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Anno dazumal... mein Bild!

Weißer Wolf

Administrator
Hallo ihr Lieben,

ich danke euch allen für die wunderbaren Reflektionen. Nina hatte es sehr genau auf den Punkt gebracht. Es ist alles genau jetzt da, es gilt daher nicht nach etwas zu streben, sondern vielmehr etwas loszulassen. Mein unterschiedlichst wahrgenommer Zustand im jetzt ist dafür unwichtig. Das einzige das zählt, bist "du" und "jetzt". Dies ist der Grund, wieso ich bei Fragen meine Person betreffend zum Schweigen tendiere - zu sehr beginnt das "ich" zu vergleichen, Druck zu empfinden, Resonzen zu erzeugen und sich in eine Richtung zu verlaufen, die nicht dient: wo es doch nur eines tun sollte -still sein.

Und genau heute erreichte uns "zufällig" der folgende Gedanke zum Tag aus Indien:

"Seid in der Stille, denn das wird Stille in anderen verursachen. Nehmt nicht die Gewohnheit an zu schreien, laut zu sprechen und zu lange zu sprechen. Reduziert eure Kontakte auf ein Minimum. Legt eine Atmosphäre stiller Kontemplation um euch, egal wo ihr gerade seid. Es gibt einige Menschen, die in einem andauernden Tornado von Geräuschen leben. Wenn sie in einer Ausstellung sind, auf einer Messe, in einem Hotel, einem Tempel oder sogar in Prashanti Nilayam – ihre Zunge bewegt sich ohne Unterlass. Solche Personen werden auf dem Weg zu Gott nicht weit kommen. Es gibt andere, die Streit und Argumente genießen, niemals mit offensichtlichen Fakten zufrieden sind. Sie müssen Zweifel streuen, wo vorher keine Zweifel waren und den Glauben anderer erschüttern. Der Streit geht möglicherweise darum, ob Rama nun höhergestellt ist als Krishna, oder Krishna ein Vollavatar ist. Diese Gedanken sind wenig hilfreich für einen spirituellen Aspiranten. Trennt das Wahre von dem Offenbaren. Schaut nach innen und sucht den Kern, die Bedeutung und den Grund für das Leben." - Baba

Welch wunderbarer und direkter Weg,

Umarmung von Herzen, du unendlich weises und zeitloses Wesen.
Alles Liebe,
Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
M

marfr

Gast
Lieber Matthias,

danke für deine Worte:

Es ist alles genau jetzt da, es gilt daher nicht nach etwas zu streben, sondern vielmehr etwas loszulassen. Mein unterschiedlichst wahrgenommer Zustand im jetzt ist dafür unwichtig. Das einzige das zählt, bist "du" und "jetzt".
Ich weiß, dass es so ist, auch wenn ich es nicht immer so fühle.

Hierzu wollte ich gerne noch etwas sagen:

Dies ist der Grund, wieso ich bei Fragen meine Person betreffend zum Schweigen tendiere - zu sehr beginnt das "ich" zu vergleichen, Druck zu empfinden, Resonzen zu erzeugen und sich in eine Richtung zu verlaufen, die nicht dient: wo es doch nur eines tun sollte -still sein.
Ich verstehe diese Haltung sehr gut und es ist nicht an mir zu bewerten, ob sie richtig sei. Jeder handhabt dies auf seine Weise.

Das Ich beginnt sich zu vergleichen, empfindet dann Druck, kommt in Resonanzen etc. Das geht mir selbst manchmal so (zunächst auch in diesem Thread), kenne ich aber auch von anderen Menschen mir gegenüber, dass sie so reagieren.

Unterm Strich sehe ich momentan die Dinge jedoch so: Es dient dem Einzelnen, wenn er Resonanzen bemerkt und dann reflektieren (damit arbeiten) kann. Es dient dem Einzelnen, wenn er sich beginnt zu vergleichen und unter Druck gerät. Es ist eine Chance, sich zu hinterfragen, warum das gerade so ist, eine Chance, um weiter zu gehen und nicht in der Momentstarre zu verharren.

Wenn ich mich bedeckt halte, so dass andere nicht in diese Dinge geraten, werden sie andere "Größen", andere Menschen finden, die sie in die gleichen Resonanzen führen. Ob ich oder du oder jemand anderer nun gerade diese Person ist, die in ihnen das auslöst, ist nicht wichtig, scheint mir. Wichtig ist, wie jeder mit seinen Resonanzen, mit dem entstehenden Druck umgeht, was er daraus macht.

Ich frage mich sogar, ob Ich nicht manchmal diejenige bin, die diese Resonanzen der anderen auf mich nicht spüren möchte und daher Dinge zurück halte. Weil ich doch geliebt und geachtet, anerkannt und verstanden sein möchte, weil ich dazu gehören möchte. Diese Resonanzen anderer bringen mich immer wieder auch dahin zu spüren, ich würde außen stehen, sie würden mich nicht wirklich sehen ob ihrer eigenen Resonanzen. Ich möchte aber gesehen werden etc.

Also darf ich auch hier aufmerksam mit mir bleiben und immer neu hinterfragen, wie ich in jedem Moment authentisch sein kann, nichts übertreibend, nichts zurück haltend, einfach ich selbst.

Wie denkt ihr da drüber?

Von Herzen :BS:
Marion
 

Weißer Wolf

Administrator
Lieber Matthias,

danke für deine Worte:



Ich weiß, dass es so ist, auch wenn ich es nicht immer so fühle.

Hierzu wollte ich gerne noch etwas sagen:



Ich verstehe diese Haltung sehr gut und es ist nicht an mir zu bewerten, ob sie richtig sei. Jeder handhabt dies auf seine Weise.

Das Ich beginnt sich zu vergleichen, empfindet dann Druck, kommt in Resonanzen etc. Das geht mir selbst manchmal so (zunächst auch in diesem Thread), kenne ich aber auch von anderen Menschen mir gegenüber, dass sie so reagieren.

Unterm Strich sehe ich momentan die Dinge jedoch so: Es dient dem Einzelnen, wenn er Resonanzen bemerkt und dann reflektieren (damit arbeiten) kann. Es dient dem Einzelnen, wenn er sich beginnt zu vergleichen und unter Druck gerät. Es ist eine Chance, sich zu hinterfragen, warum das gerade so ist, eine Chance, um weiter zu gehen und nicht in der Momentstarre zu verharren.

Wenn ich mich bedeckt halte, so dass andere nicht in diese Dinge geraten, werden sie andere "Größen", andere Menschen finden, die sie in die gleichen Resonanzen führen. Ob ich oder du oder jemand anderer nun gerade diese Person ist, die in ihnen das auslöst, ist nicht wichtig, scheint mir. Wichtig ist, wie jeder mit seinen Resonanzen, mit dem entstehenden Druck umgeht, was er daraus macht.

Ich frage mich sogar, ob Ich nicht manchmal diejenige bin, die diese Resonanzen der anderen auf mich nicht spüren möchte und daher Dinge zurück halte. Weil ich doch geliebt und geachtet, anerkannt und verstanden sein möchte, weil ich dazu gehören möchte. Diese Resonanzen anderer bringen mich immer wieder auch dahin zu spüren, ich würde außen stehen, sie würden mich nicht wirklich sehen ob ihrer eigenen Resonanzen. Ich möchte aber gesehen werden etc.

Also darf ich auch hier aufmerksam mit mir bleiben und immer neu hinterfragen, wie ich in jedem Moment authentisch sein kann, nichts übertreibend, nichts zurück haltend, einfach ich selbst.

Wie denkt ihr da drüber?

Von Herzen :BS:
Marion
:BS:Hallo liebe Marion,:BS:

sehr lange habe ich genau danach gelebt... Frei nach: ich bin wie ich bin, wenn mich jemand fragt muss er auch die Antwort in Kauf nehmen. Mittlerweile sehe ich es nicht mehr ganz so ;).
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Wieso?
Der menschliche Verstand greift sich so vieles und wird genau dadurch unruhig. Es gibt viele Fragen, die wenn sie beantwortet werden nur noch mehr Fragen verursachen - Gedankenkaskaden auslösen. Eine Antwort dient niemandem in diesem Fall sondern sorgt nur für noch mehr Verwirrung und Folgefragen - der Verstand rennt dann auf Höchstleistung. Genau das Gegenteil von dem ist erreicht, was wirklich dient.

Und dann gibt es da noch jene Fragen, die im Zitat von Baba so wunderbar beschrieben wurden:
"Es gibt andere, die Streit und Argumente genießen, niemals mit offensichtlichen Fakten zufrieden sind. Sie müssen Zweifel streuen, wo vorher keine Zweifel waren und den Glauben anderer erschüttern." - Baba

Ich nenne diesen Effekt den Wadenbeißer Effekt. Immer wieder gibt es Menschen, die Fragen stellen und sich in deinen Waden verbeißen wie ein kleiner Hund, auf der Suche nach "Fehlern". Ohne dabei nur ein einziges Mal sich selbst zu hinterfragen: "wieso versteife ich mich so in einer Analyse über eine dritte Person?"

Auch hier schweige ich und beantworte nicht jede Gefühlsregung des Fragenden.

Es war ein langer Weg dorthin, denn gerade ich war derjenige der meinte alles und vorallem immer beantworten zu müssen. Heute habe ich erkannt welche tiefe Weisheit in der Ruhe liegt und vorallem in der Vermittlung der Ruhe, wenn sich der Verstand in etwas verläuft.

Die Entscheidung von mir in manchen Dingen zu schweigen löst ebenso viele Resonanzen aus, wie die Entscheidung manchmal zu antworten. Womit all das Nachdenken, dass ja das "Resonanzauslösen" etwas Gutes sei nicht mehr wichtig ist - denn dies geschieht so oder so...

Wichtig, dies ist generell gemeint, nicht dich persönlich Marion :) Es ist doch sehr interessant zu sehen, wie schnell beim Menschen die allumfassende Liebe und der Dank für alles abhanden kommt, nur weil jemand sich nicht so verhält, wie man es sich erwartet: z.B. "antwortet" oder "schweigt". Zu erkennen gilt es, dass dies "mein" Problem ist, dass "ich" den anderen "anders haben will". Der ruhige Geist nimmt beides an: eine Antwort oder auch keine Antwort. Es obliegt meinem Gegenüber eine Antwort zu geben oder auch nicht und für beides sage ich danke.

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
C

carolcn

Gast
:BS:Liebe Marion,

ich habe diesbezüglich schon mit Matthias Privat darüber geschrieben. Ich kann es akzeptieren, das jeder seine Lebensweise hat.
Ich kann diese (seine) "Strategie" nicht nachvollziehen. Es ist mir Fremd etwas bewusst zu verschweigen aus dem Grund das andere nicht in Resonanz kommen. Hm, für mich hat dies einen schalen Beigeschmack und ich hinterfrage mich, steckt da nicht noch was andere dahinter? Aber das geht mich ja nichts an! :rolleyes:

Ich habe bei mir erkannt, das wenn ich in mir ruhe und die Liebe und Glückseligkeit in mir bewusst wahrnehme ich "automatisch" andere Gedanken habe.
Ich empfinde diesen Seins Zustand als leicht und ich halt nichts fest, lasse meine Gedanken ziehen, habe keine Negativen Gedanken dann. Dieser Zustand erzeugt nur liebevolle Gedanken. Ich bin nicht immer in diesen Zustand, aber immer öfter.

Ich lasse gerne Menschen an meinem Leben teilhaben und habe nichts zu verbergen. Ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, wie Menschen über mich denken, oder was für Resonanzen auf mein gesagtes haben. Ich möchte niemanden absichtlich verletzten und spüre meistens sehr genau wann ich reden soll und wann ich schweigen soll. Zur Zeit schweige ich lieber.

Ich finde es wunderbar und beglückend mich mit Menschen auszutauschen die auf meiner Wellenlänge sind.

Ich lerne immer mehr den Respekt und die Achtung vor den Menschen. Das empfinde ich als eine große Ruhe und Frieden in mir.
Ich fühle mich nicht mehr so getrieben und finde es auch nicht mehr schlimm, wenn ich mal nicht zu Wort komme.

Aus Prinzip würde ich mich nicht bedeckt halten. Sonder von Situation zu Situation von Mensch zu Mensch spontan führen lassen. Es kommt wie es kommen will. Von Gott .

Liebe Grüße, Carolin
 

Weißer Wolf

Administrator
Hallo liebe Carolin,

ist dir der Wiederspruch im Geschriebenen bewusst?

Es ist mir Fremd etwas bewusst zu verschweigen aus dem Grund das andere nicht in Resonanz kommen.
Ich möchte niemanden absichtlich verletzten und spüre meistens sehr genau wann ich reden soll und wann ich schweigen soll. Zur Zeit schweige ich lieber.
Ist es nun das eine oder das andere? Letztendlich wenn es das zweite Zitat ist, ist es das, wovon ich schrieb.

aus Prinzip würde ich mich nicht bedeckt halten.
Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass es "ein Prinzip" gibt - denn dies hatte ich nicht geschrieben. Ich schrieb von der Wahl der Momente zu schweigen und bei anderen zu sprechen. Ich schrieb nicht, ich schweige grundsätzlich.

Umarmung von Herzen,
Alles Liebe,
Matthias
 
M

marfr

Gast
Lieber Matthias,

ich danke dir ganz herzlich für deine Antwort. Sie kommt "wohl temperiert", ausgewogen, weise bei mir an und ich schätze sie. Es ist die Weisheit, die aus Erfahrung entstanden ist, auch aus schmerzlicher. Es ist eine gewonnene Essenz, die mir vielleicht hilft, nicht den gleichen schmerzlichen Weg zu beschreiten, weil ich die Zusammenhänge verstehe.

Es gibt viele Fragen, die wenn sie beantwortet werden nur noch mehr Fragen verursachen - Gedankenkaskaden auslösen. Eine Antwort dient niemandem in diesem Fall sondern sorgt nur für noch mehr Verwirrung und Folgefragen - der Verstand rennt dann auf Höchstleistung. Genau das Gegenteil von dem ist erreicht, was wirklich dient.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, weil bereits in entsprechendem Rahmen (spirituelle Seminare) beobachtet. Wenn ich mich innerlich fragte, wie man Klarheit und Einfachheit in diesen Dingen erreichen kann, hatte ich bisher keine Antwort darauf. Ich neigte dazu, so dran zu gehen, wie du anfangs, wie du es beschrieben hast. Ich verstehe, wohin es führen kann. Ich sehe diese Gesichter vor mir, die aufgrund einer angestrengt gerunzelten Stirn (vielen Gedanken dahinter) eine Frage stellen und je mehr gesprochen wird, umso tiefer werden die Runzeln, umso größer die Fragezeichen im Gesicht. Nicht nur das, dass sie vom eigenen Spüren weg gedrängt werden dadurch, es werden auch weitere, die drum herum sitzen und nun auch im Verstand zu studieren anfangen, vom Erleben des Momentes weg gezogen.

Darum bin ich dankbar, das Thema angesprochen zu haben und dankbar für die Antworten.

Auch hier schweige ich und beantworte nicht jede Gefühlsregung des Fragenden.
Ich verstehe. Fühlt sich grad an wie: Darin liegt wahre Größe. Da darf ich noch üben. Mich selbst dann nicht als arrogant zu bewerten oder es zu fürchten, andere könnten mich für arrogant halten. Es gilt, davon unabhängig zu sein.

Wichtig, dies ist generell gemeint, nicht dich persönlich Marion :) Es ist doch sehr interessant zu sehen, wie schnell beim Menschen die allumfassende Liebe und der Dank für alles abhanden kommt, nur weil jemand sich nicht so verhält, wie man es sich erwartet: z.B. "antwortet" oder "schweigt". Zu erkennen gilt es, dass dies "mein" Problem ist, dass "ich" den anderen "anders haben will". Der ruhige Geist nimmt beides an: eine Antwort oder auch keine Antwort. Es obliegt meinem Gegenüber eine Antwort zu geben oder auch nicht und für beides sage ich danke.
:dnk:, ich verstehe.

Liebe Carolin,

ich danke dir für deine offenen Kommentare zum Thema.

Hm, für mich hat dies einen schalen Beigeschmack und ich hinterfrage mich, steckt da nicht noch was andere dahinter? Aber das geht mich ja nichts an! :rolleyes:
Woher das Misstrauen? Es klingt fast so, als wäre ein Gegenüber verpflichtet, das eigene Misstrauen durch Erklärungen auszuräumen und wenn es nicht bereit dazu ist, der Schluss zulässig sei: DANN hat dieser Mensch etwas zu verbergen.

Ich freue mich, dass es dir immer besser geht in Gesellschaft mit anderen Menschen, dies immer mehr genießt und deine Fortschritte machst dabei. Es ist schön, das zu lesen und zu spüren. Dass du ruhiger wirst, ganz allgemein, und auch gelassener, das nehme ich wahr und freut mich.

Ich fühle mich nicht mehr so getrieben und finde es auch nicht mehr schlimm, wenn ich mal nicht zu Wort komme.
Das ist ein feiner Satz. Er könnte von mir geschrieben sein :). Es tut gut, das bei sich selbst wahrnehmen zu können, gell?

Danke EUCH!

:hdku:

Marion
 
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