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Rauch und Qualm

C

carolcn

Gast
Hallo ihr lieben,

gestern waren wir (Georg und ich) bei einem Treffen.
Das Treffen hat in einem öffentlichen Raum stattgefunden.

Natürlich haben die meisten dort geraucht und das sehr häufig.

Ich als Nichtraucherin hab mich sehr gequält gefühlt.
Einerseits hat mir der Rauch in den Augen weh getan und ich habe einen ganz trocknen Hals bekommen.
Ich halte Rauch nur schwer aus. Und es stinkt widerlich. Vorallem dann wenn 7-8 Leute im Minutentakt eine Zigarette nach der anderen anstecken.

Ich könnte jetzt sagen, ich komme nicht zum nächsten Treffen, weil mir der Rauch zusetzt.
Das Treffen war ganz ok. Total begeistert hat es mich nicht.

Raucher sind meistens in der Überzahl. Und sie rauchen einfach. Eine nach der anderen. was die Nichtraucher machen, das ist ihnen doch egal. Sie können ja gehen müssen ja nicht da sein.

Ich überlege ernsthaft ob ich das nächste mal noch mal da hin gehe.
Andere Dinge habe mir auch nicht so gut gefallen.
Und es tut mir weh, hingehen zu müssen und mich quälen zu lassen von Rauch und das 4 Stunden.

Jetzt könnte man auch sagen: "Sei demütig, füge dich, so ist das halt mal ..." Muss ich das? Ist das Demut?
So eine Demut möchte ich nicht, nicht vor Menschen.
Ich kann ja auch frei entscheiden, als Mensch, das ich da nicht mehr hingehe und Georg geht das nächste mal alleine hin?

Mit der Veranstalterin (die auch eine "Freundin" von uns ist) komme ich nicht klar. Sie hat Wesenszüge an sich, mit denen ich nichts anfangen kann. Denen ich mich auch nicht weiter aussetzen möchte, weil sie sich respektlos anfühlen und mir weh tun. Ich habe da wieder das Gefühl, ich bin hilflos und habe das Gefühl ich werde dominiert von ihr. :confused::rolleyes::confused: Das sind natürlich Themen von mir, das ist mir bewusst! Ich lasse es auch einfach nur so wirken in mir und versuche es nicht zu analysieren.

Ich würde nur gerne die Meinung von anderen Menschen lesen, was sie dazu meinen!

Liebe Grüße, Carolin
 
D

Das Nilpferd

Gast
liebe carolin,

was das rauchen anbelangt kann ich dich verstehen. ich vertrage den rauch auch nur sehr schlecht. wenn ich es mir aussuchen könnte würde ich immer rauchfrei bevorzugen. aber ich kann es mir nicht immer aussuchen. manchmal muss man da eben durch. oder man muss raus. die ganze welt kann nicht aufhören zu rauchen nur weil ich es schlecht vertrage. aber ich kann mich so einrichten dass ich mich dem nur selten aussetze. und ansonsten entscheide ich mich für das event und gehe hin oder oder gegen den rauch und bleibe zuhause. es ist nun mal so. und wer weiß, vielleicht hält uns ja der rauch von dingen ab, die im verborgenen liegen?

ich denke dass hier die ganze antwort steckt.

Das Treffen war ganz ok. Total begeistert hat es mich nicht.
und

Mit der Veranstalterin (die auch eine "Freundin" von uns ist) komme ich nicht klar. Sie hat Wesenszüge an sich, mit denen ich nichts anfangen kann. Denen ich mich auch nicht weiter aussetzen möchte,...

für mich ist aus deinem posting kein einzig positives gefühl das treffen betreffend rübergekommen. für mich scheint es so, dass du keine lust auf weitere treffen hast, aber aus irgendeinem grund trotzdem dabei sein willst. würde es ein fesselndes treffen gewesen sein wäre dir sowohl der rauch als auch die veranstalterin "gleich-gültig" gewesen. warum du trotzdem dorthin willst kann ich nicht beurteilen, es schwingt nur so mit.

ich wünsche dir einen wundervollen tag und uns beiden einen rauchfreien tag :DH
und hoffe dass bei euch die sonne auch so wundervoll scheint wie in kärnten, da macht mir der außendienst richtg spaß :DH

alles liebe
dein nilpferd
 
M

marfr

Gast
Liebe Carolin, liebe Nina, liebe Forenleser und -schreiber,

ich persönlich bin dankbar um jede Möglichkeit, das was ich gerne tue, rauchfrei tun zu können und ich suche bei allem, was ich gerne tue, die Möglichkeit es rauchfrei tun zu können.

Wie ich gerade gesehen habe, gilt in Österreich das Rauchverbot für öffentliche Gebäude und Lokale, vermutlich ziemlich identisch mit D. Dafür bin ich sehr dankbar.

Als ich noch in einem Großraumbüro arbeitete und dort geraucht werden durfte, habe ich mich zusammen mit einer Kollegin dafür eingesetzt, dass auch die Nichtraucher die Möglichkeit auf einen zumutbaren Arbeitsplatz bekommen. Obwohl der Betriebsrat selbst starker Raucher war, sah er das Problem und regte ein Gespräch an - mit allen Mitarbeiterinnen. Daraus wurde eine freiwillige Vereinbarung, dass die Raucher zum Rauchen ins Freie gehen, um die Nichtraucher zu schützen. Das lange vor dem offiziellen Rauchverbot. Ich war damals überrascht, dass ein offenes miteinander Sprechen, ohne Vorwürfe oder persönliche Anklagen, ohne Grundsatzdebatte warum wer raucht, zu einer solchen Übereinkunft führen konnte.

Ich kann mir im Moment für mich nicht vorstellen, dass es irgendeine rauchende (noch dazu Ketten rauchende) Gemeinschaft geben könnte, wo ich mich wohl fühle und freiwillig diese Gemeinschaft suche. Kompromisse für den richtigen Zweck gehören für mich dazu, aber bis jetzt kann ich immer weitgehend ausweichen. Zum Beispiel im Café im Freien, wenn jemand am Nebentisch raucht und der Rauch zieht direkt zu mir rüber, dann habe ich keinen Grund, nach Aufessen und Austrinken da weiter sitzen zu bleiben. Ohne dass ich jemandem Vorwürfe machen muss. Ich bin frei und kann gehen. Manchmal fragen die Leute sogar: Macht es ihnen was aus, wenn ich rauche? Ich bin dann ehrlich und sage: Ehrlich gesagt, ja. In freundlichem Ton. Das wurde bisher immer akzeptiert.

Alles Liebe aus München - leider ohne Sonne, bis vor kurzem mit Reif auf den Dächern, jetzt mit Regen trotz 0 Grad
trotzdem von Herzen

:BS:

Marion
 
C

carolcn

Gast
Hallo ihr Lieben, und auch die lieben, die mir geantwortet haben!

die Idee des Abends (gestern) finde ich sehr gut.

Ich bin jetzt drauf gekommen, was mich Traurig gemacht hat. Es macht mich immer noch traurig.

Ich kann das respektlose Verhalten und die Selbstdarstellung der Veranstalterin nicht verstehen. Sie tut mir Leid.
Weil ich so deutlich sehe, wie sie ihr Kasperltheater spielt.
Ich sag nichts zu ihr, ich schweige.

Aber es ist für mich nicht stimmig sich reden zu hören und das mit einer Selbstgefälligkeit die ich nicht nachvollziehen kann.
In mir drin sind da nur Fragezeichen, warum sie so ist, wie sie ist. Ich kann das nicht verstehen?

Ich kann auch nichts zu ihr sagen, weil sie vieles ablehnt. Mit so einen Menschen kann ich nur wenig anfangen.

Ich hab sie gerne und sie ist ein lieber Mensch und sie hat gute Ideen. Das andere kann ich nicht verstehen? Sorry. Das ist für mich Maskerade. Ich verurteile sie nicht, sie tut mir einfach nur Leid. Ich leide aber nicht mit ihr. Sie leidet ja nicht. :rolleyes:;)

Liebe Grüße, Carolin
 
L

Lichtblicke

Gast
liebe Carolin,

wir alle hier haben unsere Themen. jede und jeder von uns. und in der Regel ist es so viel einfacher, die Themen anderer zu erkennen (bzw. das zu glauben) als die eigenen.

ich finde es so schön, dass du sagst du hast jemanden gern, auch wenn er Masken aufhat. und dabei es bewenden zu lassen - das ist für mich Präsenz. du bist gar nicht aufgefordert zu sprechen - außer sie fragt dich. und du kannst in dieser Situation einfach gut für dich sorgen - also aussprechen, falls es der Rauch ist, der dich stört. ich tue das mittlerweile - halte das ähnlich wie Marion. ein bisschen verrauchte Luft packe ich, dann fühle ich mich vergiftet und muss raus. am besten bevor die rinnenden Augen anfangen.

du machst das ganz wunderbar!
 
L

lakshmi

Gast
liebe carolin.
da ist einfach nur resonanz zu fühlen,die du hast mit dieser frau.
wenn es nicht so wäre ,würde dich das ganze , ganz kalt lassen.
sie könnte dann nakt vor dir tanzen,und es würde dich nicht berühren.
 
C

carolcn

Gast
Liebe Lisa,
wir alle hier haben unsere Themen. jede und jeder von uns. und in der Regel ist es so viel einfacher, die Themen anderer zu erkennen (bzw. das zu glauben) als die eigenen.
ja damit hast du vollkommen recht. Ja es ist einfacher, meistens. Ich benutze den Blick nach aussen aber auch dafür, das ich mich im anderen erkenne. (Spiegelgesetz)
Das habe ich bei der Freundin gemacht.
Ich sehe nichts schlechtes in ihr.
Ich sehe auch mich in ihr! Und ich bin ihr dankbar, das sie mir (unbewusst) meine Themen zeigt.

Mir ist bewusst geworden, das ich so wie sie ist nicht sein will, bzw, das ich gewisse Eigenschaften an ihr in mir erkannt habe und diese nicht mehr machen will. Ich mein jetzt nicht mehr mit dem Ego will, ich drücke mich manchmal etwas unklar aus. Ich hoffe du verstehst mich trotzdem?

Ich habe gesehen wie unreif es wirken kann, wenn man anderen Menschen ungefragt die eigene Meinung rein sagt. Eigentlich bin ich traurig auf mich selbst geworden. Es war Zeit dies zu erkennen und es ist gut!!! ;):BS:

Mein Ego wollte das erst nicht schreiben, aber ICH habs trotzdem geschrieben!

Liebe Grüße, Carolin
 
L

Lichtblicke

Gast
liebe Carolin,

einfach nur wunderbar.

und unreif wirken - ist im Grunde auch egal. denn vielleicht erkennt ja in dem Moment grad ein anderer, eine andere in dieser so ausgedrückten "Unreife" das eigene Spiegelbild und wächst an dieser Erkenntnis ein Stück weit weiter in sich hinein, in sein Selbst. so wie du das gemacht hast, so wie du das ja immer tust. wichtig finde ich nur das auf diesem Weg bewusst wahrgenommene Thema, das man selbst bei sich am wenigsten sehen will, weils unangenehm ist, weh tut, beschämt - das Ego eben, wie du eh schreibst.

ich freue mich über jeden dieser Schritte, bei dir, bei mir, bei jedem einzelnen hier. wir sind verbunden, wir wachsen hier miteinander. es ist eine Wohltat, eine Gnade, euch hier zu erleben, und mich in euch.
 
M

marfr

Gast
Liebe Carolin,

ich danke dir für deine berührende Offenheit. Damit machst du dich angreifbar und doch sehe ich hier niemanden, der dich angreifen würde, der eine solche Offenheit "ausnützen" würde. Vielmehr empfinde ich bei mir, dass es mein Herz öffnet, wenn jemand sich so öffnet, dass ich mich entlastet fühle dadurch. Klingt jetzt vielleicht komisch, kommt aber so bei mir an.

Liebe Lisa,

danke auch für deine berührenden Worte:
ich freue mich über jeden dieser Schritte, bei dir, bei mir, bei jedem einzelnen hier. wir sind verbunden, wir wachsen hier miteinander. es ist eine Wohltat, eine Gnade, euch hier zu erleben, und mich in euch.

Ich fühle ganz ähnlich.

Danke für euer Sein
von Herzen

:BS:

Marion
 
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