Ihr Lieben,
weil es vor kurzem wieder Thema war in einem ganz netten Gespräch unter Freunden:
WER HAT Schuld
, DASS ES MIR SO SCHLECHT GEHT?
Wir alle in diesem Forum haben bereits mitgekriegt, dass wir im Begriff sind, in ein anderes Zeitalter zu wechseln. In ein Zeitalter, in dem es notwendig wird, Ordnung geschafft zu haben, um darin bestehen zu können.
Leider geht es vielen Menschen so, dass sie sich in die Opferrolle begeben, weil sie einfach nicht wissen, warum es ihnen so schlecht geht und warum vieles oder überhaupt alles schief geht.... In dieser Situation reagieren Menschen, die sehr in ihrem Ego
leben oft mit Schuldzuweisungen anderen gegenüber (aber nur, weil sie es nicht anders wissen und so gelernt haben). Im krassesten Fall, wenn niemand "Physisches" dafür greifbar ist, werden die "dunklen Mächte" hergenommen, die dann an allem schuld sind (ist praktisch, weil sie natürlich dafür immer zur Verfügung stehen und sich sogar freuen, Aufmerksamkeit und Energie von uns zu erhalten).
Um zu überprüfen, ob ich mich gerne als Opfer
fühle, sind einfache Beispiele unsere vergangenen Partnerschaften oder Freundschaften. Wenn ich mir die Frage stelle, wer an der Trennung wohl zum größten Teil schuld war, und es der andere ist, dann ist es an der Zeit, mit dem Aufräumen zu beginnen...
Verantwortung übernehmen
Wir alle sind in dieser Zeit gefordert, Eigenverantwortung für uns SELBST und unser Leben zu übernehmen; das bedeutet auch, unseren Anteil für Geschehnisse anzunehmen und nach Möglichkeit erhobenen Hauptes zu tragen.
Indem die Verantwortung abgeschoben oder auf andere (bewusst oder unbewusst) übertragen wird, ist auch die eigene Macht (im positiven Sinne) futsch und das Gegenteil von Macht ist in diesem Fall die OHNMacht.
Die Ausweglosigkeit nimmt zu und der psychische Zusammenbruch ist oft absehbar. Nicht umsonst mehren sich die Burn-out-Syndrome in großem Ausmaß!
Wahrhaftigkeit
Menschen sind überfordert, weil sie es allen recht machen wollen, Resonanz auf emotionale Erpressung zeigen, Angst vor Liebesentzug haben und nicht ihr wahres Selbst leben, das heißt wahrhaftig sind in allen Belangen.
Wer so agiert, wird früher oder später arg in die Ecke gedrängt und kann aus eigener Kraft meist schwer aus der Situation entkommen.
Selbstdisziplin Daher liegt es an uns, uns selbst zu disziplinieren, unsere Handlungen und Worte zu reflektieren und aus Fehlern (Resonanzen) zu lernen. Diese sind meist einfach zu erkennen, weil das Leid durch Missachtung des eigenen Selbst meist nicht sehr lange auf sich warten lässt. 
Die Frage sollte also nicht heißen:
„Wer hat Schuld, dass es mir so schlecht geht?“, sondern
„Was kann ICH verändern, dass ich selbstverantwortlich Ordnung in mein Leben bringe?“
„An welchen MEINER Resonanzen muss ich diszipliniert arbeiten?“
„Wie kann ICH Wahrhaftigkeit in mein Leben zu integrieren beginnen?“
Und darüber hinaus sollte ich mir zu folgenden Themen Gedanken machen:
Welche Werte bestimmen mich, nach welchen richte ich mein Leben aus?
Kann ich auch in meinen Gedanken und Gefühlen Frieden finden?
Bin ich Sklave meiner eigenen Süchte und (weltlichen) Wünsche?
Bin ich mit mir selbst im Reinen und lebe meine Überzeugungen?
Decken sich meine Lebensziele mit meinen derzeitigen Bestrebungen?
Ja, es stimmt. Das ist viel Arbeit und das ist alles andere als einfach! Es liegt an jedem selbst, so weiter zu machen und zu leiden oder etwas zu verändern. Andere Möglichkeiten (also AUSREDEN) gibt es leider nicht... 
Ich hoffe, ich habe euch das lange Wochenende nicht verhaut mit "meiner Wahrheit" und wünsche euch alles alles Liebe!
HERZlichst
Gabi
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