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Thema: Tyrannei und Wirrwarr

  1. #16
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Namaste ihr Lieben,

    Sabine hatte mich gebeten die Frage des "Luxus" hierher zu verschieben:
    http://herzenssache.org/forum/fragen...ist-luxus.html

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

  2. #17
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Zitat Zitat von Andrea10 Beitrag anzeigen
    Lieber Matthias,

    Ich habe erst ein bisschen Zeit gebraucht um darüber nach zu denken. Meine wahre emotionale Ursache einen Job zu suchen ist, dass wir mit dem Gehalt von Walter nicht mal mehr die nötigen Lebensmittel kaufen können. Für das halbe Monat würde es reichen. Da kommt auch wieder meine Existenzangst zum Tragen. Ich denke es ist aber auch die falsche Politik den Kopf in den Sand zu stecken. Wir müssen alle schauen, dass wir unseren Lebensunterhalt verdienen, und da rede ich nicht von irgend welchen Luxusartikeln. Warum ich einen Job ablehne? In dem oben genanntem Fall wären es die Arbeitszeiten gewesen. Was ich dabei nicht verstehe ist, auf was soll ich den hören, ob ein Job für mich o.k. ist? Wenn ich einfach irgend einen Job angehe, wo ich absolut nicht hin will, dann geht es mir wahrscheinlich auch nicht besser.

    Umarmung

    Andrea
    Namaste liebe Andrea,

    ich habe deine Zeilen in den letzten Postings gelesen. Ich danke dir dafür. Wichtig ist, dass du erkennst, dass du eine Vorstellung hast, wie du meinst, dass das Leben sein sollte. Du meinst identifizieren zu können, was gut für dich ist und hast Angst vor Dingen, die dem nicht entsprechen. Trifft eine Vorstellung des Ichs nicht ein leidest du.
    Nun lese ich deine Zeilen, was du deswegen tun möchtest, sei es ein Buch lesen oder sonstiges: doch beachte, dass du die Dinge tust, damit dann das Leben deinen Vorstellungen gemäß verläuft.

    Und genau hier liegt der Fehler: was du soeben lernst ist, dass es weder darauf ankommt, was du willst noch was du planst - es wird dir gezeigt dass du nur bedingt die Kontrolle hast. Genau hier setzt deine Angst an! "Was wird dann mit mir geschehen"!

    Du erlebst die Lernkurve des Urvertrauens: statt deinen Geist jeden Tag mit "Was wäre wenn" Gedanken zu beschäftigen sage Danke für das, was genau jetzt ist.

    Erkenne die Fülle des "Jetzt", erkenne den Luxus den du zur Zeit lebst, der dir nicht bewusst ist. Konfrontiere die Stimme des Ichs, die dir Angst suggeriert und dich von der wahren Natur entfernt.

    Denn all die Dinge die dir geschehen entstehen aus diesem Widerspruch: "ich muss arbeiten, weil ich Angst habe" spricht das Ich - aber "ich sabotiere mich selbst, in dem ich krank bin/werde, weil ich nicht arbeiten will". Ein Kampf zwischen zwei Ego Stimmen.
    Weder bist du die Angst, noch bist du die Krankheit. Beides sind Spielarten des Ichs. Überwinden kannst du diese nicht indem du von Pontius zu Pilatus pilgerst oder Geld ausgibst, denn es kann nicht "weggemacht" werden sodass du wieder funktionierst.

    Gott hat dir dieses Geschenk geschnürt als Möglichkeit wirklich frei zu sein - von deiner Angst! Und übrig bleibt ein von Herzen gesprochenes "Dein Wille geschehe", "Danke, ich bin frei!". Richte deinen Geist neu aus! Jeden Tag! In dieser Übung werde aktiv.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

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  4. #18
    Inspiriert Avatar von Andrea10
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    Lieber Matthias,

    Danke für deine Antwort. Jetzt verstehe ich Ich versuche auch ständig meinen Geist auf Gott auszurichten. Ich meditiere zweimal jeden Tag und bete auch. Warum ich die letzten Tage so durch den Wind war, keine Ahnung. Es war wie ein Dejavue. Es haben zwei Leute in mir gekämpft. Ich habe gedacht es zerreist mich. Das hat Kraft gekostet. Heute werde ich wach und es ist Ruhe im Kopf.Uff!!
    Ich gebe dir recht, man kann nicht oft genug Danke für die Fülle im Leben sagen. Ich mache es auch immer, aber dann auf einmal überkommt mich die Zukunftsangst. Ich versuche dann auch immer wieder mir zu sagen, dass ich im Hier und Jetzt bleiben soll, aber ab und zu gelingt mir das nicht.

    In Liebe

    Andrea

  5. Die folgenden 4 Leser bedanken sich bei Andrea10 für den wertvollen Beitrag:

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  6. #19
    Carolin Curant
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    Liebe Andrea,

    ich möchte hier nachhaken.
    Zitat Zitat von Andrea10 Beitrag anzeigen
    Ich versuche auch ständig meinen Geist auf Gott auszurichten.
    Was verstehst du unter Gott? Was ist Gott für dich?
    Ich versuche NICHT ständig meinen Geist auf Gott auszurichten, das wäre mir zu mühsam? Das Göttliche ist eh immer da, ich bin mir dessen bewusst. Ich brauche mich demnach nicht danach ausrichten, weil ich es eh wahrnehmen! Ich hab auch oft das Gefühl ich bin göttlich.
    Ich denke, man tut sich nur dann ausrichten, wenn man noch keine feste Verbindung zum göttlichen, zum eigene herzen hat.
    Wir sind göttlich, du musst dich nicht ausrichten auf etwas göttliches. Das wäre, meiner Meinung nach, dann wieder eine Spielart des Egos, das sich von göttlichen getrennt fühlt. Wie wäre es mit einem ICH BIN göttlich und spüre es in dir. Gehe in dein ICH BIN. Das du ja eh bist.
    Ich versuche dann auch immer wieder mir zu sagen, dass ich im Hier und Jetzt bleiben soll, aber ab und zu gelingt mir das nicht.
    Sei das jetzt. Ein soll ist, für mich, schon wieder ein Krampf. Lasse das jetzt in dir aufsteigen. Es geht einfach um die Präsenz und die ist NICHT mit dem Kopf zu erreichen. Und mit einem: "ich soll im hier und jetzt bleiben."

    In unserem herzen haben wir unser göttliches Selbst. Es ist im grunde sehr einfach. Nur der Verstand und das Ego funken so oft dazwischen.
    Am besten links liegen lassen!

    Liebe Grüße, Carolin

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  8. #20
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Zitat Zitat von Anam Cara Beitrag anzeigen
    Wir sind göttlich, du musst dich nicht ausrichten auf etwas göttliches.
    Namaste ihr Lieben,

    dies erinnert mich...

    "Es gibt nichts zu tun sprach das Ego und rannte weiter gegen die Wand"...

    Dies ist, worüber ich gerade heute mit Nina sprach: wenn die Natur das alles Gott ist und es nichts zu tun gibt als zu Sein zum Spielball des "Ichs" wird. Ausrichten des Geistes auf Gott kann auf mannigfaltige Art geschehen: der eine meint hinzufühlen, der andere meditiert, der nächste berührt einen Baum und wieder ein anderer findet die Ausrichtung im Berechnen von Pi - wenn er die die Vollkommenheit erfasst hat...

    Nur das "Ich" würde die verschiedenen Arten der Ausrichtung bewerten, was vollkommen unnotwendig ist.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

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    Andrea10 (31.12.2011),Grüne Fee (31.12.2011),lakshmi (31.12.2011),Lichtblicke (31.12.2011),Micha (31.12.2011)

  10. #21
    Carolin Curant
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    Zitat Zitat von Matthias A. Exl Beitrag anzeigen
    Namaste ihr Lieben,

    dies erinnert mich...

    "Es gibt nichts zu tun sprach das Ego und rannte weiter gegen die Wand"...

    Dies ist, worüber ich gerade heute mit Nina sprach: wenn die Natur das alles Gott ist und es nichts zu tun gibt als zu Sein zum Spielball des "Ichs" wird. Ausrichten des Geistes auf Gott kann auf mannigfaltige Art geschehen: der eine meint hinzufühlen, der andere meditiert, der nächste berührt einen Baum und wieder ein anderer findet die Ausrichtung im Berechnen von Pi - wenn er die die Vollkommenheit erfasst hat...

    Nur das "Ich" würde die verschiedenen Arten der Ausrichtung bewerten, was vollkommen unnotwendig ist.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias
    Lieber Matthias,

    ich denke du hast mich nicht richtig verstanden. Was versteht du unter tun? das wäre interessant zu klären.
    Ich verstehe unter tun, das ich was mit dem Verstand tue. Das ich ein Mantra singe, das ich bete usw, das macht alles der Verstand.
    Wenn ich aber still werde und in mein Herz gehe tue ich nichts. ICH BIN. Ich denke nicht, ich singe kein Mantra, ich bete nicht. Ich tue nichts. das Ego ist still, die gedanken schweigen, oder ziehen vorüber.
    Ich habe zu meinen Selbst gefunden durch meditieren, nichts zu tun. Natürlich bin ich in die Natur gegangen und ich habe auch Bäume umarmt. Aber dabei war mein Verstand nebensächlich. Der Verstand will immer was tun. Er will analysieren, definieren sich getrennt fühlen usw. Das habe ich gemeint mit nichts tun.

    Liebe Grüße, Carolin

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  12. #22
    Lichtmarine Offizier Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    Ihr Lieben,
    ich denke es gibt kein "allgemein gültiges Rezept", das man jedem anbieten kann zu jeder Zeit. Die eigene Göttlichkeit erfahren ist ein Weg zurück zur Quelle. Jeder beginnt ihn woanders und mit einem anderen "Vehikel", mit dem er am besten umgehen kann. Ja, das Ego kann damit am besten, das ist schon richtig.
    Für den einen ist es ganz einfach und natürlich sein Gott-Sein zu spüren, für manch anderen schier unmöglich und auch nicht erstrebenswert. Andere (und dazu gehörte auch ich) hanteln sich quasi über einen Gott im Aussen dorthin. Irgendwo, irgendwie muss ich Gott erst mal erkennen und erfahren können/wollen. Danach geht die Reise weiter - Schritt für Schritt......
    soweit meine Gedanken dazu...
    Alles Liebe euch, Sabine

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  14. #23
    Carolin Curant
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    Liebe Sabine,

    ich bin ganz deiner Meinung. Und ich spreche/schreibe, immer aus meiner Sicht. Geht ja gar nicht anders. Mein Weg muss nicht deiner sein.

    Wenn sich jemand von meiner Meinung auf den Schlips getreten fühlt war das keine Absicht.

    Liebe Grüße, Carolin

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  16. #24
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Zitat Zitat von Anam Cara Beitrag anzeigen
    Lieber Matthias,

    ich denke du hast mich nicht richtig verstanden. Was versteht du unter tun? das wäre interessant zu klären.
    Ich verstehe unter tun, das ich was mit dem Verstand tue. Das ich ein Mantra singe, das ich bete usw, das macht alles der Verstand.
    Wenn ich aber still werde und in mein Herz gehe tue ich nichts. ICH BIN. Ich denke nicht, ich singe kein Mantra, ich bete nicht. Ich tue nichts. das Ego ist still, die gedanken schweigen, oder ziehen vorüber.
    Ich habe zu meinen Selbst gefunden durch meditieren, nichts zu tun. Natürlich bin ich in die Natur gegangen und ich habe auch Bäume umarmt. Aber dabei war mein Verstand nebensächlich. Der Verstand will immer was tun. Er will analysieren, definieren sich getrennt fühlen usw. Das habe ich gemeint mit nichts tun.

    Liebe Grüße, Carolin
    Namaste liebe Carolin,

    ich danke dir für deine Zeilen ich hatte dich schon verstanden - dies war genau das was ich versuchte aufzuzeigen: dies ist ein möglicher Weg. Viele der Menschen mit denen wir arbeiten brauchen ein Gerüst mit dem sie zu arbeiten beginnen. Wieder andere Menschen sind dabei, die nie von Selbstfindung oder dem Selbst gehört haben. Jeder einzelne hat wie Sabine schon schrieb eine andere Erfahrungen gemacht.
    Viele Menschen sind dankbar für eine Möglichkeit den Geist mittels des Verstandes auszurichten um so zu jener Ruhe zu finden - Mantren sind eine mögliche Form davon. Ich selbst war es ebenso dankbar dafür und liebe diese auch heute noch...
    Nicht ohne Grund sagte Baba es gibt den Weg der Hingabe über Prema - die Liebe und es gibt neben anderen Wegen auch Sathya - die Weisheit.
    Alle Wege führen auf den einen Berg, wo Anfang und Ende im Selbst eins sind. Manche Wege lösen mehr Schmerz aus, andere scheinen einfacher. Doch nur der, der seine Schuhe gewählt hat wird am Weg spüren wo diese drücken oder auch nicht...

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

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  18. #25
    Carolin Curant
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    Lieber Matthias,

    ich kenne "nur" meinen Weg. Ich habe mir meinen Weg zum SELBST selbst "erarbeitet." Wie welche Methoden heißen weiss ich nicht und es ist mir auch nicht besonders wichtig dafür einen Namen zu kennen.

    Mir passen meine Schuhe sehr gut und ich liebe sie und gehe gerne darin. Ich höre mir gerne andere Erfahrungen an und ich bin mir und meinem Weg treu.



    Liebe Grüße, Carolin

  19. #26
    Carolin Curant
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    Lieber Matthias,

    Zitat Zitat von Matthias A. Exl Beitrag anzeigen
    dies war genau das was ich versuchte aufzuzeigen
    Danke das du mir etwas aufzeigst.
    Ich habe dich jedoch nicht darum gebeten, mir etwas aufgezeigen.

    Ich begegne dir auf gleicher Ebene. Ich gebe dir meine Hand und schaue dir in die Augen. Ich fühle mich mit dir gleichwertig.
    Ich schätze deine Weisheit und deine Klarheit. So wie ich auch meine Qualitäten schätze. Und die jedes andere Menschen. Für mich sind alle Menschen gleich und auch gleich viel Wert.

    Ich sehe die Menschen, die Tiere, die Pflanzen als meine Geschwister. Ich lernen von allem. Wir sind alle Lehrer und Schüler in einem.
    Ich gebe Rat und ich bekomme Rat, es ist ein geben und nehmen.

    Ich begegne den Menschen auf einer Ebene und mit Herzlichkeit.

    Ich respektiere dich. Ich denke wir sind beide starke Persönlichkeiten.
    Mir fehlt bei dir das Auge in Auge, auf gleicher Ebene sein, das Geschwisterliche. Das ich an Jesus so mag.

    Das ist lediglich mein Empfinden.

    Liebe Grüße, Carolin
    Geändert von Anam Cara (31.12.2011 um 18:11 Uhr)

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  21. #27
    Weise Avatar von Atlantis
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    Ihr Lieben,

    auch mir wird einiges hier aufgezeigt, dafür danke ich .
    Mir ist dieser Thread sehr wertvoll.

    Grad und aktuell ist mir diese Textpassage vor Augen:

    Mir fehlt bei dir das Auge in Auge, auf gleicher Ebene sein, das Geschwisterliche. Das ich an Jesus so mag
    und da stellt sich mir nun die Frage , die auch gleich eine Antwort bringt:

    WER ist es da wohl, dem etwas fehlt ? Ist es das wahre göttliche Ich....-

    von Herzen,

    Biggi

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  23. #28
    Carolin Curant
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    Liebe Biggi,

    WEM ist diese Textpassage vor Augen gekommen? Dies ist eine Frage die auch gleich die Antwort ist.

    Ich habe ein Ego und ein SELBST und ich bin Mensch. Sagt mein Ego!

    Bussi.

    Liebe Grüße, Carolin
    Geändert von Anam Cara (31.12.2011 um 18:36 Uhr) Grund: Umgestaltung

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  25. #29
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    liebe Carolin,

    weißt du, wir schreiben hier, um uns miteinander auszutauschen. aufzeigen, darauf hinweisen, aufmerksam machen - das ist so in Foren. sonst könnten wir ja vorm Spiegel sitzen und Selbstgespräche führen - was ja möglicherweise auch ein Weg ist, sich selbst zu erkennen. aber eben kein Lichtforum.

    dem Selbst kann natürlich nichts fehlen - das weißt du ganz tief in dir drin. dein Selbst würde vermutlich in so einer Situation - wäre sie denn so - sagen "ah, hier stellt sich ein Ego über mich - na, wird schon werden, wir alle gehen unseren Weg - ich umarme dich, du wunderbares Wesen - ich bin du, du bist ich." oder so ähnlich.

    ich persönlich reagiere manchmal noch ganz stark darauf, wenn jemand mir seine Meinung sagen will und ich bewusst nicht drum gebeten habe - unbewusst vielleicht schon. mir ist mittlerweile mit genug Ruhe und Abstand bewusst, dass das eine Strategie aus meiner Kindheit und Jugend ist. eine Strategie meines Egos, wohl bemerkt. mein Selbst schickt mir ununterbrochen Gelegenheiten, mir meine alten Strategien neu anzuschauen. bin ich nicht ruhig und gelassen muss ich davon ausgehen, dass es weh bekommen hat. was scheinbar nur bedeutet, dass es dabei ist, sich zu zeigen - und zu schrumpfen, wenn ich es nicht über mich herrschen lasse.

    hey ihr Lieben, an dieser Stelle verabschiede ich mich vom alten ins neue Jahr - im Herzen nehme ich euch mit ans Feuer bei Freunden in Liebenfels

    Lisa

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  27. #30
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Micha
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    Liebe Carolin,

    du schreibst

    Zitat Zitat von Anam Cara
    Ich schätze deine Weisheit und deine Klarheit. So wie ich auch meine Qualitäten schätze. Und die jedes andere Menschen. Für mich sind alle Menschen gleich und auch gleich viel Wert.
    und dann

    Mir fehlt bei dir das Auge in Auge, auf gleicher Ebene sein, das Geschwisterliche. Das ich an Jesus so mag.
    Für mich widerspricht sich das, wo bleibt das Sehen, dass alle Menchen gleich sind? Und dieses mal sage ich auch, das ist eine Bewertung gegenüber Matthias. Wer sagt, dass ihm dies fehlt, was du schreibst. Nur weil er etwas schreibt, das deinen Wahrnehmungen und Erfahrungen widerspricht? Wo ist hier deine Aussage, dass alle Menschen gleich sind, wo bist du hier im "Ich bin"? Dies ist es, was ich in einem anderen Thread meinte mit ..., aber ich beurteile dies nicht. Auch ich habe teilweise eine andere Meinung, einen anderen Glauben oder andere Erfahrungen, jedoch lasse ich sie dann einfach stehen. Jeder darf schreiben, was er mag, jeder darf seine eigene Meinung haben, jeder seinen Glauben und seinen Weg, jeder, auch du.

    Und dann noch

    Zitat Zitat von Anam Cara
    Danke das du mir etwas aufzeigen willst.
    Ich habe dich jedoch nicht darum gebeten, mir etwas aufgezeigen.
    Ich für mich meine, dass wir Alle dazu da sind, und es ist nicht verboten dies zu tun. Erinnere dich daran,was du schreibst, tust du etwas anderes? Stell dir vor du antwortest mir, und ich antworte "Danke, dass du dies tust, aber ich habe dich nicht darum gebeten, Wie fühlt sich dies für dich an?

    Das so meine Gedanken dazu.

    Liebe Grüße und Gottes Segen für dich

    Michael

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