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Therapeutische Haltung

  • Ersteller des Themas Astrid12
  • Erstellungsdatum
A

Astrid12

Gast
Liebe LeserInnen,

Ich setz mich gerade mit dem Thema "therapeutische Haltung" auseinander (oder zusammen, wie Ihr es sehen wollt.....:)).

Und um meine komplizierten Gedankengänge jetzt etwas zu vereinfachen, frag ich Euch mal:

Welche Haltung sollte Deiner Meinung nach ein guter Therapeut / eine gute Therapeutin haben?
Wie siehst Du das als eine/r der/die Hilfe sucht - wie siehst Du das als Therapeut/in?

Ich mach mal den Anfang:
Meine Gedächtnisstütze sind die 3 "Ws":
Wahrnehmen - Wundern - Würdigen

Klingt einleuchtend, leicht zu merken und einfach - ist aber gar nicht soooo einfach umzusetzen.....

Freu mich auf Eure Antworten und wünsche einen wunderschönen Sonnentag!

Liebe Grüße
Astrid
 
P

pjh

Gast
Menschlich

Liebe Astrid,

erstmal hab ich Dein Profil und Deine website angeschaut und eine schöne Begegnung haben dürfen.
Immer wieder begegnet mir die Schwingung von Kleopatra und Marc Anton, sowie Cäsar. Auch gestern als ich eine Unterstüztung bekommen habe von einer lieben Therapeutin, tauchten sie wieder auf und nun begegnest Du mir zusammen mit Deiner Tanztherapie mit ägyptischen Tänzen. Es erfreut mich, weshalb auch immer!

Doch nun zum Thema.

Therapeut ist in Deutschalnd kein geschützter Begriff, nur in Zusammenhang mit anderen Begriffen, z.B. Physiotherapeut ist er als geprüftes Diplom zu erkennen. Bei euch in Österreich ist das ja anders, bei euch ist das ein Hinweis auf eine absolvierte Ausbildung. Doch auch über Grenzen und Vorschriften hinweg gibt es Gemeinsames.

Wenn mir jemand sagt, ich wäre ein Therapeut, weise ich darauf hin, dass ich ein Seelenbegleiter bin, ohne besondere Ausbildung, ohne Diplom oder Zertifikat. Ich bin einfach und wirke. Wie, darf jeder selbst erfahren.

Ein Therapeut soll sehr menschlich sein. Elerntes Wissen kombinieren mit Erfahrung und Gefühl. Er soll immer mitMut, ohne Absicht und ohne verbindliche Liebe für andere da sein. Er soll begleiten und unterstützen. Auf anleiten und führen soll er verzichten. Schubladen sind tabu, jeder Mensch ist einmalig und anderen nur ähnlich. Es ist oft dasselbe Thema, doch deren Ursache ist immer anders, nur ähnlich.
Ein Therapeut soll sich einschwingen, einfühlen, mitgehen, ohne zu denken. Er soll unterstützen beim erkennen, beweinen, bewüten und beenden. Sich selbst dabei beobachten und auf seine Wahrnehmung achten um zu erkennen, was er selbst dadurch, dass er begleitet, haben darf!

Soviel mal von mir hier, aus dem sonnigen Schwabenländle!

Mögen noch viele Beiträge folgen. Danke Dir, liebe Astrid für das Thema, ich bin gespannt!

Mit einem sonnigen Lächeln
Peter Josef
 
L

Lotus Heart

Gast
Ausbildung ist nicht Herzensbildung!

Ein Therapeut soll sehr menschlich sein. Elerntes Wissen kombinieren mit Erfahrung und Gefühl. Er soll immer mitMut, ohne Absicht und ohne verbindliche Liebe für andere da sein. Er soll begleiten und unterstützen. Auf anleiten und führen soll er verzichten. Schubladen sind tabu, jeder Mensch ist einmalig und anderen nur ähnlich. Es ist oft dasselbe Thema, doch deren Ursache ist immer anders, nur ähnlich.
Ein Therapeut soll sich einschwingen, einfühlen, mitgehen, ohne zu denken. Er soll unterstützen beim erkennen, beweinen, bewüten und beenden. Sich selbst dabei beobachten und auf seine Wahrnehmung achten um zu erkennen, was er selbst dadurch, dass er begleitet, haben darf!

Also, so schön langsam wirst du mir unheimlich, lieber Peter Josef! :D;)

Du hast es wieder einmal auf den Punkt gebracht! Mit deinen Worten schwingt deine persönliche liebevolle Haltung mit und ich schätze sie sehr!

Persönlich finde ich es am schlimmsten, wenn sogenannte "Therapeuten" zwar anderen Menschen helfen, damit aber lediglich ihr Ego befriedigen wollen, um herauszukehren: "Ach du lieber Gott, wo stehst DU denn? Da bin ich ja schon längst drüber - wie arm du doch bist, dein Weg ist noch so weit!"
Auch wenn sie das natürlich nicht auf diese Art und Weise ausdrücken, kommt die Schwingung aber genau so an!
Eine andere Seite, die ich kenne, ist auch die:
"Ich beharre auf meinem Standpunkt, weil ich eine sooo lange Ausbildung gemacht habe und es besser wissen muss!"
Doch geht jede Ausbildung in eine bestimmte Richtung. Mit dieser kann ich konform gehen oder nicht.... Das bedeutet aber nicht, dass durch viele Ausbildungen der Anspruch auf Unfehlbarkeit gegeben ist.

Wie Josef Peter es schon gesagt hat, es kommt auf die Herzenswärme und Menschlichkeit des Therapeuten an, auf seine Fähigkeit, sich einzufühlen und einzuschwingen auf das jeweilige Thema seines Gegenübers.
Nur darauf kommt es an - dass Hilfe mit LIEBE und FREUDE gewährt wird und nicht aus Gründen der Egobefriedigung oder Rechthaberei!

Ich meine auch, dass ein Thema, wenn es auch noch so gut analysiert und "zerklaubt" wurde (wie wir Österreicher sagen) nie richtig gedeutet werden kann, wenn es nicht mit dem Herzen gefühlt wird!

HERZlichst
Gabi
 
J

jamila

Gast
Hallo :)

was für eine Frage...sie berührt mich tief aus unterschiedlichen Gründen.

Therapeut ist so vielfältig...was für einen Therapeuten meinst Du konkret? Ärzte sind ebenfalls Therapeuten und leider habe ich mit ihnen schlimmes erleben müssen, das möchte ich jetzt nicht weiter vertiefen...aber es gibt auch Psychotherapeuten, die nicht ganz koscher sind...

Leider gibt es immer beides: Die Guten wie die nicht so guten :)

Was macht den Unterschied für mich?

Die "Berufung", das wird spürbar, weil es dem "Heiler" (ich möchte mal weniger Therapeut sagen) "nur um den Mensch geht", den er begleiten darf. Ich habe in meiner Arbeit mit Menschen bisher keinen kennengelernt, der nicht irgendwann einmal etwas erlebt hat, das ihn von seinem guten Wege abgebracht hat (ich nenne es so, wenn Krankheiten und Leid wie Schmerz entstehen). Ich sehe meine Aufgabe darin, den Mensch zurückzubegleiten auf seinem Wege, damit er erkennen darf, was passiert ist, um dann wieder neu weiterzugehen...ich meine konkret mit diesem Bild: Den Mensch zu begleiten auf die Weise, die er benötigt, um zu verarbeiten, was es aufzulösen gibt, damit er frei sein darf, von dem, was ihm schmerzt und drückt und krank macht. Was immer es ist, denke ich, sollte der "Heiler/Therapeut" da sein und auf einfühlsame und gekonnte weise in Achtsamkeit und Respekt dem Menschen wie seinem Leid entgegentreten und vorsichtig, wie sanft gemeinsam beenden, was beendet werden sollte, um "heil und ganz zu werden".

Für mich ist es zusammengefasst: In Liebe und Demut Impulse zur Heilung schenken helfen. Gott tut den Rest. Ich bin nur Werkzeug.

My 2 Cents

Lg :)
Jamila
 

Weißer Wolf

Administrator
auch wenn ich mich wiederhole...

Ihr Lieben,

ich weiß, ich hatte dies schon einmal gepostet... aber, es passt eben auch hierher und für die neuen Leser:

Link fehlerhaft und entfernt

Stepski Doliwa hat die Thematik so wunderbar beschrieben, sodass ich mich nur dem anschließen kann...

Auf unserer Webseite haben wir außerdem geschrieben: Heiler arbeiten mit Liebe, Demut, Hingabe und Respekt.

Wenn ich diese Tugenden wahrhaftig in meinem Leben lebe, habe ich schon alles erreicht - auch als Therapeut.

von Herzen alles Liebe,

Matthias
 
P

pjh

Gast
Haltung = Gesinnung? und der Patient?

Die therapeutische Haltung versteh ich nun eben auch als seine Gesinnung!
Jeder Therapeut folgt seinem Glauben und ist überzeugt davon das "Richtige" zu tun. Macht er einen "Fehleer" ergibt das eine Erfahrung und die darauf folgende Erkenntiss verändert seine Gesinnung. Nun ist ja einjeder unfertig in seinem sein und hier auf der Erde um ganz Heil zu werden. Auch die Klienten/Patienten machen durch die Begegnung mit Therapeuten eine Erfahrung. Mal so eine, mal so eine! Danach hat er eine Erkenntnis und geht zu einem anderen Therapeuten. So ist der Gang der Dinge! Doch übersehen wir da doch etwas. Die gemeinsam gemachte Erfahrung könnte eine gemeinsame Erkenntnis werden. Doch unser Verstand greift ein und unterbricht den Weg zur gemeinsamen Erkenntnis. Es folgt Beurteilung , Bewertung und dann die Verurteilung.
Schaut mal hin in eurer Vergangenheit ! Wer waren eure Lehrmeister, wonach hattet ihr die größte Erkenntnis. War doch der größte Peiniger auch der effektivste Lehrer und Helfer!
Ist ein Therapeut nun durch unser Raster gefallen und wir wenden uns verächtlich ab, können wir dann die Erkenntnis sehen und annehmen?
Auch ich hatte schon viele solcher Begegnungen und darf dankbar auf meinen Weg schauen, denn die Unachtsamen, lieblose Erscheinenden haben mir beträchtlich in den Hintern getreten um hier angekommen zu sein. Damals hab ichs auch anders gesehen und sie verurteilt!

Deshalb stellt sich mir nun die Frage: Was ist mit dem Patienten? Wie ist seine Gesinnung und Haltung? Wie verhält er sich in diesem ganzen Szenario? Versucht er zu manipulieren und will sich selbst auch nur gut hinstellen und darstellen zu können?
Therapeut-Patient, eine Begegnung, die sich für beide auswirkt! Was, wenn der Patient der Böse ist, der Ego -Tripper und dem Therapeut eine Falle stellt, und der gutgläubige Therapeut im festen Glauben auf die Schnauze fällt. Es sind zwei Seiten zu betrachten, denn die Eine ist ohne die jeweils Andere unmöglich.
Das Spiel des Lebens! Wer ist Spieler, wer Schiedsrichter und wer gibt die Regerln vor. Es ist doch immer ein gemeinsames Erkennen, lernen und weitergehen!

Peter Josef
 
L

Lotus Heart

Gast
Es folgt Beurteilung, Bewertung und dann die Verurteilung.
Schaut mal hin in eurer Vergangenheit! Wer waren eure Lehrmeister, wonach hattet ihr die größte Erkenntnis. War doch der größte Peiniger auch der effektivste Lehrer und Helfer!

Lieber Seelenfels,
DANKE, DANKE, DANKE!
Gerade gestern hatte ich aber haarscharf genau zu diesem Thema eine Diskussion (echt irre :D).
Ich sehe das Therapeut-Patient-Verhältnis ähnlich wie du.
"HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL". Verurteilungen sind fehl am Platz, egal was der Therapeut angeblich alles "verbrochen" hat.
Die (gemeinsame) Erkenntnis, das Lernen steht im Vordergrund! Auch wenn das Lernen weh tut (was es meist tut, wenn es effizient ist), sollte demjenigen, der einem diesen "Tritt" verpasst hat, danken und ihn in sein Herz aufnehmen. Auch wenn man durch ihn einen Umweg machen oder einen ganz anderen Weg nehmen musste!

Verhöhnung und Verurteilung bringt nur den eigenen Seelenunfrieden...
Auch das Wegschieben ist nicht die Lösung, das Hinsehen und in Liebe aufnehmen bringen Frieden und Ruhe!

Nochmals DANKE für deine Worte!
HERZlichst
Gabi
 
J

jamila

Gast
Lieber Seelenfels,

vielleicht ist meine Entwicklung wenig vorangeschritten, aber so ganz teile ich Deine Zeilen nicht, sorry für den Ein-spruch ;)

Natürlich besteht immer ein Wechselspiel zwischen dem Therapeuten und dem Patienten, ganz klar. Und auch der Therapeut ist "Mensch" ;)..jetzt kommt mein kleiner Einwand: Ein Therapeut ist für mich in erster Linie ein Kanal, durch den Gott wirksam wird...oder sagen wir ein Werkzeug. Deshalb gehe ich davon aus, dass ein solcher Therapeut in Demut und Liebe am Patienten handelt und von daher räume ich dem Patienten eine Form der "Narrenfreiheit" ein und auch einen Raum, den ich ihm gebe um zu wachsen....in vielen Fällen "mitzuwachsen", aber in erster Linie "wachsen lassen" und begleiten.

Deshalb tue ich mich in der Tat schwer mit Therapeuten, die ihr Verständnis wenig Patientenorientiert auslegen und ausleben und ihn als ein "Objekt ihrer Erkenntnisse oder Forschung" sehen.

Ich empfinde den Respekt und die Achtung vor dem Leben und dem Patienten als für mich ein erstrangiges Gut und es steht mir aus meiner Sicht nicht zu, mich an "einem Patienten auf welche Weise auch immer zu bereichern"...ich diene, ich begleite, ich schenke...mehr nicht.

Mag sein, ich bin da eigenwillig, aber es ist mein Empfinden und meine Sichtweise Gott und dem Leben gegenüber und ich versuche dieser Verantwortung gut Rechnung zu tragen.

Ich akzeptiere und respektiere ein "miteinander lernen und wachsen" innerhalb eines Prozesses, sofern und soweit es sich ergibt - mehr nicht.

Dies ist nur meine Sichtweise, ich unterstelle Dir hier nichts ;)

Liebe Grüße
Jamila
 
A

Astrid12

Gast
Hallo,
vielen lieben Dank für Eure engagierten und inspirierenden Beiträge! Sie geben mir Denkanstöße in alle möglichen Richtungen.

"...Er soll unterstützen beim erkennen, beweinen, bewüten und beenden..."
Ja, das seh ich auch so - und total schön gesagt. Ich bin fasziniert von dem Wort "bewüten":)

Da möchte ich wieder zurück kommen auf meine 3 Ws.

WAHRNEHMEN: Das finde ich gar nicht so einfach. Das heisst für mich, alle meine eigenen Bewertungen, Glaubenssätze und Vorstellungen wegzulassen. Das heisst wahr zu nehmen, dass da jemand eventuell anderer Meinung, anderen Glaubens ist als ich selbst, ganz anders mit Problemen (und Freuden!) umgeht, als ich das tun würde. Das heisst mich auf dieses andere Denken und Empfinden einzulassen, sozusagen "die Brücke zu überqueren" und Neuland zu betreten. Mich "innerlich ganz leer" zu machen zu neugierig zu sein. Interesse an dem zu haben, was ich da erfahre. Es eben NICHT gleich in meine eigenen Systeme einzuordnen. Und - ich muss gestehen - wenn das gelingt, finde ich es spannend wie einen Krimi. Ich bin immer wieder fasziniert über die unglaublich vielen Ausdrucks- und Empfindungsmöglichkeiten, die Menschen so haben.... Und ja - natürlich kommts da vor, dass ich was nicht - oder noch nicht - verstehe.

"Schaut mal hin in eurer Vergangenheit! Wer waren eure Lehrmeister, wonach hattet ihr die größte Erkenntnis. War doch der größte Peiniger auch der effektivste Lehrer und Helfer!
Ist ein Therapeut nun durch unser Raster gefallen und wir wenden uns verächtlich ab, können wir dann die Erkenntnis sehen und annehmen?"

Ja, lieber Peter Josef, ich hab schon oft erfahren müssen, dass mir die Menschen, die mir am meisten "auf die Nerven gehen:rolleyes:" zu den größten Entwicklungsschritten verholfen haben. Irgendwann hab ich gelernt, mich dann einfach zu fragen: Würdest Du selber das auch gern tun / sagen, nicht tun / nicht sagen...... Und ja, inzwischen kann ich das mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" bestätigen. Das läuft so ab. Anteile, die ich an mir nicht so mag, hab ich gut in den Untergrund verdrängt. Wenn nun andere genau DAS tun, was ich mir selber verboten habe, kommt der Ärger..... Wenn ich nun diese Fragen an mich heranlasse, kann ich unter Umständen so einen verdrängten Impuls ans Licht bringen. Wenn es dann auch noch gelingt auch mir selbst gegenüber eine "therapeutische Haltung" mit viel Liebe, Respekt, Verzeihen und Achtung einzunehmen, haben diese verdrängten "Komplexe" die Chance ans Licht zu kommen und sich einfach aufzulösen.....

WUNDERN: Damit meine ich nichts anderes, als "das Wunder" das sich da in meinem Gegenüber auftut als genau solches zu sehen: Das Wunder der Einzigartigkeit - das üb ich übrigens ganz gern an meinen Pflanzen - KEINE ist wie die andere....:)

Und über WÜRDIGEN wurde jetzt eh schon einiges gesagt: Respekt, Liebe, Anerkennung, Achtung....

"Therapeut-Patient, eine Begegnung, die sich für beide auswirkt!"

Ja - das seh ich auch so: Ich wachse als Therapeutin und als Mensch an jeder Begegnung mit einer/m KlientIn. Mein Horizont für "das Wunder Leben" erweitert sich.
Und ich glaube auch nicht, dass es sowas wie eine "neutrale therapeutische Haltung" gibt. Ich denke ich bin immer mit meiner ganzen Person involviert. Mit all meinen Wünschen, Sehnsüchten, Glaubenssätzen etc. Und wichtiger als möglichst neutral zu sein, finde ich das zu kommunizieren. Mein Gegenüber soll wissen, dass das MEINE Meinung ist, das dieses oder jenes MIR helfen würde oder mir schon geholfen hat und ich möchte die Menschen dazu ermutigen, ihre Autonomie und ihr Selbstheilungspotenzial zu entdecken.

Und - ums mal tänzerisch auszudrücken:) - ich hoffe mit jeder Begenung dabei einen Schritt weiter zu kommen.

Ich bin gespannt was ihr noch weiter so zu diesem Thema zu sagen habt - nochmal vielen Dank fürs Erste!

Liebe Grüße aus der tropischen Südsteiermark und ein wunderschönes Sommer-Sonnen-Wochenende!

Astrid

Link fehlerhaft und entfernt
 
P

pjh

Gast
Einspruch angenommen

Liebe Jamila,

da wo Du stehst, stehst du perfekt. Wichtig ist, dass wir da, wo wir gerade stehen auch gerade stehen.

Es ist wirklich schwierig, und ich finde es ist eine der schwierigsten und schwersten Übungen nur noch für sich selbst verantwortlich zu sein. Denn da wo ich einem die Verantwortung für mich übergebe bin ich von mir nur teilweise überzeugt. Dann kann es geschehen, dass dieser Mensch, der sich Therapeut nennt, damit überfordert ist so viel Verantwortung zu übernehmen und verwechselt seine wirkliche Aufgabe als Werkzeug Gottes mit Selbstbestätigung.
Doch auch durch Dich, liebe Jamila, fließt die Liebe Gottes, auch Du bist Werkzeug und für andere der Heiler. Entscheidend ist wie sehr Du Dir vertraust, an Dich glauben kannst und wie sehr Du Dich selbst lieben kannst.
Wann immer Du jemand anderem vertraust öffnest du Tür und Tor für die Macht über Dich und die Gefahr des Machtmissbrauchs. Doch Du bist ja schon auf dem Weg zu Dir und Du kommst da auch an, Schritt für Schritt, (Das passt ja auch zu Astrid).

Danke für Deinen Einspruch, bleib kritisch, denn es ist das schönste Zeichen, dass Veränderung geschieht!

Mit liebevollen Wünschen

Peter Josef
 
P

pjh

Gast
Der Therapeut

Liebe Astrid,

mir ist da noch was über den Weg gelaufen, das auch noch ergänzend sein kann:

Therapie im Wortsinn von therapeuein - das ist griechisch für dienen, pflegen, begleiten, achtsam anwesend sein, (Gott im anderen) ehren,
- jedoch keine Heilbehandlungen zur Beseitigung von Krankheiten, die vom Gesetzgeber den Ärzten, Psychologen und Heilpraktikern vorbehalten sind.

Du hast da ein belebendes Thema angesprochen das die Grundlage für Erkenntisse und Weiternetwicklung im Forum unterstützt!
Durch eine Krankheit wurde ich sanft in den Spagat zwischen Arzt/Therapeut und Patient gefügt um mal gleichzeitig beide Seiten zu erleben. Das ist sehr wertvoll und berreichernd für mich gewesen. Jedenfalls aus heutiger Sicht. Damals hätte ich einige mit Haut und Haaren fressen können!

Für den Tanz Deines Lebens wünsche ich Dir immer Tritt und Schritt für Schritt für Schritt.....

Peter Josef
 
J

jamila

Gast
Lieber Seelenfels,

freue mich, dass Du meinen Einspruch respektiert hast (siehe Deine Überschrift "Einspruch angenommen").

Deine Zeilen enthalten viel Weisheit, und ich glaube, nein ich fühle, dass Du im Kern verstanden hast worum es mir hierbei ging...sagen wir mal so: ich fühle "Du hast erkannt" und so lasse ich Deine Zeilen sowohl stehen als auch auf mich weiter wirken.

Ich danke Dir!

HERZENSgruss,
Jamila
 
A

Astrid12

Gast
Liebe Djamila, lieber Peter Josef!

nochmal vielen Dank für Eure Beiträge. Zu sehen wie hier die Meinungen "als Freunde auseinander gehen können" erwärmt mein Herz:).

Und danke für den letzten Input an Peter Josef. Sehr schön gesagt, und viel kürzer, als ich es zustande gebracht habe!

Herzliche Grüße, ich freu mich, mit Euch in Kontakt sein zu können!

Astrid
 
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