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gesunde Abwechslung im Winter

A

Atlantis

Gast
Ihr Lieben,

wie ich an anderer Stelle schon berichtet habe, war ich heute in einem Demeter Hof-Laden.
Neben schwarzem Rettich gegen Husten , habe ich dort etwas sehr feines entdeckt, was ich zuvor nicht kannte.
Portulak :VL2.
Portulak gibt es auch im Winter . Er wird als Salat genossen , ist ganz mild und suuuuper lecker, uuuuund super gesund.

schaut mal

Portulak ist ein wucherndes Garten -Unkraut, das man als Salat essen kann. Daher wird der Portulak auch manchmal gezielt angebaut.
Der Portulak hat ausserdem Heilwirkungen.
Er kann Kopfschmerzen lindern und hilft bei anderen Nervenproblemen.
Durch seinen Vitamin-C-Gehalt wirkt er auch gegen Skorbut und vitaminmangel-bedingte Zahnfleischentzündungen.

Steckbrief

Heilwirkung: antibakteriell,
blutreinigend,
blutstillend,
harntreibend,
tonisierend,
Husten,
Fieber,
Zahnfleischentzündung,
Sodbrennen ,
Verdauungsschwäche,
Magenschleimhautentzündung,
Darmentzündung,
Verstopfung ,
Würmer,
Hämorrhoiden,
Skorbut,
Frühjahrsmüdigkeit,
Nierenschwäche,
Arteriosklerose,
Kopfschmerzen,
Nervenleiden,
wissenschaftlicher Name:Portulaca oleracea englischer Name:Purslane volkstümliche Namen:Postelein Verwendete Pflanzenteile:Kraut Inhaltsstoffe:Vitamine, Schleim, Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen , Omega-3 -Fettsäuren, Alkaloid, Flavonoide, Glutaminsäure, Cumarine, Oxalsäure, Saponine, Beta-Sitosterol, Zink Sammelzeit:Sommer
Anwendung

Den Portulak verwendet man am besten frisch als Salat oder Gemüse. Man kann auch einen Saft aus dem frischen Portulak pressen und sofort anwenden.
Zum Trocknen eignet sich der Portulak weniger, daher auch nicht so sehr als Tee -Kraut.
Vitaminspender

Der wichtigste Einsatzzweck des Portulaks ist seine Wirkung gegen Vitaminmangel-Zustände, beispielsweise gegen Frühjahrsmüdigkeit oder gar Skorbut. Ausser Vitamin-C enthält der Portulak auch andere Vitamine (A und B) und reichlich Mineralstoffe, z.B. Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium. Kreislaufsystem

Der Portulak enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Daher kann er Arteriosklerose vorbeugen und somit auch Herzinfarkt und Schlaganfälle verhindern helfen. Verdauungssystem

Auch das Verdauungssystem wird vom Portulak gestärkt. Er kann Sodbrennen lindern und gegen Entzündungen von Magen und Darm helfen.
Als frischer Pressaft kann man ihn auch gegen Würmer verwenden.
Andere Wirkungen

Portulak soll auch gegen Kopfschmerzen und Nervosität helfen. Auch eine hustenstillende und fiebersenkende Wirkung wird ihm nachgesagt.
In der Küche

Aus den Blättern des Portulaks kann man Salate zubereiten. Er schmeckt leicht sauer und wirkt daher erfrischend. Auch als Suppeneinlage kann man den Portulak verwenden.
Für den Wintervorrat kann man ihn auch einsalzen und in Essig einlegen. Diese Art der Bevorratung war früher in Russland üblich.
Die Samen enthalten Proteine und Fett und können gemahlen als Zusatz im Mehl verwendet werden.
Siehe auch:

Weitere Infos über Übergewicht und Abnehmen gibt es in unserem Partnerprojekt

Geschichtliches

Der Portulak wurde schon um 800 v.Chr. in babylonischen Schriften als Heilpflanze erwähnt. Er war Bestandteil des Heilkräutergartens des babylonischen Königs. Im alten Griechenland wurde der Portulak viel als Gemüse benutzt. Er galt als Heilpflanze gegen Verstopfung und Entzündungen der Harnorgane.
Tabernaemontanus empfiehlt den Portulak im 16. Jahrhundert gegen Sodbrennen und sogar gegen lockere Zähne. Die Wirkung gegen Zahnausfall hängt wohl mit der Wirkung gegen Skorbut zusammen, denn Skorbut führt zu Zahnausfall.

Pflanzenbeschreibung

Der Portulak ist ursprünglich im Mittelmeerraum und Kleinasien heimisch. In Mitteleuropa ist er aber schon sehr lange Zeit eingebürgert. Früher wurde er als Gemüse- und Salatpflanze angebaut, heutzutage kommt er manchmal auch verwildert vor.
Der Portulak liebt sandigen und stickstoffreichen Boden. Ausserdem mag er viel Sonne und Wärme. Daher findet man ihn in Gärten, an Feldrändern, Wegen, Bahndämmen und auf Schutthalden.
Die einjährige Pflanze treibt im Frühsommer rote, runde Stengel aus, an denen verkehrt eiförmige, dickfleischige Blätter wachsen. Die Blätter werden bis zu zwei Zentimeter lang.
Dicht an den Boden geschmiegt breitet sich der Portulak sternförmig aus. Seine roten Stengel liegen wie Seesterne auf dem Erdreich.
Die Blätter klappen sich nachts und bei kalter Witterung zusammen, im Sonnenschein breiten sie sich aus.
Ab Juli blüht der Portulak mit kleinen gelben Blüten. Die Blüten befruchten sich selbst.
Ameisen verbreiten die schwarzen Samen.

Anbautipps

Man kann den Portulak im Freiland oder in Töpfen anbauen. Man sät ihn am besten im Mai. Schon vier bis sechs Wochen nach der Aussaat kann man das erste Mal ernten.
Der Portulak sollte viel Sonne bekommen.
Wenn er regelmässig gegossen wird, wird er üppiger und seine Blätter werden dicker als wenn er trocken steht. Staunässe mag er aber gar nicht.
gefunden bei www.heilkräuter.de

Ciara konnt gar nicht genug davon bekommen, der Beweis, man kann sich durchaus trauen, es auch Kindern vorzusetzen.

vielleicht habt ihr ja jetzt was Lust auf Grünfutter bekommen,

herzliche Grüße,

Biggi
 
S

SW

Gast
Liebe Biggi,
ich kenn von unserem Demeterbauern nur den Winterportulak, der sieht ein bissl anders aus, hochstieliger, anderes Blatt. Dieser Portulak erinnert an das Beikraut, dem ich im Gemüsegarten nie Herr wurde - jetzt sag bloss, das sei dieser Portulak??? Lisa, weißt du da was??? Das würd mich echt interessieren! Allerdings kann ich mich nicht an so hübsche gelbe Blüten erinnern, aber vielleicht war ich ja jedesmal mit dem Zupfen schneller als er mit dem Köpfchen rausstrecken, das kann schon sein....
grübelnde Grüße, Sabine
 
A

Atlantis

Gast
Liebe Sabine,

Ja stimmt schon, auch ich habe Winterportulak gekauft und genau wie du es beschreibst , hatte auch dieser lange dünne Stielchen, die man mitverwerten konnte, und die auch ganz zart und mild waren.
Leider kann ich sonst gar nichts berichten, da ich diese Pflanze ja bis heute gar nicht kannte.
Vielleicht gibt es ja Unterarten, die nicht hochstielig sind ?
Liiiiiisaaaaa :LS:, huhu, kannst du uns da was zu sagen?
Poah, das wär ja echt toll , wenn du diese wunderbare Pflanze hättest.

gespannte Grüße,

Biggi
 
S

SW

Gast
Liebe Biggi,
hätte ich früher von der Kraft der Pflanze gewusst, hätt ich sie mir beim Dreschflegel mitbestellt - da ist grad letzte Woche meine Samenbestellung gekommen! Naja, aber vielleicht ist ja mein superlästiges Beikraut ja dieser sommerportulak - ich hoffe noch.... Guck mal, hier ist der Portulak bei ihnen: Dreschflegel Saatgutshop
Ich hab mir bei denen übrigens nur so "spasshalber" einen Samen eines Kohls bestellt, den sie "Grünkohl Ostfriesische Palme" nennen - der wird doch glatt 1,8 m hoch!!! Das muss ich probieren!
Liebe Abendgrüße dir, Sabine:BS:
 
A

Atlantis

Gast
:blum: Liebe Sabine,

das nenne ich mal üppig. :DH
;) und ich erkenne doch ganz klar deine Begeisterung für die Größe der Natur . Hier ist es der Kohl, und wenn ich an Krishna denke ...-:LS:
Was du schreibst, kann ich nur zu gut nachvollziehen:

... wenn ich gewußt hätte ...-

ich staune auch immer wieder, was die Natur für eine riiiieeeesige Bandbreite an Kraft, in ein einziges , unscheinbares Pflänzlein packt.
Und es ist schon kurios, daß wir so beherzt mitunter zu fraglichen Vitaminpräparaten und Aufbaumittelchen greifen, viel Geld dafür geben und eigentlich nur vor die Tür gehen müßten, um uns zu bedienen.
Nun, es freut mich, daß ich auf den Portulak aufmerksam machen konnte,

herzliche Sonntagsgrüße,

Biggi
 
L

Lichtblicke

Gast
hm. Portulak. oho. ich glaube den hab ich kiloweiße ausgerissen, weil er mir dauernd mein Beet überwuchern wollte, als wir den St. Veiter Stadtgarten anlegten. die roten Stängel kommen mir sehr bekannt vor. nur nicht zu verwechseln mit der Potentilla. sie erinnert mich ein bissel an deinen Spinat, Sabine - auch diese saftigen Blätter und Stängel. nur eben kleiner und heimischer.

ich frage noch Valerija, die kennt sich viel besser aus als ich.

sobald ich wieder in den Garten humpeln kann, sehe ich nach

herzliche Grüße euch Gärtnerinnen, Sabine danke für den Tipp fürs Samenbestellen!!!

Lisa
 
S

SW

Gast
Liebe Lisa,
Potentilla is ja eher holzig, erinnert eher an Azalee, find ich. Meinst, ist dieses Beikraut vielleicht wirklich Portulak? Bin gespannt, was Valerija meint!
Übrigens kannst bei Dreschflegel auch Blumensamen bestellen. Hast dir die "Ostfriesische Palme" angeguckt? Ob ich die wohl auch hinkriege?
Heut war so ein schöner Morgen, da haben Matthias und ich schon einen super Spaziergang hinauf auf die "Pogler" (=Richtung Lorenziberg, ein schönes Platzerl mit Quelle und so) gemacht und haben uns die goldig-orange Morgensonne dort ins Gesicht scheinen lassen. Ma, und das Frühstück hat dann doppelt so gut geschmeckt beim Heimkommen!
Einen wunderschönen guten Morgen euch allen, Sabine:BS:
 
L

Lichtblicke

Gast
liebe Sabine,

ja, ich glaub das ist Portulak. es hat gut und würzig gerochen beim Ausreißen. ich bin bespannt auf deine Palme. ich hatte roten Baumspinat im Garten. kannst gern Samen haben. die werden auch total hoch - und im Herbst bekommt er knallrote Blätter. er braucht nur ein einsames Plätzchen, weit weg von anderen Kräutern, weil er sich superwohl fühlt im Garten und dann ausbreitet. sogar die Ameisen helfen offensichtlich mit und vertragen die Samen überall hin. schmeckt aber wunderbar.

danke dass du mich im Geiste mitgenommen hast auf euren Spaziergang, heute war wirklich ein traumhafter Sonnenaufgang. in meinem Bad war alles rotlichtig :LS:.
wenn ich morgen Vormittag Zeit habe, werde ich Pflanzensamen bestellen. ich freu mich schon. und dann - in einer Woche oder so - gehts ans Pflanzen. bin grad am Durchsortieren meiner diversen Hefteln und les mich noch mal in die Permakultur und ihre Pflanzengemeinschaften ein, das ist sooo spannend.

ich schick dir eine Riesenumarmung

Lisa
 
A

Atlantis

Gast
:BS: So ihr Lieben,

nun hab ich mich doch nochmal weiter schlau gemacht, also, diese Pflanze , nämlich der Porulak, ist nicht die Pflanze, die ich gekauft habe.
Der oben abgebildete Porulak , mit seinen roten, über den Boden kriechenden Stielen ..., das kam mir nun doch komisch vor.
Also, alles nochmal neu:
was ich kaufte, war eine Pflanze, die zu den Portulakpflanzen gehört, und sie heißt auch

POSTELEIN, oder GEMEINES TELLERKRAUT, oder KUBA SPINAT...

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Gewöhnliches Tellerkraut Gewöhnliches Tellerkraut (Claytonia perfoliata)
Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales) Familie: Montiaceae Gattung: Tellerkräuter (Claytonia) Art: Gewöhnliches Tellerkraut Wissenschaftlicher Name Claytonia perfoliata Donn ex Willd. Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt
Blüten


Das Gewöhnliche Tellerkraut (Claytonia perfoliata; Syn.: Montia perfoliata (Donn ex Willd.) Howell), auch Kuba-Spinat, Winterportulak oder Postelein (bzw. Winterpostelein) genannt (im englischen Sprachraum Miner's lettuce, Spring Beauty, oder Indian lettuce), ist eine Pflanzenart aus der Familie der Montiaceae. Die Art ist ursprünglich im Westen Nordamerikas beheimatet, in Mittel- und Westeuropa tritt sie als Neophyt auf. Sie wird erst seit wenigen Jahren in Mitteleuropa angebaut. Sie ist winterhart und wird darum gelegentlich als Wintergemüse verwendet.
Inhaltsverzeichnis

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Namensgebung [Bearbeiten]

Die Artbezeichnung perfoliata (= mit durchwachsenen Blättern) und die deutsche Bezeichnung Tellerkraut beziehen sich auf die Hochblätter der Pflanze, die den Stängel flächig umschließen. Kubaspinat heißt die Pflanze, weil Siedler sie von Nordwestamerika in die Karibik mitbrachten, von wo sie über Australien im Jahr 1749 nach Westeuropa kam. Die Namen 'miner's lettuce' und 'indian lettuce' erhielt das Gewöhnliche Tellerkraut schließlich, weil Indianer und Minenarbeiter sie als Salatpflanze nutzten.
Vorkommen [Bearbeiten]

Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt
Blüten und Hochblätter des Kubaspinats.


Die Heimat des Gewöhnlichen Tellerkrauts ist in den Berg- und Küstenregionen im Westen Nordamerikas, und zwar vom südlichen Alaska und zentralen British Columbia bis nach Mittelamerika. Am häufigsten kommt es in Kalifornien im Sacramento Valley und nördlichen San Joaquin Valley vor. Heute ist es auch in Mittel- und Westeuropa weit verbreitet, auf der Südhalbkugel wurde es in Australien und Neuseeland eingebürgert, weitere adventive Vorkommen befinden sich im südlichen Argentinien.
In Mitteleuropa ist das Gewöhnliche Tellerkraut vor allem im nordwestlichen Tiefland verbreitet. Es gedeiht auf Äckern und kurzlebigen Unkrautfluren und erscheint nach dem ersten heftigen Frühlingsregen.
Nach Ellenberg ist Gewöhnliches Tellerkraut eine Halbschatten- bis Halblichtpflanze, es zeigt Mäßigwärme bis Wärme, Frische, Schwachbasen und Stickstoffreichtum an und verträgt weder Salz noch Schwermetalle[1].
Beschreibung und Ökologie [Bearbeiten]

Administrator Hinweis: Link fehlerhaft und entfernt
Illustration


Es ist eine fleischige einjährige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 cm erreicht und eine Rosette bildet. Die ersten Grundblätter sind rhombisch eiförmig, lang gestielt fleischig. Spätere Blätter wachsen unterhalb des Blütenstands paarweise zu Blättern zusammen, die so aussehen, als würde ein einziges kreisrundes Blatt vom Stängel durchstoßen werden. Diese Hochblätter können bis zu 30 cm im Durchmesser werden. Oberhalb dieser Blätter erscheinen von Februar bis Mai oder Juni die Blüten in Gruppen von fünf bis 40. Die kleinen weißen oder rosafarbenen Blüten sind zwittrig, die Kronblätter sind 2 bis 4 mm lang. Die Fortpflanzung erfolgt durch Selbstbestäubung. Die Chromosomenanzahl beträgt 2n = 36 [1].
Diese Pflanzenart bietet Lebensraum für Schmetterlingsraupen der Arten Annaphila abdita, A. arvalis, A. diva und Hyles lineata[2]. Die Pflanze kann aufgrund der ungewöhnlichen Blätterformen nicht mit anderen Arten verwechselt werden[3].
Unterarten [Bearbeiten]

Vom Gewöhnlichen Tellerkraut gibt es vier geografisch definierte Unterarten, die sich in Nordamerika voneinander getrennt haben:

  • Claytonia perfoliata ssp. perfoliata. Von dieser Unterart sind weitere Varianten bekannt.
  • Claytonia perfoliata ssp. intermontana.
  • Claytonia perfoliata ssp. mexicana.
  • Claytonia perfoliata ssp. utahensis.
Inhaltsstoffe [Bearbeiten]

Die Blätter enthalten Vitamin C, Magnesium, Kalzium und Eisen, aber wenig von dem unerwünschten Nitrat, das bei anderen Salatpflanzen oft ein Problem ist.
Kultivierung, Küche, Rezepte [Bearbeiten]

Die Samen des Kubaspinats keimen erst bei einer Temperatur unter 12 °C und werden darum in der Zeit von September bis März ausgesät (daher Winterportulak). Der im Handel angebotene Kubaspinat stammt fast ausschließlich aus Gewächshäusern. Die Ernte wird schon in einem frühen Stadium des Wachstums vorgenommen. Wenn die zarten Blätter nicht zu tief abgeschnitten werden, sind mehrere Ernten in der Saison von November bis April möglich. Zur Lagerung legt man die fleischigen Blätter des Gewöhnlichen Tellerkrauts locker in eine mit einem feuchten Tuch abgedeckte Schüssel. So bleiben die Blätter im Kühlschrank bei 2 bis 4 °C maximal sechs bis acht Tage haltbar[4].
Das Gewöhnliche Tellerkraut ist fast in seiner Gesamtheit genießbar: junge Blätter, Stängel und auch Blüten können roh, ältere Blätter eher nur gekocht verzehrt werden. Rohe Blätter sind im Geschmack dem Feldsalat sehr ähnlich, jedoch mit weniger Aroma. Gekocht schmecken sie ähnlich dem Spinat.

  • Roh: Ideal sind junge Blätter, Stängel und Blüten, wenn vorhanden. Alles zusammen als Salat mit hartgekochten Eierhälften sowie Essig und Öl.
  • Gekocht: Koche Blätter und Stängel in wenig Wasser, bis sie zart werden, junge Teile höchstens 3 bis 4 Minuten, die gewaschenen Wurzeln ebenso kurz. Mit Butter und wenig Würze entwickelt sich ein Geschmack ähnlich Wasserkastanien[3].
Ethnobotanik [Bearbeiten]

Das Gewöhnliche Tellerkraut wurde nicht nur von kalifornischen Minenarbeitern während des Goldrauschs verzehrt. Belege gibt es auch über die Verwendung als Nahrungsmittel und Heilkraut durch Indianer. So sollen die Shoshonen die Pflanze in Breiumschlägen gegen rheumatische Schmerzen verwendet haben. Die Nlaka'pamux benutzten sie bei Augenschmerzen und die Mahuna tranken den Saft bei Appetitlosigkeit. Über die Verwendung als Nahrungsmittel gibt es Nachweise bei mehreren anderen Indianerstämmen[5].
gefunden bei Wikipedia

so, also , das sollte helfen .

Wir haben ihn gestern übrigens nochmal gekauft und gegessen , und es ist wirklich eine feine Bereicherung, in dieser doch ehr salatarmen Jahreszeit.

Grüße von Herzen,

Biggi
 
M

marfr

Gast
Bei uns gab es heute übrigens Postelein-Salat, frisch vom Bauernmarkt. Lecker!

Liebe Grüße
Marion
 
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