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Palmblattbibliothek Reisebericht

Weißer Wolf

Administrator
Ich habe es gefunden! Hier ist einer der faszinierenden Berichte...
Quelle: http://www.tv-reisen.net/html/palmblattbibliothek1.html

Das Vermächtnis der Sieben Weisen - Die Bibliotheken des Schicksals

Die Zeit ist nur ein Traum . Es heißt nicht umsonst, daß 4 Milliarden Erdenjahre nur ein Tag im Leben der Götter sind.

Wer wünscht sich nicht ab und an einmal, in die Zukunft sehen zu können; nur einen kleinen Blick von dem zu erhaschen, was vor ihm liegt? Millionen Menschen lesen tagtäglich die Horoskope diverser Tageszeitungen, Astrologen und Kartenleger bieten ihre Dienste an, und sie werden nicht zu knapp in Anspruch genommen.

Jedoch bildet das Horoskop nicht die einzige Variante der Zukunftsschau. Es gibt noch andere Möglichkeiten, deren wohl vollkommenste und auch spektakulärste ausschließlich in Indien praktiziert wird - in den geheimnisumwobenen Palmblattbibliotheken, die über den gesamten Subkontinent verstreut sind. Zwölf Palmblattbibliotheken sollen es sein, vier davon sind mehr oder weniger auch hier im Westen bekannt. Die Urschriften der dort aufbewahrten Palmblätter wurden von einer Gruppe mythologischer Wesen - den Rishis - verfaßt, die etwa 5000 v. Chr. gelebt haben sollen.

Von den Taten der Rishis berichten die alten indischen Epen – unter anderem das Mahabharata und das Srimad Baghavatam. Den Sieben Heiligen Rishis wurde eine ganz außerordentlich große spirituelle Macht nachgesagt. So war es ihnen auch möglich, in der Akasha-Chronik zu lesen, die im Abendland unter dem Begriff „Weltgedächtnis“ bekannt ist.

Der Überlieferung zufolge nutzten die Rishis diese spirituellen Fähigkeiten dazu, aus der Akasha-Chronik die Lebensläufe von mehreren Millionen Menschen zu lesen und schriftlich auf den getrockneten Blättern der Stechpalme zu fixieren. Das gesamte Leben dieser Menschen, von der Geburt bis zum genauen Zeitpunkt ihres Todes, wurde auf den Palmblättern in Alt-Tamil - einer Sprache, die heutzutage nur noch von wenigen Eingeweihten beherrscht wird - in eng geschriebenen Zeichen eingeritzt. Ein solches Palmblatt überdauert im Normalfall etwa 800 Jahre. Wenn es alt und brüchig geworden ist, wird eine Abschrift des Textes auf einem neuen Palmblatt angefertigt.

Von der einstigen Urschrift existieren zwölf Kopien, die in ebenso vielen Bibliotheken in ganz Indien bewahrt werden. Etwa 10 Prozent der Palmblätter sollen Informationen über das Schicksal von Nicht-Indern enthalten. Jeder, der erfahren möchte, was das Schicksal für ihn bereithält, muß sich aber selbst nach Indien in eine der Palmblattbibliotheken begeben.

Ich erfuhr von diesen rätselhaften Bibliotheken durch die Publikationen des Schriftstellers Holger Kersten. Da mich das Thema außerordentlich faszinierte, nahm ich Kontakt zu Herrn Kersten auf, der auch so freundlich war, mir die Adressen von vier Palmblattbibliotheken zur Verfügung zu stellen.

Nun wollte ich es genau wissen und machte mich an die Vorbereitung einer Reise nach Indien - dem Land der Märchen und Wunder, der Geheimnisse und ungelösten Rätsel. Waren die Berichte über die Palmblattbibliotheken auch nur Märchen aus Tausendundeiner Nacht des Orients oder würde mich vor Ort tatsächlich ein kleines Wunder erwarten?

Im August 1993 besuchte ich zum ersten Mal den indischen Subkontinent. Da sich alle mir bekannten Palmblattbibliotheken in Südindien befinden, hatte ich Madras, die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Tamil Nadu, als Ausgangsort meiner Exkursionen gewählt. Ich hoffte, recht bald in die Palmblattbibliothek des Nadi-Readers Sri Rami Gurup vordringen zu können. So meldete ich mich am Abend des 13. August 1993 für den folgenden Tag telefonisch in der Palmblattbibliothek an. Ich nannte lediglich meinen Namen und bat um ein Nadi-Reading (so nennt man das Lesen des Palmblattes) für den 14. August 1993. Das Nadi Reading sollte am kommenden Morgen um 9.00 Uhr stattfinden.

In der Palmblattbibliothek stellte sich dann zunächst einmal heraus, daß Sri Rami Gurup nicht mehr unter dem Lebenden weilte. Doch sein Nachfolger R.V. Ramani beherrschte die Kunst des Nadi-Readings ebenso perfekt, wie mir dies von seinem Vorgänger berichtet worden war. Das Nadi-Reading, welches er für mich abhielt, dauerte etwa 50 Minuten.

Die Basis des Nadi-Readings ist die Lehre vom Shuka-Nadi. Dabei steht "Shuka" für göttliche Weisheit und "Nadi" für einen bestimmten Augenblick der Zeit. Diese Lehre beruht auf der Wahrnehmung von Vergangenheit und Zukunft jenseits unseres herkömmlichen Raum-Zeit-Begriffes. Darauf aufbauend, soll das Shuka-Nadi eine lebensberatende Funktion ausfüllen.

In der Palmblattbibliothek von Mr. Ramani, die in ihrem Ursprung auf den Rishi Kakabujanda zurückgehen soll, lief nun das Nadi-Reading nach einem vorgezeichneten Ritual ab. Als Ratsuchender gibt man zunächst seinen vollständigen Namen und sein Geburtsdatum an. Das Orakelhafte der Zeremonie beginnt, wenn der Besucher neun polierte Muscheln über einem Mandala werfen muß, daß in einen kleinen Teppich gestickt ist. Danach sucht der Nadi-Reader die im Zentrum des Mandalas liegenden Muscheln heraus. Ihre Zahl, verbunden mit den bereits genannten Daten, bildet die Information für das Auffinden des persönlichen Palmblattes unter Tausenden von Palmblattmanuskripten. Mr. Ramani gelang es in relativ kurzer Zeit ( ca. 5 - 7 Minuten), "mein" persönliches Palmblatt herauszusuchen. Sri Ramani, der zur Bhramanen-Kaste zählt und fließend Englisch sowie gebrochen Deutsch spricht, übersetzte die Texte des jeweiligen Palmblattes schriftlich ins Englische.

Ich hatte das Glück , außerdem ein Nadi-Reading für Einheimische erleben zu dürfen. Dabei übersetzte Mr. Ramani das Palmblatt nicht schriftlich, sondern las es den Anwesenden in einer Art Sprechgesang vor, wobei er den Inhalt der Texte aus dem Alt-Tamil in die heutige tamilische Umgangssprache übertrug. Ich stellte fest, daß sich Sri Ramani während dieser Zeremonie in eine Art Trance versetzte, so wie sie auch bei Medien vorkommt.

Nun werden Sie sich bestimmt fragen, ob an dem Nadi-Reading tatsächlich auch "etwas dran ist" oder ob ich einem indischen Märchen aufgesessen bin. Meine Palmblätter jedenfalls enthielten Informationen und genaue Daten über die Vergangenheit, teilweise sogar aus früheren Inkarnationen (!), bis hin zur Zukunft sowie Aussagen über sehr persönliche, ja intime Angelegenheiten, welche, soweit sie die Vergangenheit betrafen, auch überprüfbar waren und der Wahrheit entsprachen.

Nach der Zeremonie war ich von der Echtheit des Nadi-Readings zumindest in diesem Fall überzeugt. Ich hatte den Aufenthalt in der Palmblattbibliothek mit zahlreichen Fotos dokumentiert, hatte Tonbandmittschnitte angefertigt und war im Besitz der englischen Übersetzungen meines Palmblattes. Doch genügte das als Beweis? Ich glaubte dem Nadi-Reading des Mr. Ramani. Wer würde mir glauben? Es gab nur einen Beweis - das Palmblatt selbst. Und so wagte ich das Unmögliche; bat den Nadi-Reader um mein Palmblatt; bat darum, es mitnehmen zu dürfen nach Europa. Solch einer Bitte war meines Wissens noch niemals stattgegeben wurden. Doch das Unglaubliche geschah. Mr. Ramani öffnete erneut die zu Bündeln zusammengeschnürten Palmblattmanuskripte, entnahm ihnen jenes Palmblatt, welches mein Schicksal betraf und übergab mir dieses für mich unschätzbar wertvolle Palmblattmanuskript.

Die Fotokopien dieses Manuskriptes wurden inzwischen von führenden Spezialisten Europas für alttamilische Philologie analysiert und geprüft. Die Übersetzung gestaltete sich jedoch bei weitem langwieriger und komplizierter als ich angenommen hatte. Sie nahm mehr als zwei Jahre in Anspruch. Dennoch wurde mir im Ergebnis mitgeteilt, daß es sich bei dem Manuskript tatsächlich um meinen Lebenslauf und nicht etwa um einen beliebigen religiösen Text handelt.

Ferner nahm das Kernforschungszentrum Rossendorf/Sachsen unabhängig von den Ergebnissen der Übersetzung eine Altersbestimmung des Palmblattes mittels der C-14-Methode vor. Diese Analyse ergab, daß das untersuchte Palmblatt älter als 350 Jahre ist. Mit aller gebotenen Vorsicht möchte ich dies als einen Beweis dafür werten, daß zumindest vor 350 Jahren jemand meinen Lebenslauf jedenfalls insoweit kannte, als er ihn von einem älteren Manuskript kopierte.

Trotz meines Erfolges in Madras blieb ich skeptisch. Um den Wahrheitsgehalt des Nadi-Readings zu überprüfen, suchte ich eine weitere Palmblattbibliothek in Bangalore, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnataka, auf. Dabei stellte ich fest, daß der Inhaber der Palmblattbibliothek - Mr. Gunjur Sachidananda - nach einem strengen Terminplan arbeitet. So war es mir damals trotz mehrmaliger Anfragen nicht möglich, einen Termin für ein Nadi-Reading zu erhalten, da der Kalender von Mr. Sachidananda bereits vollständig ausgebucht war. In diesem Zusammenhang erscheint besonders erwähnenswert, daß die Palmblattbibliothek in Bangalore besonders stark von Reisenden aus Europa, Japan, Australien und Amerika besucht wird, weniger von Indern. Dies ist jedoch kein Maßstab für die Qualität der abgehaltenen Readings, wie ich auf meiner 2. Indienreise im Juli 1995 erfahren durfte.

Es gehört zur Anmeldung für ein Nadi-Reading in Bangalore, daß der Ratsuchende einen Fragebogen ausfüllt, in dem nach dem vollständigen Namen, seiner Adresse, der Telefon- und Fax-Nummer sowie Geburtstag, -stunde, -minute, -sekunde, dem Geburtsort, seinem Sternzeichen und Aszendenten sowie bestimmten Daten über Eltern, Geschwister, Ehepartner und Kinder gefragt wird. Eigentlich war ich nach meinen Erfahrungen in Madras der Meinung, daß derartige Angaben in den Palmblättern enthalten sind.

Bei diesem Fragebogen handelt es sich jedoch lediglich um ein Merkblatt, das Gunjur Sachidananda nach der ersten Palmblattlesung dem Palmblatt des jeweiligen Klienten zuordnet. Dadurch ist gewährleistet, daß der Nadi-Reader telefonische Anfragen seiner Kunden auch aus fernen Ländern innerhalb kurzer Zeit beantworten kann, da durch das Merkblatt das Auffinden des jeweiligen Palmblattmanuskriptes in Zukunft nur sehr wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Für das Auffinden des Palmblattes bei der ersten Lesung genügen in Bangalore die Angabe des Namens und des Geburtsdatums. Das Palmblatt wird in Bangalore nach seinem Auffinden dem Besucher ebenso vorgelesen, wie dies in Madras geschieht - jedoch mit dem Unterschied, daß Mr. Sachidananda den Text mündlich ins Englische übersetzt und es dem Klienten freigestellt ist, die für ihn wichtigen Punkte selbst zu notieren oder aber das Reading nur auf Kassette aufzuzeichnen.

Die Lesung des Palmblattes untergliedert sich in mehrere Punkte: Nach einer Einleitung, in welcher die astrologischen Daten des Klienten unter Verwendung des hinduistischen Kalenders dargelegt werden, berichtet Mr. Sachidananda anhand des Palmblattes zunächst von der Vergangenheit seines Klienten in diesem Leben. Sind die mitgeteilten Fakten durch Rückfragen überprüft und stimmen sie mit der Realität überein, werden die charakterlichen Eigenschaften, Talente und Fähigkeiten des Klienten sowie die Aufgaben erläutert, die sich daraus ergeben und die für die Gestaltung der Zukunft des Ratsuchenden wichtig sind. Das künftige Leben des Klienten wird in Abschnitten von jeweils 2 bis 3 Jahren bis hin zum Todestag geschildert und erläutert. Im Zusammenhang damit werden auch mindestens vier frühere Leben des Klienten besprochen, aus welchen bestimmte Erfahrungen und Ereignisse in die jetzige Inkarnation hineinwirken. Dieser Abschnitt des Readings dient vor allem dazu, noch unbewußte, brachliegende Fähigkeiten, die bereits in früheren Leben erworben wurden, für die Aufgaben in dieser Inkarnation nutzbar zu machen. Ein weiteres Kapitel des Nadi-Readings ist der gesundheitlichen Verfassung des Klienten sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht gewidmet. Hier werden auch die Gegenmittel (etwa bestimmte Meditations- und Yoga -Techniken oder Medizin des Ayurveda) zur Behebung bestehender oder künftig auftretender gesundheitlicher Probleme genannt. Danach wird noch einmal gesondert die Thematik Partnerschaft und Familie mit allen positiven und auch weniger günstigen Aspekten besprochen. Zum Abschluß des Nadi-Readings erhält jeder Klient sein ganz persönliches Mantra , welches er immer dann sprechen soll, wenn er in Situationen gerät, welche die ganze Kraft der Persönlichkeit erfordern. Die Texte meiner Palmblätter in den Bibliotheken von Madras und Bangalore stimmten in ihrem Aussagen nicht nur überein, sondern korrespondierten in dem Sinn miteinander, daß die Aussagen des Nadi-Readings in Bangalore jene von Madras ergänzten und umgekehrt.

Die Palmblattbibliothek von Bangalore befindet sich schon geraume Zeit im Besitz der Familie Sachidananda. In ihrem Ursprung soll sie jedoch auf den Rishi Baghawan Sri Shuka Maharshi zurückgehen. Die Tätigkeit des Nadi-Readers in Bangalore übte zunächst der Vater Gunjur Sachidanandas aus, nach dessen Tod sein älterer Bruder Ramakrishna und nunmehr Gunjur Sachidananda selbst.

Natürlich bat ich auch in dieser Bibliothek um mein Palmblatt, leider aber ohne Erfolg. Gunjur Sachidananda erklärte mir, daß es nicht üblich sei, Besuchern ihre ganz persönlichen Palmblätter mitzugeben, da die Texte in den Manuskripten fortlaufend über mehrere Palmblätter geschrieben sind. Bei der Entfernung von Blättern ginge somit auch ein Teil von Informationen verloren, die für andere Klienten bestimmt sind. So blieben mir nur einige Fotos der Palmblätter, wobei ich feststellen konnte, daß auf diesen Blättern teilweise weniger Schriftzeichen eingeritzt waren als auf den Palmblättern aus Madras. Sämtliche Manuskripte in der Palmblattbibliothek von Bangalore sind in der alten Hochsprache Sanskrit abgefasst. Dies mag auch der Grund für die verschiedenen Formen der Beschriftung der Palmblätter sein.

Auf meiner zweiten Indienreise im Jahr 1995 suchte ich auch noch die weniger bekannte Palmblattbibliothek von Mr. Balasubramaniam in der heiligen Tempelstadt Kanchipuram auf. Der Meister selbst weilte nicht in der Stadt, seine Assistenten wußten aber nicht nur von der interessanten Geschichte der Palmblattbibliotheken Südindiens zu berichten, sondern waren auch gern bereit, ein Nadi-Reading für mich abzuhalten.

Die Palmblattbibliothek von Kanchipuram gehört wohl zu den ältesten ihrer Art und wird traditionell geführt. Die künftigen Nadi-Reader leben und arbeiten wie Familienmitglieder im Hause des Meisters, und werden von diesem im Lauf von mehreren Jahrzehnten in der Kunst des Nadi-Readings unterwiesen. Fühlt der Meister seinen Tod nahen, so bestimmt er einen Nachfolger, welcher die Leitung der Bibliothek und die weitere Ausbildung der übrigen Schüler unternimmt. Mein Nadi-Reader berichtete, daß er schon mehr als ein Dutzend Jahre bei Mr. Balasubramaniam lebt. Seit acht Jahren praktiziert er das Lesen der Palmblätter selbst, anfangs noch im Beisein und unter Anleitung des Meisters, inzwischen arbeitet er selbständig. Dennoch ist die Interpretation der alten Texte ein ständiger Lernprozeß, nicht nur für den Ratsuchenden, der hier Auskunft über sein Schicksal erhält, sondern auch für den Nadi-Reader, der seine Fähigkeiten von Reading zu Reading ständig vervollkommnet, um einst die Meisterschaft und damit auch Moksha (Erlösung vom Kreislauf aus Geburt und Tod) erlangen zu können.

Die Kunst des Nadi-Reading ist bereits seit Jahrtausenden fest in die Hindu-Religion integriert. So waren die Palmblätter in Kanchipuram, welche Auskunft über mein Schicksal gaben, etwa 700 Jahre alt. Die Bibliothek selbst soll noch älter sein. Eine genaue Jahreszahl erfuhr ich nicht, jedoch versicherte man mir, die Bibliothek sei mindestens so alt wie der Vishnu geweihte Vaikunthanatha-Tempel in Kanchipuram. Dieser Tempel wurde bereits um das Jahr 800 n. Chr. fertiggestellt.

Als Zentrum der Kunst des Shuka-Nadi galt ursprünglich die alte Stadt Trichy. Dort soll der Rishi Agasthya, welcher auch als Bringer der tamilischen Sprache gilt, mittels einer eigens dafür geschaffenen Schrift die Urtexte jener Palmblätter angefertigt haben, deren Kopien noch heute in Kanchipuram für die Ratsuchenden bereitliegen. Mr. Balasubramaniams Assistent versicherte mir, daß heute in der Bibliothek die Lebensläufe von etwa 500.000 Menschen aufbewahrt werden.

Im Lauf der Jahrhunderte verlagerte sich das Zentrum des Shuka-Nadi von Trichy nach Tanjavur, da sich dieser Ort mehr und mehr zum spirituellen Zentrum der Region entwickelte. So wird auch das Nadi-Reading in Kanchipuram in der Tradition des Shuka-Nadi von Tanjavur abgehalten. Zum Auffinden des persönlichen Palmblattes werden in Kanchipuram der erste Buchstabe des Vornamens, das Geburtsdatum und der Abdruck des rechten Daumens des Klienten benötigt. Das Auffinden des Palmblattes gestaltet sich dann etwas zeitaufwendig. Es geschieht in einer Art von Frage-und-Antwort-Spiel mit dem Klienten. Dies bedeutet, daß der Nadi-Reader verschiedene Palmblätter anliest, und sich dann durch Rückfragen vergewissert, ob die angegebenen Daten, die sich sämtlich auf die Vergangenheit und die momentanen Lebensumstände des Ratsuchenden beziehen, mit der Realität übereinstimmen. Dabei geht es vor allem darum, die Namen der Eltern des Klienten und ihr Alter zum Zeitpunkt des Nadi-Readings zu verifizieren. Ist dies geschehen, so schreibt der Nadi-Reader den Text des Palmblattes in ein speziell dafür vorgesehenes Heft. Anschließend wird das Geschriebene laut vorgelesen und auf Kassette aufgezeichnet. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, daß in der Palmblattbibliothek von Kanchipuram ausschließlich Tamil gesprochen wird. Der ausländische Klient muß sich also vor seinem Besuch einen Dolmetscher besorgen, der zumindest die Übersetzung der Texte ins Englische besorgt.

Auch die Aussagen der Palmblätter in Kanchipuram waren sehr exakt und stimmten mit denen aus Madras und Bangalore überein - wobei natürlich nicht eine buchstäbliche, sondern eine sinngemäße Identität gemeint ist.

Im Gegensatz zu den anderen beiden Bibliotheken sind in Kanchipuram mehrere - um genau zu sein, insgesamt 16 - Nadi-Readings möglich. Während der ersten Lesung erhält der Klient einen Gesamtüberblick über sein bisheriges und zukünftiges Leben bis hin zum Zeitpunkt des Todes. In den folgenden "Kapiteln“ wird dann detailliert auf einzelne Lebensbereiche - so etwa auf Ausbildung, Beruf, Karriere oder auf Liebe, Partnerschaft und Familie sowie auf die geistige und spirituelle Entwicklung eingegangen.

So unterschiedlich die in den einzelnen Bibliotheken praktizierten Rituale zum Auffinden der einzelnen Palmblätter auch immer sein mögen - inhaltlich sind die Lebensläufe äußerst präzise. Dies wird durch die Verwendung exakter kalendarischer Daten erreicht. Insofern ist das Nadi-Reading weit mehr als nur ein Horoskop, denn dieses enthält in der Regel nur diffuse und interpretationsbedürftige Vorhersagen. Das Nadi-Reading hingegen besticht durch die Exaktheit seiner Aussagen.

Soweit meine nächste Zukunft betroffen war, welche nunmehr bereits Vergangenheit ist, konnte ich feststellen, das all das, was mir das Palmblattorakel vorausgesagt hatte, auch eintraf. Es war von einer bedeutenden Veränderung in meinem Leben die Rede gewesen, einer Hinwendung zu geistigen Werten, und der Möglichkeit, meine Leidenschaft - das „magische Reisen“ - zum Beruf zu machen. All dies war mir vorausgesagt, und dennoch war ich wohl am überraschtesten von allen, als es einfach geschah, denn Voraussagen zu hören und ihnen zu glauben, das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Doch gerade dies ist wohl Sinn und Zweck der Palmblattbibliotheken - nämlich bestimmten Menschen zu bestimmten Zeiten die Aufgaben zu zeigen, welche sie in ihrem Leben erfüllen sollen.

Dies beinhaltet jedoch auch die Vorbereitung auf Ereignisse, die von den Betroffenen als schmerzlich empfunden werden. So wurde mir beispielweise auch der Tod meines Großvaters im Oktober des Jahres 1996 präzise vorausgesagt.

In den Bibliotheken werden jedoch nicht nur Voraussagen über die individuellen Schicksale verschiedener Menschen aufbewahrt. Es existieren auch zahlreiche Palmblattmanuskripte, deren Inhalt sich mit künftigen gesellschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen beschäftigt. Diese Manuskripte werden von den Palmblattlesern allerdings äußerst selten zu Rate gezogen - nur dann, wenn das persönliche Schicksal eines Klienten unmittelbar mit diesen globalen Entwicklungen verknüpft zu sein scheint, wie es bei Erfindern neuer Technologien oder auch bei hochrangigen Politikern der Fall sein kann.

Zwar ist die allgegenwärtige Sehnsucht der Menschen, verläßliche Aussagen über die Zukunft unseres Planeten zu erhalten und von den Sorgen weltumspannender Kriege oder Naturkatastrophen erlöst zu werden, gerade in der momentanen Situation nur all zu verständlich, doch sollte jeder bedenken, daß eine positive Wandlung im Außen erst dann geschehen kann, wenn eine positive Wandlung im Innen bereits stattgefunden hat. Nur wenn jeder Einzelne in seinem Leben all die Tugenden lebt, die er im Weltgeschehen so sehr zu vermissen glaubt und durch sein persönliches Beispiel dafür sorgt, daß seine Mitmenschen diese Tugenden ebenfalls lebenswert finden, dann - und nur dann - wird künftig wirklich Frieden herrschen auf diesem Planeten.

Durch einige besondere Umstände ist es mir gelungen, in den Besitz mehrerer Palmblattmanuskripte von jeweils mehr als 100 doppelseitig beschriebenen Blättern zu gelangen, von denen sich zwei mit der Zukunft Europas befassen. Diese Palmblattbücher stammen aus dem Nachlaß eines im November 1998 verstorbenen Pandits - eines Schriftgelehrten - der diese Welt ohne einen Schüler oder Nachfolger verließ. Er hatte bis ins hohe Alter hinein als Astrologe und Handleser in seinem Heimatdorf Kadambodhi Village in der Nähe von Mahabalipuram gewirkt. Von den Palmblattmanuskripten, die sich in seinem Besitz befanden, machte er keinen Gebrauch, da diese nicht individuelle Schicksale, sondern globale Voraussagen beinhalteten. Nach dem Tod des Pandit übernahm ein indischer Antiquar die Sammlung der Palmblattbücher, da diese ansonsten dem Verfall preisgegeben worden wäre. Man sollte sich immer vor Augen halten, daß die einstige Hochsprache Alt-Tamil heute von den meisten Indern ebenso wenig verstanden wird wie Sanskrit. Für die Familie des Pandit waren die Palmblattmanuskripte wertlos. Erst durch die Hilfe des Antiquars war es mir möglich, die entsprechenden Palmblattbücher nach Deutschland zu bringen und sie hier einer wissenschaftlichen Erforschung zugänglich zu machen.

Für die inhaltliche Analyse der Manuskripte konnte Frau Dr. Nicklas vom Institut für Indologie und Tamilistik der Universität Köln gewonnen werden. Allerdings wird aufgund der sehr umfangreichen Texte und ihrer komplizierten Struktur eine Inhaltsübersicht der Manuskripte nicht vor Mitte des kommenden Jahres zu erwarten sein. Die vollständige und detaillierte Translation auch nur eines Manuskriptes bietet nach Aussage von Frau Dr. Nicklas genügend Arbeit für ein zehnjähriges (!) Forschungsprojekt. Dies ist durch den Aufbau der alt-tamilischen Texte bedingt, die mit einem Minimum von Schriftzeichen ein Maximum an Information zu transportieren imstande sind.

Im Jahr 1999 dann besuchte ich eine weitere, bereits aus diversen Publikationen bekannte Palmblattbibliothek in einem Ort mit dem schier unaussprechlichen Namen Vaithisvarankoil südlich von Chidambaram. Dort erwartete mich eine handfeste Überraschung. Statt der einen Palmblattbibliothek des Nadi-Readers Poosamuthu fand ich in der Kleinstadt mehr als ein Dutzend „Bibliotheken“ vor. In Anbetracht der Überlieferung der Existenz von lediglich zwölf Palmblattbibliotheken war dies ziemlich verwunderlich. Einige Gespräche mit den Palmblattlesern von Vaithisvarankoil sorgten jedoch für eine rasche Aufklärung. Die Bibliotheken von Vaithisvarankoil sind ebenso wie die Palmblattbibliothek von Kanchipuram Überbleibsel der gewaltigen Bibliothek der Radschas von Tanjavur, die im 18. Jahrhundert mehr als 3.000 Palmblattmanuskripte umfaßte. Diese Bücher enthielten nicht nur Voraussagen für die Zukunft, sondern sollen alle damals bekannten Wissenschaftszweige umfaßt haben.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts beteiligten sich die Radschas von Tanjavur an dem Aufstand von Hyder Ali und Tipu Sultan gegen die britische Fremdherrschaft. Die Rebellion wurde von den Kolonialherren niedergeschlagen, und die Radschas von Tanjavur verloren ihr kleines Reich nach dem Scheitern des Aufstandes endgültig an die Briten. Unter den erbeuteten Gütern befand sich auch die Bibliothek der Radschas. Da die Engländer mit denen in einer für sie unverständlichen Sprache geschriebenen Palmblattmanuskripten nichts anzufangen vermochten, verkauften sie diese an eine Familie von Pandits. Die Nachkommen dieser Familie von Schriftgelehrten bewahrten die Bibliothek und verwenden einen Teil der Manuskripte bis heute für das Nadi-Reading.

Andere Manuskripte, welche historische oder naturwissenschaftliche Themen zum Inhalt haben, werden hingegen nicht mehr genutzt, aber dennoch aufbewahrt. Inzwischen sollen Mitglieder von mehr als zwanzig Familien in Vaithisvarankoil, Tanjavur und Kanchipuram im Besitz von Manuskripten aus der Bibliothek der Radschas von Tanjavur sein. Diese breite Streuung der Palmblattmanuskripte erklärt auch, warum nicht jeder Klient in jeder Bibliothek sein persönliches Palmblatt finden kann.

Natürlich stellt sich früher oder später unweigerlich die Frage nach dem Zweck dieser Archive. Wozu schrieben Brighu, Kakabujendra, Sri Shuka Maharshi, Agasthya und die anderen Rishis die Lebensläufe all dieser Menschen nieder?

Gemäß der Aussagen der Nadi-Reader wurden die Palmblattbibliotheken geschaffen, um das Schicksal bestimmter Menschen zu bestimmten Zeiten besser gestalten zu können - dies bedeutet allerdings nicht, daß sich das vorgezeichnete Schicksal (sofern man dies akzeptiert) eines Menschen vollständig abwenden läßt, sondern nur, daß es mit den richtigen Informationen und dem daraus resultierenden Verhalten günstiger gestaltet werden kann.

Wenn wir die richtige Betrachtungsweise wählen, ist dieses Mysterium eigentlich ganz einfach zu erklären: Die lineare Zeit, in der wir Menschen hier und heute zu leben glauben, ist in Wahrheit nur eine Illusion . In der „absoluten Realität“ des Universums existiert „alles“ - unabhängig davon, ob wir es „Vergangenheit“, „Gegenwart“ oder „Zukunft“ nennen - immer im Moment des ewigen „Jetzt“. Deshalb geschieht auch alles „jetzt“, und jede Information ist demzufolge von dieser Ebene aus auch jederzeit abrufbar.

Die rätselhaften Weisen der uralten indischen Legenden, die „Rishis“, verfügten über die Fähigkeit, diese Sichtweise zu nutzen und den Menschen damit eine wertvolle Hilfestellung für ihren Lebensweg zu geben. Als die Menschen jedoch immer tiefer in der materiellen Welt versanken, vergaßen sie die Ratschläge und Taten der Rishis, und betrachteten sie schließlich sogar als ihre Feinde. Deshalb zogen sich die Rishis vor langer Zeit in die reinen Länder Shambhala und Agartha zurück, zu denen gewöhnlichen Sterblichen der Zugang verwehrt ist.

Bevor die Rishis aber diese Welt verließen, hinterließen sie uns und allen zukünftigen Generationen die Aufzeichnungen auf Palmblättern, um jene Menschen, die nach der Wahrheit und dem rechten Weg suchen, zu begleiten und ihnen zu einem glücklicheren und erfüllteren Leben verhelfen zu können.

Doch wer waren die Rishis eigentlich? Hellsichtige Menschen, Halbgötter oder gar Wesen, deren Heimat nicht die Erde, sondern das Universum ist? Vielleicht werden wir auch diese Fragen eines Tages beantworten können.

Wirkliches Nadi-Reading - wie von Mr. Ramani in Madras, Gunjur Sachidananda in Bangalore oder Mr. Balasubramaniam und seinen Assistenten in Kanchipuram betrieben - existiert immer noch, wenn auch diese Fähigkeit in Anbetracht der momentan von einigen Palmblattlesern betriebenen Kommerzialisierung der Lesungen möglicherweise nach und nach verloren gehen wird.

Dennoch ist der Einfluß, den die Existenz der Palmblattbibliotheken auf unser Weltbild auszuüben vermag, nicht zu unterschätzen. Wenn es möglich ist, daß jemand vor fast 7.000 Jahren voraussehen konnte, daß ich im August 1993 und im Juli 1995 nach Indien reisen und in ganz bestimmten Palmblattbibliotheken nach meinem Schicksal fragen würde; wenn dieser Jemand meinen Lebenslauf bereits damals im Detail kannte, dann müssen wir wohl unsere gängige Vorstellung vom Begriff "Zeit" vollständig revidieren.

Dann gäbe es in der Tat kein Gestern, kein Heute und kein Morgen, dann sind Vergangenheit und Zukunft eins. Dann wäre die "Gleichzeitigkeit" von Ereignissen und Prozessen das beherrschende Prinzip des Universums.

Thomas Ritter (Reisen)

Weiter unten findet ihr weitere Berichte zu den Reisen zur Palmblattbibliothek.

Interessante Bücher zur Thematik findet ihr hier:
Der Schatz der sieben Rishis: Das Geheimnis der Palmblatt-Bibliotheken
Die Geheimnisse indischer Palmblattbibliotheken - Dem Schicksal auf der Spur: Dem Schicksal auf der Spur. Das Vermächtnis der Sieben Weisen. Schicksalsbibliotheken auf der Spur
Mein Leben auf einem Palmblatt: Eine spannende Reise zu mir selbst
The Indian Secret. Das Geheimnis der Schicksals- und Palmblattbibliotheken: Erkenntnisse aus Reisen nach Indien, Sri Lanka und Bali. Was unser Schicksal bestimmt!
 
Zuletzt bearbeitet:
S

seelentau

Gast
Lieber Matthias,

danke für diesen wundervollen Bericht.

Gänsehaut hab........

Hier in Wien ist Ende April ein Vortrag über die Palmblattbibliotheken,
den werde ich mit Sicherheit besuchen.

alles liebe
Andrea
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
H

Happy

Gast
Super :)
Danke für den tollen Bericht!!
Solche Sachen Faszinieren mich!
Jutta
 

Weißer Wolf

Administrator
noch ein Bericht...

Für die, die es interessiert:

Quelle: Link fehlerhaft und entfernt


[SIZE=+1]Palmblattbibliothek
[/SIZE]Mein Lebensbuch in der Palmblattbibliothek
Das Phänomen der Palmblatt-Bibliothek läßt sich mit dem Verstand kaum erläutern. Eines wollte ich aber genau wissen: Gibt es, wenn ich mich auf den Weg mache, eine solche Bibliothek aufzusuchen, wirklich ein Buch mit meinem und den Namen meiner Eltern? Ich war einfach neugierig.

Was ist ein Palmblatt-Buch?
Es besteht aus etwa 30 cm langen Palmblättern. In diese sind Schriftzeichen mit einem stumpfen Griffel eingedrückt. Etwa 20-30 solcher Seiten ergeben ein Buch. Alle Blätter werden an der Ecke mit einem Band zusammengehalten und die Buchdeckel bilden Holzbrettchen, um die dann eine Kordel herumgewickelt wird.

Wie kann ein Kontakt hergestellt werden?
Es ist davon auszugehen, daß alle belebten Wesen von dieser noch nicht meßbaren und damit noch nicht nachweisbaren Energie durchdrungen sind und ohne sie nicht leben können. Das Vorhandensein von Lebensenergie entspricht der chinesischen Lehre von Chi und der indischen Lehre von Prana. Beides sind in traditionellem Sinn erfolgreiche medizinische Lehrsysteme.

Wie kann ein Kontakt hergestellt werden?
Das Lesen der uralten Schrift (Pali) ist nur noch den darin geschulten Priestern der Brahmanen möglich. Wer eine Lesung wünscht, nimmt zunächst persönlichen Kontakt mit den Brahmanen auf. Ist die Bibliothek sehr gut (von überwiegend Einheimischen) besucht, kann die Wartezeit 2 oder mehr Stunden betragen. Dem diensthabenden Brahmanen teilt der Besucher mit, daß er/sie eine Nadi-Lesung über alle Kapitel wünscht. Insgesamt sind für jeden 12 Einzelkapitel und 4 Zusatzkapitel mit Heilungsritualen vorhanden. Der Besucher gibt anschließend zwei Daumenabdrücke und sein Geburtsdatum ab. Mehr nicht. Frauen hinterlegen den linken Daumenabdruck, Männer den rechten.
Anhand dieser Daten kann der Brahmane abschätzen, ob das Lebensbuch vorhanden ist oder in einer anderen Bibliothek danach geforscht werden muß. Wir erhielten unseren Termin zwei Tage später.

Das Auffinden des persönlichen Buches
Vor dem Besuch habe ich mir die Frage gestellt: Wie finden sie mein Lebensbuch? Es gibt doch so viele.
Am Lesungstermin hat der Priester all jene Übersichtsbücher herausgesucht, die Europäerinnen oder Weiße mit meinem Geburtstag enthalten.
Nach etwa 40 Minuten wurden wir freundlich in einen kleinen Raum gebeten. Anwesend waren der Priester und ein diplomierter Übersetzer für Englisch. Wir wurden über die anfallenden Gebühren für das Losen und den Übersetzer informiert (Ein Kapitel kostet ca. 9,- € + Übersetzer, etwa 20,-€).
Die Lesung wird auf Band aufgenommen. Nach jedem Kapitel kann der Besucher seine Fragen stellen oder um Erklärungen nachsuchen.
Da saß ich also. Außer meinen Daumenabdrücken und dem Geburtsdatum verfügte der Leser über keine weiteren Daten. Es wurde spannend. Der Dolmetscher bat darum, die Feststellungen mit ja oder nein zu beantworten. Es ging los.

Du bist verheiratet, nein. Du hast Kinder ja. Großes Erstaunen. Ich mußte lachen. Dann half der Dolmetscher. Du bist getrennt, ja. Weiter in den Feststellungen. Du hast einen Hochschulabschluß. nein, Du hast eine Berufsausbildung, ja,. Du bist nicht mehr in Deinem alten Beruf tätig, nein, doch Du arbeitest noch, ja.
Nach dem ersten Durchgang sortiert der Leser jetzt alle die Blätter aus, die mit nein beantwortet wurden und liest nur noch die Feststellungen, die offen sind.
Anhand dieses Suchmodus kreiste der Leser mehr und mehr die Daten ein. Als er dann wieder einmal die Namen der Väter derjenigen vorlas deren Vorname mehr als 5 und weniger als 7 Buchstaben hatten, las er dann: Der Name des Vaters ist Walter. Ich zuckte regelrecht zusammen und hauchte ein 'Ja'. Jetzt ging es zügig. Der Name derMutter ist Johana, bemerkt bitte, Johana mit einem N, Dein Name ist Christel. Mein Buch war nach gut 1 ¼ Stunden Einkreisen gefunden. Ich saß da und heulte. Wieder war mir eines der ganz großen Wunder begegnet.
Der Priester machte eine Pause, nahm die Übersichtsbücher mit sich und holte jetzt mein ganz persönliches Buch aus dem Archiv.
Die Reise konnte beginnen. Kapitel eins: Die Familiensituation. Ich habe wohl wie ein kleines Kind mit offenem Mund zugehört und gestaunt, denn jedes Detail stimmte bis hin zu Geschlecht und Reihenfolge der Kinder. Erst daheim ist mir langsam bewußt geworden, was ich da erlebt habe.

Die einzelnen Kapitel werden aus der momentanen Energie heraus gelesen. Die Aussagen sind keine unumstößliche Tatsache. Die Lesung zeigt Dein JETZT vorhandenes Potential auf, aus dem heraus Du zukünftige Ergebnisse erreichen kannst, wenn Du es wirklich willst. Doch Deine Willensfreiheit, anders zu entscheiden, wird nicht beeinflußt.

Meine Position mit 59 Jahren ist eine ganz andere, als wenn ein ganz junger Mensch sich das Buch lesen läßt. Ich habe ein überaus buntes und ereignisreiches Leben bereits gelebt. Ich habe die Lebensaufgabe im Lehren von Reiki und in der humanitären Arbeit gefunden, sie haben mir den Weg sehr deutlich noch einmal aufgezeigt. Staunen, Staunen, Staunen... Wie konnten sie wissen, daß ich Bücher und Artikel schreibe?
Das Lebensbuch zeigt die manchmal für Menschen noch unentdeckten Potentiale auf. Darin liegt eine Ermutigung, die eigenen Grenzen zu überschreiten. Ich habe eine Vielzahl von Informationen erhalten und kann mit diesen jetzt tätig werden.
Sie lesen Dir auch die Zeit Deines Gehens vor. Auch das ist eine Variable. Angenommen, ich wäre Manager in einer völlig gestreßten Situation. Bleibe ich darin, wird das Gehen eine unveränderliche Tatsache zu diesem Zeitpunkt sein. Ändere ich jedoch mein Leben, ändert sich die Zukunft.
Das persönliche Lebensbuch enthält alle unveränderlichen Daten der Vergangenheit. Für die Zukunft läßt es Dir die Wahlmöglichkeit. Du siehst eine Facette möglicher Ereignisse und kannst bewußt eine Veränderung einläuten.

Was hat mir die Lesung gebracht?
Sie hat mich in meiner ganz eigenen Reiki-Arbeit gestärkt, sie hat mir das "Schicksal" selbst gestalte, sie hat mir gezeigt, daß es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die sich unserem Verstand entziehen.
Mein Lebensbuch wurde vor ca. 2000 Jahren aufgeschrieben und hat geruht, bis ich es durch meinen Besuch aktiviere. Angenommen ich lasse in 5 oder 10 Jahren erneut lesen, wird die Vergangenheit dort lesbar sein und die vor dieser Zeit aufgezeigten Varianten des Möglichen andere Formen enthalten. Eines der Phänomene ist, daß das Buch des Lebens mit Deinem Leben mitgeht. Warum, wieso, weswegen, ich weiß es nicht.

Wer nähere Einzelheiten zu einer Reise benötigt, ich gebe gerne kostenlos praktische Tips gegen Einsendung eines Rückumschlages mit einem internationalen Postwertzeichengutschein.

Christel Seligmann,
Hayo-Husseken-Str. 10
26954 Nordenham

Adresse der Bibliothek

Shri Kowsika Agasthiya Nadi Astrological Bureau (PVT) Ltd.
Nr. 14 Schofield place (behind Air Lanka)
Kollupitiya, Colombo-03
Sri Lanka
 
S

seelentau

Gast
Danke Matthias auch für diesen Bericht.

Obwohl das für mich zu viel wird um es mit dem Verstand zu erfassen, also Herz auf und fühlen.......und irgendwo hab ich noch ein Buch über die Akasha Chronik von Rudolf Steiner liegen, das werde ich mal wieder rauskramen.

alles liebe
Andrea
 

Weißer Wolf

Administrator
Reisebericht von Gerlinde Dengg

Ihr Lieben,

Gerlinde hat mich gebeten, ihren wahrlich schönen Reisebericht hier zu posten :LS:. Von Herzen danke liebe Gerlinde:

[FONT=&quot]Einmal Südindien und zurück…[/FONT]
[FONT=&quot]Ein persönlicher Reisebericht zu den Palmblattbibliotheken (PBB)[/FONT]


[FONT=&quot]Bedingt durch den Umstand, dass auf jede Aktion derzeit wesentlich schneller eine Reaktion erfolgt, erfüllte sich mein Wunsch, eine PB-Lesung zu erleben, innerhalb eines Jahres![/FONT]

[FONT=&quot]Rein „zufällig“ bekam ich einen Link zu www.Thomas-Ritter-Reisen.de über einen Vortrag am 10.10.2008 in Klagenfurt. [/FONT]

[FONT=&quot]Fasziniert stellt ich fest: „Da muss ich hin!“ Sandra erging es gleich und wir fixierten unsere Reise: 17. – 25.01.2009. Als dann unsere Männer meinten, uns zu begleiten, war das Glück perfekt.[/FONT]

[FONT=&quot]Da wir beim Hinflug in Dubai meine Couisine besuchten, waren wir bereits nach 4 Stunden Flugzeit an unserem eigentlichen Ziel.[/FONT]

[FONT=&quot]CHENNAI (ehemalige Madras) empfing Manfred und mich am vormittag mit völlig neuen Eindrücken: Nach der supermodernen Anderswelt Dubai nun der totale Kontrast: Linksverkehr, uralte Autos, Mopedtaxis, Kühe auf den Straßen, stinkig… aber das Hotel, GRT Temple Beach, 50 km südlich der 13 Millionen Einwohnerstadt, erwies sich als Oase: direkt am Palmenstrand des Indischen Ozeans im Ort MAMALLAPURAM, vormals Mahabalipuram.[/FONT]

[FONT=&quot]Am ersten Tag erkundeten wir per Kleinbus die nähere Umgebung. Die Besichtigung der 5 Rathas (Tempel), dem weltberühmten Felsenrelief (seit 1984 Weltkulturerbe) und der „Butterkugel“ – Krishna`s Butter-Ball, zeigte uns auf, welch geschichtsträchtigen Boden wir eigentlich betraten. Den „Eingewöhnungstag“ liesen wir mit einer ayurvedischen Massage im Gesundheitstempel des Hotels ausklingen.[/FONT]

[FONT=&quot]Dann wurde es spannend.[/FONT]
[FONT=&quot]Der eigentliche Zweck unserer Reise begann. Mit sehr, sehr gemischten Gefühlen fuhren wir die 1 ½ Stunden nach Chennai zu Mohana Sudaram, dem Nadi-Reader. Da standen wir also vor einem schmalen, dreistöckigen Haus inmitten der dicht besiedelten Großstadt und sahen uns einem geschmiedeten winzigen Tor, das den Zugang zu diesem Haus absicherte, gegenüber. Alleine hätten wir diese Adresse sicher nicht gefunden, ob dort ein „Navi“ hilfreich gewesen wäre, wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls wurden wir sehr freundlich begrüßt und zogen, wie sich das halt so gehört, beim Betreten des Hauses unsere Schuhe aus. [/FONT]

[FONT=&quot]Dann das erste Zusammenzucken: rechts der ca 4-5 m² „große“ Readingraum, eine schmale Stiege hinauf in den Wohnbereich der Familie und nochmals einen Stock weiter der ebenfalls nicht größer als ca 4 m² große „Warteraum“. Dort waren ein blecherner Kasten, ähnlich einem Spind, ein kleines Regal mit Gerümpel und eine Pritsche mit dreckigem Laken. Aber es blieb uns nicht viel anderes übrig, wollte man nicht Stunden im Stehen verbringen. Einen Maler dürfte dieses Zimmer noch nie gesehen haben. Ein paar Stufen höher die Dachterrasse mit einer „Lufttoilette“.[/FONT]

[FONT=&quot]Während Michael unten beim Reading war, versuchten wir, also Sandra, Manfred und ich, unsere Anspannung mit Gesprächen zu verringern. [/FONT]

[FONT=&quot]Dann ging es los. Wir beide waren dran: Zu fünft in diesem kleinen Raum, wo der laute, teilweise störende Ventilator für „frische“ Umluft sorgte. [/FONT]

[FONT=&quot]Da saßen wir nun an einem Tisch:[/FONT]
[FONT=&quot]der Nadi-Reader, so wird ein Palmblattleser genannt,[/FONT]
[FONT=&quot]M.K. Srinuasan, genannt Swami, die Bezugsperson von Thomas Ritter in Indien, der als Übersetzer von Alt-Tamil ins Englische sorgte, [/FONT]
[FONT=&quot]Thomas, der dieses für uns etwas schwer verständliche indische Englisch sinngemäß ins Deutsche übersetzte[/FONT]
[FONT=&quot]und gegenüber dem Nadireader Manfred und ich.[/FONT]

[FONT=&quot]So sieht ein Palmblatt aus: [/FONT]
[FONT=&quot]ca. 25 bis 40 cm lang, ca. 3 bis 4 cm breit und die Höhe variiert so zwischen 4 und 8 cm. Der Umschlag besteht aus Rosen- Zedern- oder Teakholz und wird mittels einer Kordel zusammengehalten. Während die PB der nordindischen Bibliotheken eher in Sanskrit verfasst sind, sind jene im Süden in Alt-Tamil, einer Sprache, der nur noch sehr wenige Personen mächtig sind, abgefasst.[/FONT]
[FONT=&quot]Unsere Palmblätter sind mit kleinen Bildzeichen versehen, die teilweise an ägyptische Hiroglyphen erinnern. [/FONT]

[FONT=&quot]Folgende Angaben waren nötig: Name, Geburtsdatum, ob verheiratet, wie viele Kinder, ob die Eltern noch leben, Beruf, und eine Zahl zwischen 1 und 108. Unser Palmblattbuch lag bereits am Tisch. Die Lebensgeschichte aller Personen, die an diesem Tag in diese PBB kamen, war im selben „Buch“ vereint. [/FONT]

[FONT=&quot]Die Suche nach „meinem“ Blatt dauerte nicht lange und er begann mit einem Sprechgesang. In 12 Kapiteln erzählte er MEIN! Leben. Er „wusste“ alles über mich: meinen Beruf, Ausbildung, Karriere, Fähigkeiten, Privates, Familie, Gesundheit. Er sagte mir Möglichkeiten, die ich nutzen soll und worauf ich wann besonders Acht geben soll. [/FONT]

[FONT=&quot]Man wird gefragt, ob man wissen will, wie alt man wird. Unsere Köpfe rauchten!!! Zahlen, Fakten, Spekulationen, Fragen… aber wir hatten ja die Audiokassette, wo das Reading aufgenommen wurde, und so konnten wir uns im Hotel durch eine Abschrift eine „Datei“ anfertigen, wann, was war bzw. sein wird. Echt spannend! Das Vergangene, und somit nachvollziehbare, stimmte! Aber unweigerlich tauchten auch Fragen auf und daher freuten wir uns schon auf den Besuch der 2. PBB, wo es möglich war, diese zu stellen.[/FONT]

[FONT=&quot]Den Tag, der bis dahin dazwischen lag, verbrachten wir in Kanchipuram mit einer Tempelbesichtigung, wo Wandabbildungen von sogenannte „Vimanas“ (unbekannte Flugobjekte) zu sehen sind. Swami machte für uns eine „Butscha“, das ist eine religiöse Zeremonie, die wir energiegeladen und mit roter Stirnbemalung [/FONT]
[FONT=&quot]in Richtung „Wilma-Baum“ verließen. Verbunden mit einem speziellen Mantra wurden wir mit einem Blatt dieses besonderen Baumes und mit gesegnetem Reis für`s Geldtascherl, damit uns das Geld nie ausgeht, beschenkt. Kanchipuram gilt auch als Zentrum der Seidenweberei – diese Besichtigung war also Pflicht.[/FONT]

[FONT=&quot]Die 2. PBB war völlig anders:[/FONT]
[FONT=&quot]Maliga, die Frau des Nadi-Readers, begrüßte uns freundlich. In dieser sehr ländlichen Gegend in Chengalpatthu, einer knappen Stunde von Mamallapuram entfernt, saßen wir bequem vor dem Haus und konnten das „Dorfleben“ beobachten. Jetzt weiss ich, wie man einen Sari händisch wäscht, wie ein „Bad“ auch aussehen kann und wie ein „Freiluftherd“ funktioniert.[/FONT]

[FONT=&quot]Nach Sandra und Michael, deren Reading mit einem Ritual in den beiden, ans Haus angrenzenden, kleinen Tempel endete, waren wir dran. [/FONT]

[FONT=&quot]Herr Poojamali wollte lediglich unsere Namen und das Geburtsdatum. Durch letzteres und dem Tag der Lesung errechnete er eine Zahl bzw. einen Code und so weiß er, wo er nachschauen muss. In seiner Schreibtischlade befanden sich mehrere Palmblattbücher – er suchte unsere heraus und begann zu blättern. Manche Blätter waren schon zerfledert. Diese Lesung war wesentlich kürzer, deckte sich jedoch, im Nachhinein gesehen, fast zur Gänze mit der ersten. Jetzt hatten wir auch endlich Gelegenheit, noch offene Fragen zu stellen. Dies gestaltete sich ganz einfach. Auch war es möglich, Fragen über nicht anwesende Personen, z.B. über Familienmitglieder, Bekannte, Arbeitskollegen usw. zu stellen. Er benötigte nur den Namen und das Geburtsdatum der jeweiligen Person. [/FONT]

[FONT=&quot]Das Blatt für Manfred und meines waren im selben Buch. Insgesamt holte er zur Beantwortung unserer Fragen aber verschiedene heraus. Manche Fragen konnten anhand der Astrologie auch ohne PB beantwortet werden. Dies geschah durch eine Absprache von Swami und dem Nadi-Reader.[/FONT]

[FONT=&quot]Im Wesentlichen deckten sich die Aussagen mit der 1. Lesung. Zur Frage nach unserem zu erreichenden Alter gab es aber geringfügige Abweichungen.[/FONT]
[FONT=&quot]Man kann sich das so vorstellen:[/FONT]
[FONT=&quot]Man bekommt eine gute Wanderkarte in die Hand, aus der jedoch nicht ersichtlich ist, wie der Weg beschaffen ist. Dieser kann glatt asphaltiert oder holprig, hügelig oder flach sein.[/FONT]
[FONT=&quot]Oder für jene, die es lieber mathematisch mögen:[/FONT]
[FONT=&quot]Ca 75 % unseres Lebens sind vorherbestimmt (und so hat unser Leben ein maximal mögliches Alter), 25 % schreibt man selbst ständig neu, indem man z.B. auf seinen Körper achtet. [/FONT]

[FONT=&quot]Ein hohes Alter vorausgesagt zu bekommen heißt nicht, einen Freibrief zu haben. Man muss weiterhin die medizinische Vorsorge machen, Vorsichtsmaßnahmen treffen, sich an Verkehrsregeln halten etc.[/FONT]

[FONT=&quot]Übrigens, wir haben Einheimische nach PBB gefragt, aber nur ein Schulterzucken geerntet, da es nur sehr wenige Inder gibt, die von deren Existenz wissen.[/FONT]

[FONT=&quot]Den letzten Tag unserer Reise verbrachten wir am Strand unserer Hotelanlage. Swami, der auch Heiler und Astrologe ist, hat sich bereiterklärt, uns aus der Hand zu lesen. Dazu kommen noch Verbindungen zur Nummerologie (bezieht sich auf den Namen der Person) und zum ayurvedischen Horoskop. Frauen liest er aus der linken, den Männern aus der rechten Hand. [/FONT]

[FONT=&quot]In zwei Monaten wird Swami 70. Danach zieht er sich, begleitet von seiner Frau, in einen Ashram zurück. Dort wird er bis zu seinem Lebensende (mit 73) schweigen . Ich stelle mir das so vor, als ginge bei uns jemand, der ein Schweigegelübte abgelegt hat, ins Kloster.[/FONT]

[FONT=&quot]Viele Daten des Horoskops decken sich mit jenen der PB Lesungen, andere (wie z.B. die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten) variierten.[/FONT]

[FONT=&quot]Manfred und ich wickelten uns gegenseitig ein gelbes Band ums Handgelenk, das so lange draufbleibt, bis es von selbst abfällt. Sie dienen dem Schutz und wurden nicht allen Personen in der gleichen Farbe und Länge gegeben . Es gibt auch schwarze Bänder mit Knoten, die vor Krankheit schützen bzw. bereits Erkrankten helfen. Für meinen kranken Vater erstand ich auf seine Empfehlung auch eine Entstörungsplatte aus Kupfer.[/FONT]

[FONT=&quot]Abschließend war es uns noch möglich, Swami um Heilung zu bitten. Ich nahm das gerne an.[/FONT]

[FONT=&quot]Für meineMutter bot er ein Mantra an, das sie über 108 Tage a` 27 mal schreiben soll, dann solle sie es an Swami schicken. Er wird ihr bei der Heilung helfen. [/FONT]

[FONT=&quot]So sitze ich nun dankbar am Flughafen in Chennai, den Kopf prall gefüllt mit den fast unglaublichen Informationen darüber, was sich noch ereignen soll, aber auch der Erkenntnis, dass mir sehr viel über mein Leben erzählt wurde. Wären nicht unsere zu Hause alleine verweilenden Kinder, bei denen wir uns für ihre großartige Selbständigkeit bedanken, und die Sehnsucht nach ihnen, würde ich es hier noch sehr lange aushalten….[/FONT]


[FONT=&quot]Danke für diese tolle Reise. [/FONT]
[FONT=&quot]Namastè[/FONT]
[FONT=&quot]Gerlinde[/FONT]
 
H

Happy

Gast
Danke..

:WS spannend!!

Dank euch für den tollen Bericht!
Mich zieht es schon seit längerer Zeit auch nach Indien!
Mal sehen!

Liebe Grüße :BS:und alles :BS:Gute
Jutta
 
S

schamanin

Gast
Palmblattbibliothek Chennai Besuch Februar 2010

Liebe Forenmitglieder!

Ich kam vor etwa 4 Wochen aus Indien zurueck wo ich die Palmblattbibliothek in Chennai besucht habe.

Auch ich habe die beeindruckende Erfahrung gemacht dass aus welchen Gruenden auch immer die Leben vieler Menschen dort aufgezeichnet sein duerften. Obwohl ich eine spirituelle Person bin lebt auch immer der Skeptiker in mir.

Einige meiner Angaben haetten durch jemanden der sehr geschickt und geuebt ist durchaus fuer diese Lesung verwendet werden koennen. Das Gesamte jedoch hat mich ueberzeugt da einige Dinge in der Lesung enthalten waren die absolut niemand wissen hatte koennen. Mit genauen Zeitangaben!

Die Bibliothek war> in Chennai,36, New State Bank Colony behind Philips Hospital West Tambaram. Die Telefonnummer ist 004422266264.

Es ist unbedingt notwendig dort englisch sprechen zu koennen. Das reading kann unter Umstaenden den ganzen Tag dauern. Kleiner Restaurants oder Supermaerkte, Kioske sind in allernaechster Naehe.

Sehr beeindruckend. Ich kann jedem einen Besuch in einer serioesen Palmblattbibliothek nur empfehlen!

Verwundert war ich auch ueber die Tatsache wie einfach es war als Frau alleine durch Indien zu reisen. Indien ist ein sehr faszinierendes aber auch sehr armes Land. Ich lebe in Aegypten und daher denke ich dass es fuer mich ein wenig einfacher war mit den Gegebenheiten dort umzugehen. Ich bin mit einem halbvollen mittleren Rucksack losgefahren und kam mit einem vollen und einer vollen Reisetasche retour. Es ist einfach alles erhaeltlich und sich mit unnoetigem Balast aus Europa abschleppen ist nicht notwendig. Sehr billig.

Beantworte gerne weitere Fragen wenn jemand welche stellen moechte.

Liebe Gruesse
Schamanin
 
A

allspirits

Gast
interessanter bericht; du hattest sicher eine tolle zeit dorten ...
was ich aber für komisch finde - was sollte die rishis für einen nutzen gehabt haben, das leben von x millionen dummköpfen auf getrocknete baumblätter zu schreiben? I mean - klingt ziemlich nach einer flog über das kuckuksnest, stellt dir mal vor, wie die sitzen und mit roten augen fuzzeln; also wenn die computer gehabt hätten würde ich sagen das macht sinn aber so ... naja .... andere länder, andere sitten, und dazu die hitze ...
 
A

Atlantis

Gast
respektvoll

Hallo Allspirits,

ich habe noch nicht sehr viel von dir gelesen, aber fast alles , was ich bisher hier von dir las geht scharf an die Grenzen unserer Forenregeln oder gar darüber hinweg.
Hier in diesem Fall von x millionen Dummköpfen zu schreiben , ist schlicht respektlos.
Matthias wies dich ebenfalls an anderer Stelle auf deine Art des Schreibens hin, ich möchte es jetzt hier tun.
Du bist uns, wie jeder andere auch, willkommen, und wir freuen uns über jeden, der sich einbringt, solange dies respektvoll und freundlich geschieht.

Vielleicht liest du dir die Forenregeln bitte noch einmal in aller Ruhe durch.

ich schicke dir von Herzen kommende Grüße,

Biggi
 
S

schamanin

Gast
Indien

Hallo an alle und hallo Allspirit!

Ich denke dass alle die sich in dem Forum befinden einen gewissen Faible fuer das Spirituelle und Uebernatuerliche haben. Warum diese Palmblaetter so existieren wie sie sind weiss ich auch nicht. Es sind nicht Millionen von Blaettern sondern nur etliche tausende. Das Schicksal der Menschen soll darauf stehen die persoenlich dort hinkommen um danach zu suchen. Es gibt sicher intelligentere und unintelligentere Menschen deren Schicksal dort geschrieben steht. Es muss fuer irgendwas wichtig gewesen sein.

Dies alles einfach mit ein paar groben Worten abzutun ist sicherlich das Einfachste. Das muss jeder fuer sich entscheiden. Sich ein wenig nett auszudruecken hat noch nie geschadet nehme ich an.

Liebe Gruesse
Schamanin
 
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