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WIR SIND ÜBERSIEDELT! Dieses Forum ist ein Archiv bzw. inaktiv. Bitte besuche unser neues Forum auf Gesundheit für Körper und Seele!  

Hallo


#1
Darf ich mich kurz vorstellen? Ich habe heute zum ersten Mal in diesem Forum etwas hinterlassen, obwohl schon ein paar Mal darin gelesen. Ihr seid eine liebenswerte Gemeinschaft und "geprägt" von liebeswerten "Eltern" :), das ist mein Eindruck.

Ich lebe in München und habe daher nur eine Online-Verbindung zu Euch, jedoch gefällt mir dieser Ort, so dass ich mich heute zum Sprechen entschlossen habe :)

Mein Mann und ich empfinden Heilen als unsere Berufung, auch wenn wir uns seit geraumer Zeit in einem intensiven Klärungsprozess befinden, begleitet von der geistigen Welt, von dem wir nicht wissen wie lange er dauern wird. Was wir wissen und erfahren ist allerdings, dass dieser Prozess Gold wert ist und wir ihn benötigen, um klar genug zu sein, nicht ständig in Resonanz zu gehen mit dem, was uns begegnet. Das wird uns befähigen statt hilflose Helfer wirkungsvolle Wandler sein zu dürfen.

Liebe Grüße an Euch alle
Marion
 
#2
Liebe Marion:BS:,

ich möchte dich ganz herzlich hier im Forum begrüßen. Ich habe deine ersten beiden Beiträge gelesen und deine Zeilen fühlen sich so liebevoll an. Ich freue mich, dass du zu uns gestoßen bist.

Alles LIEBE dir :rgbogen:
Christina
 
#3
Liebe Marion,

ein herzliches Willkommen auch von mir in diesem Forum. Ich bin beeindruckt und erfreut über deine Zeilen zum Thema Traum und empfinde auch dich als
Bereicherung dieser liebevollen Internet-Familie.

Viel Freude wünsche ich Dir!
Alles Liebe
Michi
 
#4
:BS: Liebe Marion,

ich kann mich meinen beiden Vorschreiberinnen nur in jeder Hinsicht anschließen. Wie schön, daß du nun mit deinem Licht dieses Haus noch schöner strahlen läßt.
Von ganzem Herzen :wkmn:.
eine gute Nacht wünsche ich dir,

Biggi
 

Micha

Sehr aktives Mitglied
#5
Liebe Marion,

herzlich willkommen in diesem lichten Haus. Es freut mich, dass du bei uns bist. Ich danke dir für deine interessante Vorstellung, und wenn du magst, dann erzähle uns etwas über die Berufung zum Heilen, die du und dein Mann erfahrt. Was genau tut ihr denn? Auf jeden Fall freue ich mich über deine zukünftigen Beiträge, die vielen hilfreich sein können.

:wkmn: von Herzen und ganz liebe Grüße

Michael

 
#6
Liebe Christina, danke für Deinen liebevollen herzlichen Empfang! Ich hab es genossen, dass Du mich fühlst :) .

Liebe Michi, auch Dein Willkommen hat mich warm berührt und es tut gut, dass Du mich hier als Bereicherung empfindest.

Liebe Biggi, bei Dir hüpft eine ganze Mannschaft zur Begrüßung fröhlich herum, wie schön. Du freust Dich über mein Licht - ich freu mich das Licht auf diesen Seiten hoffentlich ein bisschen mit strahlen lassen zu dürfen.

Lieber Michael, mein Dank gilt auch Deiner herzlichen Begrüßung und Deinem Interesse. Über uns und unsere Heilart kannst Du hier etwas lesen: Start - www.1001shambalaya.de
Wenn Dich etwas genauer interessiert, gehe ich gerne darauf ein - einfach nachfragen.
Die Heilart durch Symbole (mein Mann) und durch meine Herzensverbindung mit den Kristallen (Lichtträgern) der Erde ist das erste, was für uns vergangenen Sommer greifbar geworden war. Im Moment scheint uns, dass wir durch die umfangreiche Klärung, wovon das wichtigste durch zu sein scheint, umfassendere Heilung möglich wird, aber es fehlt uns noch genauere Erfahrung damit. Wir haben es gestern bei der Behandlung aneinander erlebt, dass der Heilstrom meines Mannes intensiver geworden ist und ich mich wie ein Tor fühle, durch das bisher stets die Themen getreten sind, die zu klären waren, jetzt strömt da die Heilenergie hindurch, so dass ich zunächst spüre, was an welcher Körperstelle vorliegt und gleichzeitig wandelt es sich dann durch mich.

Euch allen auch eine gute Nacht!

Marion
 

Micha

Sehr aktives Mitglied
#8
Liebe Marion,

toll!!! :DH Und ups, ich habe bei meinem Willkommensgruß etwas vergessen. Wenn du irgendetwas wissen möchtest, dann frage einfach, dir wird immer Hilfe zukommen. Es gibt viele Möglichkeiten. Smilys, Zitate, Bilder einfügen, Youtube einstellen ... Also, wenn du was auf dem Herzen hast, dann los.

Liebe Grüße dir
Michael
 
#9
Liebe Marion,
auch von mir einen ganz lieben Willkommens:BS:gruß!
Ich freue mich, dass du zu uns gefunden hast und das Licht in diesem Haus noch heller strahlen lässt!! Uuuund ich freue mich auf den Austausch mit dir!

HERZliche Grüße
Gabi
 
#10
... ich habe bei meinem Willkommensgruß etwas vergessen. Wenn du irgendetwas wissen möchtest, dann frage einfach, dir wird immer Hilfe zukommen. Es gibt viele Möglichkeiten. ... Also, wenn du was auf dem Herzen hast, dann los.
Lieber Micha :BS: ,

ganz herzlichen Dank, dass Du diese Worte noch hinzugefügt hast. Ja, es gibt schon einiges, das mir auf der Seele brennt, allerdings fürchte ich, dass mir da niemand weiter helfen kann, sondern ich selbst drauf kommen muss bzw. einfach abwarten muss, bis es geschieht und sich weiter ent-wickelt (auswickelt :eng1:). Auf jeden Fall klang Deine Einladung so herzlich und offen, dass ich gerne darauf zurück komme, wenn mir dann doch danach sein sollte...

Liebe Gabi :BS: ,

danke auch für Deinen herzlichen Willkommensgruß! Dein Spruch gefällt mir ziemlich gut :kltsch:!

Und auf weiteren Austausch hier freue ich mich auch...

:rgbogen:
Marion
 
#11
Liebe Forums-Mitleser und -schreiber,

ich habe mich entschlossen, Euch ein bisschen mehr von dem zu erzählen, wo ich gerade stehe und warum. Und es würde mich freuen, wenn Ihr frei von der Leber weg sagt, wie das auf Euch wirkt, was Euch dabei durch den Kopf oder durchs Herz zieht. Fühlt Euch frei... :bsn:. Vielleicht vermögen mir Eure Antworten ja auch hilfreiche :spg: zu sein.

Der Entschluss in diesem Forum zu schreiben kam zustande, da meine momentane Lebenssituation mein Umfeld stark verkleinert hat und ich mir manchmal mehr Austausch mit Gleichgesinnten wünsche. Sie werden auch in mein Leben wieder eintreten, aber bis dahin... :nsnbrn: :gns:

Wo fange ich an? Ich bin in eine Zeugen Jehovas-Familie hinein geboren, heiratete mit 20 einen Ungarn, der sich vor unserer Heirat noch schnell als Zeuge Jehovas taufen ließ und wir bekamen zwei Kinder. Ich bekam Depressionen und schließlich Platzangst dazu, begann eine Psychotherapie, obwohl mir die ZJ mit der Begründung abrieten, man werde dort versuchen mit geistig "umzudrehen". Die Therapie tat mir gut, ich erkannte die engen Grenzen, in denen mein Leben ablief und begann mich weiter zu entwickeln. Da die Zerreißprobe zwischen dem äußeren Rahmen der Gemeinschaft und den Bedürfnissen meiner Seele immer größer wurde, wollte ich erst mein Leben beenden, sah keinen Ausweg. Als ich jedoch den zu diesem Zweck verfassten Abschiedsbrief nach dem Verebben der Tränen noch einmal durchlas, wurde mir bewusst: Es wäre der hilflose Versuch, mein Umfeld zu ändern, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Doch hätten sie leichtes Spiel gehabt, nach meinem Tod zu wiederholen, was sie eh sagten: Ich hätte eben von meiner mütterlichen Opa-Linie die Depressionen geerbt und das sei halt wie bei meinem Opa (den ich nie kennen lernte) und seinem Vater ausgegangen, dass sie sich das Leben genommen haben. Tragisch, aber na ja... Mir wurde bewusst, dass es statt dessen nur einen einzigen Menschen gibt, der mir wirklich helfen kann und das bin ich selbst. Ich musste mein Leben in die eigenen Hände nehmen, aufstehen und meinen Weg gehen...

Zuerst stellte ich den von jedem ZJ erwarteten Haus-zu-Haus-Dienst ein, dann kam der Tag, wo ich nicht mehr mitkam in die wöchentlichen Zusammenkünfte, weil es innerlich einfach nicht mehr ging (man verstand mich dort nicht, wollte mich durch Gespräche lediglich wieder konform bekommen). Ich bekam hohes Fieber, verstand erst später, dass ich glaubte, nun sterben zu müssen. So hatte ich es verinnerlicht: Kein (vor Gott berechtigtes) Leben außerhalb dieser Gemeinschaft! Doch die folgende Nacht ging vorüber, ich wachte am nächsten Tag auf, fieberfrei und - am Leben. Es ging weiter...

Meine Kinder wurden von ihrem Papa weiter fleißig mit in die Zusammenkünfte genommen. Unser miteinander Ringen, welchen gemeinsamen Nenner unsere Ehe noch haben könnte, mündete in seinen Zwang, mich "bei der Stange" halten zu wollen. Bis ihm die Ältesten der Versammlung rieten, mich zu lassen, schließlich sei ich erwachsen (sie glaubten, das wäre besser, als wenn er auch noch abtrünnig würde, als was ich bereits galt). Loslassen konnte er mich trotzdem nicht, hatte Angst mich zu verlieren und begann mich sehr stark zu kontrollieren, jedes Telefonat, jeden Kontakt mit anderen, die Art der Gespräche... Das konnte er, da er als Hausmeister arbeitete.

Mein Freiheitsdrang ließ mich zunächst wieder nach einer eigenen Geldeinnahmequelle suchen, um ein Stück Unabhängigkeit zurück zu gewinnen. Ich begann bei einem kleinen Anzeigenblatt zwei Vormittage telefonisch Anzeigen aufzunehmen und in den Computer einzutippen, das machte viel Spaß. Dort lernte ich einen Mann kennen, in den ich mich verliebte. Meine Ehe stand eh schon unter höchster Spannung. Ich suchte einen Weg um auszubrechen und dachte bald: Wenn ich durch Trennung von meinem Mann alles auf einen Schlag verliere, so habe ich wenigstens diesen einen Menschen. Ich muss es versuchen, alles auf eine Karte setzen... Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich zog ins Frauenhaus, meine Kinder blieben aus Angst zurück beim Papa. Er hatte ihnen gesagt, wenn sie mit mir kämen - es wäre nicht gewährleistet, dass ich die Religion weiter ausübe - dann könnten sie nicht am Leben bleiben. Er glaubte das wirklich und wahrhaftig. Sie waren 6 und 8 Jahre alt. Ein schmutziger Krieg begann, ich kämpfte um meine Kinder, er auch.

Ich verlor den Sorgerechtsprozess in zweiter Instanz mit der Hauptbegründung, dass die Kinder sich für einen Verbleib beim Papa aussprachen, dort ihr gewohntes und stabilisierendes Umfeld haben und ich ohnehin durch meinen Auszug Fakten geschaffen hätte. Eine harte Zeit ging insofern für mich weiter, als ich jetzt ein reduziertes Besuchsrecht hatte, alle zwei Wochen am Wochenende. Vorher hatte ich sie jedes Wochenende sehen dürfen, zumindest auf dem Papier und täglich angerufen. Tatsächlich versuchte mein Ex mir die Kinder zu entfremden, so gut er konnte und versprach Belohnungen, wenn sie gar nicht erst mit mir mitkommen oder früher als geplant nach Hause zurück kommen.

Ich begann schließlich das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen, erhielt Bafög-Unterstützung dafür. Ich hatte die Idee, Psychotherapeutin zu werden und anderen Menschen so effektiv weiter zu helfen, wie mir geholfen worden war in meiner größten Not. Inzwischen war ich bei meinem neuen Partner eingezogen. Die Kinder wurden älter, die Situation entspannte sich etwas und sie begannen Fragen zu stellen und nachzudenken. Dass die Mama wieder zur Schule ging, wie sie, fanden sie interessant. Das ältere Kind äußerte den Wunsch, mich außerhalb der Besuchszeiten mal Nachmittags besuchen zu kommen und zusammen Schulaufgaben zu machen. Bis dieses Kind schließlich nach einem Ferienaufenthalt bei mir den Wunsch äußerte, bei mir zu bleiben. Damit entspannte sich endlich meine finanzielle Situation, denn ich war für beide Kinder unterhaltspflichtig und der Gerichtsvollzieher war bereits da gewesen.

Nach einem Probejahr bei mir sollte das ältere Kind sich entscheiden, wo es nun bleiben möchte. Es entschied - nach der Frage, ob Gott das verstehen würde, wenn es jetzt nicht mehr beim Papa und den Zeugen Jehovas bliebe - sich für ein Leben bei mir. Der Papa hatte inzwischen wieder geheiratet, eine Zeugin Jehovas, mit der sich die Jüngere nicht verstand. Das war der Grund, warum schließlich auch sie nach einem Ferienaufenthalt bei uns sagte, sie möchte bei uns bleiben. Als beide Kinder nun bei uns waren, wurden die Schwierigkeiten mit meinem neuen Partner größer, der sehr eifersüchtig auf die Kinder war und sie ständig bei mir anschwärzte. Das steigerte sich, bis ich mit den Kindern in eine eigene Wohnung zog, um endlich zur Ruhe zu kommen. In jenem Jahr wurde ich mit dem Abitur fertig und arbeitete danach erst mal wieder Vollzeit, denn der Vater der Kinder war gerade in die Türkei umgesiedelt und hatte die Unterhaltszahlungen eingestellt. Nach zwei Jahren auf der Warteliste erhielt ich den gewünschten Studienplatz in Psychologie, war nun halb an der Uni, halb in der Arbeit, das Geld reichte hinten und vorne nicht. Ich hatte mich übernommen, das wurde mir klar, als ich die erste Prüfung knapp versiebte, obwohl ich das Optimum investiert hatte, das mir in der Situation möglich war. Ein guter Freund machte mich aufmerksam, wie sehr meine Lebensfreude litt unter dieser Belastung und ich erkannte, dass ich das so unmöglich 4-5 Jahre durchhalten würde. Brach also das Studium ab und arbeitete wieder mehr, um finanziell wieder in den grünen Bereich zu kommen.

Es gingen schwierige Jahre ins Land insofern, als die Kinder viel allein waren, voll in die Pubertät eintraten und mein Wunsch nach familiärer Harmonie nicht lebbar war. Statt dessen war Aufstand angesagt, Diskussionen und Streits, wenn ich abends kaputt von der Arbeit kam.

In dieser Zeit hatte ich seltsame und schwierige Männerbekanntschaften. Mein Wunsch nach Rückhalt bei einem Partner wurde nicht erfüllt. Meine Kinder hatten ein untrügliches Gefühl dafür, wer es ehrlich und gut mit mir meinte und da war einfach keiner dabei.

Bis ich schließlich über ein Ex-Zeugen Jehovas-Forum meinen jetzigen Mann kennen lernte. Eins meiner Kinder hatte inzwischen mit dem Thema Transidentität zu tun, so ganz nebenbei ;) . Ein halbes Jahr tauschten wir uns per Email aus, dann besuchte ich ihn zum ersten Mal in der Schweiz. Wir hatten eine ähnliche Vergangenheit, so dass wir uns intuitiv in vielen Bereichen rasch verstehen konnten. Wir pendelten während drei Jahren zueinander an den Wochenenden. In dieser Zeit zog mein älteres Kind in eine eigene Wohnung. Schließlich kam Iwan nach München und zog bei uns ein.

Er fand keinen richtigen Job, entschloss sich schließlich zu einer 3jährigen Heilpraktikerausbildung. Während dieser Ausbildung wurde ihm klarer, dass er spirituell heilen möchte, statt als HP arbeiten.

Ich hatte während vieler Jahre im großen Zeitungsverlag immer den Traum einer Berufung und suchte... Machte nebenbei eine Hospizhelfer-Ausbildung, in der Hoffnung, in diesen Bereich irgendwie als Quereinsteiger hinein rutschen zu können, um mehr mit Menschen arbeiten zu können, das klappte nicht. Ich besuchte regelmäßig eine Meditationsgruppe, bis die Leiterin weg zog und mir die Gruppe übergeben wollte. Es fühlte sich nicht stimmig für mich an, ich lehnte ab.

Ich hatte mit Energiearbeit (Reiki ) begonnen und viel Freude daran. Schließlich fand ich auf einer Messe eine spirituelle Gruppe, in der ich mich wohl fühlte und in die Iwan manchmal mitkam. Wir nahmen an Meditationsabenden mit der Möglichkeit, gechannelte Antworten auf Fragen zu erhalten, teil und besuchten verschiedene Seminare und Aufstellungstage. Meine brennenden Fragen nach der Art meiner Berufung wurden vage bis nicht beantwortet, auch wenn andere Teilnehmer der Gruppe teils präzise Antworten erhielten. Ich weiß bis heute nicht, ob die Antworten für mich einfach nicht einsehbar waren oder es Gründe gab, sie zurück zu halten.

Als in meinem Job das Angebot kam, mit Abfindungszahlungen zu gehen, sah ich einerseits meine Chance gekommen, fragte mich andererseits, ob ich so einen sicheren Job einfach aufgeben darf; mein Mann war schließlich auch ohne Arbeit. Ich brachte die Frage in einen Meditationsabend mit und erhielt (innerlich) die Antwort: "Wer können jeden brauchen, der sich nur irgendwie frei machen kann." Später, als ich diese Meditation auf CD noch einmal anhörte, wurde mir klar, dass diese Worte gar nicht öffentlich gesprochen worden waren, sondern nur für mich hörbar gewesen waren. Obwohl ich nicht das beste Verhältnis mit meiner Teamleiterin gehabt hatte, klappte es, dass sie mich gehen ließ, obwohl sie anderen diesen Wunsch verweigerte. Es sollte offensichtlich so sein. Das war im Frühjahr 2009.

Eines Tages spürte ich jedoch, dass die Zeit für mich in der spirituellen Gruppe beendet sei. Iwan hatte bereits seine Symbole zu sehen begonnen und wir hatten beide channeln "gelernt". Wir hielten Heil- und Channelübungsabende bei uns ab und ein paar Leute aus der vorherigen Gruppe kamen gerne zu diesem Zweck zu uns und übten mit uns. Bis wir merkten, dass channeln für andere nicht das ist, was uns wirklich liegt und was wir wirklich machen möchten. Für uns selbst gerne, aber schließlich waren wir gebrannte Kinder in Bezug auf das Thema "Wahrheit", die wir bei den Zeugen Jehovas für uns beansprucht hatten. Wir wollten dergleichen nicht auf anderer Schiene neu beginnen und spürten, dass jeder seine eigene Wahrheit finden muss.

Dann war ich im Sommer 2010 mit auf einer Seminarreise Angel Therapy auf Korfu. Dort durfte ich eine lange zurückliegende Angelegenheit aus einem anderen Leben erinnern und damit in die Heilung gehen. Mein Kontakt im Herzen zu den Kristallen dieser Erde wurde neu hergestellt. Iwan und ich boten nun keine Heilübungsabende mehr an, sondern Heilabende. Es sah aber danach aus, dass unsere Heilmöglichkeiten nicht reif waren, auf diese Art ausgeübt zu werden. Die Leute kamen kein zweites Mal und es kamen keine neuen. Wir ließen es sein.

Parallel hatten wir festgestellt, dass uns die geistige Welt in einen umfassenden Klärungs- und eigenen Heilungsprozess gehen ließ und wir ließen uns darauf ein. Darin befinden wir uns bis heute. Wir dürfen aneinander Heilarbeit tun. Wir durften systematisch Ereignisse aus früheren Leben, Glaubenssätze, alte Muster, starke Ängste und andere Altlasten erlösen. Im Moment geht es um Herzensklärung und -heilung. Es scheint wichtig zu sein, dass wir in die volle Kraft unserer Herzen zurück kehren. Die auftauchenden Themen und Aufgaben werden immer umfangreicher und zentraler und es braucht Zeit, damit jeweils zurecht zu kommen, zu verstehen und umgehen zu lernen.

Im letzten halben Jahr habe ich mich so stark verändert, auch meine ganze Energie für den eigenen Prozess benötigt, so dass sich Freundschaften (aus meiner Sicht karmisch bedingte, deren ursächliche Bindung gelöst scheint) entfernt haben. Ich lasse los, denn ich spüre, da geht es für mich nicht weiter.

Wir leben von meiner Abfindung, die Mittel reichen etwa noch für ein Jahr. Wir haben den Eindruck, dass eine andere Heilart als bisher, noch kommen wird, wenn wir reif dafür sind, aber manchmal übermannen uns noch Zweifel und Unsicherheiten. Denn es ist Glaube und Hoffnung, aber ob das dann wirklich so kommt? Was, wenn nicht? Damit umzugehen ist auch insofern schwierig, als es nur noch ganz wenige Menschen gibt, die nachvollziehen können, was wir leben und warum. Man hat uns empfohlen auf Messen Werbung zu betreiben, uns inzwischen andere Jobs zu suchen, um Geld zu verdienen oder es kamen Äußerungen wie, dass Ideale ja etwas Schönes seien, aber wenn sie nicht umsetzbar wären, müsse man halt den Realitäten ins Auge sehen und sich neu orientieren und das möglichst, bevor die vorhandenen Mittel zu Ende sind.

Wir haben bisher keinen Grund gehabt, der Führung der geistigen Welt zu misstrauen und wir sind stets zu dem klaren inneren Gefühl zurück gekehrt, dass wir auf dem für uns richtigen Weg sind, auch wenn wir es (noch) nicht beweisen können. Manche früheren Freunde besuchen wir bewusst nicht mehr, weil wir noch immer keine neuen Antworten geben können zu den Fragen, was wir machen. Wer nicht selbst auf dem spirituellen Weg ist, kann auch wenig damit anfangen, was wir für eine Klärung durchleben und warum das so wichtig ist.

Wir haben den Eindruck, den Startschuss für die Heilertätigkeit im außen wird die geistige Welt geben. Es ist ein leichtes für sie. Wenn er fällt, wissen wir, dass wir soweit sind. Bis dahin haben wir nicht die Absicht, uns verkaufen zu wollen, andere überzeugen zu wollen oder müssen, dass wir etwas können. Denn wenn wir anderen etwas zu geben haben, wird es entstehen und für sich alleine sprechen, ohne dass Überzeugungsarbeit nötig ist.

So, ich glaube das ist ein halber Roman, den ich erst mal so stehen lasse. Ich denke, zwischen den Zeilen ist gut erkennbar, was mir manchmal unter den Nägeln brennt und warum ich manchmal unruhig bin, nicht wissend was kommen wird, immer wieder ins Vertrauen kommend, aber auch immer wieder heraus fallend. Um zu erkennen, was mich heraus geworfen hat und wie ich zurück kehren kann. Und so weiter... Vielleicht könnt Ihr Euch jetzt auch besser vorstellen, was mich hierher verschlagen hat und warum ich im Moment den Austausch hier schätze.

Ich wünsche Euch noch einen angenehmen Sonntag Abend und sende :hzssm:liche Grüße
Marion
 
#12
Wir haben bisher keinen Grund gehabt, der Führung der geistigen Welt zu misstrauen und wir sind stets zu dem klaren inneren Gefühl zurück gekehrt, dass wir auf dem für uns richtigen Weg sind, auch wenn wir es (noch) nicht beweisen können. Manche früheren Freunde besuchen wir bewusst nicht mehr, weil wir noch immer keine neuen Antworten geben können zu den Fragen, was wir machen. Wer nicht selbst auf dem spirituellen Weg ist, kann auch wenig damit anfangen, was wir für eine Klärung durchleben und warum das so wichtig ist.

Liebe Marion,
ich habe deinen Bericht vom Anfang bis zum Ende aufmerksam gelesen. Ich :dnk: dir für deine Offenheit und dein Vertrauen! Du hast wahrlich schon viel erlebt! ;)

Zum oben zitierten Absatz etwas:
Geistige Heilarbeit wird sich nie beweisen können. Das muss sie auch nicht. Sie ist selbstsprechend und sie IST. Matthias hat einmal einen Artikel dazu geschrieben: http://befreiung.at/fragen-und-antw...che-beweise-fuer-energetische-phaenomene.html

Offensichtlich fühlt ihr euch bei Freundesbesuchen aufgefordert, euch zu erklären oder zu rechtfertigen. Nicht die Art des Lebensunterhaltes oder des Berufs oder der Religion macht eine Beziehung zur Freundschaft. Es ist auch nicht wichtig, dass der andere irgendetwas (verstandesmäßig) versteht und auch nicht oder ob einer der beiden "spirituell" ist (das heißt ja zu gut deutsch nichts anderes als "fromm" oder "gläubig").
Freundschaften sind nicht von einer spirituellen "Entwicklung" abhängig (ich mag dieses Wort nicht wirklich, es bewertet die Menschen: Wo stehen Sie auf der "Erfolgsleiter der Spiritualität"? Das ist ein Produkt und Bewertungssystem unseres Verstandes). Ja, manche Freundschaften mögen auseinander gehen, andere wieder festigen sich und öffnen die Herzen durch den eingeschlagenen Weg zu und mit Gott!

Wir haben den Eindruck, den Startschuss für die Heilertätigkeit im außen wird die geistige Welt geben. Es ist ein leichtes für sie. Wenn er fällt, wissen wir, dass wir soweit sind. Bis dahin haben wir nicht die Absicht, uns verkaufen zu wollen, andere überzeugen zu wollen oder müssen, dass wir etwas können. Denn wenn wir anderen etwas zu geben haben, wird es entstehen und für sich alleine sprechen, ohne dass Überzeugungsarbeit nötig ist.
Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich dir das Bild beschreibe, das sich mir beim Lesen dieser Zeilen malt:
Es ist nicht nötig, für etwas zu "werben". Wenn die geistige Welt erkennen wird, wie wertvoll ihr für die Menschheit seid, dann wird sie euch die "Absolution" erteilen und alles Nötige für euch in die Wege leiten... und bis dahin wartet ihr einfach, dass sie für euch tut, was ihr möglicherweise schon lange in die eigenen Hände hättet nehmen können.
Ich denke, so läuft das nicht, das fühlt sich für mich nicht stimmig an.
Auch dies ist ein Produkt der Gedankenwelt und entstammt damit dem Ego .

Viele meiner Freunde, mit denen ich den Weg der Heilerausbildung bei Herzenssache gemeinsam gegangen bin, und auch ich selbst haben lange Zeit Seva -Dienst (also unentgeltlichen Dienst am Nächsten ) geleistet. Wir haben Menschen mit Reiki oder anderen Heilmethoden behandelt, haben versucht, dabei zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, haben mitgefühlt und hatten viele Fragen, die der Kopf nicht zu beantworten vermochte. Wir haben nebenbei an unseren eigenen Themen gearbeitet und uns gefreut, wenn wir anderen Menschen helfen konnten oder selbst einen Schritt weiterkamen beim Auflösen oder Loslassen... Und es kamen immer genau die "richtigen" Menschen zum "richtigen" Zeitpunkt - dafür wird seitens der geistigen Welt wohl gesorgt...

Ich möchte diese Zeit mit und für Menschen nicht missen und mache auch noch weiterhin oft Seva-Behandlungen, wenn's für mich stimmig ist.

Vielleicht wäre der Seva-Dienst auch für euch ein Weg, mit dem ihr könnt und der euch am Herzen liegt. Die geistige Welt würde sich ebenso darüber freuen wie jene Menschen, die in den Genuss wertvoller Behandlungen kommen! ;)
Gott und die geistige Welt schauen besonders dann gut auf uns, wenn wir selbst auf uns und unsere Mitmenschen schauen und wenn wir TUN anstatt zu warten!

Von HERZ zu HERZ alles Liebe
Gabi
 
#13
Liebe Gabi,

nun ist es an mir Dir von ganzem Herzen zu danken für Deine Offenheit, Deine Ehrlichkeit, die von Dir aufgewendete Zeit, die es brauchte um alles aufmerksam zu lesen und zu antworten sowie Dein Interesse, das groß genug war, um auf meinen langen Bericht einzugehen :dnk:. Ich schätze dies!

Geistige Heilarbeit wird sich nie beweisen können. Das muss sie auch nicht. Sie ist selbstsprechend und sie IST.
Damit hast Du zweifellos recht. Ich habe sie bisher als wundervollen Segen erfahren dürfen, in der Behandlung an mir. Das musste ich niemandem beweisen, weil ich es erfahren habe (so wie es in dem Link steht zu den Worten von Matthias, den Du eingefügt hast und den ich mir gerade durch gelesen habe).

In der Behandlung an anderen sind uns gleich zu Anfang Grenzen gezeigt worden und wir haben es als wichtige Erfahrung ernst und angenommen. Ein Beispiel: Unsere Nachbarin, die viel von Reiki hielt, aber nie bereit (oder in der Lage) war Geld dafür auszugeben (sie ist alleinerziehend), hatte von mir schon einmal eine kostenlose Reiki-Sitzung erhalten (die ungewöhnlich abgelaufen war, was ich mir nicht recht erklären konnte damals, sie bekam während der Behandlung ein Würgegefühl am Hals und als ich ruhig drauf reagierte und tat, was mir dazu in den Sinn kam, wurde es etwas besser und ich konnte die Behandlung regulär beenden) und kam dann, vielleicht ein Jahr später, an einem unserer Heilabende zu uns, um sich behandeln zu lassen. Mich kippte es, an ihrem Kopf stehend, energetisch mehrmals nach hinten weg. Erst dachte ich, ich bin schwindlig, bis mir bewusst wurde, dass ich hier eine Art energetischer Abstoßung erfahre. So dass ich sie an der Schulter berührte und sie fragte, was los ist? Weil sie völlig unwissend und verdutzt schien, erklärte ich ihr, was ich wahrgenommen hatte. Darauf fragte sie mich erschrocken, was das bedeute? Ich sagte: "Ich weiß es nicht, darum frage ich DICH." Sie wusste keine Antwort. Ich machte dann an einer anderen Stelle ihres Körpers weiter und erst als wir fertig waren und nochmal über alles ausführlich miteinander sprachen, erzählte sie so ganz nebenbei, dass sie - als sie sich auf die Liege gelegt hatte - bei sich gedacht hatte: "NEIN, heute nicht!" Sie tat also das eine (sich hinlegen) und dachte sich das andere (ich will nicht). Ich fragte: "Warum hast du das nicht gesagt, als ich dich danach fragte, was los ist?" Sie erwiderte nur: "Hm, gute Frage. Das ist mir nicht eingefallen." Wir zogen daraus den Schluss, dass uns gezeigt werden sollte, dass wir mit einer energetischen oder Geistheilungsbehandlung nie über den Willen eines Menschen drüber gehen können.

Ich frage mich: Haben wir mit der Behandlung anderer Personen "die Flinte zu schnell ins Korn geworfen", weil wir selbst noch stark an uns gezweifelt haben? Was ja auch seine Richtigkeit hätte, wenn die Zweifel und Unsicherheiten so stark sind, dass es einfach nicht möglich ist, damit nach außen zu treten.

Nicht die Art des Lebensunterhaltes oder des Berufs oder der Religion macht eine Beziehung zur Freundschaft.
Da hast Du vermutlich auch recht. Mein Mann kann damit gut umgehen, sofern ihn mit Menschen eine gemeinsame Vergangenheit oder gemeinsame Interessen verbinden, die nicht spirituell sein müssen. In dem Fall geht es hauptsächlich um seine Bekannte aus einer Zeit, wo wir uns noch nicht kannten. Wir sind kürzlich überein gekommen, dass er die ja auch alleine besuchen kann, wenn ich keinen gemeinsamen Draht mit ihnen finde, was ich mir in der Vergangenheit nicht erlaubt hatte, womit er aber überhaupt kein Problem hat.

Es ist auch nicht wichtig, dass der andere irgendetwas (verstandesmäßig) versteht und auch nicht oder ob einer der beiden "spirituell" ist (das heißt ja zu gut deutsch nichts anderes als "fromm" oder "gläubig").
Freundschaften sind nicht von einer spirituellen "Entwicklung" abhängig (ich mag dieses Wort nicht wirklich, es bewertet die Menschen: Wo stehen Sie auf der "Erfolgsleiter der Spiritualität"? Das ist ein Produkt und Bewertungssystem unseres Verstandes).
Ich glaube mein Mann empfindet das sehr ähnlich wie Du. Ich selbst... Hm, ich frage mich gerade, ob ich an die Entstehung und Aufrechterhaltung von Freundschaft bisher unbewusst zu viele Bedingungen geknüpft hatte, anstatt zu sehen, was von sich aus einfach entsteht oder nicht.

Ja, manche Freundschaften mögen auseinander gehen, andere wieder festigen sich und öffnen die Herzen durch den eingeschlagenen Weg zu und mit Gott!
Ich bin gerade dabei meine Vorstellungen diesbezüglich los zu lassen und einfach nach meinem Gefühl zu gehen: Zu wem zieht es mich hin und zu wem nicht?

Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich dir das Bild beschreibe, das sich mir beim Lesen dieser Zeilen malt:
Nein, ich hatte genau darum gebeten ;).

Geht es nicht vor allem darum sich zu zeigen? Stimmig zur eigenen Persönlichkeit? Kann man gemäß dem Resonanzgesetz nicht erwarten, dass unser "sich zeigen" diejenigen Leute anzieht, für die wir etwas tun können und dürfen, wenn das was wir zu geben haben, wirklich stimmig ist?

Wenn die geistige Welt erkennen wird, wie wertvoll ihr für die Menschheit seid, dann wird sie euch die "Absolution" erteilen und alles Nötige für euch in die Wege leiten... und bis dahin wartet ihr einfach, dass sie für euch tut, was ihr möglicherweise schon lange in die eigenen Hände hättet nehmen können.
Ich denke, so läuft das nicht, das fühlt sich für mich nicht stimmig an.
Wir zweifeln nicht daran, dass wir - wie alles in der Schöpfung - in der jeweiligen Individualität wertvoll sind, auch in den Augen der geistigen Welt. Aber wir haben von Heilern gehört bzw. gelesen, zu denen Menschen mit der Bitte um Heilung kamen, weil die geistige Welt auf die Bitten jener Menschen um Heilung wissen ließ: Geh zu diesem oder jenem, er kann dir helfen. Und so geschah es. Es sprach sich weiter und es wurden mehr und mehr... Diese Heiler wurden von der geistigen Welt gebraucht, weil sie bereit waren und sich zur Verfügung stellten, nicht weil sie sich auf irgendwelchen Messen, die sich für uns zuletzt ein bisschen wie Jahrmärkte der Eitelkeiten anfühlten, zu verkaufen suchten. So fühlte es sich für uns stimmig an. Und wir hatten den Eindruck: Wenn das nicht geschieht, dann können wir vielleicht vieles tun was uns Freude macht, aber nicht unbedingt heilen.

Viele meiner Freunde, mit denen ich den Weg der Heilerausbildung bei Herzenssache gemeinsam gegangen bin...
Ich danke Dir, dass Du Deine Erfahrung mit mir teilst und es klingt stimmig - für Dich und für jene, die genau diesen Weg gegangen sind. Wir alle sind verschieden und für jeden gibt es einen Weg, der genau für ihn passt. Für mich und meinen Mann führte der Weg auch über Heiler-Seminare und eine Gruppe, bis wir dort das Gefühl hatten, "ausgelernt" zu haben, gesehen zu haben was für uns nicht (mehr) stimmig ist, so dass wir unseren eigenen Weg weiter gehen müssen.

"Unentgeltlichen Dienst am Nächsten" habe ich ein Jahr als Hospizhelferin geleistet und dort, wo es möglich war, auch Reiki und Energiearbeit eingesetzt, auch in meinem nächsten Umfeld. Unser Heilangebot hat keinen festen Preis:
Preis-Konzept - www.1001shambalaya.de

Wir haben nebenbei an unseren eigenen Themen gearbeitet ...
Das tun wir, sehr intensiv. Das meinte ich mit der Klärungsarbeit, der uns die geistige Welt unterzieht. So intensiv, dass es sich die meiste Zeit anfühlt wie ein Fulltime-Job, der uns viel bringt und auch überhaupt erst in die Lage versetzen wird, mit Menschen arbeiten zu können UND dabei in der eigenen Ruhe und Kraft sein zu können. Bevor das so intensiv losging, hat uns jeder, der wegen einer Heilbehandlung bei uns war, ein Thema gebracht, womit wir im Anschluss dann mit uns zu arbeiten hatten, so wie Du das beschreibst. Das ging über in eine - so fühlte es sich für uns an - ausschließliche Klärungsphase, wo es uns manchmal so den Boden unter den Füßen weg gezogen hat, dass wir froh waren, wenn keiner kam, der noch etwas von uns gewollt hätte, wofür wir in dem Moment keinen Raum gehabt hätten.

Ich möchte diese Zeit mit und für Menschen nicht missen und mache auch noch weiterhin oft Seva-Behandlungen, wenn's für mich stimmig ist.
Das ist eine sehr schöne Sache und kann ich nachvollziehen. Es muss sich stimmig anfühlen, dann passt es. Dort sind wir im Moment nicht. Es geht bei uns mit den eigenen zu bearbeitenden Themen immer weiter ins eigene Zentrum oder die eigenen Tiefen und wird mit dem Fortschreiten immer herausfordernder. Daran sehen wir, dass viel geht und dass das wichtig ist.

Gott und die geistige Welt schauen besonders dann gut auf uns, wenn wir selbst auf uns und unsere Mitmenschen schauen und wenn wir TUN anstatt zu warten!
Ich verstehe, was Du damit sagen möchtest und ich verstehe Deine Perspektive. Trotzdem möchte ich noch einmal versuchen zu sagen, wo wir uns - halt auf die für uns passende Art - stehen fühlen.

Was wir TUN ist die innere Arbeit, der wir uns in dem Maß unterziehen, wie die geistige Welt uns anleitet. Dass das nicht lediglich ein Däumchendrehen und warten ist, sondern tatsächlich tiefgreifende Prozesse geschehen, die unsere gesamte Energie brauchen, ist für uns tägliche Realität. Unruhig sind wir manchmal, weil wir uns wünschen, wir könnten bereits in größerem Ausmaß als bisher für andere Heilarbeit leisten. Und doch steht im Gegensatz dazu, dass wir so tief in Prozessen stecken, dass wir all unsere Aufmerksamkeit benötigen, um sie "zu bestehen". Das geschieht natürlich auch durch Menschen, die uns draußen begegnen sowie durch Familienangehörige, die uns fordern. Und wir sind tief dankbar, dass wir uns gegenseitig stets mit Heilarbeit unterstützen dürfen, die uns effektiv jeweils weiter hilft, wenn es bedrohlich zu werden scheint.

Hm, ich wünschte mir natürlich, dass mich jemand verstehen könnte. Aber manchmal muss ich vermutlich damit leben lernen, dass ich vor mir selbst bestehen kann, dass ich selbst am meisten zu mir stehe, mich immer aufs Neue hinterfragend und Impulse von außen jeweils offen zulassend und damit arbeitend.

DANKE, das ist angekommen! :BS:

Von Herz zu Herz auch Dir alles Liebe :eng1:

Marion
 
#14
Was wir TUN ist die innere Arbeit, der wir uns in dem Maß unterziehen, wie die geistige Welt uns anleitet. Dass das nicht lediglich ein Däumchendrehen und warten ist, sondern tatsächlich tiefgreifende Prozesse geschehen, die unsere gesamte Energie brauchen, ist für uns tägliche Realität. Unruhig sind wir manchmal, weil wir uns wünschen, wir könnten bereits in größerem Ausmaß als bisher für andere Heilarbeit leisten. Und doch steht im Gegensatz dazu, dass wir so tief in Prozessen stecken, dass wir all unsere Aufmerksamkeit benötigen, um sie "zu bestehen". Das geschieht natürlich auch durch Menschen, die uns draußen begegnen sowie durch Familienangehörige, die uns fordern. Und wir sind tief dankbar, dass wir uns gegenseitig stets mit Heilarbeit unterstützen dürfen, die uns effektiv jeweils weiter hilft, wenn es bedrohlich zu werden scheint.

Hm, ich wünschte mir natürlich, dass mich jemand verstehen könnte. Aber manchmal muss ich vermutlich damit leben lernen, dass ich vor mir selbst bestehen kann, dass ich selbst am meisten zu mir stehe, mich immer aufs Neue hinterfragend und Impulse von außen jeweils offen zulassend und damit arbeitend.
Liebe Marion,
ich danke dir für deine Antwort.
Ja, ich verstehe nun besser, wo ihr beide euch befindet, was allerdings für mich sehr schwierig nachzuvollziehen ist, weil ich zwar auch schon einige hartnäckigere Themen zu bewältigen hatte, aber nie solche, die mich sozusagen über längere Zeit "lahmgelegt" hätten und das laufend.... das ist sicherlich sehr anstrengend.

Ich habe mir jetzt gerade überlegt, was Matthias und Sabine, meine Lehrer mir wohl gesagt hätten, hätte ich ihnen eine solche Situation geschildert. :confused:

Vielleicht hilft es dir, einmal aus dem Hamsterrad auszusteigen und dich/euch von außen zu betrachten! Diese Perspektive zeigt dir, wo du gerade stehst (und das ist oft sehr hilfreich!) - am besten in einer Meditation.

Was mir auch wichtig erscheint, ist die ständige Kontrolle der eigenen Gedanken . Das muss zwar geübt werden, funktioniert aber recht schnell. Überprüfe, woher deine Gedanken kommen - aus dem höheren oder dem falschen Selbst. Du wirst sehr schnell merken, ob die Gedanken von Liebe, Selbstlosigkeit, Demut, Hingabe ... getragen sind oder ob sie ein Ziel verfolgen, berechnend sind oder gar einen zerstörerischen, sich oder andere klein machenden Hintergrund haben (die, die gegen sich selbst gerichtet sind, sind meistens schwieriger als aus dem falschen Selbst stammend erkennbar... :().
Wir alle haben solche Gedanken - jene aus dem höheren Selbst und jene aus dem Ego , das ist ganz normal und soll auch nicht bewertet werden.

Vielleicht hilft dir das ja und du möchtest es ausprobieren. Wir können uns ja hier darüber austauschen, wenn du dich entscheiden solltest, von deiner 'täglichen Realität', wie du schreibst, einmal ein wenig Abstand zu nehmen.
Überhaupt wenn man als Paar aneinander wächst und auch arbeitet, ist die Gefahr, sich schnell in ein selbstgeschaffenes Konstrukt zu verstricken, groß. Das muss es natürlich nicht sein und nur du selbst kannst dies herausfinden. Aber möglicherweise habe ich jetzt an etwas gekitzelt, das du herausfinden möchtest... :D

HERZliche Grüße
Gabi
 
#15
Liebe Gabi,

Du bist klasse :cn: :hdku:. Offensichtlich warst Du auch grad online und hast schnell geantwortet. Ich fühle mich jetzt besser verstanden. Dass das zunächst nicht ganz leicht war, ist mir klar. Ich hatte sehr viel geschrieben und das, was wir erleben, ist nicht unbedingt einfach in Worten zu transportieren. Dem eigentlichen momentanen Prozess hatte ich nicht mehr so viele Worte gewidmet.

Ich möchte heute Abend gerne noch woanders was schreiben und werde vielleicht in den nächsten Tagen nochmal auf Deine Worte zurück kommen.

Bis dahin - sei mir von Herzen gegrüßt

:rgbogen:
Marion
 
#16
Liebe Gabi,

heute möchte ich nochmal zurück kommen auf Deine Worte, wie angekündigt.

... was allerdings für mich sehr schwierig nachzuvollziehen ist, weil ich zwar auch schon einige hartnäckigere Themen zu bewältigen hatte, aber nie solche, die mich sozusagen über längere Zeit "lahmgelegt" hätten und das laufend.... das ist sicherlich sehr anstrengend.
Das geht natürlich vielen so, dass sie schwer nachvollziehen können, was wir erfahren. Zwar habe ich in den letzten Wochen mal auf einer Seite mit spirituellen Angeboten eines Paares den kurzen Hinweis gelesen, dass sie (sinngemäß) "nach einer ausgedehnten eigenen Klärungsphase" begonnen haben tätig zu werden und ich dachte: Aha, das gibt es also auch noch bei anderen. Aber man hört es relativ selten. Meistens läuft es so wie Du beschreibst, dass die Tätigkeit begonnen wird um Übung sowie Erfahrung zu bekommen und während dessen geht es mit eigenen Lernprozessen weiter, parallel.

Meistens geht es gar nicht anders als parallel, vor allem wenn nebenher Geld für den laufenden Lebensunterhalt verdient werden muss. Nun war uns diesbezüglich das erwähnte "Geschenk" zugekommen, das uns in die Lage versetzte, uns dem eigenen Prozess so intensiv zu stellen. Hätten wir nebenher gearbeitet, hätte alles einfach länger gedauert. So ging es intensiver, ist relativ anstrengend gewesen, wir kamen aber auch wesentlich besser und schneller voran.

Natürlich hatten wir zwischendurch immer wieder auch Tage, wo wir durchatmen und uns erholen konnten, aber dann kam das nächste Thema...

Ich habe mir jetzt gerade überlegt, was Matthias und Sabine, meine Lehrer mir wohl gesagt hätten, hätte ich ihnen eine solche Situation geschildert. :confused:
Immer wenn ich besonders unsicher war, überlegte ich mir ebenfalls, wieder einen Lehrer aufzusuchen und nachzufragen ob wir noch richtig sind oder wo wir stehen. Tatsächlich haben wir das letztes Jahr um diese Zeit zuletzt gemacht und da passte alles. Seitdem kam zu entsprechenden inneren Fragen und quälenden Zweifeln aber stets die klare innere Antwort im Herzen, dass das (woanders nachfragen) nicht mehr der Weg ist, sondern wir einfach weiter gehen dürfen in dem, was wir tun...

Tatsächlich zeigt sich mir jetzt, dass ich an einem Punkt von hoher innerer Spannung stand, als ich den ausführlichen Bericht oben schrieb (am 13.2.), auf den Du liebenswerterweise eingegangen bist. Das hat mir sehr gut getan. Es war ein Spannungszustand, wie er in der Vergangenheit oft in mir auftrat, wenn ich kurz davor war den bisher ausgefüllten Raum zu sprengen und kurz bevor die Tür in einen neuen Raum auf ging.

Bereits am 15.2. wurde ein neues Thema für uns sichtbar, das in Bearbeitung und Klärung ist und uns wieder einen größeren Überblick über unsere Situation ermöglichte. Seitdem spüren wir wieder, worum es noch geht und sehen Licht am Ende des Tunnels. Wir sehen klar den Ausgang und es spielt keine Rolle mehr, wie viele Schritte bis dahin noch nötig sind. Wir gehen vertrauensvoll einfach weiter...

Überhaupt wenn man als Paar aneinander wächst und auch arbeitet, ist die Gefahr, sich schnell in ein selbstgeschaffenes Konstrukt zu verstricken, groß. Das muss es natürlich nicht sein und nur du selbst kannst dies herausfinden.
In der Tat hatte ich entsprechende Ängste immer wieder, das ist ziemlich normal denke ich. Diesbezüglich hab ich mich immer wieder hinterfragt, umso mehr, als ich mit meinem jetzigen Mann bereits Leben lebte, in denen er sowas wie ein Guru oder Führer einer Gruppe war und ich ihm relativ "blind" folgte. Das sollte jetzt nicht wieder passieren und ich musste lernen, mit eigener Wahrnehmung, eigener Meinung selbständig für mich stehen zu können. EIN Punkt in den Lernthemen, die uns begegneten.

So :dnk: ich Dir nochmal für das virtuelle Gespräch, Deine Offenheit :BS: und Bereitschaft :hzsm:! Unser Austausch hat mir in dem Moment weiter geholfen, als ich es am meisten brauchte :trst:. Du warst mit Deinem da Sein sehr wertvoll für mich.

Alles Liebe Dir und ich freu mich auf weiteren Austausch, wenn er sich ergibt...

Liebe Grüße
Marion
 
#17
So :dnk: ich Dir nochmal für das virtuelle Gespräch, Deine Offenheit :BS: und Bereitschaft :hzsm:! Unser Austausch hat mir in dem Moment weiter geholfen, als ich es am meisten brauchte :trst:. Du warst mit Deinem da Sein sehr wertvoll für mich.
Liebe Marion,
so soll es auch sein. Dafür ist dieses Forum da - für neue Anregungen, zur Hilfestellung, als sanfter Schubs manchmal und auch einfach mal nur zum "Dasein".

Auch ich danke dir für die tolle Reflexion!

HERZlichst
Gabi
 
#18
Liebe Gabi,

gern gehe ich nochmal näher auf Deine Worte ein... Mal sehen, was für ein Austausch daraus entsteht, wenn Du magst.

Was mir auch wichtig erscheint, ist die ständige Kontrolle der eigenen Gedanken. Das muss zwar geübt werden, funktioniert aber recht schnell.
Das klingt für mich zunächst eher abstoßend und zwar deswegen, weil ich bei den Zeugen Jehovas etwas wie Gehirnwäsche erlebt habe. Die sogenannt guten Gedanken , die zu denken waren, wurden vorgegeben. Die Gefühle wurden manipuliert. Es war also ein wichtiger Lernweg danach, meine eigenen Gedanken UND vor allem Gefühle kennen zu lernen, zu entwickeln, miteinander harmonisch werden zu lassen. Wenn ich dann von "ständiger Kontrolle der eigenen Gedanken" lese, schüttelt es mich. Aber vielleicht ist das, was hinter diesen Deinen Worten steckt, überhaupt nicht das, wie es auf mich im ersten Moment wirkt. Vielleicht ist es etwas ganz ähnliches, das sich bei mir im Laufe der Jahre entwickelt hat...?

Ich würde es beschreiben als eine insgesamt bewusste Wahrnehmung von dem, was in mir und um mich herum stattfindet. Manche nutzen auch das Wort Gewahrsein. Dabei fließen Gefühl und Verstand - im jeweiligen Moment präsent - mit ein, die inzwischen zusammen ganz gute Arbeit verrichten (durch viel Klärungsarbeit mittels Seminare, Aufstellungsarbeit, Energie- und Geistheilung etc.). Es geht also einerseits um die bewusste Wahrnehmung: "Wie fühle ich mich gerade und woher kommt dieses Gefühl? Stammt es aus mir selbst? Stammt es von der Person, mit der ich gerade zu tun habe? Oder...?"

Überprüfe, woher deine Gedanken kommen - aus dem höheren oder dem falschen Selbst.
Hm, auch das klingt grausig für mich, weil es die Möglichkeit beinhaltet, dass ich "falsch" wäre. Und ich glaube, auch wenn es sich in der Vergangenheit manchmal so angefühlt hat, dass ich nie falsch war. Gut, ich habe mich zeitweise mit Dingen identifiziert, mit denen ich mich nun nicht mehr identifiziere und dadurch freier werden durfte. Aber auch diese Erfahrung hat mir gedient und genützt, ich war dort nicht falsch. Es gab eine Zeit, in der das für mich lehrreich war und es gab eine Zeit, wo ich es weglegen oder verändern konnte. Die eigenen Gedanken kontrollieren in Bezug darauf, ob sie aus dem falschen Selbst stammen, würde ja bedeuten, dass ich einen Teil von mir ablehne, leugne, unter den Tisch stecke oder wohin auch immer? (was ich natürlich in der Vergangenheit unbewusst getan habe, wie die meisten von uns)

Ein abgelehnter, geleugneter und unter den Tisch gesteckter Inhalt ist damit aber nicht erlöst. Ich bin nur davor geflohen. Aber ich trage dennoch weiter einen Schatten, der mich sehr fest in der Dualität hält und ein Hineinfließen in die Einheit mit allem was ist auf jeden Fall verhindert. Ein unerlöster Schatten wirkt aus dem Verborgenen heraus weiter und ich kann nicht wirklich frei werden, solange er in der Verborgenheit existiert. Er will gesehen werden und die dazu gehörigen Anteile von mir wollen integriert werden, damit ich wieder ganz und heil werden kann.

Wir alle haben solche Gedanken - jene aus dem höheren Selbst und jene aus dem Ego, das ist ganz normal und soll auch nicht bewertet werden.
Die Aufspaltung in (gutes, wünschenswertes) Höheres Selbst und (negatives, zu vermeidendes oder abzulegendes) Ego ist für mich bereits eine Bewertung. Für viele Erfahrungen brauchte ich mein Ego und es war mir dazu dienlich. Es ist für mich genauso göttlichen Ursprungs wie das Höhere Selbst. Auch wenn ich zustimme, dass ich und jeder andere mit fortschreitender Entwicklung selbstsüchtige Verhaltensweisen, die mir nicht mehr dienen sowie unnötig gewordene starke Identifizierung (oder Anhaftung, wie manche sagen) wandeln kann und mich damit dann besser fühle. Ich möchte aber nicht die Zustände vorher verurteilen, denn nur über sie konnte ich daher kommen, wo ich jetzt bin.

:hdku: Grüße für heute :)
Marion
 
#19
was für ein schöner thread, ich danke euch, dass ich hier mitlesen und mitfühlen darf - er dient auch mir, diese Fragen beschäftigen mich ebenfalls

herzliche Grüße

Lisa
 

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