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Selbsterfahrung

Weißer Wolf

Administrator
Hallo ihr Lieben,

gerade haben wir einen neuen Artikel zum Thema "Selbsterfahrung " gepostet...

Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt

Wer wahrhaftig den Selbstfindungsweg beschreitet erfährt, mehr über die wahre Natur des Seins - dies mündet in Selbsterkenntnis. Doch was ist Selbsterfahrung und wie beschreite ich den Weg zur Selbsterkenntnis?


Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
C

Christiw

Gast
Lieber Matthias,

danke dir für diesen Artikel. Ich verstehe was du schreibst. Es ist für mich nichts Neues. Vieles habe ich bereits gehört. Doch darum geht es NICHT :D sondern darum, dass solche Zeilen immer wieder von Neuem etwas in mir berühren, jenseits von Gedanken und Emotionen . Vielleicht ist es die unbewusste Erinnerung an den Geschmack der süßen Frucht - eine Sehnsucht, die tiefer liegt als die Gedanken über die Selbsterfahrung (welche lediglich ein Haben wollen produzieren).

Danke für dein unermüdliches Bemühen uns immer wieder zu erinnern...jenseits vom Verstand...
Alles Liebe,
Christina
 
S

sdfff

Gast
Mein herzliches Grüß Gott !

Vielen Dank für diese Gedanken um das Wort "Selbsterfahrung".

Es ist für mich schwierig, und ich merke dies auch hier wieder, in eine Ressonanz mit zukunftsweisenden Begriffen, wie, nur mal als Beispiel "die wahre Natur des Seins" zu gelangen, ohne in die Falle der eifrigen Wertung zu tappen. Die wahre Natur des Seins ist für mich ein Mythos, etwas, womit ich total viele Energieschleifen gestalten kann, nur, was ich damit erreichen möchte, das erschliesst sich mir nicht. Ich darf die 100 % von Tante Nilpferd aufgreifen, ja, es macht sicherlich total viel Sinn den wahren Sinn zu erkennen, nur, und so ist meine Erfahrung, ja meine Selbsterfahrung, sie steht immer im konträren Widerspruch zu meinem Leben. Darüber kann ich mich aufregen, das kann ich verdrängen, ich kann heilige Mantren des Loslassens intonieren, sobald ich mich mit der Materie des Seins beschäftige steht als erstes da der Konflikt.

Das Selbst, und das kann ich wunderbar lassen, wird als alles durchdringendes Prinzip beschrieben, ich habe dafür einen anderen Begriff, alles gut. Aber wenn es so ist, das es dieses Selbst gibt, dann bin ich geradezu aufgerufen, dieses Selbst mit in das Meer der Selbsten einzubringen, und nicht sofort wieder eine Trennung zu propagieren, es als EGO - Nummer zu beschreiben, etwas, von dem ich mich befreien soll, kann oder muss. Wenn die Erfahrung des Selbst fehlt, klar, es muss sofort die wahre Erfahrung sein, dann ist es einfach schwierig, sofort mit dem EGO zu drohen, sobald ich nur den Gedanken habe, meine eigenen Erfahrungen in einen wie immer gearteten Kontext zu stellen.

Die Kirche, als Verwalter von Mysterien, sind mit dieser Nummer seit Jahrtausenden auf Tournee, und für mich als Stephan ist der erste Schritt der Wahl, diese scheinbare Alternativlosigkeit zu entlarven, und zwar mal ohne Angst vor Strafe, wenn ich mir den Luxus einer eigenen Meinung des Momentes leiste. Es ist, immer noch für mich, ein unglaublicher Akt, solche scheinbar revolutionären Dinge überhaupt zu denken, von der Materialisierung in meiner realen Welt ganz zu schweigen .

Der Rückzug in die Wüste, auf den Berggipfel mag ein ganz probates Mittel der Vergangenheit sein, und ich bin mir absolut sicher, das, ich habe das in Australien erlebt, ganz aussergewöhnliche Gedanken plötzlich Raum finden, nur, wenn das Universum gewollt hätte, das ich es bei diesen aussergewöhnlichen Gedanken belassen soll, dann verstehe ich nicht, wofür es so unglaublich viele Menschen braucht, und zum anderen, warum ich in der Welt lebe, in der ich lebe. Ich denke für mich, das ich alles Wissen bereits in mir trage, und mein Job des Momentes in der Umsetzung dieser Wahrheiten, und zwar der Stephan Wahrheiten, liegt. Auf einem Hügel solche Gedanken zu entwickeln, ich denke, das hat jeder von uns unzählige Male gestaltet, jetzt geht es darum sie auf dem Marktplatz zu gestalten, mit Liebe zu füllen. Universelle Wahrheiten, gerade auch in diesen für mich unsäglichen Sinnsprüchen gepostet, haben für mich nicht im Ansatz eine solche Kraft, wie etwas, das wirklich aus dem eigenen Leben entsprungen ist.

Solange es scheinbar diese heiligen Räume des Rückzuges braucht, betreibe ich für mich das Geschäft der Trennung, der Trennung zwischen einem heiligen Raum und meinem realen Leben. Je schneller ich das lasse, auch auf die Gefahr hin, das es mir sportlich um die Ohren fliegt, desto mehr habe ich die Selbsterfahrung sinnvoll genutzt, und deswegen, so meine Vermutung, bin ich hier, und nicht dafür, weil ich so wunderbar schweigen können könnte.

Alles Liebe

Stephan
 

Weißer Wolf

Administrator
Aber wenn es so ist, das es dieses Selbst gibt, dann bin ich geradezu aufgerufen, dieses Selbst mit in das Meer der Selbsten einzubringen, und nicht sofort wieder eine Trennung zu propagieren, es als EGO - Nummer zu beschreiben, etwas, von dem ich mich befreien soll, kann oder muss.
Hallo lieber Stephan, guten Morgen,

vielleicht kann ich hier etwas Licht in die Sache bringen - wenn ich aufgerufen bin, das Selbst im Meer der Selbsten einzubringen, dann war es nicht das was gemeint war. In diesem Fall gäbe es individuelle Selbste, die wir Jiva, die individuelle Seele nennen. Jedoch schrieb ich nicht von Jiva, die den Tropfen darstellt.
Vielmehr geht es bei "Selbst" um das Meer an sich jenseits von Individualität und Dualität in dem sich Jiva und das Ego auflöst.

Es steht jedem frei wann und auf welche Weise er wie den Weg geht. Der Grund, wieso viele bewusst Schritte setzen das Ego zu reduzieren ist einfach: durch die Reduktion von Anhaftungen verschwindet auch das subjektiv empfundene Leid und wird durch Glückseligkeit ersetzt. Ein gradueller Prozess, doch auch hier gilt oft: was der Bauer nicht kennt frisst er nicht - zumindest eine Zeit lang.

Da dies nur ein sprachliche Begrifflichkeitsfrage ist poste ich hier diese Sichtweise,

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
S

sdfff

Gast
Einen wunderschönen guten Morgen auch dir, lieber Matthias,

vielen Dank für deine für mich wichtigen Erläuterungen.

Vielmehr geht es bei "Selbst" um das Meer an sich jenseits von Individualität und Dualität in dem sich Jiva und das Ego auflöst.
Hiermit, das weiss ich, habe ich ein Urproblem, zum einen, es mit meinen Werkzeugen zu erfassen, zum zweiten, auch nur den Versuch zu wagen, mich in geschriebener Form auch nur diesem Begriff zu nähern, und zum dritten, da ich aus einer Kultur entsprungen zu sein glaube, die dieses Leid, wie auch, energetisch genauso gefährlich, die Glückseligkeit nur im Kampf und immer wieder härtestem Ringen, auch mit mir selbst, überwinden kann. Für Anhaftungen, habe ich klar definierte Konzepte, die kann ich sehen, spüren, auflösen, verleugnen, damit bin ich aufgewachsen.

Das was du mir beschreibst, ich wiederhole das noch einmal für mich:

Vielmehr geht es bei "Selbst" um das Meer an sich jenseits von Individualität und Dualität in dem sich Jiva und das Ego auflöst.
das ist für mich eher eine Bedrohung, als ein wie immer auch gearteter anstrebenswerter Zustand.

Warum?

Zum einen habe ich meine angenommenen germanischen Wurzeln, die, eine völlig andere Gedankenstruktur mir bietet, etwas, was sich, immer noch angenommen, über Jahrhunderte +/-, in mir ihre Erfüllung, mein Vertrauen , meine Liebe, verdient hat. Das kann und will ich nicht durch Begriffe ersetzen, die mir etwas anbieten, was ich nicht fühle, bitte, nur aus meiner Sicht, das macht jeder für sich und ist auch gar kein Gegenstand der Diskussion. Ich weiss, das ich aus dem Nichts komme, und ich weiss, das ich dahin auch wieder gehen werde, egal was ich hier anstelle, was ich tue oder lasse, mein Ziel ist wieder dieses Nichts aus dem Alles entstanden ist. Also kann mein Antrieb, als Stephan nicht sein, das ich mich besonders von was auch immer befreie, ich komme auch so dahin.

Nur was mache ich dann hier?

Ich gebe zu, meist ist meine Antwort: "ja, das frage ich mich auch." In etwas lichtvolleren seltenen Momenten bin ich hier, um gewisse Dinge zu lernen. Warum ich das glaube zu müssen, das erschliesst sich mir nicht wirklich. Also habe ich meine Gedanken darauf konzentriert, an mich herangetragene Thesen zu überprüfen, gut, ich könnte in der Zeit auch mit meinen Füssen spielen, aber, es macht mir sehr viel Freude, also tue ich es. Eine Wahrheit, in einer Sprache zu künden, die nicht im Ansatz meineMuttersprache ist, ich mir also quasi die Mühe mache, mir sehr hart, eine völlig fremde Energie draufzuschaffen, dies, bei allem wirklich tief empfundenen Respekt vor so einem Arbeitsaufwand, dies ist mir völlig fremd, und daher meine immer wieder erstaunten Nachfragen.

Die Frage, die ich mir auch in Hinblick auf das Sein in diesem Forum stelle, ist, welchen Sinn haben Erfahrungen anderer Menschen für mein Leben. Lenken sie mich nicht eher von meinem Weg ab, sind sie Teil meines Weges, sind sie gar schon das Ziel, haben wir überhaupt ein Ziel?

Ich weiss es nicht.

Danke für dein/euer Sein

Alles Liebe

Stephan
 

Weißer Wolf

Administrator
Hallo lieber Stephan,

dies ist wahrlich nicht als Kritik gemeint, kann ich doch deine Zeilen so gut nachfühlen... Beim Lesen deiner Zeilen viel mir jenes Bild ein:



Wer bin ich? Der Engel? Das gedankliche Konstrukt? Der Käfig? Die Empfindung? Der Beobachter des Käfiges? Alles?

Viele Fragezeichen, die du als ungeerdet empfindest - ich weiß.
Ich empfinde das Bild sportlich knuffig - ich liebe deine Wörter :blum:

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
S

sdfff

Gast
Lieber Matthias,

vielen Dank für dein Nachfassen.

Manchmal bin ich verwundert, wenn du das Wort "Kritik" benutzt. Auch nach intensiven Nachsuchen in deiner Antwort, habe ich keinerlei Anzeichen erkennen können. Vielleicht magst du ja mal schreiben, was für dich Kritik wäre oder was sie beinhaltet.

Deine Frage

ist für mich recht einfach zu beantworten: du bist der, der dieses Bild gepostet hat.

Wenn ich das Bild sehe, überkommt mich erst einmal ein Gefühl der Sicherheit , auch wenn ich zu wissen glaube, das diese Stäbe nicht wirklich etwas aushalten, schon gar keinen tobenden Engel. Auch die körperliche Ausstattung des Engels ist ist eher ein Fluchtgrund, als meine Zeit damit zu gestalten, nicht möglichst viel Raum zwischen mich und dem Engel zu bringen, bis dieser Engel das Toben beginnt. Denn das dieser Engel kurz vor der Explosion steht, ist für mich völlig ausser Zweifel, denn schon durch die verschränkten Arme, wird mir gezeigt, das ist kein Engel, Engel haben immer offene Arme. Der Kopf ist leicht geneigt, ein Zeichen, das dieser Engel bereits was auch immer anvisiert. Es ist kein offener Blick. Die gesamte Standachse des Engels ist völlig unruhig, wenn es keine naturbedingten Haltungsschäden sind, wird auch hier die Richtung des bevorstehenden Angriffes aufgezeigt. Der Engel wird nach rechts wegbrechen, also meine weibliche Seite angreifen, deshalb soll meine männliche Seite, durch das Outfit, ich schrub es bereits, eher beschäftigt werden.

Habe ich dir schon gesagt, das ich für Kunst und ihre Interpretation völlig ungeeignet bin?

Alles Liebe dir

Stephan
 
J

Jasuna

Gast
Lieber Matthias,

beim Betrachten deines Engelbildes fiel mir ein Gedicht von Rilke ein: (Stephan, ich weiß, dieser Satz hat bei dir eine ganz eigene, besondere Schublade - nun, das gibt es wirklich! ;-))

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,

und er verarmte mir in den Armen

und wurde klein, und ich wurde groß:

Und auf einmal war ich das Erbarmen,

und er eine zitternde Bitte bloß.



Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, - 

und er ließ mir das Nahe,
daraus er entschwand;

er lernte das Schweben,
ich lernte das Leben,

und wir haben langsam einander erkannt...


Danke und liebe Grüße

Jasuna
 
J

Jasuna

Gast
Lieber Stephan,

der Schubladenfeti bin doch ich ;-)...
Nein, es war weder böse, noch gemein gemeint - ich spreche schlicht aus Erfahrung :)
Brauchst keine Angst vor Sabine haben. Wie schriebst du: Nicht zur Strafe, nur zur Übung...

Herzliche Grüße

Jasuna
 
S

sdfff

Gast
Liebe Jasuna,

bitte verzeih mir, aber ich stehe immer noch unter dem Eindruck der Pressekonferenz meines Lieblingstrainers Christian Streich, der nach seinem Auswärtssieg beim Hamburger SV um eine emotionale Analyse gebeten wurde:

"Ja, eine emotionale Analyse, wir gewinnen auswärts nicht so oft. Ich freue mich."

Ganz trocken.

Ich bin so glücklich das er der Trainer ist, alles andere ist doch völlig egal.

Alles Liebe dir

Stephan
 
J

Jasuna

Gast
Lieber Stephan,

schön. Mir fällt immer wieder auf, dass ich bisher ein recht schlichtes Bild vom Fußball hatte. Ein großes Vorurteil. Inzwischen sehe ich immer wieder, dass auch Fußball eine Seele hat und berührend sein kann. Doch um nun wieder zum eigentlichen Thema hier zu kommen.
Wie alles andere auch, kann meine Freude (als Selbsterfahrung) ein Weg zu mehr Selbstkenntnis sein, wenn ich mich auch dabei in Bewusstheit übe. Komisch, dass bei "schwierigen" Gefühlen stets die Rede von Bewusstheit ist, bei den "positiven" Empfindungen hingegen eher selten. Dabei ist auch dies wirklich spannend: Wie kann ich meine Freude ausdehnen, noch tiefer in sie eintauchen? Sie wirklich voll und ganz annehmen und total fühlen? In Verbindung mit Bewusstheit kommt zu jeglichem Gefühl ein tiefer innerer Frieden und ein Erfüllt sein hinzu, das erfahre ich immer wieder. Dieses unvoreingenommene Öffnen für den Moment ist das, was mich in die Bewusstheit führt.
Und genau hier ist es oft am schwierigsten, loszulassen. Dieser Moment bedeutet für das Ego den Tod . Keine Maschen und Schlaufen und Traumkarusselle mehr. Weder Aus- noch Einsteigen.
Einfach frei sein. Das ist der große, kleine, tägliche Jetzt-Schritt...

Ich danke dir und euch allen.

Herzlich

Jasuna
 
S

sdfff

Gast
Liebe Jasuna,

schön, das nun (endlich) dein für mich sehr wichtiger Ego-Begriff für mich nun jeder Zeit nachlesbar ist.

Die negativen Schwingungen, sind für mich kein Problem. Für mich wird es erst heikel, wenn zu viele freundliche Wellen meine Sensoren erreichen, weil ich sofort das Gefühl habe, das mein Feld irgendetwas falsch verstanden haben muss. Eine Kritik halte ich zuerst mal für berechtigt, und erst, wenn ich sie als tendenziell, also, weil ich als Mann erscheine, daher unterstellt man mir sofort, erst dann beginne ich mit den Gegenmassnahmen.

Ich fände es toll, wenn du, ich weiss nicht, wieviele Buchstaben du noch hast, den Engel noch aus deiner Sicht kommentieren könntest, was du bei diesem Bild empfunden hast oder so.

Danke für Alles

Stephan
 
J

Jasuna

Gast
Lieber Stephan,

danke. Ich denke, wir reagieren in der Regel zuerst auf das, was uns vertraut ist. Es spielt meiner Meinung nach letztlich keine Rolle, ob es sich dabei um ein "positives" oder ein "negatives" Bild handelt. Wichtig ist für mich, welche Gefühle löst das in mir aus? Gelingt es mir, das, was ist, ganz anzunehmen, es zuzulassen (was nicht heisst, ich lasse mir alles gefallen oder so) dann führt mich das Jetzt in die Bewusstheit und auch in die Liebe. Ohne diesen Schritt bin ich Spielball meiner Emotionen und schlafe, was mir noch häufig passiert. (Drama, Drama...)

Zu deiner Frage mit dem Engel sage ich gerne etwas. In seiner Darstellung finde ich es etwas kitschig. Jedoch tritt dies für mich in Anbetracht der Symbolik, die ich darin sehe, in den Hintergrund. Ich sehe einen Engel mit verschränkten Armen in einem Käfig, der in der Luft schwebt. Ein Engel ist für mich per se etwas Lichtvolles, Positives. In meiner Realität bringe ich "Engel" und "Bedrohung", wie du es beschrieben hast, nicht miteinander in Verbindung. Engel sind für mich auch wir Menschen. Wir freien Seelen. In jedem Menschen ist ein Engel und ich glaube, wir alle haben auch unsere persönlichen Helfer um uns. Zurück zum Bild: Der Engel hat die Arme verschränkt und steht in einem Käfig. Wie er dasteht, drückt für mich Unentschlossenheit oder auch Unzufriedenheit aus. Was ich verstehe, ist: Der Engel verschließt sich vor sich selbst, der Wahrheit seiner Freiheit (um ihn der weite Himmel), seiner kräftigen Flügel. Ein Engel IST frei. Der Käfig wirkt auch auf mich labil, man könnte auch sagen, illusion är- es gibt ihn nicht WIRKLICH. Der Käfig existiert im Geist des Engels oder in mir, als Betrachter. In Wahrheit gibt es diesen Käfig nicht. Nun kann der Engel jedoch durch das Konstrukt des Käfigs seine eigentliche Freiheit erst sehen und erkennen. Somit ist der Käfig wichtig. Der Engel weiss das irgendwo in sich, darum ist er unzufrieden. Er lebt entgegen seiner Wahrheit. Engel und Käfig - das passt nicht zusammen... Und allerletztlich gibt es weder Engel, noch Freiheit, noch Irgendwas. Und hiermit werde ich wieder all-ge-mein... :)

Soviel zu meiner Sicht, als Buchstabenbündel.

Herzlich

Jasuna
 
M

Micha

Gast
Ihr Lieben,

einige Beiträge wurden verschoben, sie waren off topic. Lesen könnt ihr die entsprechenden Beiträge ab hier Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt

Herzliche Grüße euch allen

Das Mod-Team
 
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