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Heilpflanzen sammeln im März

A

Atlantis

Gast
Ihr Lieben,

im März kann man schon beginnen, nach folgenden Pflanzen Ausschau zu halten:
Brennessel, Scharbockskraut, Eiche ( Rinde), Birke ( Blattknospen und junge Blätter), Roßkastanie ( Rinde ) , Fichte ( Triebspitzen), Weide ( Rinde ).
Ich selber war heute zwei Stunden im Wald, habe mich aber entschieden, noch ein bis zwei Wochen zu warten, denn hier ist die Natur noch nicht so weit.
Die Brennesseln sind noch kaum drei Zentimeter hoch, und auch so ist der Wald noch nicht ganz aufgewacht.
Bei Sammeln der Rinde empfiehlt sich, sich einen Zweig oder Ast zu suchen, und diesen zu schälen, oder Stücke abzuziehen.
Immer nur etwas an jedem Baum, um ihm keinen Schaden zuzufügen. Auch etwas von der dicken Rinde des Stammes kann man nehmen , aber halt bedacht.
Die Triebspitzen der Fichte immer nur im unteren Bereich des Baumes sammeln, und auch hier wenig. Eigentlich benötigt man eine Sammelerlaubnis , aber für den Hausgebrauch wird keiner etwassagen. Anders sieht das aus, wenn Leute wirklich große Mengen sammeln.

Grüße von Herzen,

Biggi
 
S

SW

Gast
Liebe Biggi,
danke dir für diese wertvollen Tipps!
Bei uns ist die Natur auch noch nicht so weit, da wird es auch noch ein wenig dauern.
Matthias und ich haben das Glück , dass seine Eltern in ihrem Garten nachbarsseitig eine Fichtenhecke gepflanzt haben. Bevor die alljährlich geschnitten wird, können wir die Triebspitzen pflücken:DH. Matthias macht damit immer herrlichen Wipfelsirup, den ich auch gerne anstatt Honig aufs Brot gebe.
Einen feinen Sonntagabend dir, alles Liebe, Sabine:BS:
 
A

Atlantis

Gast
Liebe Sabine,

ich habe mir schon vorgenommen, hier mehr über die Fichte zu schreiben. Es ist einfach unglaublich, wiiiiieeee weit gefächert ihr Anwendungsgebiet und ihre Möglichkeiten Heilung zu unterstützen sind.
Sirup, Salben, Tinkturen, Tee , Honig, Körper öl,oder im Salat ,es ist einfach fantastisch.
Die Fichte gehört zu den 13 Bäumen, mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe.
Da kann ich einiges weiter geben.
Bitte sag, wie macht ihr denn diesen Sirup? Nehmt ihr ihn nur als Leckerei ? Was gebt ihr noch ausser den Triebspitzen mit rein?

neugierige Grüße von Herzen,

Biggi
 
S

SW

Gast
Liebe Biggi,
fein, da freu ich mich aber, dass du dein Wissen und deine Erfahrungen darüber mit uns teilst - super!
Zum Wipfelsirup:
meine frühere Schwiegermutter machte diesen ganz anders als Matthias. Und zwar hat sie Fichtenwipfel und Zucker abwechselnd in Schichten in ein Glas gegeben und - ich glaube 24 Stunden? oder war es doch länger? - am Fenster stehen lassen. Zu lange darf es nicht sein, da das Ganze sonst zu gären beginnt und sauer wird. Der Zucker zieht die Aromaöle und Stoffe aus den Spitzen, verflüssigt sich dabei. Danach wird alles abgeseiht und in dunklen Gläsern kühl aufbewahrt. Dieser Sirup ist eher dünnflüssig und wird löffelweise bei Erkältung eingenommen (lange im Mund lassen, damit die Mundschleimhäute alle Wirkstoffe gut absorbieren können)
Matthias macht den Sirup ganz anders. Das genaue rezept kannst du gerne haben, aber von ihm, ich hab das nicht. Er kocht die Wipfel in Wasser aus (ob er sie davor oder danach noch ziehen lässt, weiß ich leider nicht mehr). Den abgeseihten Sud kocht er mit Zucker auf (Menge bitte ihn fragen), bis er eine sämige, honigähnliche Konsistenz hat. Dieser Sirup ist konsistenzmässig wie Honig und hat eine dunkelbraune Farbe. Ich verwende ihn gerne als Brotaufstrich (weil er so lecker ist!), vor allem in der Erkältungszeit, und zum Süssen eines Erkältungstees. Das schmeckt und wirkt gleichzeitig!
Alles Liebe, Sabine
 
A

Atlantis

Gast
:BS: uhi, liebe Sabine,

das liest sich ähnlich wie mein Rezept.
Dafür nimmt man :

5 Hand voll frische Nadelknospen,
und kocht diese in 1l Wasser auf
und siebt die Nadelknospen dann ab .
Den Sud füllt man mit einem kg Zucker auf und läßt ihn dann auf Sirupdicke einkochen.
Danach in dunkle Flaschen abfüllen, hilft bei Erkältungen und Huste. :DH

Mit dem Einschichten, das kenne ich auch.
Man nehme ein Schraubglas und fülle schichtweise Zucker und Pflanze ein. Man kann nehmen:
Fichte, Douglasie, Tanne und Lerche. Man läßt dies 2-3 Wochen ( höchstens 4 ) an einem warmen , hellen Ort stehen.Vorzugsweise natürlich in die Sonne.
Abseihen, in dunkle Flaschen füllen und dann kühl lagern.

bin gespannt, wie Matthias den Sirup macht.

alles Liebe dir,

Biggi
 
L

Lichtblicke

Gast
liebe Biggi,

ich mache diesen Sirup auch - in Schichten und ohne Kochen. ich bilde mir ein, die Wirkkraft des Tannins besser rauszuholen, wenn ich das der Sonne überlasse. aber so sicher bin ich mir da gar nicht. nach einiger Zeit fängt der Zucker (ich hab auch schon Honig genommen) in der Sonne im Glas an sich zu verflüssigen - und dann wird der Sirup fertig. vielleicht ists auch eine gute Idee, Zucker zu karamelisieren und dazuzugeben - wegen der Konsistenz. daran hab ich noch gar nicht gedacht.

gestern Abend sprach wieder jemand über Birkenzucker, eine Freundin will mir zeigen, wie man die Birke ansticht und mit einem Bamubsrörchen den Saft auffängt - bei Gelegenheit mehr.

fröhliche Grüße rundummadum
 
A

Atlantis

Gast
Liebe Lisa,

ich freue mich, dich zu lesen. :mrmng:

Das mit dem Honig, liegt mir sehr am Herzen, und ich hätte es hier auch nochmal reingebracht.
Das Einschichten mit den Triebspitzen mit Honig, und es dann der Sonne zu überlassen, ist für mich die stimmigste Art der Sirupgewinnung.
Beim Kochen habe ich das Gefühl, daß schon gute Stoffe hingehen und der Zucker...-
Nun, der hat ja eh seine ganz eigene Energetik .
Wenn schon Zucker, dann würde ich für mich den möglichst unbehandelten Rohrzucker wählen und vom weißen Industriezucker Abstand halten.
Dies ist aber natürlich reine Geschmacks- und Empfindungssache, wo jeder eh für sich das Richtige wählt.
Nur der Vollständigkeit halber wollte ich auch diese Möglichkeit hier noch erwähnen , hätte es aber vielleicht vergessen, wenn ich jetzt nicht grad deine Zeilen gelesen hätte.

ich wünsche dir einen herrlichen Frühlingstag in deinem wundervollen Stoberndorf ,

ich hab dich lieb, von Herzen,

deine Biggi
 
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