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Die Br(a)unelle

A

Atlantis

Gast
Ihr Lieben,

Stephan stellte uns heute die Br(a)unelle vor, gerne möchte ich an dieser Stelle noch etwas nähr auf sie eingehen und sie euch auch noch von einem anderen Blickwinkel her zeigen.
Jeder von uns ist diesem Kräutlein schon unzählige Male begegnet und die kleine Braunelle hat euch gewiß gesehen, ihr sie vielleicht nicht, denn so bescheiden und unscheinbar und doch hübsch, steht sie überall auf unseren Wiesen.
Zwischen Löwenzahn, Klee und der Schafgarbe ist ihr zu Hause, dem Breit-und dem Spitzwegerich und gerade das macht sie mir so lieb und wertvoll.
Oft bekommen wir Kräuter vorgestellt, die sich als wundervolle Helfer bewährt haben, aber sie wachsen eben nicht bei uns. So können wir sie in der Apotheke, oder dem Reformhaus kaufen, aber ich für mich , habe einen unglaublichen Unterschied festgestellt, wenn ich mich selber aufmachte, mich in das Reich der Pflanzen begab, und nur zu sehr kann ich diese Reise empfehlen.
Es ist eine Reise zu den Wurzeln, eine Reise, in die Arme unsererMutter Erde, und sie verbindet uns spürbar mit dem, mit dem wir seit jeher untrennbar verbunden sind, aber unser Gefühlicon dafür vielleicht verloren haben.
So suche ich mir einen stimmigen Zeitpunkt, meist gehe ich morgens, wenn die Kräuter noch ausgeruht und aufgetankt von der Nacht sind, aber bereits von den ersten Sonnenstrahlen berührt wurden. Vielleicht mag ich darauf achten, ob ich stärken oder ausleiten möchte, so könnte ich mir die jeweilige Mondphase zu nutze machen.
Ich lernte: jedes Pflänzlein hat seinen Tag, seine Stunde und je mehr sich mir diese Welt erschließt, umso größer die Kraft ihrer Medizin .
Es macht schon einen enormen Unterschied aus, ob ich eine Pflanze morgens oder abends pflücke , und beides kann richtig sein.
Gut ich gehe also los, hinaus an einen Ort, der rein ist. Er sollte fern von den vielbesuchten Hundetoilettenrouten sein, ebenso von Straßenrändern oder den Feldrändern der konventionell bearbeiteten Äcker.
Und dann tauche ich ein, spüre, daß ich hier nur noch Gast bin und ich begrüße die Wesen dieses Ortes.
Stets verweile ich einen Augenblick, lasse auch mich begrüßen von den vielen Energien , an genau diesem Ort, höre mit Herz und Ohr.
Und ab dem Augenblick fängt es an, das die Zeit plötzlich verschwimmt, plötzlich scheint sie irgendwie still zu stehen, wird unwichtig. Mit diesem Phänomen, welches so viele schon mit mir erlebt haben, leert sich auch unser Kopf, wir müssen die Einladung einfach nur annehmen.
Die scheinbar großen Dinge treten in den Hintergrund, die scheinbar kleinen Dinge werden groß.
Sehr bedacht setzt man vielleicht plötzlich seine Füße, ganz anders schauen die Augen.
Nun rufe ich still , in diesem Fall jetzt hier, die kleine Braunelle, spüre genau hin, schaue, höre und meine Füße wählen eine Richtung. Immer wieder bücke ich mich, schaue, streichel sanft über ein Kräutlein.
es hört sich verrückt an, und doch ist es genau so, es sind die genau richtigen kleinen Pflänzlein für dich da.
Braunelle ist nicht Braunelle. Manche wirst du wählen, andere wirst du stehen lassen, denn sie sind für dich gegeben, sie schenken sich dir, dienend und in Liebe.
So empfinde ich stets eine tiefe Rührung, ich danke , bin verbunden, bewege mich nun auf einer Ebene, die beinahe zwischen den Welten zu liegen scheint.
DIE BRAUNELLE

man sammelt sie ab Mitte April , bis in den Oktober hinein, nimmt das Kraut, nicht die Wurzeln.
Und diese kleine Zauberin hat es unglaublich in sich.
Als Heilwirkung sind hier aufzuführen:

antibakteriel, harntreibend, krampflösend, tonisierend, blutstillend, fiebersenkend,

Halsentzündungen, Angina, Blähungen , Magenschwäche , Bluthochdruck , Menstruationsbeschwerden,Wechseljahrbeschwerden , Wunden und Hautentzündungen ...

gehören zu ihren Spezialgebieten.

Sie ist sehr gut zu erkennen, giftige Doppelgänger sind mir nicht bekannt.
Man trocknet die Blättchen , nimmt etwa zwei Teelöffel der getrockneten Blättchen , übergießt sie mit kochendem Wasser ( gerne zuvor energetisch gereinigt und gesegnet ) und läßt die Blättchen 10 Minuten ziehen.

Beim Trinken wird man sich verbunden fühlen, mit der Pflanze, mit dem Ort ihrer Heimat, mit ihrer Welt.
Dies , ist ein gänzlich anderes Empfinden, als wenn ich einen Kräutertee kaufe, sei es nun ein Biotee aus dem Reformhaus, oder ein Beuteltee vom Discounter, es ist einfach nicht vergleichbar, und wie schon geschrieben,
es lohnt sich wirklich, dies zu probieren.
Nicht anders ist es mit den unzähligen , anderen heimischen Kräutern, und wenn ihr mögt, stelle ich euch gerne immer wieder mal etwas ein, gerne auch , so mir dies erschlossen ist, in Verbindung zu Stephans vorgestellten , heimischen Pflanzen.
Vielleicht konnte ich euch ein bisschen neugierig machen.

Grüße von Herzen und einen wundervollen Tag euch allen,

Birgit , die auch und vielleicht nicht ganz zufällig Heidemarie heißt
 
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