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Ein kärntnerisch krähender großer Hahn

Atlantis

Mitglied
:BS: Liebe Lisa,

ja, es sind Vögel und wenn ich es mir ins Gedächtnis rufe, so sind ja auch die Rebhühner, Fasane jetzt draußen. Sicher , schwache und kranke Tiere werden von der Natur auf diese Weise dann heimgeholt.
Bei den Pferden ist es nichts anderes, auch da denken Menschen, sie brauchen einen warmen Stall. Nach fünf Jahren Offenstallerfahrung, nie hatte ein Pferd Husten oder Schnupfe, ist auch nie festgefrohren obwohl wir nie Decken für die Pferde benutzten, erkannte ich, daß diese Tiere das können.
Ob nun Pferd oder Huhn, soviel scheint gleich: viiieeeel guuuutes Futter, die Möglichkeit im Trocknen zu sein und nach Möglichkeit eine zugfreie Ecke.
Daran erinnere ich mich nun .
Na, es bleibt jedenfalls spannend , bei dir an der Hühnerfront. Wenn es noch kälter wird, oder doch ein Huhn festfriert, wer weiß , was dir dann einfällt :blum:.
Froh bin ich, daß es den Hühnern derzeit prima geht, in ihrer Villa, berührend finde ich es miterleben zu dürfen, wie liebevoll ihr die Tiere hegt.
Nach einem turbulenten abend mit viel menschlichem Gekrähe und Gegacker, wünsch ich dir nun einen entspannten Sonntag,

Grüße von Herzen und eine herzlich warme Umarmung,

Biggi

PS.: ich hätte dir ja auch angeboten, daß die Hühner hier Ferien machen dürfen, da könnten sie dann auch gleich mal den kölschen Karnevall kennenlernen, aber bei näherer Betrachtung fiel mir grad auf, daß es auch hier im zweistelligen Minusbereich ist, und auch wenn der die Hühner nicht umhaut, so würde dies vermutlich der ganze Radau aber schon.
Fazit:sie sind ganz wunderbar aufgehoben, da wo sie sind, nämlich bei euch in Stoberndorf, in ihrer feinen Hühnervilla :DH
 

Weißer Wolf

Administrator
Hallo ihr Lieben,

ein paar Beruhigungsworte... :)

Aaaaalso... Wärme würde jetzt den Hühner schaden - Gott mach keine Fehler als er Hühner und den Winter erschuf ;)
Gönnt unseren lieben Hunis die Ruhepause, sie schlafen viel legen kaum Eier, das Gefider ist schön dicht. Und die lästigen Milben sterben auch.
Wärme würde all dies zunichte machen - unsere Hunis würden aktiver, müssten Eier legen (sie können es sich nicht aussuchen), würden weniger schlafen - vorbei ist der Urlaub.

Wichtig ist nur, dass im Stall kein Zug herrscht. Kühl kann es sein, aber nicht "windig". Dann ist es perfekt für sie.
Die Wärmelampen in Ställen sind nicht deswegen dort, weil Hühner frieren sondern vielmehr, damit sie weiter Eier legen. Ein Huhn im "normalen" Lebensrhythmus legt Eier bis ins hohe Alter (durch die Ruhephasen), ein "erwärmtes" Huhn nicht - und wird dann früh geschlachtet... In der "normalen" Landwirtschaft will man kein schlafendes, ruhendes, fressendes und nicht Eierlegendes Huhn... Daher die Lampe...

Außerdem würde ich den Hühner (trotz Habicht) den Auslauf gönnen, da ihnen sonst schnell langweilig wird und dann kann es auch zu Stressbedingten Fehlverhalten kommen, dass Probleme erzeugt. Bitte legt die Ängste ab, die Hühner betreffend, es ist ein wunderbares Lernumfeld für den Hühnerhalter und die Hühner. Sie müssen lernen, ein Zaun schützt auch später "die draufgängerischen" Exemplare unter den Hühner nicht... Auch ein gespanntes Netz wird keinen Marder oder Fuchs aufhalten, der einfach durch die Maschen des Zaunes (unter dem Netz) schlüpft. Hier gilt es, dass der Hahn seine Erfahrungen machen kann und lernt. Ein Hahn ist erst im zweiten Jahr ein wirklich "guter" Mann, der wie ein Wachhund aufpasst.

Umarmung von Herzen ihr Lieben,
Alles Liebe,
Matthias - verliebter Hühnernarr
 

Atlantis

Mitglied
Lieber Matthias,

von Herzen danke, für deine Zeilen.
dies sind für mich Schlüsselworte in deinen Zeilen. Und immer wieder begegne ich der Möglichkeit, hier näher hinschauen zu dürfen. Sei es nun durch Hühner , oder Zellreinigung :gns:.
Da die aber nicht zu den kärntener Hühnern gehört, aber durchaus spannend ist, werde ich in einen anderen Thread wandern und euch darüber berichten.

fröhliche Grüße nach Grassdorf und warme Umarmung dazu,

Biggi
 
C

Carolin Curant

Gast
Hallo ihr Lieben,

der Mensch neigt oft dazu Tiere zu vermenschlichen.

Wir Menschen haben kein dickes Fell und auch deine Daunen und Federn. Enten schwimmen bei diesen Temperaturen auch im Wasser, aber nur, weil sie sich durch die Gefiederpflege Fett ins Gefieder streichen und das Wasser perlt ab und es hält schön warm. Speck wärmt sehr gut und hält auch warm.

Liebe Grüße, Carolin
 

Lichtblicke

Mitglied
ihr Lieben,

unsere Hühner waren heute wieder einige Stunden draußen. badeten wie wild im total trockenen Tomatenbeet und fühlten sich superwohl. ich gestehe, wir waren oft in ihrer Nähe. kein Angriff heute.

und wir durften dafür etwas beobachten, worüber wir herzlich lachen mussten. hier in Stoberdorf leben drei Katzen. eine davon ist eine Zigeunerin, die ständig unterwegs ist. sie interessiert sich mordsmäßig für unsere Hühner. heute war sie im Stall und futterte Körner :schnkl:, schnüffelte in jede Ecke, in die Nester, unter die Stange. weil sie sehr liebesbedürftig ist streicht sie ständig um uns rum, wenn wir draußen sind. und sie beobachtete aus sicherem Abstand die Hühner, die da im Sand kugelten, dass der Staub nur so flog. und hey, wisst ihr was sie gemacht hat?! sie machte die Hühner nach! plötzlich warf sie sich auf den Rücken und auf die Seite, kugelte durch die gefrorene Wiese, schaute zu uns, zu den Hühnern, kugelte und wälzte sich. ich fiel vor Lachen fast um. da lag unsere königliche Katze, mit angezogenen Pfötchen und treuherzigen Blicken, es fehlte nur mehr ein behagliches Gurren. doch als der Hahn entschlossen auf sie zumarschierte, wars vorbei. sie flitzte davon.

danke Matthias für deine weitere geduldige Antwort. wir lernen und wachsen an unseren Aufgaben. manchmal mit weichen Knien, ich gestehe. doch es wird besser. Heinrich wirkte heute tatsächlich entschlossener. auf jeden Fall sind die Hennen ängstlicher und ducken sich unter Salbei, Büsche und Co.
 
C

Carolin Curant

Gast
Liebe Lisa,

Georg und ich waren gestern bei einer Familie in Ternitz zu Besuch. Sie haben ein sehr altes Haus sehr Individuell und künstlerisch eingerichtet. Sehr verschachtelt und mit vielen Zimmern. Das haus hat mich ein bisschen an Stoberdorf erinnert. :BS:

Diese Menschen leben auch sehr naturnah mit eigenen Hühner und Garten . Sie wollen noch eine Wiese dazu kaufen, damit sie sich ein paar Schafe und mehr Gemüse anbauen können. Sie haben auch gesagt, bei den Hühner braucht man keine Angst haben, sie brauchen einen dichten Stall und zu muss er in der Nacht sein, damit der Marder draussen bleibt. Sie haben keine Hahn, nur 4 Legehühner die auch jetzt im Winter Eier legen, aber ohne Menschliche Hilfe. Vielleicht weil es lege Hühner sind?? Sie haben auch gemeint, das es genügend Büsche gibt, wo sich die Hühner verstecken können, sollte mal was sein.

Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, auch weil diese Menschen 4 Katzen und 4 Hunde haben! Ich sag dir, das ist immer was los, aber voll lieb. :DH:BS:

Wenn es dann mal möglich ist, denke ich schon länger daran mir einen Hund anzulegen. Aber mal sehen. Ein wunsch ist es schon lange.
Ich hab mal gelesen du magst keine Hunde? Das hab ich auch lange gedacht. Mittlerweile mag ich alle Tiere. :BS:

Liebe Grüße, Carolin
 

Christina Wuga

Mitglied
Hallo ihr Lieben,

wir selbst haben keine Hühner, weiß auch gar nicht ob wir jemals welche haben werden, freuen würde es mich schon, aber nur Gott allein weiß wo es uns/mich hinverschlagen wird. Warum ich aber den Impuls hatte zu schreiben war folgender: Ich möchte mich gerne für diesen Thread bedanken. Es ist so schön diese liebevollen Zeilen über die "Huhnis" (der Ausdruck ist voll süß) zu lesen. :dnk: Lisa, dass du uns daran teilhaben lässt. Und auch all die anderen schönen Zeilen die all die liebevollen Gedanken widerspiegeln.

Alles Liebe euch,
Christina
 
Zuletzt bearbeitet:
S

SW

Gast
ihr Lieben,

unsere Hühner waren heute wieder einige Stunden draußen. badeten wie wild im total trockenen Tomatenbeet und fühlten sich superwohl.
Liebe Lisa,
das war eine super Idee von euch, hat den Huhnis sicher sehr gut getan! Und die Bewegung hat sie garantiert erwärmt. Jeder von uns kennt das: da sitzt man mal 2,3 Stunden am Stück am Schreibtisch und danach ist man manchmal regelrecht "knochenkalt". Wenn man danach eine Runde mit dem Staubsauger "fährt", ist einem wieder superwarm. Dann denkt man sich: "jetzt war mir die letzte Stunde nur noch kalt - warum bin ich eigentlich nicht schon 1 Stunde früher aufgestanden und hab mich ein bissl bewegt?" Ist halt bei so einer Knochenkälte immer noch die beste Medizin .
Bei uns treibt der Amadeus seine Hennen jeden Tag brav quer durch den Garten, mindestens 2 grosse Gartenrunden samt Picken und Sandbaden gibt es da, da kennt er nix :). Und es tut ihnen sichtlich gut - die stehen immer brav auf beiden Beiden, nie nur auf einem.... Aber ich denk, der Gute hat da noch anderes in seiner "trickkiste", um seinen Damen ordentlich einzuheizen - grins.....
Liebe Grüsse rundum, Sabine
Geht es uns allen nicht wunderbar, dass wir bei dieser Kälte alle in einer warmen Stube hocken dürfen!? Klasse! Danke!
 

Lichtblicke

Mitglied

Weißer Wolf

Administrator
Hallo liebe Elisabeth,

eine Kurzgeschichte des heutigen Tages :)

Vor einer Stunde oder so hat Sabine gehört wie Amadeus der Hahn Alarm geschriehen hat. Danach bin ich hinüber zum Hühnerstall und siehe da!

Ein Fuchs, ein kranker Fuchs - ein sogenannter "reudiger" Fuchs der die Hälfte seines Fells schon verloren hatte, hatte gerade entweder Herta oder Berta (war schwierig zu identifizieren) gerissen hatte. Das Absurde: der Fuchs hatte keine Angst vor mir, wahrscheinlich die Tollwut. Nun ist damit nicht zu spaßen, also haben wir den benachbarten Jäger mit Gewehr geholt. In der Zwischenzeit hatte der Fuchs "Chantal" gerissen. Als er uns sah bemerkte man, wie "krank" er schon war, denn er lief panisch zwei Mal gegen den Zaun. Normalerweise sind Füchse sehr beweglich und überwinden einen Zaun sehr elegant und leicht.
Der Jäger konnte den Schuss nicht setzen, da der Fuchs es doch schaffte hinaus zu kommen und Häuser in der verlängerten Schusslinie waren...

Warum ich dies erzähle: zwei meiner geliebten Huhnis sind weniger geworden heute. Nichts hätte es verhindern können, es war wie es war. Dies zur "Beruhigung", dass dies auch bei Sabine und mir geschieht. Schlechtes Gewissen oder Trauer? Einquartieren der Hühner in mein Bett? Nein, nicht mehr. Früher habe ich so gedacht. Heute weiß ich dass der Strom des Lebens in eine Richtung fließt und schon morgen kann mein Tag sein, an dem ich nicht mehr aufstehe. Ob Huhn oder ich, wir alle unterliegen den gleichen Gesetzmäßigkeiten.

Aus diesem Grund gilt es achtsam mit unserem Leben umzugehen, jeden Tag auf das Neue - achtsam aber nicht ängstlich,

Umarmung von Herzen ihr Lieben,
die beiden Huhnis sind auf Urlaub,

Alles Liebe,
Matthias
 

Atlantis

Mitglied
Lieber Matthias,

oh weia, :WS: das ist ja eine durch und durch , für mich schlimme Sache.
Es mag durchaus Unreife meinerseits sein, oder ein gelungener Streich meines Ego 's, aber solche Ereignisse berühren mich stets zutiefst.
Viel cooler käm ich mir vor zu sagen: Alles gut wie es ist. Gott macht keine Fehler, aaalles hat seinen Sinn.
Stattdessen rührt es mich echt an. Die Hühner sind die eine Sache und du als Hühnerpapa, aber dieser aaaarme, kranke Fuchs , der jetzt ohne sein Fell frieren muß, vielleicht Schmerzen und Angst hat.
Es ist mir echt und wirklich peinlich das zuzugeben, aber da schluchtzt es in mir. Pfff.
Wenn der Jäger den Fuchs erschossen hätte, dann wäre das für mich immer noch eine traurige Geschichte, für alle Beteiligten ( Hühner, Hahn, Sabine und du und den Fuchs ), aber so finde ich es noch schwerer .
Jaja, annehmen, akzeptieren, Vertrauen , es gibt den Tod gar nicht wirklich. - Und dennoch, ...- traauuuurig.

Bei manchen Dingen gelingt es mir sooo gut in Frieden anzunehmen und zu vertrauen, wann immer aber Tiere im Spiel sind, wiegt es für mich doppelt und dreifach schwer. :confused:

ich wünsche euch und den Hühnern von Herzen, daß die nächste Zeit wieder friedlich ist. Was geschieht denn jetzt mit Chantal und Herta oder Berta ?

Grüße von Herzen,

Biggi
 
C

Carolin Curant

Gast
Liebe Biggi,

es geht nicht darum nicht traurig zu sein, sondern dich auch mit Traurigkeit so anzunehmen wie du bist. Du bist wie du bist und so wie du bist bist du in Ordnung. Auch mit Ego ! Jawohl.

Liebe Grüße, Carolin
 

Weißer Wolf

Administrator
Lieber Matthias,

oh weia, :WS: das ist ja eine durch und durch , für mich schlimme Sache.
Es mag durchaus Unreife meinerseits sein, oder ein gelungener Streich meines Ego's, aber solche Ereignisse berühren mich stets zutiefst.
Hallo liebe Biggi,

ich danke dir von Herzen für deine wunderbaren Zeilen... Bei Gott sind diese weder Unreife und auch die Frage des "Egos" würde ich einfach ziehen lassen. Es ist wie es ist - genau jetzt - die Gefühle sind da und es ist zutiefst menschlich dies so zu empfinden...
Wenn ich darüber schreibe, dass ich heute dieses Leid nicht empfinde vergisst man gerne, wieviele Tränen ich noch vor einem Jahr in gleicher Situation vergossen habe. Es ist ein Prozess in dem wir uns alle befinden. Erstaunlich finde ich, wie sich die Worte von Baba - die ich früher vielleicht vom Verstand her begreifen konnte - auch emotional bewahrheitet haben: dass das Leid im eigenen Leben von ganz alleine verschwindet - nicht durch den Verstand, nicht durch gesetzte Aktivität sondern durch die Essenz deines wunderbaren Seins - wenn man zur Ruhe kommt - still ist.

So sind deine Worte das was sie sind: einfach nur schön, wahrhaftig und zutiefst berührend,

dafür danke ich dir du wunderbare und große zeitlose Seele ,
Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
S

SW

Gast
Was geschieht denn jetzt mit Chantal und Herta oder Berta ?
Liebe Biggi,
die hat der Jäger mitgenommen und Matthias hat alle Spuren beseitigt, auch den blutigen Schnee. Einerseits darf von einem so kranken Tier nichts zurückbleiben - Menschen, die anderen Hühner, aber auch streunende Hunde oder Katzen (also auch unsere) könnten sich anstecken, wenn sie daran schnuppern würden oder gar lecken. Und der Jäger legt die Hühner weiter weg, da wo er den Bau vermutet, die Hühner als Köder aus. Ja, der Fuchs wird gejagt werden, dem ist so - wir leben hier leider in einem Tollwutgebiet. Der Fuchs wird nicht der geschlagenen Hühner wegen gejagt, sondern weil er in seinem Zustand viele andere Tiere gefährdet. Ja, man könnte natürlich der Natur ihren Lauf lassen und darauf warten, dass der Fuchs von alleine verendet - was sicherlich mit diesen Krankheiten keine feine Sache ist. Und dabei hoffen, dass sich weder unsere Katzen, noch andere Katzen, Hunde oder Menschen anstecken. Und das passiert ganz leicht, da ein tollwütiger Fuchs keine Angst vor dir hat. deshalb hatte Mattias auch den Jäger geholt. Denn jeder andere Fuchs wäre schon bei Matthias Annäherung eine Staubwolke gewesen. Der tat aber nichts dergleichen.
Nun, hier leben wir nicht als Tiere unter Tieren und auch nicht in der Wildnis, wo andere Gesetze gelten. Und gerade ich, die früher immer die Gesetze der wilden Natur doch auch in der Zivilisation als genauso möglich seiend gepredigt hat, bin auch - nur durchErfahrung- klüger geworden. Und wenn es mir auch oft genug so nicht gefällt, habe ich doch die Wahl getroffen in einem Haus, in der "Zivilisation" mit "zivilisierten" Tieren zu leben und eben nicht in der Wildnis unter Tieren. Mit der Konsequenz muss ich leben, da kann ich jammern und aufstampfen so viel ich will......
Liebe Grüße dir, Köpfchen hoch, das ist zu hübsch, um in dieser Haltung ein Doppelkinn zu kriegen ;)!
Alles Liebe und Umarmung, Sabine
 

Atlantis

Mitglied
Liebe Sabine,

von Herzen Danke für deine Antwort und Ausführung.
Ja, auch hier würde ein kranker Fuchs zum Schutze aller anderen und auch zur Hilfe des Fuchses erschossen werden.
Das ist auch total wichtig . Mit der Tollwut ist absolut nicht zu spaßen.Je länger der Fuchs leiden muß und je länger er die Gefahr mit sich trägt andere anzustecken, umso schlechter. Anders herum, je eher der Jäger dem Leiden des Fuchses und der Verbreitung der Tollwut ein Ende setzen kann, um so besser.
Damit geht es mir auch in fast jeder Hinsicht gut ( die Hühner werden dadurch nicht wieder lebendig), aber der Gedanke, daß der Fuchs, mit seinem fehlenden Fell und so krank, noch lange leiden könnte, das ist eine andere Sache.

So bleibt für alle zu hoffen, daß der Jäger den Fuchs schnell findet.
Junge , Junge, und ich dachte immer, Hühner seien was für :cool: ältere Leute, anspruchslos, und fast meditativ.
Ja Pustekuchen, da brauch man ja Nerven wie Drahtseile.

Grüße von Herzen,

Biggi
 

Lichtblicke

Mitglied
ihr Lieben,

es tut mir leid zu lesen, was mit euren Hühnern geschehen ist, was mit dem kranken Fuchs geschah, geschieht. mir hilft Sabines Satz sehr - wir werden nur durch Erfahrung klüger. ja, natürlich sorgen wir für unsere Tiere (und ehem, also ins Bett hätte ich sie dann doch nicht mitgenommen :fechten:, ich schrieb vom Erdkeller :blum:). und mir ist inzwischen auch sehr klar, dass eben nicht alle Tiere alt werden hier in Stoberdorf. unsere Freundschaft dauert, so lange sie dauert.

meine liebe Biggi,

ach, weine - und beobachte, was in dir vorgeht. mehr gibt es hier nicht zu sagen, außer vielleicht - ich umarme dich, fühl mal...

ihr liebe Alle,

nachdem ich gestern Dreiecksfähnchen genäht habe, haben wir sie heute Mittag an einer Schnur angenäht zwischen Haus und Hühnerstall gespannt. sieht total nett aus (Fasching ist ja eh), mal sehen ob die Jäger aus der Luft das als ernst gemeinte Drohung verstehen :BS:. die Hühner sind draußen und verstecken sich ganz brav in den Sträuchern - mal sehen, was da noch so auf uns zukommt.

Umarmung(en) rundherum
 
C

Carolin Curant

Gast
Liebe Biggi,

mir kamen gerade noch Gedanken für das Leid.

Nach meine Meinung geht es nicht darum ohne Gefühl zu sein. Das Herz ist voller Gefühl, aber anders als der Emotionalkörper, dieser fühlt nicht mit, der leidet mit Und das ist ein großer Unterschied!

Der Mensch der im Herzen weilt fühlt den Schmerz eines anderen Menschen und nimmt diesen Menschen auch im Schmerz vollkommen an, er bewertet den Schmerz nicht und möchte ihn in den anderen Menschen auch nicht weg therapieren oder weg reden, weg machen. Das der Mensch nicht sein Schmerz ist, ist diesem Moment nicht wichtig, es geht hier nur darum mitzufühlen und den Menschen so anzunehmen mit allem was er gerade fühlt und ist. Vollkommen Annahme. Verstehen und Mitgefühl ist ein großes Heilmittel. Jeder Mensch hat das Mitgefühl in sich. Es ist vollkommen natürlich.
Den Mitgefühl nimmt das an was ist. "Ich sehe auch deine Schmerz und verstehe, ich nehme dich auch in deinen Schmerz voll an und liebe dich so wie du bist. Das heißt nicht nur die wahre Essenz eines Menschen anzunehmen, sondern alles, was jetzt da ist.

Nach meiner Meinung und auch nach meiner Erfahrung kann Mitgefühl sehr heilsam sein.



Liebe Grüße, Carolin
 

georgy curant

Mitglied
liebe Carolin !

:dnk: für deine unverblümten und direkten Worte!

Für mich sprichst/schreibst du wahrlich aus dem Herzen. Ich kann dem auch schon gar nichts hinzufügen. Es ist für mich total komplett.

bitte bleib weiter auf diesem "kurs" (auf dieser richtung) es "fühlt" sich für mich eben "total stimmig" an!

du bist eine ganz, ganz Liebe. :hzsm: :hzssm: :hdku:

dein georgy :BS:
 
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