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Gottes Wege

L

Lichtblicke

Gast
:dnk::mrmng:dir und deiner wunderbarenMutter, dass ihr beide uns die Gelegenheit gebt, an eurer Wahrheit teilzunehmen und mitzuwachsen!

herzliche Weihnachtsgrüße an deine Mama!!!

Elisabeth
 
A

Atlantis

Gast
:BS:Ihr Lieben,

gerne möchte ich noch mal ein Update für Jene unter euch geben, die meinen Weg, bzw. den Weg meinerMutter mitverfolgt haben, und sich vielleicht fragen, wie es ihr denn wohl geht.
Nun, wir haben am vergangenen Dientag ihren 62 ten Geburtstag gefeiert, und das war ein wunderschöner Tag.
Sie hat diesen Tag sehr genossen und ihre Gäste auch.
Für mich birgt dieser Prozeß des dabeiseins im Moment eine besondere und erfüllende Erkenntnis.
Ich erkenne, daß es wunderbar ist, vertrauenvoll zu akzeptieren, in der Freude zu sein, ohne zu Grummeln, ohne kontrollieren zu wollen.
Wie ich das meine?
MeineMutter geht immer noch den Weg der Chemotherapie, und ich sehe, wie ihr Körper immer weniger wird, wie sie körperlich sehr leidet.
Aber sie geht ihren Weg nach wie vor, voll und ganz bewußt.
Lange habe ich mich so gegen den Gedanken der Chemo gesträubt. Anfangs habe ich derMutter gesagt, doch bloß keine Chemo zu machen, später habe ich nichts mehr gesagt, aber alles in mir rebellierte.
Langsam dringen die Worte meinerMutter weiter zu mir durch:
ES IST MEIN WEG UND ICH GEHE IHN MIT GOTT , ALLES IST GUT WIE ES IST UND ICH BIN DANKBAR FÜR DIE ERFAHRUNG

Diese Worte setzen sich immer mehr in mir. Ich habe das Gefühl aufgegeben , etwas verhindern zu müssen.
Ich habe das Bestreben drangegeben, etwas Bewirken zu müssen.

Und was resultiert da heraus?
Eine innere, wohltuende Ruhe.
Vom Kopf her war mir das all die Zeit schon klar, aber dies ist ein Prozeß, der läuft, und ich spüre die Veränderungen .

Zwischenzeitlich hatte meineMutter die Therapie abgebrochen, und ich war glücklich. Mein Vater hingegen war ausser sich, voller Panik.
Gestern sagten die Ärzte, die Leberwerte seinen sehr schlecht und sagten, die Fortführung der Therapie sei unabdingbar.
Nun macht dieMutter also , sie wiegt derzeit 36 kg, ab Montag nächste Woche wieder Chemo.
Und wißt ihr was, zum ersten Mal in all der Zeit ist friedliche Ruhe in mir eingekehrt.
Sie geht ihren Weg, ihr Weg ist ganz genau richtig, hat einen Sinn.

Und auch mit meinem Vater, vermag ich nun viel besser umzugehen.
Er hält die Chemotherapie für die einzige , rettende Möglichkeit.
Das hat mich lange Zeit ziemlich verzweifelt. Auch das kann ich inzwischen friedlich und ohne innere Spannung annehmen.
Es ist schlicht, wie es ist, es ist richtig, es ist gut, und ich beobachte, bin dabei, aber ich muß nicht meinen Willen durchsetzen und geschehen machen.

so, nun wird es für mich Zeit, der Dackel tritt schon von einer Pfote auf die andere ,

Grüße von Herzen euch allen,

Biggi
 
S

SW

Gast
Oh, liebe Biggi,

da hast du wirklich ein supertolles Geschenk erhalten! So dient der Krebs euch allen, ihr dürft quasi mit ihm mitwachsen und so kann man die Gnade in ihm erkennen, die tiefe göttliche Weisheit in allem..... ich freu mich für euch!
Gott sei Dank für alles, in Liebe, Sabine:BS:
 
L

Lotus Heart

Gast
Wie so oft verbeuge ich mich vor dir, liebe Biggi !
Ich werde oft ungläubig, fragend oder augenrollend angesehen, wenn ich sage, jede Krankheit sei ein Geschenk. Besser als du es hier ausgedrückt hast, geht es gar nicht.
Ich dir dafür, dass du uns teilhaben lässt an deinen Erfahrungen, Erlebnissen und Gedanken!

DeinerMutter wünsche ich für die Chemo Gottes Segen! :hzssm:

HERZlichst
Gabi
 
A

Atlantis

Gast
:hzssm: Liebe Lichtfamilie,

jetzt ist es also so weit. -
MeineMutter ist auf dem letzten Stückchen Weg, mit diesem Erdenkörper angelangt, und so wie es heute ausschaut, ist die Zielgerade sehr nah.
Sie selber und auch mein Vater stemmen sich noch mit aller Macht dagegen, aber die Dinge nehmen ihren Lauf.
Ich habe es abgelegt zu denken: aber ich wollte doch dieses oder jenes noch -
ich wollte es doch so oder so ...-
Stattdessen weiß ich, das alles ganz genau seinen richtigen Weg geht.
Wieder einmal bin ich so dankbar für die drei Worte:
Wer sagt das ?

Gestern abend habe ich viel geweint, aber ich fühlte mich auch ganz stark gehalten, und immer wieder kamen mir liebevolle Erinner - Mich's in mein Herz .
Ich spürte meineMutter tröstend nah, einen Teil von ihr , der nicht gebunden ist.
So konnte ich ruhigen Herzens schlafen.

Als ich heute morgen zum Krankenhaus fuhr, hatte ich etwas Angst . Was würde ich erleben.
Kaum hatte ich geparkt, überkam mich eine große Welle der Ruhe und desMutes, und ich fühlte mich sehr klar und bewußt.
Als ich meineMutter sah wußte ich, das der Prozeß des Gehens begonnen hat.
Noch möchte meineMutter nicht loslassen und mein Vater möchte es noch weniger .
Ich saß neben meinerMutter, hielt ihre Hand. Sie sprach nur sehr wenig und nur sehr schwach und leise. Manches verwirrt.
Und ich saß , und war innerlich voller Ruhe und Respekt vor ihrem Weg.
Da war kein Aufbäumen von :ich will aber doch
und ich war erfüllt von aller größter Dankbarkeit .
Dankbar dafür, daß ich so wunderbar bereitet wurde, diese Aufgabe erfüllen zu können.
Ihr alle seit in diesem Augenblick bei mir gewesen, eure Liebe , eure Worte, und ich spürte viele geistige Wesen.
Einige konnte ich zuordnen, andere nicht, aber das war auch gar nicht wesentlich.

Dann fuhr ich Heim, kochte, fuhr mit Ciara zum Geigen, später machten wir eine Frühlingstoure, Ciara mit Inlinern, ich mit dem Rad, Lucky natürlich zu Pfote.
Wir freuten uns über all die schönen Dinge, die wir sahen, lachten, scherzten, und das war gut, denn das Leben geht weiter ...
Auch das von der Oma, also meinerMutter , nur ohne den Erdenkörper , dafür aber auch ohne Schmerzen und Begrenzungen.
Nun sitze ich hier und schreibe euch, und immer wieder kullern ein paar Tränen.
So ist es und wie es ist, ist es gut.

Am Samstag hatte meineMutter noch nach euch gefragt:
Was machen denn die Leute aus dem Forum?

Sie hat manchen von euch etwas geschenkt, aber sie hat auch ganz viel von euch/uns bekommen.-

ich schicke euch Grüße von Herzen,

Biggi
 
M

marfr

Gast
Liebe Biggi,

zwischen Deinen Zeilen ist Demut zu spüren, Wärme, Liebe, Weisheit und Heiligkeit, diejenige der Augenblicke, wenn jemand sich dem Übergang naht. Du wirst ganz still und hörst sie und vermagst sie auszudrücken, das kommt rüber. Danke dafür, dass Du uns hier teilhaben lässt. Deine Worte erinnern mich an manchen Hospiz-Besuch, wo ich ehrenamtlich tätig war... Als ich das letzte Mal von dort weg ging, fühlte ich mich eskortiert von vielen lichten Wesen, fast getragen. Daran musste ich bei Deinen Worten denken.

Alles Liebe

:rgbogen:

Marion
 
L

Lichtblicke

Gast
meine liebe, wunderbare Biggi,

danke für deine Mitteilung. und ja, ich bin bei dir und Ciara und Lucky, bei deinerMutter, bei deinem Vater. auf der anderen Seite des Weges wartet bereits die Liebe darauf, deineMutter wieder in die Arme zu nehmen. es wird ihr so gut gehen.

ich liebe dich

Lisa
 
S

Shiva

Gast
liebe biggi,

es tut immer sehr gut, deine zeilen zu lesen. selbst jetzt...wo du traurig bist, auch wenn du weißt, dass deine mama bald auf der andere seite ist und nicht wirklich weg. es ist wahrhaftig sehr motivierend vor allem für mich, wenn du schreibst, dass du trotzdem rausgehst mit deiner maus, lachst, genießt, den frühling genießt...wie wunderbar. weiter so liebe biggi und im herzen bin ich bei dir. eine ganz dicke umarmung für dich. liebe grüße conny
 
A

Andrea10

Gast
Liebe Biggi,

Ich bin zu tiefst berührt von deinen Worten. Du hast das ganz gut wahr genommen, wenn der geliebte Mensch auf seinem Weg immer stiller wird verständigt man sich mit den Herzen. Das geht dann weiter, auch wenn die menschliche Hülle nicht mehr da ist. Meine Omas spüre ich auch heute noch um mich. Das ist ein sehr gutes Gefühl. Ich habe es jetzt durch deine einfühlenden Worte so richtig verstanden.
Versucht alle zusammen deiner Mama das Gefühl zu geben, dass sie gehen darf, so wird es für sie leichter.

Ich schicke Dir und deiner Familie eine innige Umarmung und Kraft:trst:

In Liebe

Andrea
 
A

Atlantis

Gast
:BS:Liebe Lichtfamilie,

jedem Einzelnen von euch und gleichsam allen gemeinsam danke ich aus tiefem Herzen für eure Begleitung.
So sehe ich mich in den letzten Tagen und Stunden reich beschenkt und verneige mich vor der unendlichen Liebe und Weisheit Gottes.
Voller Dankbarkeit stellle ich fest, daß ich leichten Fußes gehen kann, .
Es ist so schön, bei meinerMutter sein zu können. Und da ist nichts, was unausgesprochen ist.
Wenn ich bei ihr sitze, ist da die Dankbarkeit für all die schönen Augenblicke, für die Führung, aber auch die Dankbarkeit, nun in dieser Phase bei ihr sein zu dürfen.
Wenn ich in ihr Gesicht schaue, während ich nur einfach still neben ihr sitze, sehe ich, wie anstrengend diese Phase für sie ist, und genau das zeigt mir, wie erlösend es sein wird, die stoffliche Hülle ablegen zu können.
Dankbar bin ich, daß dieMutter uns allen so viel Zeit gibt zu verarbeiten, und dankbar bin ich, daß sie diese Zeit auch von Gott bekommt.
Heute Morgen und Vormittag hat meineMutter wider aller Erwartungen den Umständen entsprechend gut gefühstückt und getrunken.
Ich spürte weder überschwängliche Freude, noch Traurigkeit, sondern ein Gefühl von einer großen Klarheit und Liebe, die anders ist als das was ich beschreiben kann. Es ist nicht nur das Band zwischen derMutter und mir, es ist das Band was weiter reicht, zum Vater, zur übrigen Familie, zu Freunden und Bekannten , zu euch, zu den Ahnen , zu der Natur selbst.
Es ist eine Liebe, die allumfassend ist und die mich in der Gewißheit wiegt, alles, wirklich alles ist genau richtig, und alles ist gut.
Da ist keine Gefahr, keine Dunkelheit.
Die Gedanken von Abschied, Trennung, Ende, sind Illusion , sind gemacht für diese Ebene der Erfahrungen, aber sie sind keinesweg real.
Ohne das ich fragte, erhielt ich die Antwort:
Ich liebe alle meine Kinder unendlich, bin jederzeit und ganz und gar bei euch. Das, was schlimm und schrecklich scheint, ist es wahrhaftig nicht, denn ihr seit unsterblich, unantastbar, und euch kann nichts geschehen.

:cool: öhm, sollte mir das doch irgendwie in den nächsten Stunden oder Tagen entfallen, so bitte ich euch ganz lieb, mich doch zu erinnern.
Irgendwie staune ich selber ein bisschen, wie ich in und zu diesem ganzen Prozeß stehe und fühle.
Manchmal frage ich mich etwas bange, ob es plötzlich über mich herreinbricht das Empfinden von Angst, großem Schmerz, Kraftlosigkeit ...-
:blum:darauf folgt dann Gott ( Matthias ) sei Dank :
Hey, wer sagt das ??? Hm???
Und das aufkommende Gefühl von Unwohlsein legt sich augenblicklich, es wird sofort wieder ruhig und warm.
:dnk:

von Herzen und in tiefer Verbundenheit zu euch,

Biggi
 
A

Andrea10

Gast
Liebe Biggi,

ich danke Dir vom ganzen Herzen für diese wunderschönen Worte. Ich habe auch eine tiefe Liebe beim Lesen gespürt. Ich bin an deiner Seite.:rgbogen::mrmng:

In tiefster Liebe

Andrea
 
L

Lichtblicke

Gast
du Liebe,

selbst diese Frage, ob oder dass in den nächsten Tagen ein anderes Gefühl auftauchen könnte als das jetzige - wer sagt denn das, lach herzlich drüber. du bist nun in diesem Fluss der nicht aufzuhalten ist. wo Worte überflüssig werden. und sei versichert, hier wird dich immer wer erinnern...

ich verneige mich vor dir, Biggi. mit Genuss und Freude, du schönes Wesen.

verbundene Grüße an diesem Prachttag

deine Lisa
 
M

marfr

Gast
Liebe Biggi,

unaussprechlich und doch findest Du Worte für das was Du gerade erlebst, das auch einen ganz unbeteiligten Leser wie mich spüren lässt, was es ist, was Du eben erfährst. Das ist etwas, wofür ich Dir sehr dankbar bin. Dass Du Dich so wunderbar für das öffnest, was in Deiner nächsten Nähe, um und in Dir gerade geschieht und dass Du Dich so offen mitteilst - es lässt mich still werden. Ich verneige mich vor Dir.

Der nahende Tod eines lieben Angehörigen ist eine Herausforderung besonderer Art und es ist einfach nur prachtvoll "zuzusehen", wie Du Dich dieser stellst. Hut ab! Weiter so...

In Liebe

:hdku:

Marion
 
A

Atlantis

Gast
:BS: Liebe Marion,

es ist berührend für mich und schön, wie sehr ihr alle teil habt, und jeder hier auf seine Weise etwas für sich mitnimmt.
So sieht man, daß wirklich gar nichts nutzlos, oder sinnlos ist, und es zeigt auch, wie sehr wir doch alle eins sind.
Weißt du, es gab Zeiten, da hat mich das Thema Tod mit blankem Entsetzen und mit Angst erfüllt.
In meiner Kindheit wurde ich mit dem Thema gar nicht konfrontiert, in meiner Jugend nur so weit, daß das Thema etwas sehr schlimmes und unheimliches und tief trauriges beschreibt, und eigentlich war es ein Tabuthema.
Das wurde noch geschürt, als ich mit 20 Jahren mein Anerkennungsjahr in einem Seniorenheim absolvierte.
Das Thema Tod war dort sehr gegenwärtig und stand in Verbindung mit Siechtum, Qual und Schrecken .
Es gab dort ein Sterbezimmer, in dem oft unhaltbare Zustände herrschten. Bis zu sechs Leute lagen da im Dunklen und stickigem Raum, röchelnd und alleine.
In der Zeit, in der ich in den Tropen unterwegs war, lernte ich Menschen kennen, die mit dem Tod ganz anders, viel entspannter und natürlicher umgingen.
Das fand ich faszinierend.
Später las ich dann Bücher von Elisabeth Kübler Roß und anderen Menschen , die sich mit dem Thema beschäftigt hatten.
Das wiederum fand ich nicht nur faszinierend, sondern tröstlich und beruhigend.
Und so ganz allmählich verlor das Thema ein ganz kleines Bisschen von seinem Schrecken.
Jahre vergingen und ich lernte viele wunderbare Dinge, sammelte Erkenntnisse.
Die Summe dessen steht mir nun zur Verfügung.
Ich durfte mich von einigen Schleiern enthüllen, die mich glauben machten, ich sei getrennt von Gott.
Wenn ich heute strauchel, wenn Ängste und Kummer aufsteigen , vernehme ich eine Stimme die fragt:
Vertraust du mir?
Ich sage: Ja, aber ... -
Die stimme sagt: Wo Vertrauen ist, da ist kein aber, du bist zu jeder Zeit behütet, beschützt , geführt und genau in der richtigen Situation, an der richtigen Stelle , und du bekommst stets alle Unterstützung, deinen Weg zu gehen.
So habe ich schon lange das Gefühl, daß ich gleichsam gehe und diene.
Manchmal scheine ich all Jenes zu vergessen, und dann drehe ich mich panisch im Kreis, aber ganz schnell kommt ein rettender Engel, in welcher Form auch immer, und erinnert mich.
Und dann kehren auch Zuversicht undMut wieder zurück, und ich gehe weiter und schaue mich um , schaue die schönen Dinge und mache aus den augenscheinlich weniger schönen Geschehnissen das Beste, stets mit einer behütenden Hand an meiner Seite.
So ist es auch jetzt, und genau so wie ihr kann auch ich mich nur verneigen vor dem Göttlichen in mir und in euch .

in tiefer Verbundenheit und Liebe zu euch,

Biggi
 
A

Atlantis

Gast
Liebe Lichtfamilie,

hier ein weiteres kleines Up date, für die unter euch, die teilhaben:

Manchmal gibt es Prüfungen im Leben eines Menschen, die sich nicht erklären lassen, sondern in denen es nur gilt, anzunehmen, zu vertrauen und sich durch Gott tragen zu lassen, denn alles um sich schlagen und , der Panik zu gestatten das Ruder zu übernehmen, das kostet Kraft und bringt noch mehr Leid.

Gestern Nachmittag versagte das Cochlea Implantat meinerMutter seinen Dienst. Da lag sie nun also in ihrem Krankenhausbett, unfähig aufzustehen, fast blind und nun auch noch komplett taub.
Sie war so verzweifelt, wie ihr es euch nur vorstellen könnt, und mein Vater gleich mit.

Da mein Vater sagte, er könne erst am Montag Kontakt zu der Firma aufnehmen, kam ich gar nicht auf die Idee, weiter drüber nachzudenken .-
Gott sei Dank aber der Michael :DH :dnk:.
Er sagte, da muß es doch einen Notdienst geben.
Und richtig :gns:, nach einigem suchen fand ich im Netz einen 24 Std. Notdienst der Fa.
Mit der telefonischen Hilfe kann man selber vor Ort einiges an dem Gerät "reparieren", aber es gibt auch einen TagundNacht Kurierdienst, der Ersatzgeräte bringt.

Nun bin ich gespannt, was mein Vater erreicht.

ich schicke euch Grüße von Herzen,

Biggi
 
M

marfr

Gast
Liebe Biggi,

welch ein Test in Vertrauen, puh... Es geht dabei ums Hören? Ich wünsche für Euch alle, dass Ihr rasch Abhilfe finden könnt, so dass es wieder möglich ist sich zu verständigen. Ansonsten werden inzwischen die Herzen sprechen... Mit einem Händedruck, Berührungen, Liebkosungen, der Präsenz, die fühlbar ist.

Viel Kraft undMut weiterhin auf diesem heraus fordernden Weg

und alles Liebe

Marion
 
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Atlantis

Gast
:BS: Liebe Marion,

so gut tun deine Worte, die aus deinem Herzen kommen. Ja, ausser Vertrauen, beten und das Beste aus der Sache machen ist nichts möglich.
Obwohl es sich bei der herausgesucheten 24 std. Notservicestelle der Firma handelt, ist diese seit Stunden nicht besetzt.
Ein Band weist darauf hin, das der anchluß derzeit nicht besetzt sei, man könne aber eine Nachricht hinterlassen.
Dies haben wir zwar gemacht, und wir haben zwischenzeitlich immer wieder mal versucht wen zu erreichen, aber bisher ohne Erfolg.
Die zeigt, das jegliches ICH WILL einfach nicht funktioniert.

ganz liebe Grüße dir

Biggi

PS.: Ja, es geht um's hören. Das Cochlea Implantat hilft tauben Menschen wieder zu hören.
Nicht für alle ist es geeignet, aber für die, die es benutzen können ist es der Weg aus einer stillen, oft isolierten Welt.
 
M

marfr

Gast
Liebe Biggi,

oft werden wir genau dort gefordert, wo es uns am schwersten fällt. Wenn erst mal Panik ausbricht, ist es ein Zeichen, dass wir an einer sehr empfindsamen Stelle getroffen wurden, mit der wir momentan noch nicht umgehen können. Und doch ist Kontakt auch jenseits von Worten möglich und vielleicht viel intensiver spürbar. Mit anderen Sinnen eben. Worte können auch Distanz schaffen. Ohne Worte ist Distanz und Trennung da, wenn wir nicht über die anderen Sinne in den Kontakt gehen.

Niemand kennt den genauen Seelenplan von Menschen, daher kann ich mich nur verneigen vor Dir und Deinen Angehörigen, welch intensiven Weg Ihr gerade dabei seid zu gehen.

Du bleibst im Vertrauen, so wie Du Dich anfühlst, auch wenn es Dir angesichts dieser Umstände im Moment schwer gefallen ist.

Du bist gesegnet für Deinen Dienst an Deinen Nächsten

:BS:

Marion
 
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