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Helfersyndrom=Energieraub

E

engelflügel

Gast
Hallo ihr Lieben,

ich lese zur Zeit ein Buch wo mir die Erkenntnisse nur so zufliegen.

Mein Thema zur Zeit: Energieraub.

Ich dachte bis gestern ich habe es verstanden, jeder nährt sich ja von Energien. Das einzig erfüllende ist jedoch nur reine göttliche Liebe.

Leider nähren sich viele Menschen nicht von dieser Liebe, oder nur zum geringsten Teil.

Ich habe persönlich für mich herraus gefunden, von was ich mich ernähre:
Angst , schlechtes Gewissen usw. nur ein Quäntchen Liebe.

Als mir das bewusst wurde, waren da natürlich Schuldgefühle und der drängende Wunsch, das zu ändern.
Bin lange nicht schlauer daraus geworden, weil mir noch ein großes Stück in dem Puzzle fehlte. Das las ich gestern in meinem Buch.

HELFERSYNDROM

Wer kennt nicht diese Sätze wie: ich wollte doch nur helfen usw.
Ich habe bisher meine Hilfe immer aufgedrängt, wollte, dass man mich um Hilfe bittet, denn dadurch bin ich ja wichtig. Wie grauenvoll wäre es denn, nicht mehr gebraucht zu werden.
Ich habe mich auch immer über die Aussage aufgeregt (die ich täglich höre): Renate ist ja noch da, die macht das schon.

Sehr sehr stimmig natürlich, ich wollte wissen wieso es mich aufregt:
Ich helfe jemandem, bzw kann die Bitte nicht abschlagen (das berühmt berüchtigte NEIN nicht sagen obwohl mein Gefühl mir ein klares NEIN sagt) nehme somit den anderen ihre Lernaufgabe ab, was gegen die göttliche Ordnund ist. Ne richtige "Watschen" nicht?! :p

Um dieses Suchtverhalten bzw. diese Coabhängigkeit zu verlassen reichte mir schon dieser Satz, dass ich gegen die göttliche Ordnung verstosse.

Einfach nein sagen, um göttliches Licht bitten, kurz abwarten, kurz die Leere aushalten und die Schuldgefühle dabei nicht glauben, denn die sind unwahr und halten mich in dieser Sucht gefangen.

Es ist ja so leicht :D:eek::D

Habe das Gefühl euch alle umarmen zu wollen

In tiefer göttlicher Liebe
Renate
 
E

engelflügel

Gast
Das Buch

Hallo Konia,

das Buch heißt: Channel werden für die Lichtsprache (Der Zugang zu kosmischen Informationen) von Susanne Hühn

Bin noch nicht ganz durch, ca. bei der Hälfte aber ich finds gigantisch.
 
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Lotus Heart

Gast
Einfach nein sagen, ....
Es ist ja so leicht :D:eek::D

Liebe Renate,
willkommen im Club :D.
Ich danke dir, dass du dieses Thema hier angeschnitten hast! Das ist wirklich ein ganz wichtiger Beitrag für alle "Helfer" :eek:;).

Weißt du, was mir im "Kampf" gegen mein Helfersyndrom am meisten geholfen hat? Das war ein ganz wichtiger Satz meiner Lehrer :
"Jeder hat ein Recht auf sein Leid."

Und jedesmal, wenn es mir weh tut, weil ich sehe, dass jemand gegen das Messer rennt, dann bringe ich mir diesen Satz als Mantra (also ständig wiederholt) in mein Gedächtnis!
Das ist Seelenbalsam und entbindet dich von der scheinbaren Verantwortung , die du glaubst, für alle anderen zu haben!
Es ist wirklich sooo leicht... nur wissen und verstehen muss man es, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist...:eek:!
;)

Und komisch, dass du das gerade heute gepostet hast. Wir haben gestern mit unseren Lehrern über genau dieses Thema gesprochen (auch über die Qualität des Channelns wurde gestern gesprochen - und das ist sicherlich kein Zufall! Danke Baba!).

Was Matthias noch zu der Helfersyndrom-Thematik erklärt hat, ist, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, wann wir zu einer Sache zu reden bzw. zu schweigen haben.
Wir haben genau abzuwägen (bzw. auf unser Bauchgefühl zu hören), ob der Zeitpunkt bereits gekommen ist, jemandem sein Thema vor den Latz zu knallen (natürlich nur, um ihm damit zu "helfen" - entspringt aber lediglich unserem Ego - für den Betroffenen ist es eher kontraproduktiv).
Es kann der Zeitpunkt so falsch sein, dass wir denjenigen anstatt weiterzubringen, um Meilen zurück werfen! Dafür müssen wir dann sehr wohl die Verantwortung übernehmen.

Dazu muss ich wieder sagen (ohne "Werbung" machen zu wollen), dass diesbezüglich die Arbeit mit den Zwillingseigenschaften im Buch "Befreie dich selbst " sehr heilsam ist. Dabei kommen auch "Reden und Schweigen" vor. Anhand der Resonanzbeispiele bist du in der Lage, deine Themen sehr genau zu erkennen und dann mittels Affirmationen an ihnen zu arbeiten! Nicht umsonst nennen wir es ein Arbeitsbuch (ein sehr effektives)! :);)

HERZlichst
Gabi
 
E

engelflügel

Gast
"Zufälle"

Liebe Gabi,

:) Ja das gute Bauchgefühl oder wie ich es gerne nenne, die Stimme des Herzens.

Ich habe bis vor ein paar Wochen auf einmal sehr an meinem Gefühl gezweifelt.
Eigentlich nicht nur daran sondern auch an meinem Willen, an einfach allem in mir.
Große Verwirrung war das Resultat, aber wie Peter Josef mir mal so schön gesagt hat: Verwirrung ist gut, das ist das Zeichen, dass sich alles neu ordnet.

UND DAS HAT ES.

Ich "verstehe" so vieles jetzt ganz anders, und mein Herz macht Sprünge.

Zum Channeln, ich habe schon einige Bücher gelesen, aber dieses hier ist anders. Erstens ist es jetzt GENAU das richtige für mich, zweitens steht in diesem Buch, dass die Kommunikation mit der Lichtsprache ganz natürlich ist, wenn man an sich arbeitet.
Nicht nur sich hinsetzt und die Übungen macht sonder auch, dass man sich reinigen muss und an den Themem arbeiten muss.

So wie es aussieht sollte ich das Buch von Matthias wirklich bald lesen :rolleyes::D

Hat sich bisher bei mir immer was dagegen gesträubt. :eek:

Aber weisst du was ich zur Zeit das Beste finde: es ist so ein gigantischer Druck von mir gefallen, ständig zu glauben, ich muss doch diese Arbeit erledigen, ich kann doch zu meinem Chef nicht nein sagen usw.
und natürlich das Gefühl dahinter, der Selbstverrat.

Ich kann tun und lassen was ich will, und das fühlt sich sooooo was von leicht an.
Wenn ich was nicht machen will, muss ich es nicht.
Oh Gott wieso bin ich da nicht früher drauf gekommen. :rolleyes::D

Den genauen Zeitpunkt kennt mein Körper sehr gut, ist also da irgendwie nicht so schwer für mich (man muss nur darauf hören)
Wenn ich also glaube, dass ich jemandem was sagen muss um zu "helfen" und es ist unpassend, schnürt sich irgendwie mein Hals zu, ich kann nicht reden, es kommt einfach nichts raus :D:D:D

Für diesen Barometer bin ich sehr dankbar.

Ich danke dir für deine Antwort
 
G

gretl

Gast
Hier möchte ich euch gerne meine Geschichte erzählen.
Jahrelang habe ich mich bis zum letzten aufgeopfert, oft ging es sogar an meine Gesundheit, ich konnte jedoch nie nein sagen und so wurde das Helfen für mich zur Qual bis ich Gesundheitlich dazu gezwungen wurde. Irgendwie muss wohl auf meiner Stirn gestanden haben, bitte, bitte lasst mich helfen, jedenfalls zog ich geradezu Personen an die mit Problemen behaftet waren.
Irgendwie erschien es mir wie selbstverständlich das ich Energiemäßig ausgesaugt wurde. Daher ist mir dein Thema, liebe Renate, gar nicht so fremd.
Was mir hier sehr half war der Hinweis eines lieben Menschen. Er frug mich ob ich mir schon einmal darüber Gedanken gemacht hätte, wen ich eigentlich helfen oder erretten wollte? Da ging mir ein Licht auf ja da gibt es tatsächlich jemanden für den ich mich mein halbes Leben verpflichtet gefühlt habe. Es war mein Bruder, ein Jahr jünger wie ich und geistig behindert, für ihn gab ich mich schon in meiner Kindheit auf, verteitigte ihn vor den Verspottungen der anderen Kinder. So erkannte ich was die Ursache war.
Ich verabschiedete mich von diesem Gefühl was mich so sehr erdrückte und schenkte Vertrauen in dem was auf meinen Bruder zukommen wird. So schenkte ich ihm nicht nur seine Verantwortung zurück, ich beschenkte mich auch gleichzeitig von einer schweren Last.
Heute ist wahrscheinlich das Schildchen weg, denn es begegnet mir fast gar nicht mehr, das jemand um meine Hilfe bittet und mein innerer Drang jeden helfen zu wollen hat sich damit auch aufgelöst.
Vieleicht hilft diese Geschichte ja den einen oder anderen, auf den Weg zu sich selbst.

Liebe Grüße
Gretl
 
L

Lotus Heart

Gast
Heute ist wahrscheinlich das Schildchen weg, denn es begegnet mir fast gar nicht mehr, das jemand um meine Hilfe bittet und mein innerer Drang jeden helfen zu wollen hat sich damit auch aufgelöst.
Liebe Gretl,
vielen Dank für deine Geschichte!
Das geht wohl vielen von uns ähnlich.
Das "Schildchen" kann von den Menschen nur so lange wahrgenommen werden, solange du selbst davon überzeugt bist, dass sie alle deine Hilfe benötigen. Es geht nur darum, dich von diesem falschen Glaubenssatz zu lösen und das Schildchen verschwindet plötzlich von alleine und ist für deine Umwelt nicht mehr zu sehen!
Aus diesem Grund heißt es auch: Jeder schafft sich seine eigene Realität und Wirklichkeit!
(womit wir wieder bei Matthias' Buch wären...)

Ja, es ist so wahr, und jedem von uns ist es wahrscheinlich schon in irgendeiner Situation so oder so ähnlich ergangen....

Würde mich freuen, wenn wir noch mehr Feedback dazu erhalten!
Auf Freunde, schwingt euch in die Sättel ... ähm... Tasten! ;)

HERZlichst
Gabi
 
L

Lichtblicke

Gast
helfer

hi rundherum,

diesen Aufruf zum Feedback nehm ich trotz Grippe und dickem Kopf gern auf.

und schreib euch hoffentlich kurz und bündig meine Geschichte zum Thema:

ich bin generell über die Suchtthematik auf meine Beziehungssucht bzw. Helfersymptomatik und das Nicht-Nein-Sagen-Können gestolpert. ein roter Faden in meinen Beziehungen zu Männern war deren Suchtkrankheit - Alkoholiker, Junkies, Sport- und Leistungssüchtige, Sexsüchtige - und das waren nur die offensichtlichsten Suchtsymptome. irgendwann hatte ich genug - und das vage Gefühl, mit MIR stimme was nicht - warum sonst hätte ich mir beziehungsunfähige Männer gesucht.

zwei Bücher haben mich an einem absoluten Tiefpunkt aufgefangen und weitergeführt - Erich Fromms "Haben und Sein" und Anne Wilson-Schaefs komplette Literatur über jede Form von emotionaler Sucht. damals war ich frisch operiert, Gebärmutterhalskrebs, und stellte mir die Frage, warum ich eigentlich nicht NEIN sagen konnte zu Sexualität , wenn ich mich nicht danach fühlte. alle Ängste krochen aus ihren gut getarnten Löchern - Angst vorm Verlassen Werden, Angst vom Alleinsein, Angst nicht gut genug zu sein, Angst in dieser Gesellschaft mal wieder was nicht geschafft zu haben, was alle schaffen, Familie nämlich - und wurde dann auch tatsächlich verlassen. ich stand vor 6 Jahren vor den Trümmern meines Lebens und wollte in dieser einen Stunde nach Beziehungsende nur Eines - schnell sterben . und ja nicht fühlen, was ich da fühlte. ich wusste genau, welche Trauergefühle auf mich zukamen - und ich wollt gar Nichts mehr fühlen. dieser Wunsch zu sterben hat mich aufgeweckt, machte mich munter. und ich begann ENDLICH, in mich zu gehen, in mir zu suchen, MICH zu suchen.

auch bei mir dann nach vielen Monaten eine wichtige Erkenntnis - ich komme aus einer geld-, arbeits- und leistungssüchtigen Familie, Generationen nach hinten - und landete durch VERWEIGERUNG dieser Muster ebenfalls in genau diesen Suchtmustern - eine Form von Anorexie auf der Gefühlsebene.

langer Rede kurzer Sinn: es folgten Jahre des Lernens, ich besuchte Suchtgruppen, all die SLAAs und Anonymen Angehörigen Suchtkranker - und lernte mich gründlich neu kennen. stärkte meinen spirituellen Draht zu Allem-was-ist, dieser Kraftquelle, die so viele Namen hat.

ganz durch bin ich noch immer nicht - Gretls Klarheit freut mein Herz - dorthin bin ich auf dem Weg. meine inneren Stimmen kann ich noch nicht so klar zuordnen - gesichert ist bei mir eine "Zusage" meines Körpers in Form von freudigem Herzklopfen oder warnendem Bauchgrimmen bis hin zum Durchfall , wenn ich etwas nicht tun soll.

es stimmt auch, dass ich mich dabei erwische, dass ich jemandem etwas hinknallen will, weil ich glaube, dass er was nicht sehen will, und mich drängts echt dazu. wenn meine Intention nicht Liebe ist, warmes Bauchgefühl, Mitgefühl - dann lasse ich das. wahrscheinlich hab dann doch ich etwas mit mir zu klären - und der Andere übernimmt die unangenehme Rolle, mich daran zu erinnern. und sich mit mir anzulegen, die nicht sehen will. und mit Rückzug reagiert...

nur eins noch: es gibt kein Richtig oder Falsch für mich, also auch keine richtigen und falschen Glaubensgrundsätze. wir bewegen uns zwischen Polaritäten, das hier ist das Erdenleben, das haben wir uns ausgesucht um zu lernen. und Fehler zu machen, indem wir uns zwischen den Möglichkeiten bewegen, und daraus zu lernen, ist der genialste Workshop im Alltag, den die Schöpfung im Alltag für uns eingerichtet hat.

dieser Thread tut mir gut, danke fürs Anzetteln. ich kuschel mich jetzt wieder ins Krankenlager.

Umarmung an euch alle
Liza

Liza
 
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Lotus Heart

Gast
Es geht nur darum, dich von diesem falschen Glaubenssatz zu lösen und das Schildchen verschwindet plötzlich von alleine und ist für deine Umwelt nicht mehr zu sehen!
nur eins noch: es gibt kein Richtig oder Falsch für mich, also auch keine richtigen und falschen Glaubensgrundsätze.
Liebe Liza,
mit den "falschen Glaubenssätzen" sind Muster gemeint, wie diese:

Ich muss XY helfen, weil er/sie selbst aus dieser Situation nicht heraus kommt.
Ich darf zu XY nicht nein sagen, weil es ja sein kann, dass ich auch einmal etwas von ihm/ihr brauche.
Ich muss ja nachgeben, schließlich bin ich XY das schuldig.
Wer sonst soll XY helfen, wenn nicht ICH!
etc. etc.

All diese Glaubenssätze haben damit zu tun, dass wir selbst uns unseren Wert nicht geben können, weil wir entweder dazu erzogen wurden, Familienmuster nachleben oder unser Selbstwert am Nullpunkt steht (oder - worst case - auch alles zusammen ... :eek:). Indem wir anderen immer zur Verfügung stehen und uns Dankbarkeit von ihnen erhoffen, definieren wir uns über das Außen. In diesem Fall wird es nie genug sein, was wir für andere tun, weil auch das Lob und die Dankbarkeit, die wir uns erwarten, nie groß genug sein kann, um uns diese Zuneigung zu geben, die wir uns selbst (in Form der Selbstliebe) nicht geben können.

Und solcher Glaubenssätze gibt es viele, die für alle möglichen Lebenssituationen zutreffen (nicht nur, was das Thema "Nein-Sagen" oder "Helfersyndrom" anbelangt).

wir bewegen uns zwischen Polaritäten, das hier ist das Erdenleben, das haben wir uns ausgesucht um zu lernen. und Fehler zu machen, indem wir uns zwischen den Möglichkeiten bewegen, und daraus zu lernen, ist der genialste Workshop im Alltag, den die Schöpfung im Alltag für uns eingerichtet hat.
Es stimmt natürlich, dass wir hier sind, um zu lernen. Und genau das tun wir auch, wenn wir Glaubenssätze, die uns "krank" machen, respektive "ungesunde" Denk- und Handlungsmuster, gegen "bessere/gesündere" ersetzen, die uns eine authentische, unserem Selbst entsprechende Handlungsweise ermöglichen und uns lehren, Wahrhaftigkeit zu leben - in unserer Kommunikation ebenso wie in unseren Gefühlen und Taten.
Das sind jene Lernprozesse, die uns auf unserem Weg so oft begegnen und deren Vollendung Baba die "5 Tugenden" nennt:
Wahrheit, Rechtschaffenheit, Friede, Liebe und Gewaltlosigkeit

Wenn wir schaffen, diese Tugenden voll und ganz zu leben, dann haben wir einiges geschafft.... ;)

HERZlichst
Gabi
 
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gretl

Gast
Also ich denke auch es gibt keine Wertung von richtigen und falschen Glaubenssätzen. Meiner Meinung nach ist es genau das "richtige" was ich in diesem Leben erfahren möchte und wie kann ich dies nur erfahren, indem ich Erfahrungen sammle um diese dann zu erkennen. Mit dem Erkennen beginnt oft schon der Umkehrprozess, der teilweise zwangsläufig erfolgt. Denn wer fest eine heiße Herdplatte an, nachdem er sich schon mal daran die Finger verbrannte?

Meiner Meinung nach sollte man eher sagen die Glaubenssätze gehören zu mir oder aber sie sind nicht von mir, sie gehören zu meinerMutter, zu meinem Vater, zu meinem Geschwisterteil, zur Tante...Denn ist es tugendhaft "falsches" ihnen wiederzugeben?

Liebe Grüße Gretl
 
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Lichtblicke

Gast
Bewertungen

liebe Gretl,

danke - ich fühl mich von Innen her verstanden und gesehen - du hast meine vagen Gedanken zu Ende formuliert.

und dieses Beispiel von der heißen Herdplatte verwende ich seit Tagen im Gespräch mit Menschen, um in dieser Richtung zu argumentieren:) ich habs mit meinem ältesten Sohn verstanden, der vor 15 Jahren insgesamt zwei Mal an die unisolierte heiße Backofentür hingreifen musste, um meine Warnung "Vorsicht, heiß!" mit dem Körper zu erfassen. inklusive heftiger Brandblasen und Gebrüll und mit mir eine Stunde am kühlenden Wasserhahn zu hängen, um zu glauben und zu verstehen und zu integrieren...

dieses Bewertende beschäftigt mich nicht nur im Forum - es beschäftigt mich mit mir selber - und im Außen. selbst wenn ich mich noch so sehr bemühe - bewerte ich doch immer wieder. sogar in unserer Kommunikationsgruppe nach Marshall Rosenberg stolpere ich ständig darüber.

grundsätzlich versuchen wir Menschen dort, negative Bewertungen zu vermeiden. was in sich nicht funktioniert, wie ich beobachte. und aus meinen eigenen alten Vermeidungsmustern auch weiß.

ich lerne in dieser Übungsgruppe besser und nachhaltiger, wenn ich bittend ankündige "ich muss jetzt mal bewerten um zu fühlen was ich fühle" und dann diese "Anschuldigungen" Wort für Wort, Gefühl für Gefühl umzuformen - in MEINE Gefühle, MEINE Bedürnisse, MEINE Bitten. so kehre ich wirklich beinah automatisch Glaubenssätze um. so sehe ich die Spiegelung meines Anteils, der sich verändern möchte... in diesem geschützten Rahmen lerne ich - Schritt für Schritt, sehr, sehr langsam.

lobendes oder warnendes Feedback von der Kursleiterin empfinde ich auch als Bewertung. ich mochte beides schon als Kind nicht - es brachte mich von mir selber weg. und - ich lerne genau aus diesem "Nichtmögen", weil ich andere Wege suche, frage, Fehler mache, lerne...

ich mag das Wort "gewaltfrei" nicht - das bedeutet ja die Abwesenheit von Gewalt - das Hirn merkt sich aber nur Gewalt. und verwende grundsätzlich das Wort "einfühlsam", manchmal auch "respektvoll", weil ich dazu anders in Resonanz gehe - einfühlsam mit mir selber. nicht mit Niederdrücken von irgendwas - was für mich wieder eine gewaltsame Form des Umgangs mit mir ist...

phhh, nicht so einfach das Ganze - und ziemlich wirr - mir geht das seit Tagen im Körper herum - ich lass das mal so stehen

Liza
 
L

Lichtwerdung2009

Gast
yep. passt.

dieser Thread ist zwar schon älter, aber da mich Lotus Heart gerade drauf geschubst hat :LS::LS::LS:...

WOW... meine Augen wurden grad geöffnet, hab ich das Gefühl...

Liebe Grüße
Manuela
 
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Lotus Heart

Gast
Ich freue mich, liebe Manuela :LS: und danke dir, dass du so gut nehmen und reflektieren kannst!

HERZlichst
Gabi
 
L

Lichtwerdung2009

Gast
Der Dank geht an dich, Gabi

Liebe Gabi,

zu danken hab ich dir!

Interessanterweise bin in der Regel ich die gewesen, die der Helfer war.. weiß auch warum...helfen für... den Selbstwert, gebraucht werden etc. pp... ein Stück hab ich das loslassen können...

Von der anderen Position aus, war die Sichtweise jetzt eher neu...ABER: Ich erkenne, wieso es Zeit wird, daß er mich bzw. ich ihn loslasse....

Das könnte ganz schön anstrengend werden...;-)))

Ich wünschte gerade, ich hätte viele viele Erfahrungen derer, die ich als erleutet sehe, schon gemacht und vor allem verinnerlicht... aber das wird wohl ne Lebensaufgabe werden...

Liebe Grüße
Manuela
 
L

Lichtwerdung2009

Gast
puuuuuuuh..ja.

Hi Gabi,

meinst du das mit der Lebensaufgabe?

Ja, so ist es wohl... auch wenn mir das oft schwer fällt zu akzeptieren...
aber ich hab die Wahl. Jeden Tag...

und... es ist schön, diesen Weg mit anderen zu gehen, zu teilen...

und wieso find ich jetzt eigentlich den Umarmungs-Smiley nicht?:)

Dann mal ein Blümchen. einstweilen für dich.:BS::BS::BS:

Liebe Grüße
Manuela
 
WIR SIND ÜBERSIEDELT!Gemäß der DSGVO/Datensparsamkeit wurden alle Benutzerkonten (Email Adressen etc.) permanent gelöscht. Dieses Forum ist ein Archiv bzw. inaktiv. Bitte besuche unser neues Forum auf Gesundheit für Körper und Seele!  
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