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Das Große Ganze ~ Eine Bilderbuchgeschichte für alle

M

Micha

Gast
Ihr Lieben,

ich habe eine Mail bekommen mit der neuen Zeitung des Humanity's Team Deutschland. Darin habe ich eine schöne Geschichte, sowie ein schönes Gedicht gelesen. Beides möchte ich gerne mit euch teilen. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen.

Liebe Grüße und den Segen Gottes für euch alle

Michael



Das Große Ganze
Eine Bilderbuchgeschichte für alle
aus: HTD-Zeitung / 39. Ausgabe / März/April 2011 /Humanity's Team Deutschland e.V.: Humanity's Team Deutschland e.V.
Blanka Britt


Das GROßE GANZE ist alles, was es gibt. Das GROßE GANZE ist in sich selbst verliebt. Es ist grenzenlos, wunderbar und voller Freude, so sanft umspielend wie herrliche Seide. Es ist ewig und hüllt alles mit Frieden ein und es strahlt dabei in hellem Schein.

Das GROßE GANZE kann alles. Einfach alles. „Kann ich auch alles?“ fragte ein klitzekleiner Teil von dem GROßEN GANZEN. „Ja, du auch“, antwortete das GROßE GANZE. „Alles, was ich kann, kannst du auch, denn du bist ein Teil von mir und nur zusammen erschaffen wir."

„Können wir auch alles pink machen?“ fragte der klitzekleine Teil mit einem Lachen. „Ja“, entgegnete das GROßE GANZE. „Jetzt und hier? Das können wir.“

„Oh toll. Das sieht ja schön aus. Können wir auch alles grün machen?“ quietschte das klitzekleine Teilchen nach einem Weilchen. Ja, mein Kind. Wir können alles“, sprach das GROßE GANZE.

Vor Aufregung hüpfte der klitzekleine Teil jetzt hin und her, er freute sich nun wirklich sehr. „Können wir auch alles ganz bunt machen? Mit lauter Blümchen, Sternen und Herzen?“ „Ja, auch das. Freude und Liebe macht uns besonders Spaß. Wir können alles zusammen erschaffen, so richtig wunderschöne Sachen“, erklärte das GROßE GANZE. „Nur wir beide zusammen? Kann ich es nicht alleine?“ „Nein, das kannst du nicht!“ „Warum denn nicht?“ „Weil wir auf ewig eins sind, darum geht es nicht mein Kind.“ „Ich will es aber alleine machen können.“ Das GROßE GANZE lachte zärtlich: „Du kannst dich nicht dagegen stemmen. Wir sind und bleiben eins.“ Der klitzekleine Teil gab keine Ruh: „Du hast gesagt, ich bin allmächtig wie du.“ „Du bist es auch, gemeinsam mit mir. Ich sag es noch mal deutlich hier.“ Und das GROßE GANZE blieb gelassen in seinem hellen Glanze.

„Aber ich will selbst allmächtig sein und will das können ganz allein“, widersprach der klitzekleine Teil.
Und so zog der klitzekleine Teil im GROßEN GANZEN einen Strich im Kreis herum und war ein
ICH.

Das Ich, es freute sich. Da schälte sich die Zeit aus der Unendlichkeit. Und dann gab es auf jeden Fall zunächst einmal `nen großen Knall. Das Ich hüpfte herum, sprang hoch hinaus, hei-di-del-dum. Es stellte sich so manches vor und sprach: „Wie gut mir das gefällt.“ Und schuf so seine eigne Welt. Es war das reinste Abenteuer, ein buntes Leben mit viel Feuer. Ein auf, ein ab, Galopp und Trab. Krone, Leidenschaft und Lanze und es vergaß das „GROßE GANZE“.

Millionen Mal teilte es sich und da war jedesmal ein Ich. Die Ichs fingen an herumzutollen, sie schlüpften in verschiedene Rollen. Wenn du nun glaubst, es herrschte Friede, nein, nein, denn es gab Unterschiede. Sie spielten so seltsame Spiele, sie glaubten an verschiedene Ziele. Es gab die Guten und die Bösen, Urteile wurden verlesen. Sünde und Schuld, wirrer Tumult. Es war wenig Freude in diesen Weiten, so waren sie, die dunklen Zeiten.

Nach all dem Chaos, nach all der Hetze, wollten die Ichs jetzt klare Gesetze. Sie erschufen sich Bilder von Obrigkeiten, Königen, Göttern und Götzen und ließen sich von ihnen leiten. Sie vergaßen so ihre eigene Macht und gingen immer tiefer hinein in die Nacht.

Lauter leere Ichs auf der Suche nach Erfüllung, doch sie fanden nichts. Sie sangen frohe und traurige Lieder, verliebten und trennten sich immer wieder. Niemand konnte ihnen geben, wonach sie sich sehnten in diesem Leben. Da draußen fanden sie wertlosen Tand, sie fühlten sich heimatlos in diesen Land. Sie suchten im letzten Zipfel der Welt und taten so, als ob es ihnen gefällt. Der klitzekleine Teil vom GROßEN GANZEN ist in jedem Ich und eins von ihnen erinnerte sich: „Gibt es nicht das GROßE GANZE, mit dem wunderbaren Glanze. Wo ist es hin? Hab ich vergessen, wer ich bin? Ich bin ein Teil doch von dem GANZEN, mit ihm konnte ich in Freude tanzen. Vereint mit ihm war es so wunderbar und hier lauert überall Gefahr.“

Das Ich fing an sich zu sehnen.
Es fing an sich zu grämen.
Es fing an sich zu schämen.

„Ich will wieder eins sein mit dem GROßEN GANZEN. Ich will wieder glücklich sein und mit ihm tanzen. Ich will es fühlen, ich wünsch es mir.“ „Hallo mein Kind, ich bin doch hier.“ Da dämmerte es dem klitzekleinen Teil und er jammerte: „Was habe ich nur getan? Ich habe mich von dir getrennt, war ich im Wahn?“ „Nicht ein Wahn, es war ein Traum, mehr war es nicht. Hab doch Vertrauen. Ich war nie fort und du nie dort, wo du dachtest zu sein.“ „Ach, bist du denn nicht böse mit mir?“ wisperte das klitzekleine Teilchen und fürchtete sich für ein Weilchen. „Was ist böse?“ fragte das GROßE GANZE. „Ich kenne das nicht. Hier strahlt nichts als Liebe in seinem Licht.“

Der klitzekleine Teil betrachtete jedes andere Ich und nahm es wieder liebevoll zu sich. Er fühlte sich nun herrlich frei und tauchte mit ´nem Jubelschrei ein in das GROßE GANZE. Hörst du sein Lachen, die Freude über sein Erwachen?
Und ewig wiegt sich das GROßE GANZE in frohem liebevollem Tanze.



Die Gedicht – Ecke
Wenn ich in Liebe bin, ist alles ganz leicht.
wenn ich in Liebe bin, habe ich schon alles erreicht.
Wenn ich in Liebe bin, haben sich meine Wünsche schon erfüllt.
Wenn ich in Liebe bin, fühle ich Gott in meinem Herzen.
Wenn ich in Liebe bin, reitet meine Seele wie eine Welle auf des Schöpfers unendlicher Quelle.

Sarah-Anita Gabrisch
aus: HTD-Zeitung / 39. Ausgabe / März/April 2011 / www.humanitysteam.de
 
M

marfr

Gast
Lieber Micha,

ganz herzlichen DANK für die wunderschöne Geschichte des GROßEN GANZEN! :rgbogen:

Was für eine gelungene Parabel für das, woran ich glaube.

In Liebe für alles was ist

Marion
 
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