auf das Neue.

Um solche Situationen gut zu durchschreiten, hier ein paar Hinweise für euch Männer und Frauen:

-Stress , Aufladen von zu viel Arbeit auf den Rücken der Frauen ist der Tod der Weiblichkeit und der göttlichen weiblichen Schöpferkraft. Männer sollten Ihre Partnerinnen „beschützen“, helfend eingreifen und auf keinen Fall Aspekte „der eigenen Arbeit“ auch noch auf die Schultern der Frau aufladen. Für die Frau ist es wichtig, zur Ruhe zu kommen, sich selbst zu spüren, die eigene weibliche Schöpferkraft zu erkennen und fließen lassen zu können. Ohne diese wunderbare Kraft, wird die Frau „hart“ um mit der Situation umgehen zu können. Während dies auch für den Mann hart klingen mag („ich mache eh schon genug“) ist es doch der Dienst des Mannes an der Frau. Hinterfragt euch, wie viel Zeit hat die Frau in meinem Leben „FÜR SICH SELBST“ und nein, die Zeit hinter dem Bügelbrett oder mit den Kindern (sofern die Frau dies tut) ist nicht Zeit „FÜR SICH SELBST“. Die Zeit ist aber wichtig für Reflektionen und dem „zur Ruhe kommen“. Die Kunst ist es auch, dass der Mann „Lasten ohne zu Murren“ tragen kann, stark dasteht und nicht im eigenen Leid versinkt. Wofür haben wir starke Schultern? Zeigt eure Liebe und Hingabe den Frauen, dass Ihr hinter Ihnen steht um Sie aufzufangen, aber vor Ihnen um wie Löwen für Sie zu kämpfen. Dann dreht euch um und sagt Ihnen, dass Ihr sie liebt. Auch wenn die Frau wieder in das alte Muster zurück schwingt, Teile wieder zum Mann werden, erträgt die damit verbundenen Lieblosigkeiten, die der Frau in der Situation nicht bewusst sind. Es ist ein Pendelschwung, zeigt Stärke, bleibt ruhig, lasst los, schweigt und wartet ab.
-Frauen, hinterfragt euch am eigenen Weg immer wieder: Reflexion ist in der Zeit der Pendelbewegung überaus wichtig: wie sieht es mit meiner Hingabe aus? Wie sieht es mit meiner Zartheit aus? Kann ich mich noch fallen lassen? Oder hat mein „Ego zentrierter Wille“ wieder die Überhand genommen, das „Ich will“ ist stärker geworden als die Hingabe? Lasse ich mich bei meinem Mann fallen? Bin ich für und bei meinem Mann offen und empfänglich? Bin ich liebevoll zu meinem Mann, werfe ich ihm Blicke zu, berühre ich ihn sanft oder ist der Alltag und das „ich will“ (…das und das erledigen, … ist noch zu tun etc.) stärker als alles andere? Für alle, die sich jetzt fragen, geht es hier um Sexualität , wenn ich von Berührungen schreibe – nein, es geht um die zarten Gesten, um das „Frau sucht die Nähe“ ihres Mannes. Dies gibt dem Mann das Gefühl, für die Frau da sein zu können. Wenn Frau jedoch in der männlichen Energie steht „braucht“ sie Mann eben nicht – und gleichzeitig wird darüber geklagt, dass „Mann“ nie da ist, wenn man ihn braucht. Dies führt dann zu Leid.

Da das ganze aber auch ein Teufelskreis sein kann (wer fängt zuerst an), besinnt euch auf eure Liebe zueinander UND BEGINNT euren Teil in Hingabe und Demut, auch wenn ihr „nicht das bekommt, was ihr wollt“ – denn dies ist der Ego zentrierte Wille und nicht das höhere Selbst. „Gott hilf mir, dass ich LIEBE anstelle GELIEBT zu werden“, wäre der Satz dazu. Dadurch kann ich jede Situation „entschärfen“ und das Pendel wieder in die andere Richtung schwingen lassen, solange, bis beide in der vollkommen Mitte angekommen sind – dann hält himmlischer Frieden Einzug.
Vielleicht nehmt ihr euch einfach einmal Zeit – ja ZEIT – um als Mann und Frau gemeinsam Ruhe zu erleben… Ein Ausflug, Kurzurlaub vielleicht? Die Zeit ist viel zu kurz, als dass man den unangenehmen Gegenbewegungen des Pendels zu viel Kraft gibt. Denn wie sagt Baba dazu:

„Nur eine Person, die Nachsicht und Geduld (kshama) ausuebt, kann man als mit goettlicher Liebe ausgestattet ansehen. Diese Eigenschaften koennen nicht durch Buchwissen erworben werden, noch koennen sie von Lehrern anerzogen werden. Nur wenn wir Problemen und Schwierigkeiten begegnen haben Geduld, Nachsicht und Vergebung genug Spielraum, um Wurzel zu fassen. In solch einer Situation sollte der Mensch sich nicht sorgen und kein Opfer von Niedergeschlagenheit werden. Das waere ein Zeichen von Schwaeche. Stattdessen sollte er der Situation mit einer toleranten und vergebenden Einstellung ins Auge blicken, ohne veraergert zu sein oder Wut, Hass und rachsuecjtige Gedanken hochkommen zu lassen.“ - Baba

Zeigen wir also unseren Partnern (und falls ich gerade single bin – mir selbst) wie sehr wie sie lieben. Gerade heute ist ein guter Tag dafür, gerade heute geben wir uns hin und lassen los.

Ich schicke euch eine Umarmung,

Matthias
 
L

Lotus Heart

Gast
Lieber Matthias,
da hast du mir heute aber ein sehr schönes Geschenk gemacht.

Heute an diesem Feiertag habe ich den ganzen Vormittag, nachdem ich für meine 3 Männer Frühstück gemacht und aufgeräumt habe, Kekse verziert und Mittagessen gekocht, während die Kinder lärmend gespielt und mein Mann sich "joggend" aus dem Staub gemacht hat. "Bin um 11 Uhr da", hat er noch beim Weggehen geflötet.
Musste um 12 Uhr das Essen fertig haben, weil die Kinder um 1 Uhr am Christkindlmarkt mit dem Schulchor aufgetreten sind.
Um 12 Uhr war zwar das Essen fertig, jedoch kein Mann weit und breit. Als er endlich ankam, war ihm so schlecht, dass er keinen Bissen essen konnte - Mittagessen? Nein danke. Das liebe ich gaaaanz besonders!
Die Kinder liefen noch im Pyjama rum und Mamas Ruhe war schon ziemlich an der Grenze....
Aber der Christkindlmarkt ist auch vorbei und nun habe ich mir eine kleine Auszeit genommen, um mich vor den Computer zu setzen! Papa macht "Kinderdienst". Ich weiß genau, dass die Wohnung dementsprechend aussehen wird, wenn ich hinauf komme.... :eek: Aber was soll's, heut' ist schließlich FEIERTAG! :eek:

ICH DANKE DIR FÜR DIESES POSTING! Das hat mich wieder mal auf den Boden zurückgebracht!
Obwohl dieses Jahr der Advent nicht so stressig ist wie sonst immer, ist er doch noch immer zu hektisch als er eigentlich sein sollte!
Deshalb werde ich heute NICHT MEHR BÜGELN, sondern mich mit einem Buch auf die Couch hauen! :D freu * freu *
Meinem Mann werde ich dein Posting ausdrucken und in die Hände drücken :D.

HERZlichst
Gabi
 
L

Lichtblicke

Gast
danke

lieber Matthias,

danke für diesen Text.

ich will keinen hier mit meinem absolut grauslichen Tag erschrecken, vergraulen und frustrieren. deshalb nur so viel: ich bedaure, nicht gleich heute Vormittag hier hereingeschaut zu haben. vielleicht hätte sich meine Patchworkfamilie damit Einiges erspart. vielleicht hätte ich mich auf einige Auseinandersetzungen gar nicht eingelassen. vielleicht waren sie aber auch einfach dran.

jetzt bleibt mir Zeit zu reflektieren. und mich zu erholen - viel Zeit...

traurig
Liza
 
G

Georg P. Curant

Gast
Über Beziehungen, Liebe, Ruhe und Hingabe

Lieber Matthias !

Ich kann dir nur beipflichten, es ist genau so, wie du das schreibst.

Liebe geht mit Achtung einher und diese ist daher ganz, ganz wichtig.

Leider fehlt vielen von uns diese Achtung (Respekt), wodurch das
Angenommen fühlen und das Angenommen werden nur sehr schwer möglich ist. - Und da kann wahre Liebe, nach der wir uns alle sehnen, schwer Fuss fassen.

Es wundert mich sehr, dass sich bis jetzt noch kein einziges männliches Wesen zu diesem Thema geäussert hat.

Ich wünsche uns allen, männlichen und weiblichen Menschen, viel Kraft und Segen, damit wir alle wahre Liebe erfahren mögen.

Georg






 
L

Lotus Heart

Gast
Es wundert mich sehr, dass sich bis jetzt noch kein einziges männliches Wesen zu diesem Thema geäussert hat.

Lieber Georg,
ihr seid halt hier im Forum LEIDER in der Minderheit!
Hast du denn gar keine Freunde, sag mal :confused:?? :D

Mein Mann ist ja auch so ein "heimlicher Leser" - allerdings hat er nicht regelmäßig dazu Zeit, aber schreiben mag er auch nichts.....
Dürfte eine Männerkrankheit sein.... :D

HERZlichst
Gabi
 
G

Georg P. Curant

Gast
Hallo Gabi !

D:)nke für dein Posting.

Du brauchst nicht :confused: zu sein!

Natürlich hab ich Freunde und der wichtigste davon ist für mich Matthias. :D

Aber es ist eben scheinbar einmal so, dass diese Themen mehr die weiblichen Geschöpfe anspricht und es ihnen auch sooo wichtig ist, (wichtig genug ist), dass diese (weiblichen Wesen) sich eben die Zeit nehmen, etwas dazu beizutragen - und du bist
ein lebendes Beispiel dafür!

Ich meine allerdings trotzdem, wenn mehr männliche Wesen hier dabei wären, bzw. sich zu Worte meldeten, sich die Kluft zwischen den Geschlechtern rasch schliessen würde und mehr Harmonie und weniger Missverständnisse geben würde.

Doch vielleicht ist es so, dass so manche Männer ihren Beitrag auf eine andere Weise leisten, eben eher passiv und trotzdem aktiv gemeint. Du hast ja selbst ein gutes Beispiel gebracht!

Hab nochmals ganz vielen Dank für deinen Beitrag!

Voll HERZ-lichst

Georg
 
L

Lichtblicke

Gast
warten

lieber Georg,

hier im Forum spiegelt sich wie so oft die Welt - wie im Großen so im Kleinen - und was ihr euch wünscht kommt doch, oder?

ich erlebe meine Beziehungsarbeit im Moment grad gereizt, anstrengend - und ent-täuschend in positivsten Sinne des Wortes - mir wird sehr vieles sehr klar, viele Illusionen lösen sich in Luft auf und eine weitere Wahrheit, die Wahrheit eines anderen, kommt ins Licht. und dadurch verändert sich natürlich schon wieder alles - die Waschmaschine läuft wieder zur Höchstform auf.

trotzdem ruhig
Liza
 
G

Georg P. Curant

Gast
warten - geduld - spiegel

Liebe Liza !

Danke für dein Posting!

Ich wünsche dir VIEL KRAFT, viel ZUVERSICHT: dass sicher das Beste für alle Beteiligten sich ergeben wird, viel INNERE RUHE und ganz besonders auch viel VERTRAUEN und LIEBE.

Mit GUTEM WILLEN und RESPEKT sowie EINEM KLAREN ZIEL vor Augen, lässt sich fast alles wunderbar lösen. Wichtig ist nur, dass alle Beteiligten daran arbeiten. - Und hab bitte GOTT -VERTRAUEN. Es wird letztlich sicher das Beste für dich und alle geschehen! Dazwischen mag's wohl vielleicht ein bisschen 'haevy' (schwer) sein.

Ich wünsch die von Herzen alles Gute!

Georg
 
L

Lotus Heart

Gast
Ja, liebe Liza, ich auch.
Scheint ja momentan bei dir nicht so einfach zu sein.
Aber - falls es dich tröstet - die schwierigen Dinge bringen uns immer einen noch größeren Schritt weiter als die einfacheren.... :eek:

Aber was Georg schreibt ist auch meine Philosophie:
Gott-Vertrauen und beten, dass das Beste für ALLE Beteiligten geschieht!

Ich drücke dich!
HERZlichst
Gabi
 
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Lichtblicke

Gast
wünsche

liebe Gabi, lieber Georg,

danke fürs Mitfühlen.

zur Zeit genieße ich die zarten Hilfestellungen meines FreundInnennetzwerkes. ich bin sehr mit dem beschäftigt, was mich ausmacht - Essenz war ein Wort, das mir vor ein paar Tagen richtig erschien.

und ich bin ausgelastet mit der Aufrechterhaltung eines gedeihlichen Alltages zwischen pubertierender Tochter, lebendigem Sohn und fordernder Arbeit.

mir gehts weder gut noch schlecht. ich bin. zwischendurch hohl und leer wie eine die geboren hat und noch nicht weiß, was sie da geboren hat - siehe mein Traum . ein wenig vernebelt scheint mein Hirn zu funktionieren, ich kenn mich mit mir selber nicht gut aus.

ohne Zweckoptimismus: ich bin vorsichtig vorfreudig auf das was kommen mag - so eine große Lebensveränderung geht nicht ohne Überraschungen ab. weiß ich aus Erfahrung.

müde
Liza
 

Weißer Wolf

Administrator
Ihr Lieben,

Wir haben ja in diesem Thread auch über Buchwissen und die Liebe geschrieben. Kürzlich hatten wir hier ((Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt)) das Thema Demut/Hingabe...

Passend zu diesem Thema hat Baba das folgende gesagt:

"Die Gnade Gottes kann nicht durch Gedankengymnastik, durch verschlungene Yogaübungen, oder Enthaltung gewonnen werden. Durch Liebe allein kann Gottes Gnade gewonnen werden. Liebe die keiner Entschädigung bedarf, Liebe die keinen Handel zulässt, Liebe die mit Freuden dem alles Liebenden gegeben wird, Liebe die unerschütterlich ist. Liebe allein kann Hindernisse überwinden, egal wie viele und wie beschwerlich sie zu überwinden sind. Keine Kraft ist wirkungsvoller als Reinheit, keine Glückseligkeit befriedigender, als es spirituelle Liebe ist, keine Freude ist aufbauender als Hingabe zu Gott (bhakti) und kein Sieg ist lobenswerter als sich völlig Gott hinzugeben." - Sathya Sai Baba

Von Herzen alles Liebe,

Matthias
 

Weißer Wolf

Administrator
Ihr Lieben,

heute hat Baba zum Thema "Hingabe" etwas gesagt und dies hat indirekt mit diesem Thread zu tun...

Die unendliche liebevolle Hingabe zu Gott nämlich, die uns alle betrifft, Manderln und Weiberln....

"Ihr müsst ständing, zu allen Zeiten und unter allen Umständen, Liebe für Gott in euch tragen. Gott ist die Verkörperung der Liebenswürdigkeit (Süße – Raso Vai Sah). Nur wenn eine solche Liebe, die unerschütterlich ist, dem absoluten Höchsten gegenüber besteht, wird euer Herz bis zum Rande gefüllt voller Freude sein. Ein reines Herz, nach dem göttlichen Prinzip zu forschen und sich dem göttlichen Selbst zu unterwerfen, wird sich dann auf dieser Stufe als ein selbstverständliches, natürliches Ergebnis zeigen. Diese Stufe wird ‚Niyama’ genannt und wird durch Reinheit, ständiger Zufriedenheit, unaufhörlicher, spiritueller Praxis wie die Wiederholung des Namens Gottes,Studium der heiligen Schriften und Hingabe an Gott charakterisiert."

Umarmung von Herzen,

Matthias
 
A

Andrea10

Gast
Meine Lieben, Lieber Matthias

Ich bin heute durch Zufall auf diesen Beitrag gestoßen. Die Frage wie sehr ich meine Weiblichkeit und mein Mann seine Männlichkeit lebt beschäftigt mich sehr. Ich merke natürlich, wenn ich mehr Zeit habe fängt auch die weibliche Energie mehr zu fließen an. Es füllt sich dann total stimmig an, wenn ich meine Familienmitglieder verwöhnen kann. Ich koche dann auch sehr gerne. Währen ich gearbeitet habe, war der Haushalt nur lästige Pflicht. Was mich jetzt beschäftigt ist, wie kann man auch im Job seine Weiblichkeit ausleben. Im Job wird immer wieder verlangt seinen Mann zu stehen. Ich kenn mich nicht mehr aus.

Alles Liebe

Andrea
 
E

EK

Gast
Liebe Andrea!
Es ist im Prinzip egal um welche Art von Arbeit es sich handelt. Du kannst in der Firma genauso deine Weiblichkeit leben wie zu Hause. Es geht dabei nicht um Ort, Aufgabe oder "seinen Mann stehen müssen". Dies hat einzig und allein mit dir zu tun. Egal ob es um Hausarbeit oder Job geht, wenn du deine Arbeit mit Liebe, Hingabe und Gleichmut tust ist das gut. Versuch nichts zu erzwingen oder zu sein was dir im Außen als Weiblichkeit gezeigt/vorgespielt wird, sei einfach und liebe dich so wie du jetzt bist.
Freu dich, denn du bist jetzt schon wunderschön und eine ganz besondere Frau.
Ich umarme dich von Herzen,
Elisabeth
 
A

Atlantis

Gast
Liebe Andrea,

ich möchte mich Elisabeth sehr gerne anschließen: du bist eine ganz wunderbare Frau.
Auch ich denke, mach dich nicht zu sehr verrückt mit solchen Grübeleien.
Ja, mitunter kommen wir alle mal aus dem Gleichgewicht, leben entweder das eine zu viel und das andere zu wenig, oder umgekehrt, aber ich denke, meistens machen wir es ganz instinktiv richtig.
Und wenn wir wirklich aus dem Gleichgewicht sind, dann spüren wir das auch rasch, weil wir uns nämlich gar nicht mehr wohl fühlen, in unserer eigenen Haut .
Jeder Mensch hat ja einen weiblich und einen männlichen Aspekt in sich. Beide in der Ballance zu leben, bringt uns in unsere eigene Mitte.
So ist es z.B. gar nicht Ziel nur die weibliche Seite, oder nur die männliche zu leben. Der Einklang beider , das harmonische Zusammenspiel , das ist es. Aber es gehört vielleicht auch zum Weg und zu unserer Dualität , mal die Extreme zu kosten.
Das haben wir sicher alle in der ein oder anderen Weise in diesem und in vielen anderen Leben ausgekostet. Und so wird das Sehnen nach der Einheit, nun und vielleicht nicht zufällig jetzt, in diesem Zeitfenster, größer und auch die Ideen der Umsetzung.

Grüße von Herzen,

Biggi
 
S

SW

Gast
Ihr lieben Frauen alle zusammen,
ich wünsch euch allen einen feinen Morgen und einen noch feineren Tag!

Wie die meisten unter euch wissen, habe ich mich lange mit der Thematik "Weiblichkeit" auseinandergesetzt. Warum? Weil ich unglücklich war, weil ich merkte, dass einiges in meinem Leben nicht so lief, wie ich mir das wünschte und vorstellte. Der Großteil davon hatte mit Beziehung zu tun, ein nicht unwesentlicher mit Arbeitssituationen - damals wandelte sich meine Unzufriedenheit mit "der Welt da draußen" (inklusive den Männern;)) in eine Unzufriedenheit mit mir, ein sich nicht in der eigenen Haut wohl fühlen, ein Bemerken, dass nicht nur das Verhalten der "anderen", sondern auch mein Verhalten vielleicht nicht richtig ist, ein Verursacher all meiner Probleme ist. Es war der Zeitpunkt, als ich meinen Finger, der so mit Gewissheit ins Außen zeigte, sich umdrehte zu mir. Und somit war dies der Zeitpunkt, der Veränderung ermöglichte, weil ich mich der Quelle, der Ursache all dieser Wirkungen im Außen zuwandte. Ich wurde handlungsfähig.

Ich möchte euch eine Stelle aus dem Buch "Die Schule für Götter" von Stefano Elio D´Anna hier niederschreiben, bevor ich fortfahre (liebe Elisabeth, du hast ja das Buch, besagte Zeilen sind auf S 113):

"Nichts ist außerhalb ... Selbst wenn du Bestätigung in den Augen anderer suchst ... du suchst dann immer noch Glück und Lösungen in einer Welt, die an der selben Krankheit leidet wie du! ... Du triffst da immer nur auf dich selbst."
"Und was ist mit den anderen?", fragte ich.
"Die anderen? Sie sind dein Spiegelbild! Sie sind über die Zeit verteilte Bruchstücke deiner selbst, Spiegelungen einer nicht inegrierten Psyche ..."
Ich schrieb während dieses Treffen viel auf, besonders über die tödliche Illusion , die uns an das Bestehen einer Welt außerhalb von uns glauben lässt.
"Das ist die Sünde aller Sünden", schloss der Träumer. "Die ursprüngliche Sünde. Wenn du etwas begehrst und deine Hand ausstreckst, selbst nur nach einem Apfel, dann ist die Ganzheit, das Paradies verloren, weil du denkst, das Äußere sei unabhängig von dir und könne dazu beitragen, dich zu vervollständigen - aber du kannst dich nur selbst innerlich vervollständigen."


Wir haben in den letzten Treffs ja viel über diese Thematik gesprochen. Das Außen wird sich nicht ändern, da es sich gar nicht ändern kann, da wir es erschaffen. Wir beklagen das Geschehen im Außen und vergessen ob dessen ganz unsere Position in dem ganzen Spiel. Wir Frauen haben uns diesen Körper gewählt - warum auch immer, da hat jeder seine "individuellen" Gründe, die individuelle Seele jedes Einzelnen von uns hat die "Rolle Frau" als optimale Voraussetzung für diesen Lernprozess/dieses Schauspiel gewählt. Wieso sollte ich dann einen auf "Mann" oder gar auf "Neutrum" machen??? Weil mir die mir selbst zugewiesene Rolle als Frau nicht gefällt? Vielleicht wird es dann Zeit die "Rolle Frau" mal anders zu betrachten? Vielleicht bringt ja gar nicht "die Welt da draußen" der Rolle Frau so wenig Wertschätzung gegenüber, sondern vielleicht bin ja ich das und die Welt spiegelt es mir wider!? Wie kann ich mich da zurücklehnen und sagen, dass das alles gut sei, wenn mich doch etwas quält? Solange mich etwas quält, unglücklich macht, Schmerz erfahren lässt, bin ich ja offensichtlich in der Dualität. Es wird Zeit den Platz zu wechseln und nicht mehr nur der Schauspieler zu sein, der eine Rolle spielt, sondern mich auch als den Regisseur des ganzen Spektakels zu erkennen. Handlungsfähig werden! Verantwortung übernehmen für meine Schöpfung und endlich bewusst schaffen, nicht unbewusst! Dr Schmerz zeigt mir auf, wo ich noch unbewusst schaffe. Da bin ich eindeutig noch nicht in dem "alles ist gut" - Gefühl. Ich kann mir doch nicht einfach das "alles ist gut" - Gefühl schnappen und über die Situation stülpen und meinen, damit sei es getan. Das ist sich die Werkzeuge des spirituellen Weges schnappen und sie beliebig anwenden, wenn grad ewas unangenehm ist. Was für ein netter Trick des Egos uns weiter in der Unwissenheit zu lassen:sonicht:.

Über die Qualitäten von Mann und Frau hat Matthias seeehr ausführlich im 1. Postings dieses Threads auf Seite 1 geschrieben, da brauch ich nichts zu wiederholen. Ja, Yin und Yang sind beide in uns und sind beide notwendig. Habe ich aber den Körper einer Frau, dann lebe ich das Yang als Frau und nicht als Mann. Ich lebe Yang nicht auf gleiche Art wie Mann es lebt. Weder werde ich zum - auch körperlichen - Kämpfer, noch werde ich zur starken Schulter für die Familie, die alles trägt. Die Kampfbereitschaft und die Stärke habe ich trotzdem in mir positiv integriert, da ich diese auch als Frau brauche, aber eben ganz anders lebe und in ganz anderen Situationen sie brauche als ein Mann.

Wie man seine eigene Weiblichkeit sucht und findet, kann man nur selbst wählen - da gibt es kein "Allgemeinrezept". Ob das Lektüre oder/und Aktivität im Außen (wie Tanz z.B.) ist oder in aller Stille stattfindet - wer sollte beurteilen, was für jemand das richtige ist? Ich habe damals viel andere Frauen beobachtet: was gefällt mir an ihnen? was gefällt mir an manchen nicht? warum gefällt mir das nicht, was habe ich da zu lernen? Ich habe meinen Prozess auch mittels des Körpers unterstützt, indem ich damals Bauchtanzen gelernt habe (da sind die Bewegungen so herrlich weich und weiblich) und ich habe den Prozess mittels des Geists nicht nur durch Lektüre, sondern auch durch Änderung meiner Kleidung unterstützt - plötzlich gab es auch Röcke und Kleider in meinem Schrank (und damit meine ich keine meine Weiblichkeit verdeckenden und verhüllenden Stoffgebilde) und ich fand immer mehr Gefallen daran, es bereitete mir ehrlich Freude!

Ja, wir sind geprägt durch unsere "Geschichte", Familie, etc., warum wir unsere Rolle als Frau (als dieses Geschöpf voller Zartheit, Hingabe und Liebe, eben diese herrliche Göttin!) eventuell nicht richtig vermittelt bekommen haben und somit erst lernen müssen. Aber wir alle hier sind keine Kinder mehr, keine Opfer mehr. Wir haben unser Leben selber in der Hand. Wow! Also, lasst es uns tun, lasst uns wahre Göttinnnen sein, die Zeit ist schon längst reif dafür!

In Liebe, Sabine:BS:
 
WIR SIND ÜBERSIEDELT!Gemäß der DSGVO/Datensparsamkeit wurden alle Benutzerkonten (Email Adressen etc.) permanent gelöscht. Dieses Forum ist ein Archiv bzw. inaktiv. Bitte besuche unser neues Forum auf Gesundheit für Körper und Seele!  
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