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Ergebnis 1 bis 13 von 13

Thema: Gleichgültigkeit

  1. #1
    Sil
    Sil ist offline
    Neugierig
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    17.09.2011
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    22

    Standard Gleichgültigkeit

    Namaste lieber Matthias! Namaste ihr Lieben!

    Da ich es dank Unterstützung nun auch ins Forum geschafft habe, kommt diesmal ne Frage von mir...

    Ich erfahre in letzter Zeit soviel Gleichgültigkeit gegenüber verschiedensten Dingen und Situationen, dass ich etwas verunsichert bin. Wenn mich Freunde treffen wollen, freue ich mich, wenn sie keine Zeit haben, genieße ich die Zeit genauso. Nur wenn sie mich fragen, ob ich mich mit ihnen treffen will, spüre ich in mir weder ein "ja" noch ein "nein". Ich genieße die Zeit, wenn wir uns treffen, und ich genieße die Zeit wenn wir uns nicht treffen. Mir fällt es schwer ihnen das zu erklären, manche verstehen es, manche nicht. Dennoch könnte ich nicht mit einem "ja" antworten, da es sich wie eine Lüge anfühlt.

    Eine andere Form der Gleichgültigkeit erlebe ich zur Zeit, wenn mich Emotionen/Gefühle überkommen, die man landläufig als "negativ" beschreibt. Die Intensität der Gefühle ist mir oft neu. Manchmal sitze ich daheim und fühle "mich" einfach verdammt mies, manchmal weine "ich", manchmal verzweifle "ich", manchmal habe "ich" Angst...doch fast immer spüre ich gleichzeitig, dass alles gut ist. Ich fühle mich in diesen Momenten wirklich nicht gut und dennoch fällt die negative Konnodierung weg. Es ist dieses Gefühl da und es ist alles in Ordnung und ich weiß nicht mehr ob das Dasein des Gefühls als "gut" oder "schlech" zu bewerten ist. Es ist.

    Würde mich über eure Antwort und/oder Erfahrung von eurer Seite diesbezüglich freuen.
    In tiefer Dankbarkeit,
    herzlichst,
    Silvia

  2. #2
    Erfahren Avatar von Marion Frey
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    Standard

    Liebe Silvia,

    ich erlaube mir, Dir auch hier zu antworten. Bestimmt kommen noch mehr Antworten...

    Was Du beschreibst, nämlich das gleichzeitige Vorhandensein von unangenehmen Gefühlen und dem Wissen, dass alles gut ist, kenne ich selbst noch gar nicht so arg lange, bin jedoch wie Du dankbar dafür. Es ist leichter, dann mit den unangenehmen Gefühlen zurecht zu kommen.

    Du bringst es auf den Punkt, wenn Du sagst: "Es ist." Genau so darf es stehen bleiben, es muss nicht bewertet werden. Es ist, Du bist.

    Aus meiner Sicht spricht Dein Dich so Fühlen dafür, dass das Pendel der Dualität nicht mehr so arg in die Extreme ausschlägt und Du eine gewisse Stabilität in Dir aufgebaut hast, die es Dir ermöglicht, Angst, Verzweiflung und ähnliches zwar zu fühlen, Dich davon aber nicht mehr völlig wegspülen zu lassen. Du spürst bereits sehr deutlich, dass die Gefühle zwar da sind, dass es aber in Ordnung ist.

    Ich persönlich betrachte das Auftauchen solcher Gefühle und Zustände als ein Durchschreiten gewisser Erinnerungen und Speicherungen auf dem "Heimweg", die jedoch mein grundsätzliches richtig sein im jeweiligen Moment, in der jeweiligen Lebenssituation nicht mehr in Frage stellen.

    Was Du im Titel als Gleichgültigkeit bezeichnest und Dich dabei innerlich ein wenig fragst, ob das seine Richtigkeit hat und ob Du das so belassen darfst, ist aus meiner Sicht eher eine beginnende Gelassenheit. Du veränderst Dich, Deine Anhaftung an bestimmte Gegebenheiten und Vorstellungen lässt nach. Damit wirst Du freier, freu Dich über diese positive Entwicklung. Sie ist ein gutes Zeichen dafür, dass Du Dich von Programmen, Mustern, Glaubenssätzen und ähnlichem zu lösen beginnst und die "ewigen" "wahren" göttlichen Realitäten Raum greifen.

    Solange es FÜR DICH stimmig ist, was passiert, ist alles in Ordnung, auch wenn Dein Umfeld Dich darin nicht immer verstehen mag.

    Ich beglückwünsche Dich zu Deinem sehr positiven Entwicklungsweg.

    Von Herzen



    Marion

  3. #3
    ich bin
    Inspiriert

    Standard

    Liebe Silvia,

    der von Dir gewählte Titel „Gleichgültigkeit“ beinhaltet schon die Antwort.
    Es hat alles die gleiche Gültigkeit, es ist alles in der gleichen Gültigkeit.
    Es gibt nichts, dass besser oder schlechter ist.

    Ich möchte mich gern Marions wunderbaren Worten anschließen.

    Gerade jetzt habe ich zwei Tage verlebt, während der viele Gefühle und auch körperliche Verspannungen auftauchten, auf die ich, oberflächlich betrachtet, gern verzichtet hätte. Die Gewissheit und das Vertrauen, dass alles gut ist, wie es ist, und dass ich bedingungslos geliebt bin, haben mich durch die Gefühle gehen lassen, oder besser, die Gefühle durch mich ziehen lassen.
    Das Wissen, ich bin nicht meine Gefühle, auch wenn sie gerade ein Teil von mir sind, beruhigt mich sehr und bedingt eine eher beobachtende Perspektive. Da kriegt nicht das persönlich empfundene Leid die „Oberhand“, sondern ich als geistiges Wesen behalte sie.

    Und heute Morgen erwachte ich in einem Gefühl der Befreiung, und die Antworten auf sämtliche Fragen, die ich an mich selbst beziehungsweise den Himmel geschickt hatte, wurden mir während eines Aufenthaltes in der freien Natur bewusst und vollkommen klar.
    Da bedanke ich mich gern für das Durchlebte, die neuen Erkenntnisse und diese wunderbaren Gefühle der Sicherheit und der bedingungslosen Annahme, so wie ich bin, so wie es ist.

    Liebe Silvia, Dein Annehmen des „Es ist“ öffnet so viele Türen und Tore, die Du durchschreiten kannst, und die Dich alle weiter zu Dir selbst /zum Gott in Dir bringen
    Ich freue mich für Dich, und ich freue mich mit Dir.

    Aus meinem Herzen alles Liebe

    ich bin
    Christa

  4. #4
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Zitat Zitat von Sil Beitrag anzeigen
    Namaste lieber Matthias! Namaste ihr Lieben!

    Da ich es dank Unterstützung nun auch ins Forum geschafft habe, kommt diesmal ne Frage von mir...

    Ich erfahre in letzter Zeit soviel Gleichgültigkeit gegenüber verschiedensten Dingen und Situationen, dass ich etwas verunsichert bin. Wenn mich Freunde treffen wollen, freue ich mich, wenn sie keine Zeit haben, genieße ich die Zeit genauso. Nur wenn sie mich fragen, ob ich mich mit ihnen treffen will, spüre ich in mir weder ein "ja" noch ein "nein". Ich genieße die Zeit, wenn wir uns treffen, und ich genieße die Zeit wenn wir uns nicht treffen. Mir fällt es schwer ihnen das zu erklären, manche verstehen es, manche nicht. Dennoch könnte ich nicht mit einem "ja" antworten, da es sich wie eine Lüge anfühlt.

    Eine andere Form der Gleichgültigkeit erlebe ich zur Zeit, wenn mich Emotionen/Gefühle überkommen, die man landläufig als "negativ" beschreibt. Die Intensität der Gefühle ist mir oft neu. Manchmal sitze ich daheim und fühle "mich" einfach verdammt mies, manchmal weine "ich", manchmal verzweifle "ich", manchmal habe "ich" Angst...doch fast immer spüre ich gleichzeitig, dass alles gut ist. Ich fühle mich in diesen Momenten wirklich nicht gut und dennoch fällt die negative Konnodierung weg. Es ist dieses Gefühl da und es ist alles in Ordnung und ich weiß nicht mehr ob das Dasein des Gefühls als "gut" oder "schlech" zu bewerten ist. Es ist.

    Würde mich über eure Antwort und/oder Erfahrung von eurer Seite diesbezüglich freuen.
    In tiefer Dankbarkeit,
    herzlichst,
    Silvia
    Namaste liebe Silvia,

    ich danke dir von Herzen für deine Zeilen.
    Was du beschreibst ist wunderbar und genau das, was die Erfahrung des Retreats bringen sollte: Eine Nichtidentifikation mit dem Teil, der sich "Ich" nennt.
    Es ist der eingeleitete Transformationsprozess der dich einen etwas Fühlenden beobachten lässt.
    Wichtig ist nur ebenso zu erkennen, das man selbst dieser Beobachter nicht ist. Es ist ein geklärter, weiserer Teil jener "Ich" Persönlichkeit.
    So gilt es nur zu sein und zuzulassen, der Rest geschieht von ganz alleine. Es ist wunderbar, dass die bedingungslose gleichgültige Sicht der Liebe in dir Raum erhält.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

  5. #5
    Erfahren Avatar von Das Nilpferd
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    liebe silvia,
    gerade heute habe ich mir dasselbe gedacht. ich fuhr mit dem auto bei einem unfall vorbei. und es hat mich nicht berührt. in mir hat etwas gefragt warum ich sowenig mitgefühl mit den beteiligten personen habe, aber das habe ich garnicht gehabt. ich hatte mitgefühl! aber irgendwie auch nicht. es ist schwer zu beschreiben. so unsensibel und gleichzeitig dennoch so sensibel war ich noch nie. wäre ich vor 3 wochen bei einem unfall vorbeigekommen wäre der ganze nachmittag gelaufen gewesen, ich hätte mir nur ständig gedanken gemacht was wäre wenn.... aber so bin ich vorbei gefahren und habe bis eben nicht mehr daran gedacht. es ist genau so wie du es auch beschreibst. es ist einfach alles ok, ob so oder so oder doch ganz anders, es ist einfach nur ok so wie es ist.
    was bei mir anders ist ist, dass ich sehr wohl ein "ja" (oder "nein") empfinde, dass ich etwas machen möchte, zb auf einen kaffee gehen. aber wenn es dann nicht klappt, warum auch immer, passt es mir ganz genauso wie dir irgendwie ein schönes gefühl, es ist so "drucklos", so entspannt, so zufrieden, so allesistgut. ungewohnt. aber gut. es ist wie keine fesseln mehr tragen. "ich" warte oft auf dieses einengende gefühl wenn etwas nicht so ist wie "geplant". aber es kommt nicht mehr (sappsapp) wobei auch das "geplant" ganz neue dimensionen angenommen hat. mein leben verläuft zur zeit wie auf schienen, es geht von selbst, ICH muss nicht mehr lenken. ich kann mich zurücklehnen und werde gefahren wie in einem taxi. der fahrer weiß den weg besser als ich, ist ja seine heimatstadt und ich bin tourist

    ich freu mich schon auf ein wiedersehen mit dir! wünsch dir alles liebe
    die tante nilpferd

  6. #6
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Namaste liebe Nina,

    wie schön sind doch deine Zeilen zu lesen... Ja, dies ist die Erfahrung im Gegensatz zum Verstehen einer Thematik. "Gefahren werden", welch schöner Vergleich - dies ist der göttliche Strom. Das Selbst ist unberührt, nur das "Ich" bewertet und berurteilt die Situationen und leidet dann auch. Dies ist nicht wahres Mitgefühl.
    Das Selbst ist auch der Unfall, denn du beschrieben hast.

    So fällt das Leiden des "Ich" weg und dennoch ist tiefste Verbundenheit mit den Geschehnissen da und eine tiefes Verständnis, welches früher durch die Verblendung des Ichs nicht möglich gewesen wäre.

    Ich umarme euch alle,
    Om,
    Matthias

  7. #7
    Sil
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    Namaste!

    Danke euch allen für die herzlichen Zeilen! Wie schön, von euch begleitet zu werden! :-)
    Über jede einzelne eurer Antworten freue ich mich.

    Und danke auch dir Matthias für deinen letzten Kommentar "dies ist die Erfahrung im Gegensatz zum Verstehen einer Thematik". Denn VERSTANDEN habe ich immer noch nicht alles von dem was mir so unklar war, aber da sich die Frage gerade nicht formulieren lassen will, vertraue ich darauf, dass sich die Antwort mir zum passenden Zeitpunkt offenbaren wird.


    Ein herzliche Umarmung euch lieben Weggefährten,
    Silvia

  8. #8
    Inspiriert Avatar von Andrea10
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    Hallo meine Lieben,

    Bei mir hat sich in den letzten Tagen auch so ein Gefühl von Gleichgültigkeit eingestellt. Ich weiß zwar, dass ich wie oben beschrieben auf einen Kaffee gehen will, wenn es aber nicht so ist, ist es auch in
    Ordnung. Auch gut! Es fühlt sich so an als ob mich nichts berührt. Meine Frage dazu ist aber, was hat das ganze mit Liebe zu tun????? Vielleicht hat jemand eine Antwort für mich.

    Alles Liebe

    Andrea

  9. #9
    Erfahren Avatar von Das Nilpferd
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    Zitat Zitat von Andrea10 Beitrag anzeigen
    Meine Frage dazu ist aber, was hat das ganze mit Liebe zu tun????? Vielleicht hat jemand eine Antwort für mich.
    liebe andrea,
    das, was mir jetzt spontan beim lesen dieser frage in den sinn gekommen ist, ist folgendes: vielleicht ist es die liebe zu gott, die liebe zum "alles-ist-gut", das annehmen von allem in der tiefen gewissheit, dass es einfach genau so passt wie es ist? vielleicht ist annehmen=liebe? "ich" liebe ja nicht, "ich" fühle die liebe ja nicht. ich "bin" liebe ... im besten fall halt

    umarmung vom nilpferd

  10. #10
    Inspiriert Avatar von Andrea10
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    Liebes Nilpferd,

    Danke für deine Antwort. Ich weiß jetzt überhaupt nicht, was ich dazu sagen soll. Auch gut!!! Ich werde nachdenken, ob deine Sichtweise für mich auch stimmig ist. Es ist schön, dass es dich gibt. Ich schicke Dir eine dicke Umarmung.

    In Liebe

    Andrea

  11. #11
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Zitat Zitat von Andrea10 Beitrag anzeigen
    Hallo meine Lieben,

    Bei mir hat sich in den letzten Tagen auch so ein Gefühl von Gleichgültigkeit eingestellt. Ich weiß zwar, dass ich wie oben beschrieben auf einen Kaffee gehen will, wenn es aber nicht so ist, ist es auch in
    Ordnung. Auch gut! Es fühlt sich so an als ob mich nichts berührt. Meine Frage dazu ist aber, was hat das ganze mit Liebe zu tun????? Vielleicht hat jemand eine Antwort für mich.

    Alles Liebe

    Andrea
    Namaste liebe Andrea,

    die wenigsten Menschen haben "Liebe", die dem Selbst entspringt wirklich erfahren. Die meisten Menschen haben Erfahrung mit der von Phänomenen geprägten - also phänomenalen - Liebe, die das "Ich" empfindet. Das Ich ist nur in der Lage ein sehr begrenztes Liebesempfinden zu entwickeln, da das Ich per se durch die Trennung lebt.
    Dann heißt es "ICH liebe DICH so sehr"...
    Ein Ich empfindet für ein anderes Ich. Dies geschieht, während Trennung erlebt wird.

    Das Selbst ist sowohl Ich als auch Du. Alles wird als Teil des Einen empfunden.
    Liebst du deine Hand? Du vermeidest jede Form von Schmerz deiner Hand gegenüber. Du würdest um Schmerz zu vermeiden alles für deine Hand tun. Du siehst, wenn etwas Teil von dir ist, wie aufmerksam du dann bist.
    So aufmerksam wie das Selbst ist, wenn die Trennung von "ich" und "du" überwunden wurde.

    Eine Vorstufe dafür ist jene Gleichgültigkeit, da alles "gleich" gültig ist und nicht dual bewertet wird. Und dies ist gut so.
    Wichtig ist es sich davon zu lösen, dass wenn man "Ich" gebundene Liebe erlebt, dass dies die "wahre" Liebe im göttlichen Sinne sei. Es ist wie gesagt eine beschränkte Form der Ich Liebe.
    Alleine, dass man seinen Geist dafür öffnet es "noch nicht zu wissen" erlaubt Wachstum für das, was man noch nicht erfahren hat.
    Glaubt man, es als "Ich" zu erfahren zu haben, kann man es nicht erfahren haben und bleibt in seinem eigenen Schein gefangen.

    So siehst du, dass das was geschehen ist wirklich gut ist und ein wichtiger Schritt zum Selbst hin geschehen ist. Alles ist Gut. Alles ist wirklich gut! Es gibt NICHTS was nicht gut ist. Alleine diese Sätze kannst du für dich auf den Wahrheitsgehalt prüfen. Nur das "Ich" empfindet Ablehnung gegenüber irgendetwas, womit die Liebe schon eingeschränkt ist.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

  12. #12
    Inspiriert Avatar von Andrea10
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    Lieber Matthias,

    Danke für deine Zeilen. Klingt ja kompliziert. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es gut so wie es ist, und die Richtung stimmt.

    Umarmung

    Andrea

  13. #13
    Inspiriert Avatar von Andrea10
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    Hallo ihr Lieben,

    Ich möchte nochmals zu diesem Thema schreiben, da diese Thema auch beim letzten Reikitreff besprochen wurde. Am Mittwoch in der Früh ist Stefan, mein älterer Sohn, nach Hause gekommen. Er war total verzweifelt. Er erzählte mir, dass alle seine Möbel und Sachen kaputt sind, durch Schimmelbefall. So ist er vor mir gestanden, alles zerstört, keine Arbeit, hoffnungslos. Dann passiert etwas wirklich erstaunliches. Ich bleib ruhig, gelassen, gleichgültig. Ich weiß, dass alles wieder gut wird. Ich umarme ihn und sage es ihm auch. Danke lieber Gott, so kommt er wenigstens aus dieser Wohnung raus. Wäre so etwas vor einem Jahr passiert, es hätten sich wahre
    Dramen in meinem Kopf abgespielt. Da wären Gedanken durch meinen Kopf gesaust wie, was soll jetzt werden, wo bekommen wir eine neue Wohnung her (wir dürfen die alte Wohnung laut Gesundheitsamt nicht betreten), wo nehmen wir das Geld her, für Kaution, Möbel etc. Heute habe ich andere Gedanken. Gott weiß, was gut ist für uns. Sein Wille geschehe. Danke!!!.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird einfach das Ego leiser. Schön!!! Was nun Gleichgültigkeit mit Liebe zu tun hat, hat mein Mann eine Definition abgeliefert. Dann liebt halt in Zukunft mein Ego
    dein Ego.
    Auch gut!!!!

    Alles Liebe

    Andrea

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