Elisabeth Kröpfl (23.01.2012),georgy curant (23.01.2012),Marion Frey (23.01.2012),Matthias A. Exl (23.01.2012),Raimund (23.01.2012),Sabine I. Exl (23.01.2012)
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Liebe Sabine, lieber Matthias
Seit Wochen beschäftigt mich das Thema Nähe-Distanz, Hingabe, Weiblichkeit und Sexualität. Ich denke darüber nach, ich versuche mich zu überwinden etwas zu tun,
ich versuche mich zu verbiegen, ich zwinge mich etwas zu tun, um mein Herz zu öffnen. Ich reflektiere fleißig dahin..... und mache tue schaue, handle... und
bin alles nur nicht präsent und nehme die Situation an so wie sie ist. Das Ich will diese Situation nicht, das Ich will weiterhin Angst verbreiten und um der Angst zu entfliehen will es wissen, will es verändern, will es will es nicht....
Heute beim Aufwachen mußte ich lachen innerlich, was für ein Theater, was für ein Herumgeschiebe... Wie ein Jongleur, der die Bälle in die Höhe wirft und wirft und wirft, fasziniert ist von seiner Leistung, seiner Bälle die sooo unglaublich glitzernd und bunt durch die Luft schweben. Bloss ja keinen fallen lassen, denn
sonst gibts am Ende keinen Applaus und der Jongleur hat wieder versagt.
Es ist doch nichts andres als ein Hinhalten des falschen Ichs, diese Beschäftigung mit ach so einem tollen Thema. Ja, auch das will aufgearbeitet werden.... freilich, dann arbeiten wir mal schön brav... :-)
Ein kurzer Satz den ich vor ein paar Tagen las: Annahme=Hingabe hat mir heute die Augen geöffnet.
Danke von Herzen euch beiden, dass ihr immer da seid, meine Lehrer und Begleiter. Namaste
Susanne
Geändert von ananda (23.01.2012 um 07:37 Uhr)
Elisabeth Kröpfl (23.01.2012),georgy curant (23.01.2012),Marion Frey (23.01.2012),Matthias A. Exl (23.01.2012),Raimund (23.01.2012),Sabine I. Exl (23.01.2012)
Liebe Susanne,
danke dir von Herzen für diese wunderbare Beschreibung des Spiels, das ein so fröhliches, aber auch ein so quälendes sein kann, wenn man dabei vergisst, dass der Jongleur eigentlich eine Marionettenpuppe ist, dessen Fäden man Selbst in der Hand hat. Er darf also spielen, wenn man ihn spielen lässt. Aber der Puppenmacher sollte nie vergessen, dass er der Puppenmacher ist und derjenige, der die Puppen tanzen lässt und nicht die tanzende Puppe selbst.
Sei herzlich umarmt, Sabine
Sabine I. Exl
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ananda (23.01.2012),Elisabeth Kröpfl (23.01.2012),georgy curant (23.01.2012),Marion Frey (23.01.2012),Matthias A. Exl (23.01.2012)
liebe Susanne,
fühl dich ganz zart umarmt. wir haben ein sehr ähnlich gelagertes (Ego)Thema. berührend finde ich deine Offenheit. und ja, es wird enden, dieses Thema. in der Annahme, in der Hingabe. kleine Schrittchen manchmal, dann wieder ein großer - denn das ist der Weg, den unsere Seelen gewählt haben, um zu wachsen.
ich hab dich lieb...
ananda (23.01.2012),Marion Frey (23.01.2012),Matthias A. Exl (23.01.2012)
Liebe Susanne,
ja es funktioniert nicht das Ego loshaben zu wollen. Das erschafft Angst im Ego, weil das Ego auch geliebt und angenommen sein will.
Ich habe mich immer dann weiter entwickelt, wenn ich einfach die Emotionen angenommen habe die da sind. Das geschieht meistens mit Tränen. Das ist mein Weg, der mich weiter bringt. Die Emotionen in Liebe annehmen. Danach spüre ich Erleichterung und Frieden. Es wird sich alles lösen.
Es ist mein Weg. Und er bringt mich weiter zu mir selbst.
Liebe Grüße, Carolin
ananda (23.01.2012),georgy curant (23.01.2012),Lichtblicke (23.01.2012),Marion Frey (23.01.2012)
Liebe Susanne ~ ananda!
Ich kenne diese inneren Auseinandersetzungen und Zwei-fel an einem selbst.
Für mich gibt es ein Seelen-Selbst und eine Persönlichkeits-Selbst. Beide haben ihre Existenz-Berechtigung, jedes in seiner "Welt".
Solange es den physischen Körper gibt, ist das 'kleine' ego-Selbst gerne ganz gross und will das 'grosse' Seelen-Selbst beherrschen. Aber es funktioniert nicht.
Ich empfinde es wie Hirn und Herz.
Das Hirn glaubt "all-wissend" zu sein, weil es dort ist, wo die obersten Chakren angeordnet sind und weil analytischer Verstand sooo immens wichtig in unseren Breiten ist. Es ist wie ein Computer der mit Wissen gespeichert ist und meint ALLES zu wissen.
Das Herz ist in der Mitte, bescheiden und tatsächlich allwissend, weil der Sitz der Göttlichkeit und überhaupt das Zentrum. In unseren Breiten aber meist als emotionales 'Etwas' gesehen.
Tatsächlich 'lebt' das Hirn aber nur solange, solange das Herz ihm Blut (Lebenssaft und Sauerstoff) zuführt. Sonst ist der Computer ohne Strom auch "tot".
Es gibt nur H20 und kein HO. Es ist wie Hirn & Herz + Sauerstoff-Blut.
Der wahre Mensch anerkennt diese Tatsache und lässt Hirn & Herz gleichberechtigt ZUSAMMENARBEITEN. Persönlichkeit und Seele arbeiten zusammen. EIN-Heit ist vorhanden und keine Angst und keine ZWEI-fel.
Mystiker nennen das die "unio mystica" oder "himmlische Hochzeit".
Wenn das "kleine" selbst" sich vom "HOHEN SELBST" leiten lässt, tritt Frieden ein. Beide dürfen leben, keiner ist dominant, beide sind gleichberechtigt, jeder arbeitet auf seiner Ebene.
Vielleicht helfen dir diese Gedanken.
liebe Grüsse und alles Gute wünscht dir
von Herzen
georgy
ps
obige Gedanken habe ich mit eigenen Worten nachvollzogen, wie ich sie in dem Buch "Kurs zum Selbst" von Babaji, dem ewig jungen Meister aus dem Himalaya gelesen und gelernt habe. Es ist für mich vol-kommen nachvollziehbar und stimmig. georgy
Geändert von georgy curant (23.01.2012 um 08:14 Uhr) Grund: ergänzug
ananda (23.01.2012)
Liebe Sabine.
Ja klar, da gibt es auch den Zuschauer, der sich ein Ticket gekauft hat und nun in der ersten Reihe sitzt und den Jongleur beobachtet.
Jedoch, und da danke ich dir besonders
für den Hinweis:
Er bewertet, reagiert...er klatscht wenn das Kunststück des Jongleurs gelingt und empfindet auch etwas wenn der Jongleur scheitert.
Auch da darf der Zuschauer erkennen, dass er sich lediglich im Zirkus befindet und sich selbst das Ticket gekauft hat.
Danke dir, Susanne
Marion Frey (23.01.2012),Matthias A. Exl (23.01.2012),Raimund (23.01.2012)
Liebe Ananda,
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heute habe ich dazu etwas geträumt. Das zu dem Thema passt.
heute Nacht habe ich geträumt unser Notebook fällt in die Badewanne, ins Wasser. Im ersten Moment hatte ich Angst und die Gedanken: "Der geht doch kaputt." Im "Realfall" würde der ja höchstwahrscheinlich dann kaputt sein. Nicht so im Traum. Ich habe das Notebook aus dem Wasser genommen und es hatte an der Seite einen kleinen Abfluss, da ist das ganze Wasser das im Notebook drin war herausgeflossen zuerst kam rostiges Wasser heraus, es wurde aber immer klarer. Dann ist das Notebook noch mal ins Wasser gefallen. Und es kam wieder am Anfang Rostwasser raus und wurde immer klarer.
Ich hab für mich den Traum so gedeutet, das das Notebook mein Verstand ist und das das Wasser mein Selbst/Seele/Liebe ist. Und das der Verstand in das Selbst eintauchen muss damit er gereinigt werden kann um Klarheit zu bekommen um richtig zu funktionieren, dann wenn er gereinigt wurde.
Liebe Grüße, Carolin
ananda (23.01.2012),georgy curant (23.01.2012),Lichtblicke (23.01.2012),Marion Frey (23.01.2012)
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