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Ihr Lieben!
Ich hätt mir nicht gedacht, dass unsere Katzen schon wieder, meine besten Lehrer sind und mich – auch wenn sie es gar nicht wollen – auf ein Egothema aufmerksam machen.
Heute hab ich den Termin für die Kastration unserer Katzen Babali und Luna vereinbart. Alles soweit kein Problem. Anrufen, Termin ausreden passt. So hab ich mir das vorgestellt. Eigentlich hab ich mir gar nichts vorgestellt, sondern mir überhaupt keine Gedanken gemacht und es einfach gemacht. Eigenartige Angst hat sich jedoch schon während des Telefonats in mir ausgebreitet, und das obwohl die Tierärztin und die Helferin wunderbare Frauen sind, die sehr kompetent sind und liebevoll mit den Tieren umgehen. Ich habe Angst, dass unser Katzen während/nach dem Eingriff sterben könnten, sie weh haben, sie leiden... oder dass sonst was Schlimmes passieren könnte.
Bei mir persönlich kenn ich das nicht. Wenn ich zum Arzt oder ins Krankenhaus muss habe ich keine Angst.
Es ist diffizil - um nicht zu sagen schizophren. Einerseits sind da die oben beschriebene Ängste und Zweifel und auf der anderen Seite spüre ich grenzenloses Vertrauen und Ruhe, egal was passiert. Eigentlich bleibt mir gar nichts anderes übrig als zu vertrauen.
Es ist jedoch wie das Bild, wo auf der einen Schulter ein Engerl sitzt und auf der anderen ein Teuferl. Auf welche Seite schau ich? Und wem glaub ich? Wer ist überzeugender – das Selbst oder das Ego? Ich bin hin und her gerissen zwischen der Angst und der absoluten Ruhe, dem Vertrauen und der Gewissheit, dass alles gut wird und ist (egal wie dieses „GUT“ aussieht).
Ich umarme euch von Herzen,
Elisabeth
Liebe Elisabeth,
vielleicht ist es ja ein Echo einer alten Erfahrung, dass du ein Kind oder dir anvertrautes Wesen (Tier) verloren hast. Wenn du kannst, bleibe bei dem grenzenlosen Vertrauen. Wenn alles gut geht, wird die Stimme still sein und du bist über etwas drüber.
Das wünsche ich dir und den Kätzchen von ganzem Herzen.
Marion
Alles Liebe
Marion
Elisabeth3 (04.01.2012),georgy (04.01.2012)
Liebe Marion.
Ja durchaus möglich. Ich war viel am Bauernhof meiner Großeltern. Ich hatte alle Tiere gern. Kälber, Schweine, Ochsen,... wurden direkt am Bauernhof geschlachtet, weil mein Opa das als besser für die Tiere hielt. Natürlich hatte er recht. Mein Opa ist immer sehr respektvoll mit den Tieren umgegangen und die Oma tut es nach wie vor. Es hat mich sehr traurig gemacht, wenn Schlachttag war, denn diese Tiere waren ja meine Freunde.
Mein Papa ist Jäger. Wir hatten und haben mehr tote Tiere zu Hause als lebendige. Klingt für außenstehende wahrscheinlich total schrecklich, war für mich als Kind normal.
Danke dir.
Alles Liebe,
Elisabeth
georgy (04.01.2012)
Liebe Elisabeth,
nur zu gut kenne ich das von dir beschriebene Gefühl, welches beinahe schizophren anmutet. Auf der einen Seite total ruhig und völlig im Vertrauen, alles ist gut , auf der anderen Seite das Ego, welches mir Sachen zuflüstert, die mich aus der Bahn werfen.
Dann korigiere ich den Kurs, aber dann kommt das Ego wieder dazwischen und es scheint manchmal wie ein ringen der beiden Seiten in mir.
Im normalen Alltag ist dies nicht wirklich relevant, eben nur, wenn was aussergewöhnliches ist, mit Ciara oder Lucky.
Und dann sage ich mir genau wie du auch: vertraue -
Meist meint das Schicksal es gut mit mir und ich bekomme Hilfen von Aussen.
öhm, eine tolle Lösung hab ich jetzt grad nicht parat. Ich rufe in solchen Fällen Lisa an, und die sagt dann:
Entspann dich Biggi, alles gut ... -
Das mache ich dann und dann ist die Situation durch und bisher ist immer alles gut gegangen.
Na ja, es gab auch Fälle, in denen Tiere starben, aber das war dann auch jedes Mal so, daß ich klar kam.
Die Angst vor der Sache war stets viel schlimmer, als letztlich der Tot eines meiner Tiere, welchen ich annehmen und akzeptieren konnte.
Ebenso der Tod meiner Großeltern oder sogar meiner Mutter.
Die Angst und die Sorge zuvor, die waren es, die teilweise sehr belastend waren.
Ich schicke dir eine liebevolle Umarmung von Herzen,
Biggi
Andrea10 (05.01.2012),Elisabeth3 (05.01.2012),georgy (07.01.2012)
liebe Elisabeth,
ich beobachte derzeit bei mir, ob es stimmen kann, dass ein Gefühl erst verbunden mit einer dazu passenden Geschichte zur Angst wird. uuuund, für mich ist da was dran.
lege ich jetzt das auf deine Situation um, dann wäre es vielleicht spannend auszuprobieren, das Gefühl wahrzunehmen. die Gedanken dazu (die Tiere könnten sterben, später weh haben, etc pp) aber nicht wörtlich oder gar ernst zu nehmen. wissend, dass es eben möglicherweise Geschichten aus deiner Vergangenheit oder Befürchtungen vor einer Zukunft mit den Tieren sind. doch im Augenblick - ist da nur dieses Gefühl liebevoll zu betrachten, es nicht zu verdrängen. und sich nicht allzu lange damit aufzuhalten.
vielleicht magst du das ja mal probieren...
Andrea10 (05.01.2012),Atlantis (04.01.2012),Elisabeth3 (05.01.2012),georgy (04.01.2012),Marion Frey (05.01.2012)
Liebe Biggi, liebe Lisa.
Danke für eure liebevollen Antworten. Es fällt mir grad wie Schuppen von den Augen.
Oh Gott ja, ihr habt recht wo ist meine Präsenz geblieben? Ja, sie könnten sterben, weh haben,... Doch es ist nicht sicher, dass dies auch passiert. Warum also sich sorgen? Gerade HEUTE sorge dich nicht - lautet eine von den Reiki Lebensregeln. Wer weiß schon was morgen ist oder in einer Stunde oder am Nachmittag? Niemand, naja außer Gott himself. Also Tschap Tschap - ICH BIN.
Danke!
Umarme euch von Herzen,
alles Liebe Elisabeth
Atlantis (05.01.2012),georgy (07.01.2012),Lichtblicke (05.01.2012),Marion Frey (05.01.2012),Sabine I. Exl (05.01.2012)
Liebe Elisabeth,
Unsere Lichtgeschwister haben Dir schon ganz tolle Antworten geliefert. Da bleibt mir nicht mehr viel zu sagen. In Bezug auf die Kastration von Babali solltest Du aus meiner Erfahrung so lange zu warten, bis es bei jedem seiner Klogänge zu stinken beginnt, dann ist der Kater erst fertig gewachsen, was die Harnleiter betrifft. Wir haben so, einen Kater nach zwei Jahren verloren, wegen Harnleiterverschluß. Unsere Ärztin sagt auch, dass man Kätzinnen zuerst einmal rollig werden lassen sollte und dann erst operieren. Vielleicht magst Du in dieser Hinsicht noch Infos einholen. Wir werden bei Maxi auf alle Fälle so lange zu warten, bis wir die Geruchsbelästigung nicht mehr aushalten. Wenn der Karter plötzlich ganz dicke Wangen bekommt, dann ist das auch ein Zeichen, dass die Hormone einschießen. Unser Charly hatte so richtige dicke Päckchen, die nach der Kastration, dann sichtbar geschrumpft sind.
Alles Liebe
Andrea
Atlantis (05.01.2012),Elisabeth3 (05.01.2012),georgy (07.01.2012),Lichtblicke (05.01.2012)
Liebe Andrea!
Danke für dein Posting und deine Überlegungen zu dem Thema!
Umarmung von Herzen,
Elisabeth![]()
liebe Elisabeth,
Andrea hat da was wichtiges angesprochen. wenn du resonanzfrei ein ungutes Bauchgefühl hast, dann meldet sich vermutlich deine Intuition. danke Andrea, dein Beitrag war wichtig!
Liebe Lisa!
Ich steh auf der Leitung und versteh nicht was du mir sagen willst. Intuition zu was? Und was für ein Bauchgefühl?
Sorry. I heit langsam - nix verstehen?????????!!!!!!!!!!!!!
Von Herzen schick ich dir einenach Stoberdorf, alles Liebe Elisabeth
georgy (07.01.2012)
liebe Elisabeth,
ich hab abgekürzt was ich sagen wollte, weil Andrea es eh schon angesprochen hat. solltest du nach Ausschluss aller Resonanzen, also deiner Sorge um die Babys in der Zukunft, noch immer ein gaaaanz schlechtes Bauchgefühl haben, so wie du es ganz am Anfang beschrieben hast - dann bitte hör drauf. dann passt es vielleicht derzeit wirklich noch nicht, die Zwergerln zu operieren. mir erscheint es auch ein ganz kleines bissel früh, so aus meiner Erfahrung mit Katzenbabys. wenn dein Grummeln aber ganz weg ist, dann ist alles klar. hoffe das ist jetzt klarer
![]()
Andrea10 (05.01.2012),Atlantis (05.01.2012),georgy curant (02.02.2012)
Liebe Elisabeth,
es gibt bei dieser Sache so viele Meinungen wie Menschen und du wirst nur deine eigene finden und bilden können. So viel sei nur gesagt: es macht einen Unterschied, ob es sich um eine Katze handelt, die in einer Wohnung/Haus lebt oder ob sie Freigängerin ist.
Ich finde diesen Artikel ganz angenehm - trocken, nüchtern, aber für mich ok, weil ich für mich weder Panikmache noch manipulative Meinungsbildung spüre, auch wenn der Schreiber selbst gewiss seine eigene Meinung hierzu hat: Warum Sie Ihre Katze / Ihren Kater kastrieren lassen sollten!
Wie gesagt, liebe Elisabeth, das kannst nur du für dich entscheiden, wann du es als richtig empfindest - und danach handle auch, denn dann bist du frei von "Schuldgefühlen", weil du alles nach besten Wissen und Gewissen getan hast - der Rest ist in Gottes Hand.
So ein Schritt wie die Tiere kastrieren zu müssen ist immer ein unangenehmer, weil man über sie hinweg entscheidet. Aber dies macht man ab dem Moment, wo man sie sich nach Hause holt. Ab dann tragen beide Seiten die Konsequenzen davon - die schönen wie die unschönen.....
Alles Liebe, Sabine
Sabine I. Exl
Ausbildungszentrum Herzenssache
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ananda (05.01.2012),Andrea10 (05.01.2012),Atlantis (05.01.2012),Christina Wuga (05.01.2012),Elisabeth3 (05.01.2012),georgy curant (02.02.2012),Lichtblicke (05.01.2012),Marion Frey (05.01.2012),Matthias A. Exl (05.01.2012)
Liebe Lisa, liebe Sabine, liebe Andrea.
Danke für eure Postings und den interessanten Link. Die Entscheidung ist schon getroffen. Heute um 8:56 Uhr war alles klar:
Der Montag und die OP sind eigentlich nur noch "Formsache" (klingt komisch und vielleicht auch a bissl kühl - aber ich weiß nicht wie ich das sonst erklären soll?). Ich vertraue der Tierärztin und habe ein gutes Gefühl, wenn ich die Praxis betrete. Babali und Luna sind zwar "unsere" Katzen und wir tragen die Verantwortung und doch gehören sie uns nicht. Sie bereichern unser Leben und gehören zur Familie sind aber nicht unser Eigentum. Wir entscheiden zwar für sie, doch was passiert liegt in Gottes Hand. Und weil sein Wille geschieht, brauch ich mich nicht zu fürchten oder darüber zu grübeln eine falsche Entscheidung getroffen zu haben - egal was passiert.
Ich wünsch euch allen ein wunderschönes, gemütliches Wochenende.
Von Herzen alles Liebe, Elisabeth
Andrea10 (05.01.2012),Atlantis (05.01.2012),Christina Wuga (05.01.2012),georgy (05.01.2012),Lichtblicke (05.01.2012),Marion Frey (06.01.2012),Matthias A. Exl (05.01.2012),Micha (05.01.2012),Sabine I. Exl (05.01.2012)
Liebe Elisabeth,
ich freue mich mit dir, daß du Klarheit in dir gefunden hast, und das du nun wieder in deiner Mitte bist.
Ich war noch ein Kind, da bekam ich meinen Kater Kimba.
Er war nicht kastriert, ein halbes Jahr alt und ein echter Draufgänger.
Mein Vater entschied, daß er ein Kater bleiben sollte , er meinte es nur gut , wußte es nicht besser.
Als der Kater 2 war, war er nicht mehr auszuhalten. Nicht nur, daß er sich wie ein Raubtier benehmen konnte, wenn er das wollte ( das war echt beeindruckend) es stank sowas von unerträglich, wo er sich verewigte, daß man es nicht ertragen konnte.
Als er dann kastriert war, legte sich sein Machoverhalten nicht besonders und die Tierärztin meinte, er sei einfach zu lange Kater gewesen.
Ich habe das in der Vergangenheit öfter mal bei Wallachen erlebt, die erst spät gelegt wurden, also entsprechend lange Hengst waren.
Da brauchst du dir dann also keine Sorgen machen![]()
Grüße von Herzen,
Biggi
Liebe Elisabeth,
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Ich bin froh, dass Du dich bei eurer Tierärztin gut aufgehoben fühlst. Ich wollte dich nicht noch zusätzlich verunsichern. Entschuldige!
Umarmung
Andrea
georgy (05.01.2012)
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