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Der Fuchsbandwurm

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Atlantis

Gast
Ihr Lieben,

der Frühling ist mit all seiner Schönheit und Kraft ins Land gezogen, die Menschen zieht es in die Natur , welche ihre Gaben nun auf einem , wie es scheint großen Tisch für alle ausbreitet.
Jetzt ist die Zeit, wo die Menschen bei mir anrufen und nach Kräuterführungen fragen, und .... - nach dem Fuchsbandwurm.
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 10 Menschen an den Folgen des Fuchsbandwurms. Diese Menschen sind häufig Jäger, Förster , oder Landwirte.
Diese Menschen essen sicher nicht unbedarft Früchte oder Kräuter aus Bodennähe, aber wieso erkranken sie?
Die Gefahr besteht nicht darin, den Wurm selber in den Mund zu bekommen, sondern es geht um dessen Eier, die mit dem Kot abgesetzt werden, und die trocknen und dann ganz leicht sind.
Der Bauer, der mit seinem offenen Traktor über den Acker fährt, wirbelt Staub auf und mit ihm die Eier des Fuchsbandwurmes, welche auch über die Atemwege in den Körper gelangen können.
An einem windigen , trockenen Tag im Wald ist es ebenfalls gegeben, daß die fast gewichtlosen Eier umher fliegen.
Man geht davon aus, daß sich deutlich mehr Menschen jährlich infizieren, aber die Infektion bleibt unbemerkt und heilt folgenlos aus.
Unsere Katzen und Hunde haben häufig die Eier des Fuchsbandwurmes in ihrem Fell.
Ich kenne niemanden, der sich sofort die Hände wäscht, wenn er sein Tier gestreichelt hat.
Ausserdem können Hunde und Katzen selber den Fuchsbandwurm in sich tragen, ebenso infizierte Mäuse...-
Auch ich esse nichts ungewaschen aus Bodennähe, aber nicht weil ich den Fuchsbandwurm fürchte, sondern weil es dort vor tierischen Ausscheidungen nur so wimmelt.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Flut an Krankheiten, wirklich ernsten Krankheiten dort lauern, aber auch diesbezüglich bin ich nicht ängstlich, ich finde es einfach unappetittlich.
Den Fuchsbandwurm gab es schon immer, und in den frühren Zeiten war es völlig normal, daß die Menschen Blaubeeren, Walderdbeeren und co. voller Wonne im Wald aßen.
Wer etwas ländlich lebt, der kann recht gewiß sein, daß auch der eigene Garten keine Sperrzone für den Fuchsbandwurm ist.
Der Wind trägt die Eier mit sich, unsere Haustiere bringen sie mit ...-
Ja, es kann geschehen, daß man durch den Fuchsbandwurm erkrankt und das die Krankheit schwer verläuft, und das man an ihr stirbt, aber die Zahlen machen einfach deutlich, daß hier viele Menschen ein falsches Bild haben, denn sonst wäre die große Ängstlichkeit beim Thema Fuchsbandwurm wohl ehr nicht gegeben.

ja, ich dachte, euch könnte das vielleicht interessieren,

Grüße von Herzen,

Biggi
 
S

sdfff

Gast
Liebe Biggi,

vielen Dank für deinen einsortierenden Beitrag.

Als Hypochonder kam mir der Fuchsbandwurm gerade recht. In der Heilpraktikerschule wurde in wunderbaren Bildern und den passenden Texten:"ein furchtbares Märtyrium" die passende Vorlage gegeben. Erst meine Lehrerin auf der Heilpflanzenschule riet, dann auch auf jegliches Freilandgemüse zu verzichten, was ich artig bis zum heutigen Tage befolge. da ich ein sehr vorsichtiger Mensch bin, verzichte ich auf jegliches Gemüse oder Salate, denn diese Eier sind so was von langlebig, und abwaschen, so habe ich gelernt, abwaschen kann man sie wohl nicht. Obwohl ich natürlich jetzt schon grübel, weil sie so leicht wegwehen. Vielleicht könnte ich sie ja wegpusten.

Aber das mit den 10 im Jahr sterben ist ja übersichtlich, das holen wir an einem gepflegten Wochenende auf der A5 ganz entspannt rein.

Alles Liebe dir

Stephan
 
L

Lichtblicke

Gast
liebe Biggi,

ja, es gibt ihn, den Fuchsbandwurm. und Zecken, Milben, Bakterien und Co. und es gibt sie, die Angst , zu sterben. kenne ich selber nur zu gut. ich bin mit diesem Thema so was von noch nicht durch. das bemerke ich vor allem, wenn ich deine Zeilen lese.

auf eine neue Runde des alten Themas also...

:hdku:
 
A

Atlantis

Gast
Lieber Stephan,

was du schilderst ist mir nur zu bekannt, denn ich erlebe es Jahr für Jahr mit den Menschen, die zu mir kommen.
Kinder, Jugendliche, Erwachsene , durchweg ist da diese Angst vor dem was da alles in der Wildnis lauert.
Wildnis, das klingt bedrohlich und fremd, und ja, wir alle haben uns entfremdet von der Natur.
Kaum sind unsere Kinder auf der Welt, bekommen sie eine Sechsfachimpfung, sie werden in ihr separates , tolles Kinderzimmer in ihr eigenes tolles Bettchen gelegt, und es ist voll im Trend, die Kinder schon mit einem Jahr in die Betreuung zu geben.
Rein gar nichts mehr läuft in natürlichen Rhytmen , und oft erklären mir Leute, daß wir schließlich nicht mehr bei den Neandertalern leben würden.
Nun, jeder hat das recht seine ureigenen Erfahrungen zu sammeln, und das ist gut und richtig so.
Ich bemerke, daß die Leute mehr und mehr in den Wald ströhmen, sie suchen, und sie finden.
Wer sich einläßt, auf dieses kleine bisschen Natur, der wird etwas mitnehmen, und die Leute kommen wieder, sind berührt, können es oft gar nicht benennen, aber sie fühlen sich einfach , so sie ihr Angstgefühl ablegen konnten, einfach wohl.
Jeder muß da ganz sicher nach seinem Gefühl gehen, und ich würde niemals jemanden motivieren etwas zu tun oder zu lassen, es sei denn er will mit einem Stock im Einflugsloch der Erdwespen stochern :blum:.
Wozu ich aber stets rate, das ist der Natur und sich wieder eine Chance zu geben.
Eines meiner Lieblingsseminare ist die Reihe, im Einklang mit den Elementen, das ist eine wunderbare Reise zurück zur Natur und zu sich selber.
Um hier richtig einzusteigen, könnte man jedes Element täglich einen Monat leben, erleben, schauen, von und mit ihm lernen, um dann den Kreis zu schließen.
Sich diese Zeit zu schenken ist ein wahres Geschenk.
Ich hatte immer nur 5 Tage Zeit für dieses Seminar, jeden Tag ein Element, und alleine schon diese Zeit schickt Menschen verändert zurück.
Ja, es gibt den Fuchsbandwurm, die Tollwut, das Hantavirus, die FSME, die Borellien und Milliarden andere Dinge dort draussen, aber sie sind nicht unsere Feinde, wir sind so geschaffen, daß wir mit ihnen wunderbar leben können.
Unsere Feinde, die sitzen nicht auf dem Fuchsfell oder in Wiesen, aber das wollen uns grad jene so gerne erzählen.
Und wir haben ihnen so lange Glauben geschenkt, haben auf Freilandgemüse verzichtet, desinfiziert, getrennt, abgetrennt, geimpft...-
Nun, der Trend ist rückläufig, und Mensch glaubt schon lange nicht mehr vertrauensvoll alles.
Wenn du auf Freilandsachen verzichten möchtest, so ist dies hier leicht möglich, aber eine Sicherheit , bringt sie dir das?
Bringt sie dir das in Sachen Fuchsbandwurm? Die Gefahr die Eier schlicht ein zu atmen ist um ein vielfaches höher.

Ich habe die Bilder von deinem Erdheilungsgebiet gesehen, da dürfte man sich um nichts in der Welt ins Laub legen, wollte man den Verfassern von Hygieneverordnungen Glauben schenken.
Wie schon gesagt, hier muß jeder wirklich für sich selber und seine Kinder entscheiden, und er/sie wird es entsprechend richtig machen.
So werde ich nie wen überreden, aber wer möchte, den nehme ich gerne mit, auf die wunderbare Reise zur Natur.

Eine Weile hatte ich das große Glück mit nativen Menschen durch die Natur zu gehen, und war stets zu tiefst ergriffen.
Ich bekam dort den Ansatz einer Idee, was es bedeuten kann, im Einklang mitMutter Erde zu leben.
Alles was ich weiß, und praktiziere ist dagegen so groß und viel, wie ein Staubkorn in der Wüste, aber ich erlebe immer wieder das ich für dieses Staubkorn zutiefst dankbar bin.
Das alles liest sich hier jetzt vielleicht in einer Welt zwischen brummendem PC und flackerndem Monitor ziemlich bescheuert und anstelle von nativ vermutlich ehr naiv, und dennoch kann ich es nicht anders beschreiben.

ich umarme dich von Herzen,

Biggi
 
E

EK

Gast
Liebe Biggi, ihr Lieben!
Danke für diesen interessanten Thread. Ich halt mich gern in der Natur auf und liebe es spazieren zu gehen, zu wandern (und beim Wandern und spazieren zu jausnen und allerlei Früchte wie Walderdbeeren, Schwarzbeeren, Preiselbeeren, Brombeeren zu essen).
Vor einigen Jahren hab ich mal mit Papa über den Fuchsbandwurm gesprochen. Er ist Jäger und hat natürlich in div. Jagdsitzungen darüber gehört. Ich hab aus Angst -vor dem was Papa da berichtet hat- keine Waldfrüchte mehr gegessen. Voriges Jahr hab ich für mich entschieden, es ist mir egal. Es ist mir nicht egal, dass ich krank werde und sterben könnte - wär doch schad um "mich" :blum:. Doch diese Angst - ich möchte mich nicht von Angst beherrschen lassen und "was-wäre-wenn-Spielchen" spielen. Ich esse diese Früchte mit Freude und Hochgenuss und wenn ich deshalb den Fuchsbandwurm bekomme, krank werde und sterbe, na dann is es halt so. Es war/ist dann so vorbestimmt. Und wenn nicht, dann hat mir diese Angst etwas genommen das volle lecker ist.:BS:

Wünsch euch einen schönen Tag.
Von Herzen, Elisabeth
 
S

sdfff

Gast
Liebe Biggi,

vielen Dank für deine sehr aufschlussreichen Zeilen.

Ich habe Gemüse immer gehasst, eigentlich auch Salat, insofern kam mir der Fuchsbandwurm nur zupass, denn ich sprach von einer Ausrede. Hast du schon einmal eine Möhre schreien gehört, wenn man sie raspelt, also bei meiner Münsterwurst herrscht immer tiefe Harmonie , wenn ich sie esse und das tolle, auch die goldgelben Zwiebelringe, vereinigt mit einem fern jeder Ökologie hergestellten Weizenbrötchen, geben mir jedesmal den Geschmack dieser wunderbaren weiten Welt. Nach so einem Genuss lässt sich wieder wunderbar mit den Hungrigen fasten , wie mein Vater so einzigartig intonierte.

Was mich aber viel mehr interessiert, das ist die Idee mit den Elementen. Ich habe auch schon solche Seminare damals auf der Alm halten dürfen, mit den Elementardrachen, den alchemistischen Zeichen, Herstellung von Erdwasser, Feuerwasser, Luftwasser und meinem berühmten Wasserschorle. Gerade das letzte Mal war unglaublich spektakulär. Der Bauer hatte uns erlaubt, das wir seine Quelle besuchen dürfen. Von allen Seiten kamen die Gewitterwolken. Nur, da wo wir standen, war noch Sonne. Bevor ich das Ritual beendet hatte, sagte ich zu den TeilnehmerInnen, ihr solltet laufen, sobald ich das Zeichen gebe. Aber die Gruppe war einfach genial, und sie weigerten sich zu laufen, sondern nahmen sich an den Händen, und so wurden wir dann gemeinsam auf eine Tiefe nass, die ich nie wieder erreicht habe.

Danke für diese Erinnerung

Alles Liebe dir

Stephan
 
A

Atlantis

Gast
Ihr Lieben,

Zitat von Stephan:
Was mich aber viel mehr interessiert, das ist die Idee mit den Elementen.
seit gestern ist dieser Satz in mir, und er zieht nicht weiter seines Weges, sondern er hält sich in mir.
Gestern dachte ich: Ach, wenn ich hier jetzt über die Elemente schreibe, bin ich total offtopic, was hat schon der Fuchsbandwurm mit der Elementearbeit, den Elementen zu tun...

:)

Heute habe ich mich anders entschieden, denn er hat sehr wohl mit den Elementen zu tun.
Feuer, Wasser, Erde , Luft, die vier Elemente, die die Basis für alles Leben hier auf Erden, ja die Erde selber bilden.

Die vier Elemente im Einklang und gesund, schaffen die UrEinheit hier.
Aber die Elemente sind schon lange nicht mehr in ihrer gesunden natürlichen Grundschwingung, was wir an den Reaktionen der Erde sehen und was wir ebenso an dem Verhalten der Menschen sehen.
(im Großen wie im Kleinen)
Die Arbeit mit den Elementen ist eine Möglichkeit, etwas für sich und die Erde zu tun, sie ist ein möglicher Schritt der Natur wieder näher zu kommen, sie zu spüren, sich mit ihr zu verbinden, eins zu werden, zu sein...
In die innere Kraft und Mitte gelangen, Blockaden erkennen, heil werden, heil sein, ...
Dies und vieles mehr birgt die Arbeit mit den Elementen, und die Idee ist ja keineswegs neu, wenn man bei den Schamanen, Medizinfrauen, Druiden, Priesterinnen, Magiern,... usw... schaut.

Der Fuchsbandwurm ist ein Teil der Einheit, wir fürchten ihn, bekämpfen ihn, schließen ihn aus, verstehen ihn nicht, und mir scheint, der Fuchsbandwurm ist nur ein wunderbares Beispiel für so vieles in unserem Leben und dem derzeitigen Leben hier in der zivilisierten Welt.

einen entspannten Frühlingstag wünsche ich euch,

Biggi
 
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