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Du spielst die Hauptrolle!

Weißer Wolf

Administrator
:BS:Ihr Lieben,:BS:

vergesst nicht:

DU spielst die Hauptrolle in deiner persönlichen Illusion . Alles rund um dich ist letztendlich eine Reflektion deines Inneren. Du siehst und spürst, was du in dir trägst. Erwarte keine Veränderung im Außen, verändere dich, erschaffe dich neu und die Illusion folgt dir. So wirst du frei.


Ich umarme dich genau heute,

Matthias
 
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A

Atlantis

Gast
:LS:jah, genau so ist das , und das ist ja die geniale Chance.
Hm, seuftz, man muß das halt nuuuur völlig verinnerlichen, verstehen und in die gelebte Erkenntnis umsetzen :D nix weiter.

fröhliche Grüße, :BS:Biggi
 

Weißer Wolf

Administrator
Danke ihr Lieben, für eure schönen Zeilen...

Passend dazu hat Baba heute das Folgende gesagt:

"Zuerst müsst ihr erkennen, dass das Göttliche überall ist. Lass all eure Handlungen Gott wohlgefallen. Ihr seid von Gott gekommen und lebt mit Gott. Deshalb sollten alle eure Handlungen Gott geweiht sein. Wenn ihr diesem heiligen Pfad folgt, dann werdet ihr schließlich mit Gott vereint sein. Gott ist Bhaavapriya, denn Er liebt die inneren Gefühle und Er ist nicht Baahyapriya, der die äußere Erscheinung liebt. Gott sieht das Gefühl, das hinter eurer Handlung steckt. Die Welt ist an Äußerlichkeiten interessiert, doch Gott interessiert sich nur für eure Gefühle (Bhaavam). Deshalb reinigt zuerst eure Gefühle."

Umarmung von Herzen,
Matthias
 

Weißer Wolf

Administrator
Ihr Lieben,

passend zu diesem Thema hat Baba heute das Folgende gesagt:

"Jeder Aspirant muss dananch streben sich von den Verwirrungen, der Falschheit und den Grausamkeiten in der Welt fern zu halten und sich immer und zu jeder Zeit an Wahrheit, Rechtschaffenheit , Liebe und Friede halten. Das ist der wahre Weg der Hingabe. Diejenigen, die danach streben mit Gott Eins zu werden, müssen Lob und Tadel, Würdigung und Hohn, Wohlstand und Zeiten der Not als nichtig ablegen. Keine erleuchtete Seele, oder sogar eine göttliche Inkarnation, kann Kritik und Beschuldigung entgehen. In solch einem Fall beugen sie sich nicht, sondern halten an der Wahrheit fest. Mit dieser Erkenntnis vertieft euch in die heiligen Bücher und begebt euch in die Gesellschaft derer, die Devotees Gottes sind. Lasst davon ab mit ignoranten Personen über euren Glauben oder eure Überzeugung zu diskutieren. Wenn ihr reichlich mit Erfahrungen der Erkenntnis und Hingabe beschenkt wurdet, dann könnt ihr euch frei bewegen und sogar versuchen anderen die Wahrheiten, die ihr gesehen und erlebt habt, zu vermitteln."

Persönlich kann ich dazu das Folgende gesagen: dies war eine der schwersten Dinge, die es zu lernen galt: je klarer wir im Ausdruck wurden, umso mehr häuften sich auch Kritik und Beschuldigungen. Es ist jedoch klar, wieso dies geschieht, der Spiegel wird immer blanker geputzt. Natürlich sollte ich auch erwähnen, dass diese Aufgabe nicht immer leicht ist. Doch wenn aus jener Aufgabe "Leid" entsteht, zeigt es letztendlich mir selbst auf, wo ich noch nicht heil bin...

Umarmung von Herzen,

Matthias
 

Weißer Wolf

Administrator
Ihr Lieben,

heute hat sich Baba der Unterscheidungskraft gewidmet:

"Verwandschaft mit Gott erkennt man in jeder einzelnen Person, die diese drei Hauptmerkmale erworben hat:

1. Einen Geist (mind), der nicht von Bindungen und Hass befleckt ist.
2. Eine Sprache, die nicht durch Falschheit befleckt ist und
3. eine Körper , der nicht durch Gewalt befleckt ist.

Setzt euer Unterschdungsvermögen bei jeder Stufe ein und haltet eure Eigenschaften rein. Akzeptiert was wahr ist und ignoriert den Rest. Ihr könnt Kummer und Schmerz nicht entfliehen, wenn ihr weltliches Verlangen habt. Freude und Friede leben nicht im Äußerlichen, sie sind in euch. Bemüht euch die Liebe zu erfahren, die das Göttliche ist."

Umarmung von Herzen,

Matthias
 
E

EK

Gast
Was ist echt

Ihr Lieben,

vergesst nicht:

DU spielst die Hauptrolle in deiner persönlichen Illusion . Alles rund um dich ist letztendlich eine Reflektion deines Inneren. Du siehst und spürst, was du in dir trägst. Erwarte keine Veränderung im Außen, verändere dich, erschaffe dich neu und die Illusion folgt dir. So wirst du frei.

Ich umarme dich genau heute,

Matthias

Hallo lieber Matthias, hallo Alle!:mrmng:
:dnk:für dein Posting! Ich frag mich wie das mit Beziehungen ist:hzssm:. Sind auch Beziehungen der Illusion/Täuschung:bngl: unterworfen? Was ist "echt"?
:rgschm::strch::rgbogen::engel:

Bin schon gespannt auf deine/eure Antworten. Herbert und ich haben schon viel und oft (seit Indien) drüber diskutiert!!
 
L

Lichtblicke

Gast
liebe Elisabeth,

ich sitze hier vor mich hinschmunzelnd - ja, ich sage mal so frei von der Leber weg, aus meiner Lebenserfahrung - ich weiß ganz sicher, dass es grad in Beziehungen unter anderem ganz genau um diese Illusionen geht - auf einer sehr tiefen Ebene, wo ich meinen (verletzten) Emotionen nicht ausweichen kann/mag, eben weil ich liebe und nach Möglichkeit Hingabe und dieses Lieben erleben will...

ich umarme dich!

Liza
 
E

EK

Gast
Danke für deine Antwort.
Meinst ist das bei allen Beziehungen so? (Eltern - Kinder, Großeltern, Geschwister, Freunde.....) ;)

....und was ist überhaupt echt? :rolleyes::blum:
 
L

Lichtblicke

Gast
pfoah, schwierige Frage, mir als Hauptdarstellerin kommt natürlich alles recht echt vor. und ich erwisch mich schon auch dabei, eine Rolle zu spielen. und wenns mir bewusst wird, dann versuch ich draufzukommen, warum ich eine Rolle spiele und nicht die bin, die ich bin. derzeit hats mich voll mit den unbewussten Rollen...

ich erkenne viel rückwirkend - und in meinen Träumen bekomme ich offensichtlich auch ganz gut Hinweise, was wesensbedingt echt ist und was Schutzmasken und Rollen sind - wenn ich die Träume deuten kann. manchmal auch mit Hilfe von Freunden.

vielleicht kann ja jemand hier das klarer ausdrücken - ich fühl mich mit dem Thema ein bissel unsicher :rolleyes:, bin mitten am Weg.

wie schön dich an der Seite zu wissen!

Liza
 

Weißer Wolf

Administrator
Ihr Lieben,

ich danke euch für die Postings. Gerade kürzlich hatte ich mit Phyllis Krystal - aufgrund eines eigenen Erlebnisses in Indien - darüber gesprochen.

Meine Erfahrung hierbei ist, dass auch unsere Beziehungen Illusion sind. Am weiteren Weg im Einswerden mit Gott ist es wichtig, dass - sofern eine Beziehung zu einem anderen Menschen besteht (Z.B. Ehe bei Sabine und mir) - unser Blick immer auf Gott ausgerichtet ist. Diese Gott Beziehung kommt zu erst.

Wieso ist dies so wichtig? Da jede Anhaftung an die Illusion - sofern man sich für den Weg der Selbstfindung entscheidet - aufgelöst werden muss. Auch eine Beziehung zu einem Mitmenschen kann eine solche Anhaftung sein. Auflösungen von Anhaftungen sind oft schmerzhaft. Doch genau jener Schmerz der Anhaftung und Auflösung entsteht, WENN eben die Bindung an die Illusion/die Beziehung zu einem Menschen stärker geworden ist, als die Bindung an Gott.

So gehen Sabine und ich achtsam, liebevoll miteinander und nebeneinander mit dem Blick auf Gott ausgerichtet und dankbar, dass wir diese Erfahrung gemeinsam machen dürfen. Wichtig dabei ist eben, dass jeder von uns für sich das Ziel (Gott) nicht aus den Augen verliert bzw. durch den Partner ersetzt. Stellt euch dies so vor: wir gehen nebeneinander und blicken beide nach vorne - auf Gott. Der Blick geht so nicht auf die Seite zu einander. Hierbei geht es um den Fokus, die Priorität im eigenen Leben. Dies ist wichtig, denn Menschen "verschwinden" aus dem Fokus, sind Teil der Illusion. Gott hat Bestand, ist immer da! Und jede Anhaftung hindert den entgültigen Schritt zu machen, sich von der Illusion zu lösen. Ist dies nun ein Verlust? Nein, denn wir sind Eins! Die Getrenntheit ist die Illusion, der Verzicht und das Loslassen bereitet Ego Angst vor Verlust. Doch dies ist eben jene Bindung, die uns unfrei macht. Daher ist die Auflösung davon so wichtig.

Ich umarme euch,

Matthias

Ps. mir ist klar, dass dies ein sehr schwieriges, vorallem resonanzauslösendes Thema sein kann, welches am Beginn des Weges sicherlich nur schwer angenommen werden kann. Ich bitte daher um Nachsicht mit meinen Worten, wenn diese als hart klingend empfunden werden.
 
L

Lichtblicke

Gast
lieber Matthias,

ich empfinde deine Worte alles andere als hart - sie sind klar - und für mich sind sie auf diesem Teil meiner Reise auch wahr.

vielleicht kann ich sie ergänzen mit einigen Sätzen, die mir dazu einfielen, und die ich rasch rausgesucht habe. Phyllis schreibt in ihrem Buch "Frei von Angst und Ablehnung" ihre Ansicht von Suche, die mich ein bisschen von dem Druck befreite, spirituell sehr leistungsorientiert vorzugehen, eine Tendenz, die ich habe. ich meine, sie passen dazu.

Unter dem Kapitel "Frühe Konditionierung" schreibt sie:

Zitat: "Schaue ich auf all die Jahre zurück, in denen ich mit Menschen zusammenarbeitete, zeigt sich, dass diese vorwiegend in zwei Kategorien eingeteilt werden können: die erste Kategorie besteht aus Menschen, die das entsprechende Handwerkszeug benötigen, um ihr Leben positiv und harmonisch zu gestalten. Die zweite Kategorie besteht aus Menschen, die zwar auch einen vielversprechenden Lebensstil anstreben, aber ihr Leben dem Ziel widmen möchten, Ganzheit zu erlangen und sich zu guter Letzt von Wünschen zu befreien, d.h. der Weltlichkeit entrinnen möchten. Diese Menschen werden ausnahmslos in Familien hineingeboren, in denen sie sich fremd wie das hässliche Entlein fühlten."

soweit das, was Phyllis in ihrem 2004 erschienen Buch teilte. kann auch gut sein, dass sie das mittlerweile anders sieht, auch Autorinnen verändern sich - für mich macht es Sinn, wie es da steht.

meine Beobachtung an mir selber ist, dass ich diese Schritte hinter- oder miteinander zu gehen scheine. solange mein Leben in "Unordnung" sprich unharmonisch ist (Beziehungen, Geld, Grenzen setzen, etc pp - die Zwillingseigenschaften leisten mir als Orientierungshilfe unschätzbare Dienste), bin ich wirklich im Außen beschäftigt mit Überleben. meine Umgebung spiegelt mir sehr konkret, wo ich mich befinde. kommt mein Lebenspendel in die Mitte, fange ich an, mich wohl zu fühlen. von einem (bewussten) Thema zum nächsten, das ins Licht kommt und sich zeigt. Gott sei Dank! ich fange dann an mich zu entspannen, langsamer zu werden, inne zu halten, zu beobachten... ich weiß nicht, ob ich durch alle Themen durch bin, ich bezweifle das - aber es reicht schon, wenn an einigen Stellen in meinem Leben Ruhe einkehrt.

diese Ruhe, diese Entspannung bedingt bei mir den Wunsch, dieses Sehen nach Ganzheit, nach Vollkommenheit, nach Verschmelzung, das ja eigentlich schon im mir angelegt ist, wartet - und ich spüre diese Verbundenheit zwischendurch - es ist ein weit Werden, es ist Wärme, es ist das Gefühl angekommen zu sein. noch kann ich nicht behaupten, dieses Gefühl ununterbrochen halten zu können - doch es ist immer wieder da. die Suche im außen wendet sich dann zu einer Suche nach innen, wie in einem spiraligen Tanz - ja, vielleicht wie beim Derwisch...

danke für die Möglichkeit, das so zu reflektieren...

Liza
 
A

Atlantis

Gast
Lieber Matthias,

auch ich empfinde deine Worte nicht als hart, sondern kann sie zutiefst nachempfinden, und auch meine Erfahrungengehen in die gleiche Richtung.

Es gab Zeiten, da war nichts wichtiger, als die Gesellschaft und das Miteinander mit den Freundinnen und Freunden. Wir sprachen viel, waren immer zusammen, es war Teil des wichtigen Lebensinhaltes.
Ganz ähnlich verhielt es sich mit der Arbeitswelt, der Familie. Und immer war dort das Gefühl des festhalten müssens, und der leisen Angst des Verlustes.
Im besonderen war es in meinen Partnerschaften so. Bloß nicht verlieren wollen, festhalten, sich angleichen.
Daneben hatte fast gar nichts mehr Platz, Gott nicht, ich selber auch kaum.

Auch damals las ich schon von der Illusion , es klang wahr in meinen Ohren, aber erfassen konnte ich es nicht.
Trotzdem war damit ein Samenkorn gelegt, das über die Jahre keimen sollte.

Mir war es wichtig, immer irgendwo DAZUZUGEHÖREN, heute gehöre ich nirgendwo mehr dazu. Und ich schreibe das mit den Worten völliger Zufriedenheit.
Ich habe Freunde , aber es ist mir nicht wichtig sie zu halten. Sie sind da, sind sind Teil von mir, ziehen sie weiter, sind sie immer noch da, sind immer noch Teil von mir.
Zur Zeit lebe ich in keiner Partnerschaft und ich ruhe dennoch in mir, auch ist es nicht mein Bestreben, schnell einen Partner zu suchen, um " nicht alleine zu sein ".
Zu keinem Zeitpunkt bin ich allein, spüre mich immer ( :Dhm, na gut, meistens ) als Teil von allem was ist.
Was immer ich versuchte , mit ganzem Einsatz festzuhalten, das ging, zerronn mir zwischen den Fingern.
Heute gibt es, bis auf eine einzige Tatsache nichts, was ich nicht ruhig und beruhigt weiterziehen lassen könnte.
Nie zuvor war ich so sorgenfrei wie heute, so zielgerichtet. Und das ohne, das Gefühl nach vorne stürmen zu müssen.
Auch ist mir nicht mehr danach, die Menschen um mich herum zu missionieren .
Ich genieße es, meinen Weg zu gehen , anzunehmen, umzusetzen und zu spüren, daß und wie ich mit allem verbunden bin.
Manchmal gerate ich aus dem Tritt, dann wird alles unrund und schwierig.
:blum:Aber inzwischen kenne ich einen perfekten Platz, um wieder heil zu werden.
Er heißt WASCHMASCHIENE DER GEFÜHLE. Dort zeigt sich Gott in seiner Liebe durch dienende Seelen, die verstehen, die Hände reichen.
Ich habe das ausprobiert, und kann diesen Waschsalon nur wärmsten weiterempfehlen.
Ja, auch ich danke , wie Liza zuvor, für diese wunderbare Reflexionsmöglichkeit.

ich schicke dir lieber Matthias, und euch die ihr alle lest,
eine Umarmung von Herzen,

Biggi
 
E

EK

Gast
Illusion :)

wie schön dich an der Seite zu wissen!

Liza
Danke dir liebe Liza! Ich bin happy, dass es dich gibt:LS:;)

Meine Erfahrung hierbei ist, dass auch unsere Beziehungen Illusion sind. Am weiteren Weg im Einswerden mit Gott ist es wichtig, dass - sofern eine Beziehung zu einem anderen Menschen besteht (Z.B. Ehe bei Sabine und mir) - unser Blick immer auf Gott ausgerichtet ist. Diese Gott Beziehung kommt zu erst.

So gehen Sabine und ich achtsam, liebevoll miteinander und nebeneinander mit dem Blick auf Gott ausgerichtet und dankbar, dass wir diese Erfahrung gemeinsam machen dürfen. Wichtig dabei ist eben, dass jeder von uns für sich das Ziel (Gott) nicht aus den Augen verliert bzw. durch den Partner ersetzt. Stellt euch dies so vor: wir gehen nebeneinander und blicken beide nach vorne - auf Gott. Der Blick geht so nicht auf die Seite zu einander. Hierbei geht es um den Fokus, die Priorität im eigenen Leben. Dies ist wichtig, denn Menschen "verschwinden" aus dem Fokus, sind Teil der Illusion. Gott hat Bestand, ist immer da! Und jede Anhaftung hindert den entgültigen Schritt zu machen, sich von der Illusion zu lösen. Ist dies nun ein Verlust? Nein, denn wir sind Eins! Die Getrenntheit ist die Illusion, der Verzicht und das Loslassen bereitet Ego Angst vor Verlust. Doch dies ist eben jene Bindung, die uns unfrei macht. Daher ist die Auflösung davon so wichtig.
Lieber Matthias!

Deine Worte klingen absolut nicht hart - ganz im Gegenteil. Wir (Herbert und ich) sind sehr dankbar für deine Ausführungen. Auch wir empfinden es als absolutes Geschenk "den Weg" gemeinsam gehen zu dürfen. Es tut einfach gut zu wissen, dass Gott immer da ist. Wir spüren das seit Indien noch stärker. Wir sind uns auch dessen bewusst, dass Menschen (WIR bzw. einer früher der andere später - oder auch Familienangehörige, Freunde) aus der Illusion verschwinden/sterben wird(en)) da ist es doch sehr beruhigend zu "wissen" das dies auch nur eine Illusion ist. Und das wir in "ECHT" eins sind in Gott! Da gibts auch keine Trennung!
Ist dann der Trennungsschmerz den wir beim Tod eines geliebten Menschen spüren auch nur eine Illusion? Sind dann "alle" Gefühle die wir empfinden auch nur Illusion? Wie ist das? Was glaubst du/ihr?????

Es ist für mich einfach ein interessantes und schwieriges Thema! Das Wissen über die Illusion macht das Leben viel leichter und schöner. Klar passen wir jetzt noch extremer auf der "Illusion" nicht auf "den Leim" zu gehen!

Ich bin dankbar, dass es euch in "meiner Illusion" gibt!:LS:
 
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L

Lichtwerdung2009

Gast
puuh....:)

Hallo ihr Lieben,

ein herzliches Dankeschön für dieses Thema, das mich auch gerade sehr sehr beschäftigt...

Matthias, deine Worte sind für mich auch nicht hart. Nein, ich empfinde sie als die Wahrheit...
Dieses einmalige Gefühl, eins mit Gott zu sein, dieses Spüren - er ist in mir, ich bin verbunden mit allem, ist das schönste Gefühl, das ich kenne.

Dennoch sehne ich mich nach Beziehungen (in denen ich als Co-Abhängige große Schwierigkeiten habe, weil ich mich recht schnell abhängig mache, von mir weg komme und damit auch von der göttlichen Verbindung).

So würde mich von euch Erfahreneren interessieren.... ist es nicht ein "normales" menschliches Bedürfnis nach Austausch, nach Nähe, nach Zugehörigkeit zu Menschen... so wie hier? Kann man beides haben, quasi zusammen bzw. nebeneinander - ausgerichtet auf Gott...
Matthias, du beschreibst das so schön...

Ich frage mich nur, wie kann ich das umsetzen, im Alltag, in meinen Beziehungen...ich schaffe es bisher nicht mal, ständig bei mir zu bleiben, alleine nicht - und in Anwesenheit von anderen noch weniger...

Wie seid ihr dahin gekommen, Matthias, Sabine? Durch tägliches Üben... vielleicht gibt es auch weitere Gedanken , die noch hilfreich sein könnten... auf dem Weg...:rolleyes:

Ich bin jedenfalls sehr dankbar und freue mich, daß gerade dieses Thema hier zur Sprache kommt....;-)

Liebe Grüße
Manuela:blum::blum:
 

Weißer Wolf

Administrator
Ihr Lieben, ich danke euch allen für eure Zeilen...

Liebe Manuela,

die Kunst ist es, die Natur der eigenen Beziehung zu verstehen. Die meisten Menschen leben Beziehung auf Grund von Mangel und nicht aus der Basis der Fülle. Was meine ich damit?
Es "fehlt" etwas im eigenen Leben, man hat Sehnsucht (betrachte das Wort: sehnen und Sucht, wobei Sucht immer eine Suche nach Gott ist).

- Dieses Fehlen im eigenen Leben hat mit den nicht erlösten Aspekten des eigenen Selbst zu tun (vgl. http://www.licht-forum.org/allgemeine-diskussion/1719-Zwillingseigenschaften-aus-befreie-dich-selbst.html).
- Und so sucht man jemanden, der diese Lücken und das Weh des eigenen Selbst füllt, dies geschieht jedoch unbewusst. So ensteht der Satz "Ich brauche Ihn oder Sie, wie die Luft zum Atmen.

Diese Beziehungsart, die auf Mangel aufgebaut ist führt zwangsläufig zu verschiedenen Arten von Konflikten, da der Mangel niemals auf diese Art erlöst werden kann.

Was ist nun die Lösung? Es geht darum mit sich selbst ins Reine zu kommen, dann dadurch das Gefühl zu entwickeln: "eigentlich brauche ich keinen Partner, weil ich bin so glücklich mit mir und meinem Leben":LS:. Das ist dann der perfekte Ausgangspunkt für eine harmonische Beziehung. Wieso? Gleiches zieht gleiches an: ich bin nicht im Mangel, mein Partner wird ebenso ein solch entwickelter Mensch sein.

In unserem westlichen Kulturkreis werden Beziehungen ohne jegliche Vorbereitung oder geistige Reife eingegangen. Und so ist dieser Idealfall äußerst selten.

Auch bei Sabine und mir war es nicht jener Idealfall, jedoch waren wir beide am Beginn unserer Beziehung jeder für sich durch das tiefe Tal der eigenen Eitelkeiten, Bedürfnisse und des Mangels gegangen - es hat einfach gereicht!

Und so lernten wir uns kennen und waren beide bereit alte Verhaltensmuster endgültig aufzugeben und neues zu versuchen. Unsere Persönlichkeit haben wir dadurch komplett neu definiert.

Sex zu haben ist eine der einfachsten Sachen der Welt, eine Beziehung des Dienens mit der Ausrichtung auf Gott zu führen bedeutet viel von sich selbst zu zeigen, aufzugeben, neu zu definieren, zu erkennen, dass man am Anfang eines Transformationsprozess steht. Lässt man sich darauf ein, ist es möglich auch im Alter händchenhaltend Schwäne zu füttern... Vergesst dabei nie, es geht nicht darum "den Richtigen zu finden", sondern darum "zum Richtigen zu werden".



Ich umarme euch von Herzen,

Matthias
 
L

Lichtwerdung2009

Gast
Lieber Matthias,

herzlichen Dank für deine Antwort....

Ein schönes Bild - auch im übertragenen Sinne - mit den Schwänen...:)

Tja, was soll ich sagen - das Leben wird mir die Aufgaben stellen, die Menschen bringen, die mir helfen, zu verstehen........

Momentan fühle ich mich nicht in der Fülle - und suche, bin nicht sehr eins und glücklich mit mir - aber bin dabei, auf den Weg zu kommen....

Liebe Grüße
Manuela
 
L

Lichtblicke

Gast
ihr Lieben,

ich danke euch für diesen wundervollen thread.

dieses Gefühl "ich bin so glücklich mit mir und meinem Leben, dass ich keinen Partner brauche" kenne ich, allerdings ist die Sache bei mir noch nicht so rein, wie ich sie mit Matthias und Sabine erlebe(n darf).

bei mir da ist ehrlicherweise festgestellt noch eine vage Angst davor, mich in einer Beziehung wieder aufzulösen - meine größte Herausforderung. ich finde es wunderschön, dass ich durch diese Entwicklungen in meinem Leben tatsächlich gern mit mir allein bin, bewusst mein Freundesnetzwerk liebe und schätze - aber mich vor einer partnerschaftlichen Beziehung ein wenig fürchte. mich davor wie ich meine zurecht fürchte - die alten Strategien und Denkmuster sind spürbar nicht vollkommen aufgelöst. meine letzte Beziehung beendete ich tatsächlich unter anderem aus dem Gefühl, dass ich zu wenig in meine Beziehung mit Gott investierte, weil ich soviel in diese Beziehung investierte - niemand hatte mich dazu gezwungen - er kann nix dafür - ich bin das selber gewesen. derzeit wandere ich beziehungsmäßig auf einem Grad zwischen den beiden Polen, mit relativ weichen Knien und täglich dazu lernend.

ich vertraue darauf, dass ich auch hier weise geführt bin und bereitwillig und mutig die not-wendigen (wie passend!) Schritte mache, die mir helfen, diese lantente, unbewusste Angst vor einer partnerschaftliche Beziehung abzubauen. und es tut schon mal gut zu wissen, dass ich all-eins glücklich bin:dnk::dnk::dnk:, das war nicht immer so. wenn ich zurückschaue war mein Mangel vielfach.

Liza
 
L

Lotus Heart

Gast
Die Getrenntheit ist die Illusion, der Verzicht und das Loslassen bereitet Ego Angst vor Verlust. Doch dies ist eben jene Bindung, die uns unfrei macht. Daher ist die Auflösung davon so wichtig.
Lieber Matthias, liebe Alle!
Einige von euch wissen um meine Angst bezüglich dem Verlust meiner Kinder. Ich denke, dass diese Angst von weit herrührt - möglicherweise aus meiner Kindheit oder noch weiter zurück. Bis dato habe ich den Schlüssel noch nicht gefunden. Mittlerweile bin ich mir auch nicht sicher, ob es überhaupt wichtig ist, zu wissen, WARUM mich diese Angst begleitet(e).

Auf Phyllis' Anraten und Matthias' unnachgiebigem Nachsetzen :)dnk::DBGS:) habe ich versucht, mit der Acht von Phyllis meiner Angst zuleibe zu rücken, was mir auch bis zu einem gewissen Grad gelungen ist. Mir fällt es nun leichter, gewisse Dinge so anzunehmen wie sie sind, ganz nach dem Motto: "Ich ändere, was ich ändern kann und akzeptiere, was ich nicht ändern kann." Diese Einstellung entspannt und bringt Frieden.

Die Angst ist nicht mehr existent, dennoch die "Sorge" (was nun vielleicht nicht ganz das passende Wort ist). Es ist das Wissen darum, dass ich meine Kinder nicht uneingeschränkt schützen kann. Dies ist nicht MEINE Aufgabe, sondern die von Gott, verbunden mit dem Gottvertrauen meiner Kinder, das ich ihnen so gut ich kann versuche zu vermitteln. Zusammengefasst würde ich sagen: Das LOSLASSEN bereitet mir noch einige Schwierigkeiten :rolleyes:...

Zitat von Elisabeth3:
Das Wissen über die Illusion macht das Leben viel leichter und schöner. Klar passen wir jetzt noch extremer auf der "Illusion" nicht auf "den Leim" zu gehen!
Ja, liebe Elisabeth, ich denke auch, dass der Schritt zum Leben außerhalb der Illusion ein Entwicklungs-Prozess ist und nicht alleine durch das Wissen um ihre Existenz von heute auf morgen umgesetzt werden kann.

Gibt es eigentlich mehr zum Thema "Illusion" irgendwo zu lesen (Bücher, Zitate etc.)? Es würde mich sehr interessieren.

Ich danke euch!
HERZlichst
Gabi
 
WIR SIND ÜBERSIEDELT!Gemäß der DSGVO/Datensparsamkeit wurden alle Benutzerkonten (Email Adressen etc.) permanent gelöscht. Dieses Forum ist ein Archiv bzw. inaktiv. Bitte besuche unser neues Forum auf Gesundheit für Körper und Seele!  
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