georgy (27.12.2011),Matthias A. Exl (24.12.2011)
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Deinem spirituellen Archiv für Selbstfindung, Geistheilung und Glaubensfragen
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Das Herzenssache Kaminzimmer ist übrigens werbefrei und bleibend kostenfrei!
Namaste lieber Matthias, namaste liebe Sabine.
Danke für das Gespräch gestern am Nachmittag. Ich schäme mich nicht, dass ich beim Schweigeretreat bzgl. Elisabeth S. Resonanzen hatte. Das war eher hilfreich. Danke Gott.
Was mich mürbe macht, sind meine Masken/Rollen/Schein.
War die „Präsenz“, die ich in der Toscana gespürt habe echt? War es echt, dich darum zu bitten deine Füße berühren zu dürfen? Und das „Nichtgefühl“, das ich dabei empfand – was war das? Was ist echt und was ist Schein?
Ich bin jetzt unsicher. Kann ich mich überhaupt auf irgendetwas verlassen und mich in dieser meiner Scheinwelt an etwas "echtes" erinnern/klammern? Es verschwimmt alles so und reißt mich wie ein Hochwasser führender Fluss in die Tiefe. Ich kämpfe, dass ich nicht von diesem Strudel meiner Masken und Rollen festgekettet werde und ertrinke. Ich habe das Gefühl, das ist eine quälerische Parkposition.
Danke.
Ich schick euch allen von Herzen eine Umarmung,
Elisabeth
georgy (27.12.2011),Matthias A. Exl (24.12.2011)
Liebste Elisabeth!
Ich hab dich so lieb, ich umarme dich von Herzen!
..aber wer kämpft, wer hat diese quälenden Gedanken, wer bewertet, wer will es wissen? Doch nicht DU, niemals DU, DU Vielgeliebte, Schöne, Unvergleichliche...
(ich hab noch immer deine süssen Glöckchen im Ohr)
In Liebe, Susanne
georgy (27.12.2011)
Liebe Elisabeth,
da du hier öffentlich gepostet hast, erlaube ich mir, meine Gedanken, auch wenn ich nicht mit beim Retreat war, hier beizufügen.
Sollte es unpassend sein, so kann ich meine Worte hier gerne wieder rausnehmen.
Deie Worte passen für mich nur so perfekt zu einem Gespräch, welches ich heute morgen mit Frauen aus meinem Ort führen durfte.
Weißt du, wir alle sind ja irgendwie bestrebt, es gut und richtig zu machen, uns zu entwickeln. Dabei garaten wir vielleicht manchmal an einen Punkt, an dem sich alles zu drehen scheint.
Erlebtes hinterfragen wir, durchdenken es , drehen es durch die Gedankenmühle, zweifeln, werden hin und her geschmissen.
Wie kommt das?
Ich für mich glaube, es ist unser mangelnes Vertrauen , daß alles genau richtig ist, daß Gott es ganz genau so schenkt.
Beim Retreat hattest du bestimmte erlebnisse und Gefühle. Sie waren ganz real im JETZT.
Nun, zu einem späteren Zeitpunkt hinterfragst du diese Gefühle und Gedanken, bist plötzlich verunsichert.
Das mußt du aber gar nicht sein. Alles ist gut, alles ist genau richtig und das war es auch stets.
Wenn wir uns jetzt in diesem Augenblick ausrichten, jetzt aus dem Herzen heraus und nach unseren Erkenntnissen leben, so ist dies immer richtig.
Weißt du, was ist Schein, was ist echt ? Über die Frage kann man, wenn man möchte wahnsinnig werden. So viele Theorien, Ansätze , Lehren gibt es dazu. Vermutlich alle auf ihre Weise richtig.
Du hast u.a. Sabine und Matthias zur Seite, das ist ein Geschenk, das ist wunderbar, und du darfst dir auch selber vertrauen.
Hinter jeder verunsicherung steht eine Angst, aber genau diese brauchst du gar nicht haben. Du kannst sie haben, mußt es aber nicht.
Wenn wir einfach Schritt für Schritt in unserem Leben gehen, den Augenblick annehmen, ihn als Geschenk und als für uns grad richtig demütig und vertrauenvoll annehmen, dann müssen wir nicht in die Vergangenheit gehen, auch nicht in die Zukunft. Wir dürfen unsere Gedanken und uns im Jetzt erleben und leben.
Dann ist Frieden in uns und Stille möglich, aber das Ego, das stellt Fragen, rätselt, stachelt auf, dann wird es laut in uns und diese nicht-Stille schafft Raum für Unsicherheit und mehr.
Ja, das ist es, was ich im Moment bei mir erlebe und spüre, das ist es, worin ich mich derzeit erfahre. Vielleicht kannst du auch für dich etwas daraus entnehmen.
Ich schicke dir eine herzliche Umarmung,
Biggi
georgy (27.12.2011)
Liebe Susanne, liebe Biggi!
Danke euch von Herzen für eure Postings. Weiß nicht was ich sagen oder denken soll. Lass es daher sein.
Danke.
Umarmung,
Elisabeth
georgy (27.12.2011)
Namaste liebe Elisabeth,
ich danke dir für deine Herzenszeilen. Du erlebst soeben einen weiteren Trick des "Ichs", welches dich zu beschäftigen sucht. In der Toskana hast du etwas erfahren, doch was macht jetzt (vgl. Präsenz) das "ich" daraus? "Ich will verstehen!", "Ich habe Sorge...".
Nimm diesen Affen wieder an die Leine, ziehe diesen Faden wieder zurück, da er dich von Präsenz entfernt. Der Gedanke vergiftet und schafft neue Unsicherheit, die du dann zu kontrollieren suchst. Doch wer will die Kontrolle? Genau.
Das "ich" hat unsicher zu sein. Und es ist auch der Weg des "ichs" etwas wegen der Unsicherheit zu tun. Es gibt nichts zu tun! Traue der Stimme nicht.
Nein, du kannst dich auf nichts verlassen antworte ich deinem Ich. Denn dein Ich will dies wissen.
Wer will sich auf etwas verlassen können und wozu? "Ich will es" ist die Antwort und "um meine Unsicherheit loszuwerden" um mich "zu orientieren".
Es gibt nichts loszuwerden, noch gibt es die Unsicherheit, noch eine Notwendigkeit für Orientierung.
Das Selbst ist unberührt von diesem Schauspiel.
Ziehe die Fäden zurück und sei,
präsent,
Om,
Matthias
Matthias A. Exl, MBA
Ausbildungszentrum Herzenssache
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Elisabeth Kröpfl (29.01.2012),georgy (27.12.2011)
Namaste lieber Matthias!
Danke für deine Antwort. Ich kann (beim Lesen deiner Zeilen) beobachten wie ein Teil von mir vor Wut und Zorn hupft/brennt wie ein Rumpelstilzchen. Es ist so schräg, einerseits empfinde "ich" Wut und Zorn und weine, weils weh tut und "ich ja Erwartungen habe wie die Welt zu sein hat" - auf der anderen Seite muss ich herzlich lachen, weils auf eine eigenartige Weise komisch und befreiend ist.
Danke.
Umarmung von Herzen,
Elisabeth
georgy (27.12.2011)
Tschab Tschab...
Bussi Manu
Elisabeth Kröpfl (29.01.2012),georgy (28.12.2011)
Namaste ihr Lieben,
Elisabeth hat ihre Zeilen zum Schweigeretreat auf dieser Seite hinterlassen:
Erlebnisse beim Schweigeretreat
Danke dir von Herzen liebe Elisabeth, dass du dies mit uns teilst.
Umarmung von Herzen,
Om,
Matthias
Matthias A. Exl, MBA
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georgy (27.12.2011)
Ihr Lieben!
Familien, Freunde, Kollegen, Nachbaren, Bekannte, Verwandte,… Es war für mich eine Freude diese Menschen an Weihnachten zu treffen und mit ihnen zu essen, zu genießen und miteinander reden. Meist war es sehr gemütlich und manchmal waren die Gespräche intensiv und auch anstrengend.
Was mir jedoch bei mir aufgefallen ist, ist dass ich mir oft schwer tu bei mir selbst zu bleiben. Gerade bei meiner Herkunftsfamilie ist mir bewusst geworden, dass ich in Verhaltensweise falle wie damals als Kind. Und/oder das mich dieser Opportunismuswie ein Einbrecher überrascht. Rollen die ich (noch immer
) spiele und Masken die ich (noch immer
) trage. Es geht dabei gar nicht darum was ich sage oder tue, es geht dabei um die Präsenz, die in dem Moment verloren geht. Ich selbst fühle mich dann fremd im eigenen Haus (Körper), weil ich das nicht bin. Bei vielen Ereignissen spüre ich sofort „wer das sagt“ und entlarve den „Dieb“, doch hierbei wurde mir das meist erst nach Stunden bewusst, wenn ich wieder zu Hause war und Ruhe hatte. Und das war mir nur peinlich, weil ich mir SELBST nicht treu war!
Wie ist es für euch an Weihnachten/Ostern/Familienfeiern? Wie geht’s euch mit Familie, Freunden, Bekannten,…? (Wie) schafft ihr es „bei euch selbst“ zu bleiben? Was ist der „Trick“ das Schauspiel sofort und gleich zu erkennen und „tschap-tschap“ zu beenden?
Danke!
Ich wünsch euch einen wunderschönen Tag.
Umarmung von Herzen,
Elisabeth
Andrea10 (27.12.2011),Christina Wuga (27.12.2011),Das Nilpferd (27.12.2011),georgy (27.12.2011),Lichtblicke (27.12.2011),Matthias A. Exl (27.12.2011),Micha (27.12.2011),Renate (27.12.2011),Sabine I. Exl (27.12.2011)
Liebe Elisabeth,
danke das du das schreibst.
Ich kenne diese Gefühle auch. Es ist halt so und es wird sich auch ändern, weil ich mich weiter entwickle.
Ich spüre es so.
Es ist halt so und es gehört auch dazu. Das abzulehnen und „tschap-tschap“ beenden zu wollen funktioniert nach meiner Erfahrung SO nicht.
Ich glaube du machst dir da zu viele Gedanken, nimm dich an wie du bist und liebe dich auch so wenn du Masken auf hast und diese Gefühle von fremd sein spürst.
Liebe dich in deinen eigene Rollen. Und nicht so streng mit dir selbst zu sein. Nachsichtig zu dir zu sein und dich dafür lieben, das du so bist wie du bist.
Du bist ein wunderbarer Mensch! Beim Schreiben habe ich Liebe gespürt, ich spüre es geht um deine Selbstannahme und bedingungslose Liebe zu dir selbst und dich so anzunehmen wie du gerade bist ohne es anders haben zu wollen ohne es verändern zu wollen.
Dann denke ich wird es sich auch in wohlgefallen auflösen.
Bussi.
Liebe Grüße, Carolin
liebe Elisabeth,
danke für deine Zeilen. wer kennt das nicht...
ich finde Carolins Worte sehr berührend. ich kenne das auch von mir, dieses Verurteilen meiner Masken, dieses "ich kanns immer noch nicht, wäääh". wer sagt das wohl? wer macht das Strahlende, Schöne, Liebende in dir da wieder klein? ich denke die Antwort ist klar - das Ego hat mal wieder die Büßermaske aufgesetzt, denn die erkennst du nicht so flott wie die anderen.
ich meine auch, dass es um Selbstliebe geht. du BIST bereits sehr aufmerksam. Entwicklung geht immer weiter. du weißt schon, Geduuuuld. und Nachsicht mit dir selber. das ist dann ja ein Teil der Selbstliebe.
und hier ist eine von vielen, die dich liebt wie du bist
Lisa
p.s. dieses Tschapp-Tschapp - was bedeutet das? ist das Toskana-Deutsch?! bitte um Aufklärung![]()
liebe Elisabeth !
Erst einmal ein herzlichesfür deine Offenheit.
auch, dass du das mit uns teilst!
Ich hätte dir ebenfalls dasselbe in ähnlichen, eigenen Worten gerne gesagt, wie es dir Carolin geschrieben hat. Sie ist mir nur zuvorgekommen. Ich sehe es genauso wie sie.
Alles Liebe DIR und nimm die Ereignisse soo an, wie sie IM MOMENT sind und nimm es an, dass es soo gut ist wie es ist bzw. wie es war.
Im Nachhinein lässt sich sowieso nichts mehr ändern und gehe bitte, wenn du es so willst, vom dem Standpunkt aus, dass ALLes wie es ist und war schon gut ist/war, wie es ist/war. Schlimmstenfalls nimm halt die Konsequenzen auf dich. Und denk daran, dass LIEBE ALLES HEILEN KANN!
Und noch was: "es gibt nichts so schlechtes, dass darin nicht auch was gutes wär!
Liebe Grüsse und ich würde mich freuen, wenn wir einander in den nächsten Tagen einmal wieder persönlich treffen könnten.
namasté und shanti
georgy
Matthias A. Exl, MBA
Ausbildungszentrum Herzenssache
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Das Nilpferd (27.12.2011),georgy (28.12.2011)
aufstehen, abputzen, weitergehen......klingt sooooooo einfachist es auch
aber nur wenn das ego wieder im gehen ist, dann ist alles so natürlich klar und SELBSTverständlich.....
ich bin heuer zu weihnachten einfach nur kurz bei den "terminen" gewesen und wenn es mich "bedrückt" hat (auch im ganz konkret körperlich spürbaren wortsinn) dann bin ich einfach wieder gegangen. ich habe gemerkt, dass bei meinen "befindlichkeiten" auch sehr viele ego-ausreden dabei sind, ich habe mich teilweise "überwunden" zu bleiben bzw hinzugehen und dann war es eh auch ok. es klingt jetzt alles so "tragisch" aber ich meine damit nur klitzekleine gefühlsregungen auf die ich einfach viel mehr achte als früher. wenn ich das gefühl habe ICH möchte jetzt bei mir bleiben dann weiß ich fast schon dass das ein egobedürfnis ist und ich und die quelle zwei paar schuhe sind. außer manchmal, da ist es anderstja.... verwirrend. aber im konkreten moment logisch
was ich inzwischen mit 1000%iger sicherheit weiß ist folgendes: es gibt kein "so gehts" weils keinen richtigen weg, keine richtige art und weise, keine spielregel gibt. alles passt wenn es passt, und was passt weiß man dann einfach. und wenn ich dieses "passt-gefühl" habe.... jaaaa ... dann ... dann möchte man meinen, dann passt es
aaaaber: DANN kommt der kopf und sucht argumente warum es passt und warum doch nicht. mittlerweilen lass ich den kopf argumente suchen und mach inzwischen mein ding
ich beobachte mich wie ich ins alte muster falle, ich beoachte mich wie ich vor lauter "spiritueller intelligenz" ganz genau beschreiben kann was grade abläuft und merke dann erst viel zu spät dass mich genau diese beschreibende beobachterrolle von der quelle fernhält. dann lass ich los, alles ist gut, und ich beobachte wie es gut ist, kann mit dem ganzen angelesenen buchwissen beschreiben warum es jetzt wieder gut ist und bin wieder herausen aus der einheit
tja, und das spiel spiele ich zur zeit und es amüsiert mich meistens - außes es ärgert mich gerade
aber - what shalls, wie die engländer sagen
eure an und für sich ziemlich strukturiert denkende tante nilpferd![]()
Andrea10 (27.12.2011),Christina Wuga (27.12.2011),georgy (28.12.2011),Marion Frey (28.12.2011),Matthias A. Exl (27.12.2011),Sabine I. Exl (27.12.2011)
Ihr Lieben
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Ich danke euch für die Postings. Es ist eigenartig, doch ich glaube in dem Fall nicht, dass es an mangelnder Selbstliebe liegt. Der Grund warum ich so "streng" mit mir bin ist große Selbstliebe und Wertschätzung. Wenn ich was "anstelle", was peinlich, blöd,... ist, liebe ich mich deshalb nicht weniger. Wie könnte ich, wo doch Gott mich immer liebt.
Ja das mit dem "Aufstehen, Abputzen und noch einmal versuchen" - ist wohl eine der Lieblingsmetaphern unseres Meisters, was meinst du liebe Nina!? Danke lieber Matthias, dass du mich dran erinnerst!
In einer Stunde kann ichs gleich wieder versuchen. Meine Schwiegermutter kommt zu Kaffee und Kuchen vorbei.
Danke, danke, danke für jedes eurer Posting!
Umarmung von Herzen,
Elisabeth
P.S. Ja liebe Lisa, "TschapTschap" wurde in der Toscana bei den "Gesprächen mit Gott" sehr oft benutzt. TschapTschap benutzten wir dazu die Gedankenkaskaden zu stoppen bzw. diese komplett zu unterbinden.
Ich hab dich auch voll viel lieb!![]()
Andrea10 (27.12.2011),Das Nilpferd (27.12.2011),georgy (28.12.2011),Lichtblicke (27.12.2011),Matthias A. Exl (27.12.2011)
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