Namaste liebe Elisabeth,
ich danke dir von Herzen für deine Gedanken. Das Tagebuch an sich ist weder das Eine, noch das Andere - es ist was es ist, ein Tagebuch.
Das Selbst ist davon unberührt, kennt keine Präferenz. Das Selbst ist auch das Tagebuch.
Die Frage ist, was macht das Tagebuch mit dir - es kann ein Mittel sein, das unterstützt und Präsenz erhält und es kann auch das Gegenteil davon sein.
Löse dich davon, dass etwas grunsätzlich gut oder grundsätzlich schlecht ist. Dies ist es nicht.
Heute kann es ein sehr wichtiger Begleiter sein und morgen vollkommen unwichtig.
Du schreibst, es hat in der Vergangenheit sehr gedient. Gut.
Und nun schreibst du: "doch jetzt stellt sich mir die Frage"... Wieso in der Zukunft oder in der Vergangenheit sein? Habe das Buch dann, wenn es notwendig ist. Habe es nicht, wenn es nicht notwendig ist. Mehr gedanklich bindend als das Buch an sich ist die Gedankenkaskade, ob das Buch dies oder jenes sei - lasse diesen Gedanken einfach ziehen...
Es ist gut, genau so wie es ist.
Umarmung von Herzen,
Om,
Matthias


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