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Costa Rica

A

Atlantis

Gast
Wir waren lange gefahren, über staubige, von Schlaglöchern übersähten Wegen. Den Dschungel immer an unserer Seite. Heiß war es, und es roch so wunderbar nach Pflanzen, Wasser, Erde ... Costa Rica :VL2
Dann sahen wir unser Ziel. Auf einer steilen Klippe thronte sie direkt vor uns, die alte , ehrwürdige Villa Calletta.
Nur wenige andere Gästewaren mit uns vor Ort, aber wir alle waren da, um den einzigartigen Zauber zu sehen, den Atem Gottes zu spüren. Einen Moment zu erleben, in dem die Zeit still steht, der Himmel die Erde küsst und einfach alles verschmilzt.
Nachdem wir den Pickup geparkt hatten, stiegen wir die Treppen empor, zur Villa. Ausgetretene Stufen, vorbei an üppigem Grün, welches die Gärtner des Hauses unermüdlich versuchten zu bändigen. Riesige Spinnennetze, mit großen , bizarren , fremd erscheinenden und doch so fastzinierenden Tieren. Das Rufen der Brüllaffen vom Waldrand her.
Und dann waren wir da: ein Amphietheater, wie aus einer anderen Zeit ,
hoch in den Klippen.
Am Fuße der steilen Felsen rollte und toste der Pazifik und sang uns sein fortwährendes Lied. Wir sahen die Gischt weiß aufschäumen, spürten den Ozean in der Nase, auf der Haut .
Dann setzten wir uns nieder und warteten, in wenigen Augenblicken sollten wir Zeugen eines unbeschreiblichen Naturschauspiels werden.
Sunset. -
Leise spielte nun, aus den Boxen des Theaters eine klassische Musik, und dann begann es, die Sonne machte sich auf den Weg, im Meer zu versinken.
Farben, Himmel und Meer,Musik verschmolzen zu einer Einheit, zu einer Komposition, so großartig, im steten Wandel, wie es mit Worten einfach nicht zu beschreiben ist.
Wir selber wurden EINS mit ALLEM was ist, wurden zu diesem Farbenspiel . Es gab einfach nichts mehr ausser diesen sich ständig verändernden Farben , alles umhüllt und getragen und durchwebt, von den Tönen.
Und dann, war sie verschwunden, die Sonne. Das samtene Nachtblau der Tropen lag nun wie ein weicher Mantel am Himmel. Eine Einladung für alle Sterne und granma moon .
Ganz still war es nun. Die Musik hatte geendet, die Menschen schauten entrückt und bewegungslos über das Meer zu Horizont.
Nur der Wind , der allen mit sanften Fingern durch die Haare strich regte sich.
Manchen trocknete er die Tränen, die die Wangen heruntergelaufen waren
Und erst ganz allmählich erhoben sich die Ersten, um nun ihren Abend zu gestalten.
:dnk:
Sabine, und das Web- Radio, welches für mich wunderschöne Musik spielt, haben diese Erinnerung in mir wachgerufen,
und ich wollte sie gerne mit euch teilen.

ich wünsche allen von Herzen eine friedvolle Nacht,

Biggi

 
L

Lotus Heart

Gast
Liebe Biggi,
Ooooh :dnk: fürs Teilen! Ich bin mir vorgekommen, als ob ich selbst dort gesessen wäre :LS::
Link entfernt

HERZlichst
Gabi
 
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