Liebe Carolin,
Ich fühle mit Dir. Ich komme momentan mit Amtswegen auch noch nicht zu recht. Ich musste heute zum AMS meine Arbeitslosigkeit melden. Ich hinein in das Büro, und erkläre der Dame, dass ich mich nach meinem zweiten Krankenstand wieder arbeitslos melden möchte. Ich habe im Oktober einen Arbeitsversuch gemacht. Das war aber noch zu früh, und so habe ich in der Probezeit das Dienstverhältnis gelöst, mit dem Effekt, dass ich beim AMS-Geld als Strafe eine Stehzeit ausgefasst habe. Jetzt hat mir die Dame erklärt, dass sie ein Protokoll aufnehmen muss, und wie ich in so kurzer Zeit feststellen kann, dass in dieser Firma ein Chaos herrscht. In diesem Augenblick hätte mein Egoam liebsten Purzelbäume geschlagen und los gebrüllt. Ich halte also kurz inne, und erkläre ihr, dass man in einer Buchhaltung sehr schnell lesen kann, ob es passt oder nicht. Im Geiste sende ich Gedanken, Ich vertraue dir, Ich glaube an dich, Ich liebe dich. Dann hat sich die Situation entspannt. Sie wurde plötzlich ruhig und freundlich, und die Stehzeit entfällt auch. Uff, Gott sei Dank!! Nachdem der Termin erledigt war, habe ich erst bemerkt, wie dieser Termin mich gestresst hat. Ich fühlte mich total schwach.I
Wie man mit solchen Terminen umgeht, ist mir auch noch ein Rätsel, aber ich merke wie es immer besser wird. Ich habe immer das Gefühlausgeliefert zu sein. Ich muss mir einfach angewöhnen vor so einem Termin mein Vertrauen in Gott noch mehr zu stärken. Ich arbeite an dieser Thematik, sollte ich durch neue Verhaltensweisen in Zukunft besser damit umgehen, lasse ich dich gerne davon wissen.
In Liebe
Andrea


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Danke liebe Elisabeth, 

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