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Karottenpfannkuchen mit Gurkensahne

M

Micha

Gast
Ihr Lieben,

heute habe ich in einem Werbeblättchen etwas entdeckt, das mich anspricht. Reibekuchen mal anders. Vielleicht bekommt ihr ja auch Appetit darauf.

Guten Hunger und liebe Grüße

Michael

Karottenpfannkuchen mit Gurkensahne



Zutaten für 2 Personen

1 Bund Petersilie
1 Bund Estragon
100 g Haferflocken (fein)
1 Zwiebel
4 Möhren (fein gerieben)
2 EL Sojamehl (oder Weizenmehl)
2 Eier
Meersalz
15o ml Gemüsebrühe
3 EL Öl
1 Salatgurke
200 gr Saure Sahne
30 g Kürbiskerne
und für mich Knoblauch, ich denke der passt dazu und ich mag ihn so gerne

Zubereitung

Petersilie und Estragon fein hacken. Haferflocken, Zwiebelwürfel, geriebene Möhren, Sojamehl, Eier, Meersalz und Brühe zu einem Teig verrühren.
Je einen Esslöffel Kräuter unterrühren. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und gleichzeitig mehrere handtellergroße Pfannkuchen knusprig braun braten. Warm stellen. ( :confused: warum?)

Gurke entkernen, grob raspeln, unter die Saure Sahne heben, mit den restlichen Kräutern und dem Salz würzen. Mit Kürbiskernen betreuen und zu den Pfannkuchen servieren.

Sorry ihr lieben Ladies, ich muss das jetzt einfach mal schreiben. Ihr seid ja eh anders, gell? :rolleyes: Jetzt verstehe ich das mit dem "Warm stellen". Aber dieses Rezept muss eine Frau geschrieben haben, ein Mann (ich) mache es mir da einfacher. Ich mache die Sahne-Gurken-Zutat zuerst, denn die kann nicht kalt werden, und muss auch nicht kaltgestellt werden. Und dann kann ich die Pfannenkuchen direkt aus der Pfanne heiß essen und muss nicht noch zusätzlich unnötig Energie verbrauchen. Hhm, nun ja, "Warm stellen" klingt vielleicht professioneller. :D

Hab was vergessen. Es sieht gut aus und macht mir Appetit zum Nachkochen.

k-Kartoffelpfannenkuchen.jpg
 
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M

Micha

Gast
Liebe Elisabeth,

ich danke dir. :dnk: Ich habe nun noch ein Bild reingesetzt. Und, also, Reibekuchen, die gibt es auch bei euch, nur heißen die anderes. Fällt mir gerade nicht ein. Reibekuchen werden bei und aus rohen, geriebenen Kartoffeln gemacht. Mit Zwiebel, manche tun auch Haferflocken dazu und was weiß ich noch alles. Und dann in Öl knusprig gebraten. Dazu wird bei uns üblicherweise Apfelbrei (Apfelmus) dazugereicht. Nun kommen bestimmt kölsche Verbesserungsvorschläge, denn das Gericht stammt, so wie ich weiß, aus dem Rheinland.

Herzliche Grüße
Michael
 
E

EK

Gast
Lieber Michael.
Danke du bist wirklich lieb, Forumpapa.:BS:
Das "Bild" mit dem alten Kuchen, hat mir meine "kleine bitterböse schwarzhumorige Seite:bngl:" diktiert um dich ein klein wenig auf den Arm zu nehmen - Sorry. Ich kann manchmal nicht anders. Da bin ich so - freu mich diebisch, grins dann wie ein Honigkuchenpferd :RNS:und lache von Herzen. :blum:
Hoffe du nimmst mir das nicht übel.:clown:
:mrmng: von Herzen,
Elisabeth:BS:
 
M

Micha

Gast
Ah bah, du liebe,

Zitat von Elisabeth3:
Da bin ich so - freu mich diebisch, grins dann wie ein Honigkuchenpferd und lache von Herzen.
Hoffe du nimmst mir das nicht übel.
Mit mir kann man so einiges anstellen, bis ich mal beleidigt bin. Humor besitze ich, und ich freue mich für dich, dass du Freude hast und lachen kannst. :LS: Ich kann mir dich im Moment richtig gut vorstellen, da sitzend, lachend, 129302-gbpics.eu.jpg auf die Schenkel klopfen vor Freude :schnkl: und ein riesen Grinsen wie ein pferde00008.gif aus Honigkuchen.

Lachende Grüße und :hdku:

Michael
 
S

SW

Gast
Und, also, Reibekuchen, die gibt es auch bei euch, nur heißen die anderes. Fällt mir gerade nicht ein. Reibekuchen werden bei und aus rohen, geriebenen Kartoffeln gemacht.
Lieber Michael,
ich denke, das ist "Rösti", was du meinst. Ich steh voll auf Rösti. In der Schweiz macht man das nur aus rohen, geriebenen Kartoffeln, bei uns verwendet man manchmal durchaus zusätzlich oder auch nur gekochte Kartoffeln.
Ach ja, und wegen des "warm stellens": ich mach den Sauerrahm mit Schnittlauch immer während alles in der Pfanne brutzelt. Wenn ich allerdings den Dip mit Gurke mach, dann reib ich zuallerserst die Gurke, salze sie und lass sie ziehen (währenddessen bereite ich die Masse für die Laibchen). Da lässt sie ziemlich viel Wasser. Ist zwar schade drum, aber wenn man den Dip nicht so wassrig mag, schüttet man das "Gurkenwasser" dann weg und mischt die Gurke erst dann mit dem Rahm.
so, das war mal mein Kaffee , äh meine Gurke, dazu:blum:......
 
M

Micha

Gast
Liebe Sabine,

ja, das ist so etwas wie Rösti, was genau? BIGGI!!!!!!! Meine Mama hat auf jeden Fall immer sehr gute Reibekuchen gemacht. Und weil ich mir das nie abgeschaut habe, mache ich mir Rösti, wenn ich so etwas essen mag.

Zitat von SE:
Ach ja, und wegen des "warm stellens": ich mach den Sauerrahm mit Schnittlauch immer während alles in der Pfanne brutzelt. Wenn ich allerdings den Dip mit Gurke mach, dann reib ich zuallerserst die Gurke, salze sie und lass sie ziehen (währenddessen bereite ich die Masse für die Laibchen). Da lässt sie ziemlich viel Wasser. Ist zwar schade drum, aber wenn man den Dip nicht so wassrig mag, schüttet man das "Gurkenwasser" dann weg und mischt die Gurke erst dann mit dem Rahm.
Da sag ich nur :DH Und das mit den Gurken mache ich auch so, denn einen Dip mag ich nicht zu wässrig. :dnk: Sabine und liebe Grüße

Michael
 
M

marfr

Gast
ich denke, das ist "Rösti", was du meinst. Ich steh voll auf Rösti. In der Schweiz macht man das nur aus rohen, geriebenen Kartoffeln, bei uns verwendet man manchmal durchaus zusätzlich oder auch nur gekochte Kartoffeln.
Liebe Sabine,

aus erster Hand eines Schweizers :blum: streitet man sich in der Schweiz darüber, ob die Rösti nun aus rohen oder gekochten Kartoffeln gemacht gehören. Jedenfalls Iwan kennt sie als Kind nur von gekochten Kartoffeln UND sie haben immer Pfannendurchmesser von der Größe her. Natürlich heißen sie "Rööschti" oder (im Aargau) "Bröisi" (ich kann es nicht aussprechen, klingt für mich nach Bräusi, aber nein, so heißt es nicht). Es gibt auch Apfelbröisi... Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt

Hassas, diese Schweizer...

Lieber Micha,

die Karottenpfannkuchen klingen sehr lecker. Aber Gurkensahne wär nicht meins dazu. Knoblauch dagegen gern, zur Zeit steh ich auch grad besonders drauf.

Guten Appetit allerseits - bei uns gibts gleich Spinat mit Kartoffeln, so gewürzt, wie ihn der Inder macht.

Liebe Grüße
Marion
 
S

SW

Gast
Lieber Michael,
jetzt hast mich aber neugierig gemacht und ich hab gegoogelt! Das hier hab ich gefunden: "Kartoffelpuffer, Erdäpfelpuffer, Reibekuchen, Reiberdatschi, Reibeplätzchen, Dotsch oder Kartoffelpfannkuchen (regional sind zahlreiche weitere Bezeichnungen üblich" ..... weiterlesen bei: Kartoffelpuffer
Is es das????
Neugierige Grüße, Sabine
 
M

marfr

Gast
Liebe Marion,
wenn man das auf "griechisch" macht (Tsatsiki), dann gehört da auch gaaaanz viel Knoblauch dran - mmmmmmmhhhh, lecker!
Schmatzende Grüße, Sabine :)btt:biiiiitte, ich hätt auch gern was von dem indischen Spinat!!!!)
Liebe Sabine,

mein (kochender) Mann sagt: "Isch no ni mol fertig und do chumɘ scho Antwortɘ drauf?" Also beam dich mal durch den Äther und hab noch ein klein wenig Geduld, dann darfst gern mitessen (dann bist du ein Mitesser, ha der ist gut) :blum:.

Stimmt, auf griechisch mit viel Knoblauch, das ist dann schon wieder eher meins, yamm.

Also die Reiberdatschi sind mit noch was zu einem Teig vermengt (je nach Rezept), während die Rösti hauptsächlich nur aus geriebenen Kartoffeln bestehen (http://de.wikipedia.org/wiki/Rösti) und, wie der Schweizer meint, natürlich in einer bestimmten Dicke gerieben werden, da gibts eine spezielle Rööschti-Raffel, so hat das zu sein :blum:.

Ach essen ist schon was herrliches...

Umarmung von Herzen
Marion
 
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M

Micha

Gast
Liebe Sabine,

im tiefen Bayern, da bei den Ureinwohnern, nennt man die Dinger Reibedatschi. Und so wie Marion schreibt, werden Pfannenkuchen aus einem "Teig" gemacht und nicht nur aus Kartoffeln. Nun, auf Biggi müssen wir glaube ich noch etwas warten, die ist am feiern. Mal schaun, ob sie danach noch fit ist. :D

Jetzt hab ich aber wirklich Hunger und fahre mal los.

Herzliche Grüße
Michael
 
M

Micha

Gast
Nö, nö, du liebe,

so leicht ist das nicht, das letzte Wort zu haben. Mit Ureinwohner meinte ich natürlich die Urbayern. :dnk: Und die kommen auch noch aus Niederbayern. Hhm, Gott sei Dank bin ich Franke. frech grinz.gif

Aber die Vorstellung mit dem Baströckchen. :confused: Wenn du das magst. :confused: 35797-gbpics_eu.jpg

Und wenn dir das gelingt, dann schreib ich auch Reiberdatschi. :rolleyes:

Herzliche Grüße
Michael
 
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M

marfr

Gast
Tja lieber Micha,

meineMutter und Großmutter stammen aus Niederbayern und man sagt mir nach, dass man das in meiner Aussprache hört. Also bin ich ein halber Ureinwohner und muss nur im halben Baströckchen rumhüpfen, hm? Nee, viel zu kalt, zu dieser Jahreszeit, nein nein... Und mögen tu ich es auch nicht. Im Sommer gern, aber jeeetzt, nein nein... Allerhöchstens mit Stirnband :rnnn: - und vielleicht noch mit ner Feder rein geklemmt. Aber allerhöchstens... :cn:

Damit wirst du wohl beim Reibedatschi bleiben müssen oder als Franke gleich bei den Reibekuchen.

Na dann...

Liebe satte Abendgrüße

Marion
 
M

Micha

Gast
Ha,

jetzt verstehe ich meinen Schreibfehler, liebe Marion. Du hast mich darauf gebracht mit dem halben Ureinwohner. :LS: Ich darf Reibedatschi schreiben, denn:

Wenn ich nicht verkehrt liege, dann kommt der Reibe-Kuchen aus dem Rheinland

Da ich ein halber Rheinländer bin (meineMutter stammte daher) darf ich von diesem Wort auch die Hälfte nehmen, also Reibe

Bei euch heißt das Reiber-Datschi, ich muss ja dann die andere Häfte nehmen (kenne ich jetzt auch aus dem Wortspiel)

Also nehme ich einfach Reibe und Datschi und schon paßt es.:clown: :LS:

So ist dann der Reibedatschi ein bayrischer Reiberdatschi mit seinem Ursprung aus dem Rheinland, kurzem Aufenthalt in Franken und angekommen im tiefsten Bayern. :clown: Paßt sogar geografisch. :D

Und weißt du was, es ist egal, er muss gut zugerichtet sein und schmecken :kochen: dann freut sich auch mein inneres Kind und mein Schalk im Nacken, die sich eben mal gemeldet haben.

Und so sammer oans im Reibe(r)datschikuchen.

Herzliche, freudige und lachende Grüße, auch an deinen "Kindskopf", der immer wieder gerne raus darf. es ist schön.

Michael
 
M

marfr

Gast
Lieber Micha,

fein, dass das innere Kind wach geworden ist und der Schalk im Nacken auch. Obwohl das nicht immer so sein kann, das ist ja klar.

Und ich sehe, du bist zu richtigen Höhenflügen aufgebrochen. Wow, jetzt aber... Der halbe Rheinländer, der deswegen jetzt ganz folgerichtig Reibe-Datschi sagen darf, huh...

Bei euch heißt das Reiber-Datschi, ich muss ja dann die andere Häfte nehmen (kenne ich jetzt auch aus dem Wortspiel)

So ist dann der Reibedatschi ein bayrischer Reiberdatschi mit seinem Ursprung aus dem Rheinland, kurzem Aufenthalt in Franken und angekommen im tiefsten Bayern. :clown: Paßt sogar geografisch. :D
Herrlich! :kltsch:

Jawolll! Hauptsache gut zugerichtet und fein schmecken. Reiberdatschi mit Apfelmus zum Beispiel.

Es ist schön, dass es dich gibt.

Herzliche fröhlich lachende Grüße :hx2:
Marion
 
C

carolcn

Gast
In Bayern sagt man zu Reibekuchen = Reiberdatschi.

Ach das hat Michael schon geschrieben! :rolleyes: :ngl:
 
A

Atlantis

Gast
:rolleyes: ts ts,

also ihr Lieben,

Datschies ? :blum: was ist denn das für ein Wort, für eine urkölsche, kulinarische Einzigartigkeit.
Da müssen wir wohl doch großes Forentreffen in Köln machen und dann lernt ihr ordentliche
Rievkooche , so heißen die nämlich :gns: kennen.
Man legt ne Scheibe Schwarzbrot drunter, reicht dazu Rübenkraut oder Apfelmus, und ißt es im katholischen Köln gern Freitags, dem fleischlosen Tag.
Bekommt man aber ansonsten an jeder Ecke.
Vermeiden solltet ihr es, als Beilage nach Sauerkraut :ZS oder Gurkensahne :WS zu fragen, es sei denn ihr habt ein Handy griffbereit um den Krankenwagen zu rufen.
Jeder kölsche Rievkoochemann würde vermutlich vor lachen umfallen. :schnkl:
Also, gell, nix Ditschies, Datschies oder was auch immer, Rievkooche. :DH

so, nu is das auch geklärt, und wenn Gabi vom Skilaufen zurück ist, wird sie doch bitte wohl etwas schreiben, :blum: für den gebührenden Abschluß ( jaja, nicht nur Adel verpflichtet, sondern auch Auszeichnungen , hihi )

fröhliche Grüße,

Biggi
 
L

Lotus Heart

Gast
Sorry ihr lieben Ladies, ich muss das jetzt einfach mal schreiben. Ihr seid ja eh anders, gell? :rolleyes: Jetzt verstehe ich das mit dem "Warm stellen". Aber dieses Rezept muss eine Frau geschrieben haben, ein Mann (ich) mache es mir da einfacher. Ich mache die Sahne-Gurken-Zutat zuerst, denn die kann nicht kalt werden, und muss auch nicht kaltgestellt werden. Und dann kann ich die Pfannenkuchen direkt aus der Pfanne heiß essen und muss nicht noch zusätzlich unnötig Energie verbrauchen. Hhm, nun ja, "Warm stellen" klingt vielleicht professioneller. :D
Lieber Micha,
aaaaalso, wie sag ich's meinem Kinde....? :confused:

Das mit dem Warmstellen ist ganz einfach: Wenn man/frau für eine größere Familie kocht, dann geht das mit dem "Gleich-aus-der-Pfanne" essen nicht mehr ganz so leicht (außer die Hausfrau, sprich Köchin) sitzt nicht mit am Tisch und jeder der anderen wartet, bis SEIN Pfannkuchen fertig ist.... ;)).
Deshalb bietet es sich an (wie ich es auch immer mache), den Backofen auf 100° einzustellen und die Pfannkuchen darin warmzuhalten, bis alle 6 Mäulerchen am Tisch hocken :blum:! :kndr2:

Bussile
Gabi

p.s. Hab ich jetzt schon wieder das letzte Wort? :schnkl:
 
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