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Müde.....

S

Schakal

Gast
Ich fühle mich in letzter Zeit auch immer erschöpft und müde. Ich weiß aber gar nicht, woran das liegt...
Eigentlich bekomme ich auch genügend Stunden Schlaf , manchmal denke ich, dass ich einfach zu viel
schlafe und das da der Ursprung meines Problems ist ;)
 

Weißer Wolf

Administrator
Ich fühle mich in letzter Zeit auch immer erschöpft und müde. Ich weiß aber gar nicht, woran das liegt...
Eigentlich bekomme ich auch genügend Stunden Schlaf, manchmal denke ich, dass ich einfach zu viel
schlafe und das da der Ursprung meines Problems ist ;)
Hallo liebe Schakal,

momentan ist die Frühjahresmüdigkeit verbreitet und diese Gefühle sind daher ziemlich normal :)
Jahreszeiten: Der verkappte Winterschlaf | Online | ZEIT ONLINE

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
A

Atlantis

Gast
Liebe Schakal,

weißt du, auch ich hatte und habe immmer wieder einmal Phasen, in denen ich mich müde und energielos fühlte/fühle.
Dann habe ich wie du auch überlegt, woher das wohl kommen mag, und mehr noch, irgendwie war ich auch ein Wenig beunruhigt.
Nun ja, und es gibt ja immer einige Gründe, die zutreffen könnten, so z.B., wie von Matthias aufgeführt, die Frühjahrsmüdigkeit.
Nun, aber auch das Wetter , die dunklen Tage im Winter, die Energien dieser Zeit, usw...
Inzwischen habe ich eines für mich entdeckt:
Mein Körper weiß was er macht, und ich tue gut daran auf seine Hilfen zu achten.
Wenn ich heute das Gefühl der Müdigkeit habe, schaue ich, daß ich so weit es irgendwie geht, meinem Körper Ruhe zu geben.
Früher bin ich strikt dagegen angegangen.
Erst dann, wenn über einen längeren Zeitpunkt etwas anders ist, würde ich eventuell einen Arzt um Rat fragen.
Immerhin könnte ja auch doch mal was auch auf der körperlichen Ebene aus dem Lot sein
( Eisenmangel, Schilddrüse ... )
Sollte es wirklich die Frühjahrsmüdigkeit sein, so kannst deinen Körper prima unterstützen.
Nicht nur, indem du ihm viel Ruhe gönnst, die er ja grad jetzt offensichtlich möchte, du kannst auch mit Entschlacken ( z.B. durch eine Brennesselteekur ) oder durch Vitamine, die jetzt ganz herrlich in all dem jungen Gemüse und den Kräutern vor allem zu finden sind.
Auch lohnt es sich, sich etwas Zeit zu nehmen, für Spaziergänge oder überhaupt Zeit in der Natur .
Ich kenne ja deine Gewohnheiten nicht, aber manche Menschen verbringen viel Zeit drinnen, haben wenig Bewegung ...-
Nun, das fiel mir so ein.
Ich schicke dir Grüße von Herzen,

Biggi
 
L

Lichtblicke

Gast
ihr Lieben,

danke Biggi, deinen Worten gibts im Grunde nichts mehr hinzuzufügen.

nur vielleicht meine Beobachtung: wir verbringen sooo viel Zeit damit, uns sooooo viele Gedanken darüber zu machen, was dies bedeuten könnte, was jenes bedeuten könnte. dabei spricht der Körper eine so einfache, klare Sprache: ich bin müde. gib mir Ruhe, entgifte mich nach diesem langen Winter, setze mich der Sonne aus, damit die Schlafhormone aus meinem Stoffwechsel verschwinden, bewege mich wieder mehr, es wird warm draußen. und ja, es wachsen die ersten frischen Pflanzen mit frischen Vitaminen - bitte, will haben :)

und ich fange natürlich bei mir selber an, mir das zu sagen, denn ich versuche ein dauergrübelndes, schuldbewusstes Ego auszutricksen - und grad heute mache ich das jubelnd, lachend und auf meinen Körper hörend. er ist der Tempel meiner Seele , meines Selbst - also bekommt er, was er genau jetzt braucht.

ich schicke euch eine sonnige Umarmung an diesem Prachtfrühlingstag, klirrend kalt in der Früh und richtig warm im Laufe des Tages

Lisa
 
L

Lichtblicke

Gast
nachtrag

... da fällt mir noch was ein: Anastasia hält in Sibirien tatsächlich Winterschlaf. so oft hab ich dieses Bedürfnis im Winter auch, wenn mir ein immer käsiger werdendes Gesicht aus dem Spiegel entgegensieht, gegen Ende Jänner werd ich fast durchsichtig:BS:. und kaum kommt die Sonne stärker durch, lebe ich wieder auf. als wäre ich eine Pflanze, ein Tier. es wäre also vielleicht gar nicht nötig, sich im Winter nach der Sonne zu sehnen, sondern sich in unseren Breiten tatsächlich zurückzuziehen...


doch jetzt - nix wie raus
 
A

Atlantis

Gast
:BS: Ihr Lieben,

was Lisa mit ihrem Nachtrag schreibt, danke dafür liebe Lisa, ist unglaublich wichtig, und viel bedeutender für uns , als so manche animmt.
Ich habe mich mit dem Thema eingehend auseinander gesetzt und veranstalte Vorträge und Austauschrunden zu dem Thema, im Rahmen meiner Waldpädagogik.
Zwar haben wir Menschen der Jetztzeit uns schon lange von den natürlichen Rhythmen entfernt und beachten sie nur noch wenig, aaaber wir sind ein Teil der Natur und können uns nicht von ihr abspalten.
Es beginnt mit dem unnatürlichen Licht, welches wir rund um die Uhr nutzen. Sommers wie Winters, wir essen das ganze Jahr über recht gleich , schlafen gleich, wir haben Heitzungen, die unsere Zimmer immer muckelig warm halten ( ich kann in meiner Wohnung im Winter locker mit T-Shirt laufen - da sieht man's mal wieder, wieder so eine Sache, die ich besser weiß, aber aus Gewohnheit und Bequemlichkeit noch nicht geändert habe )
Wir denken, wir tun unserem Körper etwas Gutes, wenn wir ihm im Winter schön viel Vitamine geben, aber er brauch das nicht.
Unsere Körper sind so ausgelegt, daß sie im Winter wenig Nahrung, wenig Bewegung und viel Ruhe, wenig Licht, sowie kühlere Tempraturen mögen.
Nun, es ist fast undenkbar , dem nachzukommen. :blum: Sag mal deinem Chef:
Chefchen bis März dann, in alter Frische :hdku:.
Und sicher ist es auch nicht empfehlenswert, jetzt hinzugehen, im Winter die Hütte auf 10° C runterzukühlen, und alle arbeiten schnatternd und im dusteren zu verrichten, aber es zeigt doch auf, daß wir nicht im natürlichen Rhythmus leben.
Hm, und dann ist sie da, die Winterdepression. So viele kennen sie. Und manche sagen sich:
Oh je, ich brauche mehr Licht, bunte saftige Früchte ... -
Aber das funktioniert immer nur kurz, und zack, hat einen die Depression wieder eingeholt.
Nun, es ist ja keineswgs bei allen Leuten so, und schon gar nicht so extrem, aber es ist schon was dran, sich über die natürlichen Bedürfnisse mal Gedanken zu machen, denn hier ist die Spitze eines Eisberges , der anfang eines Wollknäuls.
Will sagen, die natürlichen Lebensbedingungen sind unglaublich weitreichend, genauso wie unsere Entfremdung von ihnen.

ich wünsche euch allen einen gesunden Frühlingstag von Herzen,

Biggi
 
A

Andrea10

Gast
Ihr Lieben,

Ich wäre sofort dabei im Winter einen Winterschlaf zu halten.:SG: Trotzdem ist es wichtig zu beobachten, ob eine immer wieder anhaltende Müdigkeit, auf eine Überarbeitung oder Depression hinweißt. Ich selbst habe das auch total übersehen. Um diese Zeit ist die Sonne unheimlich wichtig. Ich bin heute auf den Magdalensberg hinauf gegangen. Gehzeit in meinem Schneckentempo 30 Minuten. Aber dann gab es die Belohnung schlecht hin. Auf der Terrasse des Gipfelgasthofes sitzen und sich die Sonne :smmer: auf den Pelz braten lassen. Dazu einen richtig leckeren Kärntner Reindling, mit einer atemberaubenden Ausblick auf unsere Bergwelt. So eine Fernsicht hat man selten. Da hat sich doch glatt etwas Farbe in meinem Gesicht breit gemacht. Ich kann jetzt immer noch die Sonne spüren.mmmh !:BS:

Alles Liebe

Andrea
 
A

Andrea10

Gast
Hallo Biggi,

also ich versuchs mal zu beschreiben. Ein Hefe Teig wird befüllt mit Zucker , viel viel leckere Rosinen ( mir rinnt das Wasser im Mund zusammen), Kakao und Zimt. Dann rollt man den Teig ein und verfrachtet alles in eine Reindlingform (= Kuchenform, aber das so zu nennen ist in Kärnten total verboten. Kuchen also wirklich:aegs:) Zubereitungszeit locker zwei bis drei Stunden und dann backen. So und jetzt fahr ich wieder auf den Berg, weil mein Speichelfluss verlangt umbedingt nach Nachschub:schnkl: Übrigens der Magdalensberg liegt ganz in der Nähe von St. Veit.:hpfnd:

Andrea
 
A

Atlantis

Gast
:p: schleck, lechtz, ich glaub, ich muß auch sofort auf den Berg, um den Ku... ähm, ich mein natürlich Reindling zu bekommen. :RNS:
Bestimmt hat das doch auch kaum Kalorien , gell ? :blum:
Och, is eigentlich auch Wurscht, wenn ich auf den Berg gesaust bin :rnnn:, ist das schon ok.
Uuuund, dann bin ich zwar bestimmt müde, aaaaaber :LS: ich weiß wovon :schnkl:.

fröhliche Abendgrüße, und eine kuschelige Nacht, dazu eine Umarmung von Herzen,

Biggi
 
L

Lichtblicke

Gast
ja Biggi, wir waren am Madgdalensberg. und ich bin ziemlich sicher, dass ihr alle auch Reindling geknabbert habt. ansonsten müssen wir das demnächst nachholen.

zum Müde-Thread kann ich leider nix Neues sagen ehem schreiben, außer, gäääähn, ich halte das hier vorm Bildschirm nicht gut aus, gääääääähn, ich geh raus in die Sonne

pfiat euch

Lisa
 
A

Atlantis

Gast
:confused: was soll'n wir uns???? Pfiaten ????
:blum: du erfindest ja schon wieder Worte. :blum:
Ich soll Kuchen gegessen haben? Da kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Das hole ich vorsichtshalber auf jeden Fall nach.

hellwache Grüße von Herzen ,

Biggi
 
A

Andrea10

Gast
Liebe Biggi,

du brauchst Dir wegen der Kalorien gar keine Sorgen zu machen. Mein Mann meint dazu immer : Hat nur 1.000 Kalorien pro Biss.:DH Aber Du brauchst davor keine Angst zu haben. Die Kalorien sind auch nur kleine Männchen ,die in der Nacht dein Gewand enger nähen.:schnkl: Wir könnten uns ja überlegen, womit wir Sie bestechen.:hypn:

Andrea
 
M

marfr

Gast
Liebe Lisa,

bei "pfiat euch" hab ich als Bayerin natürlich schmunzeln müssen und auf Deinen Wohnort geguckt: Nein, nicht in Bayern :confused:

"Pfiat eich" steht in Bayern für einen Abschiedsgruß und kommt wohl von "Behüt euch Gott " (Kurzform) :clown:

Passt doch... :blum:

Alles Liebe allen

Marion
 
A

Atlantis

Gast
Pfiat eich - ja nee is klar .- :blum:
so , ich hab das nun mal nachgegoogelt, und tatsächlich, Marion und Lisa erfinden diesmal tatsächlich keine Worte.
Zu lesen steht im Deutsch/Österreichischem Wörterbuch : Informelle Verabschiedung von Personengruppen :hzsm:
:schnkl: aber die Bayern schießen den Vogel ab, haha, ich hab nix verstanden, aber dafür Spaß gehabt, lest mal :blum:

Obacht beim Griaßgood!

GOTT IST BEI BEGRÜSSUNG UND ABSCHIED DABEI

Ob beim „Griaßgoodsong“ (Begrüßung) oder „Pfiagoodsong“ (Abschied) - da liabe Gott deaf oiwei (immer) dabei sei, wenigsdns de mehra Zeid (meistens). „Griaßgood“ statt „Grüßgott“ signalisiert: Ich rede Mundart. Vornehm wirkt das hauptstädtische „Grüß-Sie-Gott“ bzw. das legere „Griaß Eanagood“ oder „Griaß Eana“.

Ist man per Du, lautet der alltägliche Gruß „Griaßdi“ oder „Griaßdigood“. An mehrere: „Griaßtseich“, „Griaßtsengg“, zamtdem daß hier die Grammatik leicht verwackelt ist (auch: Griaßeich, Griaßengg, Griaßenk).

Obacht beim „Griaßdi“! Neueinwohner greifen es voreilig auf in der Annahme, die Einheimischen seien glücklich, geduzt zu werden. Hingegen passen die Tageszeitgrüße „Guadmoang“ bzw. „Guadmoing“ sowie „Guadnamd“ sowohl zur Sie- als auch zur Du-Anrede.

Das vertrauliche „Servus“ setzt wie „Griaßdi“ das Du voraus. „Grüßgott“ und „Pfiagott“ sind korrektes Hochdeutsch und passen auch, wenn das Gespräch nicht in der Mundart verläuft. Im Geschäftsleben, am Telefon usw. verdrängen diese südhochdeutschen Formen das oft weniger freundlich wirkende „Guten Tag“ oder „Tag“, obwohl in manchen Gegenden Osterreichs nur „Guten Tag“ bzw. „Tag“ üblich ist.

Meiden Sie das zugewanderte „Tach“. Zuwanderer wollen in „Pfiagott“ (Bfiáddi) ein „ü“ und bevorzugen „Pfüagott“. Geplagt fühlen sie sich oft auch von dem „pf~‘. Das „pf“ ist jedoch ein ehrbarer Sprachlaut. Wer zu einem bayerischen Geistlichen „Fiagott, Herr Farrer“ sagt, ist dennoch vielleicht nicht auf ewig verloren. Im Österreichischen ist „Pfiat Good“ geläufig. Die Ansager von Radio- und FS-Sendungen verabschieden sich gern mit diesem Gruß.

Niemanden ist verwehrt, auf „Behüt-Sie-Gott“ und „Behüt-Dich-Gott“ auszuweichen. Die Kinder sagen dann schon „Bhütdich“ und die Enkel wieder „Pfiaddi“. Die Sprache möchte sich dawei (Zeit) lassen wie die Natur. Wir tun gut daran, beide als Kostbarkeiten zu hüten.«

Auszug aus dem Buch von unserem leider verstorbenen Mitglied Johann Höfer

„Bairisch gredt“ (sowie aus dem FBSD-Rundbrief Nr. 39)
lachende und kein bisschen müde Grüße,

Biggi
 
M

Micha

Gast
Jo mei liabi Biggi,

was gibt es denn da nicht zuverstehen. Ist doch alles ganz einfach, verstehe so gar ich als Unterfranke. Mir hat in meiner Zeit in Bayern, äh Oberbayern, immer das Pfiagott so gut gefallen, oder auch das pfiaddi. Und auch ich musste durch die Schule des Bayrisch-Lernens. Denn diese Menschen wollten kein Hochdeutsch sprechen, aber sie waren so fair und haben es in Oberbayrisch wiederholt. Nun ja, nicht immer half das mir. Also fing es an mit Oachkatzlschwoaf. Auch Brötchen bekam ich keine. Des hoam mer net, hieß es. Doch, da liegen sie doch. Des soan koane Brötchen, des soan Semmeln. Hhm, okay, dann nehm ich die.

Ach was war das für eine schöne Zeit.

Liebe Grüße, oder pfiaddi

Michael
 
M

marfr

Gast
Ach herrlich... :blum:

Und jetz stäits Eich vor, i ois geborne Münchnerin (mei Mama is sogoa aus Niederbayern und schliaßlich sprich i mei Muattasprach) lern ausgrechnet an Schweizer kenna! Bin as erste Moi in d Schweiz gfahrn und hob koa Woat net verstanden. O mei o mei... Des hot dauert...

Heit sprich i bayrisch mit eam und er spricht sei schwiizerdütsch mit mir und mir vastenga uns! :)

Bei de Semmen (Semmeln) is mir da Karl Valentin eigfoin mit seine Semmelnknödeln... Leider hab ich es auf youtube nicht finden können.

Nun denn, Pfiadd Eich Good... Und a guade Nacht olle zsamm!

Marion
 
A

Atlantis

Gast
:blum: Köstlich, das liest sich ja wunderbar , für meine , kölschen , verzückten Augen. :RNS:.
Also für mich liest sich Marions wunderbares bayrisch , ganz ähnlich, wie wenn der Raimund ;) kärntisch schreibt.
Ist das vielleicht verwandt?

herzliche, gemütliche Abendgrüße,

Bigg
 
L

Lichtblicke

Gast
lieber Michael,

Oachkatzelschwoaf - das ist ja grenzgenial. wofür musstest du das lernen? das soll bayrisch sein? irgendwo müssen die Bayern ganz nahe bei uns Kärntnern leben.

ich halt mir grad den viel zu vollen Bauch (komme von einem Fototermin inklusive Buffet) vor Lachen und frag mich, wie ich heute schlafen soll - lachend, und mit vollem Magen


Umarmung nach Norden, euch allen - und nach südlich in den Süden zu Andrea

eure viel zu muntere

Lisa
 
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