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Thema: stolz - überheblickeit - macht?

  1. #1
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    Standard stolz - überheblickeit - macht?

    ihr Lieben,

    unser Heilpflanzenthread hat mich an einen Punkt gebracht, an dem ich eindeutig Resonanzen habe. und es geht überhaupt nicht um meine Pflanzenlieblinge, es geht um mich. ich umkreise das "Thema" nun seit zwei Tagen, schneide Eingebildetes weg, schneide weiter, suche weiter. mir ist bei einem Teamtreff klar geworden, dass es mich zornig und heißblütig macht und ich mit Fluchttendenzen reagiere, wenn mir jemand sagt, was ich wann wie machen sollte. dieses "sollte", schon der wohlgemeinte Vorschlag, macht, dass ich ablehnend bis wütend reagiere. meistens schlucke ich das dann runter, suche rationale Erklärungen und rege mich wieder ab. doch der Schmerz lauert drunter.

    ist das hier wieder das Machtthema aus meiner Kindheit? ich dachte, ich sei so halbwegs durch. bin ich aber nicht. denn wenn ich genau schaue, leiste ich viele Akte von Selbstsabotage an meinem Leben hier in meinem Körper, in dieser Struktur, in der ich lebe, weil ich eben genau "nicht hören will".

    bei Reikiicon 2 habe ich gelernt, dass ich nicht wissen muss, was in meiner Kindheit geschehen ist, dass ich so reflexartig reagiere, wie ich reagiere. ich kann mir da Hilfe zuteil werden lassen. was ich tue. ich werde sehen, ob mir die dort erlernte Übung hilft, diesen Schmerz und das anerlernte Muster, um den Schmerz nicht zu fühlen, zu erlösen.

    ja, das wollte ich mit euch teilen. und ich halte es aus, wenn ihr was dazu sagen wollt

    Herzensgrüße

    Lisa

  2. #2
    Erfahren Avatar von lakshmi
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    Standard

    liebe liza.
    ja, also ich muss sagen hab auch noch baustellen,wenn auch ganz wenige,das weiss ich.
    machtthema, hallejulia,ok, es wird immer weniger aber es wird immer wieder versucht.
    zum glück,sind meine resonanzen so ,das es mir nicht mehr weh tut.
    ich bin ja noch mal umgezogen,nach etwa 6wochen,hat die alte dame im haus mich angesprochen,das sie nicht sehen kann wenn unkraut auf der strasse vor dem haus wächst.
    ich habe gesagt ich mach das nicht weg,wen es stört der soll es wegmachen.
    nun die nächsten 3tage hat die alte dame ihre krüken weg gestellt ,und die hacke in die hand genommen und unkraut weg gehakt.
    uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii. ich hab gelacht,und gesagt bald wird sie springen wie ein junges mädchen.
    danach haben die 2töchter der alten dame mir und meinem vermieter verboten meinen kfz-stellplatz zu benutzen,weil er noch nicht befestigt ist. .also rasengrundstück
    ok. ich lasse mein auto draussen,und mal schaun,ob sich mein vermieter unter druk setzen lässt.
    meine lektion ist gelernt,die beiden damen schiess ich ab.
    die haben für mich schon für 2013 den winterdienst fest gelegt.
    hab gesagt,gott weiss was in 2jahren sein wird.
    aber die haben gesagt sie reden nicht über den tod.also ich hab gesagt wir können niemand festhalten,für den es zeit ist.zu gehn.
    ganz liebe grüsse.

  3. #3
    Lichtmarine Offizier Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    Rotes Gesicht Sabine und ihr NEIN

    Liebe Lisa,
    auch wenn ich mir jahrzehntelang so unendlich schwer getan habe mit diesem Wort "nein", wenn emotionale Erpressung in meine Richtung anglaufen kam - so leicht fiel es mir immer, ja kam geradezu reflexartig aus meinem Mund (also schneller als ich über irgendetwas, geschweige denn über das Gehörte, überhaupt hätte nachdenken können) ein meist sehr lautes, auf jeden Fall immer sehr vehementes "NEIN!!!!", wenn jemand etwas von mir wollte (egal wieviele Bitte da im Satz drinnen waren) oder eine Veränderung vom Gegenüber angestrebt wurde (egal, ob es sich dabei um Banalitäten, meine Person oder äußere Umstände handelte).
    Nun, mein Stiefvater, bei dem ich ab 1 Jahr aufwuchs und den ich eigentlich mehr liebte und achtete als meine Mutter, verlangte immer sehr viel von uns Kindern, da er selbst so auwuchs. Meine Mutter gab mir bereits beim Frühstück die ersten Direktiven, die nächsten folgten, wenn ich mich nachmittags müde von der Schule zum Tisch setzte. Immer wurde mir erklärt, was ich zu tun hätte, zu ändern hätte und danach noch zu tun hätte. Wie befreiend war es doch gleich beim ersten Freund so quasi bei ihm einzuziehen, beim nächsten gleich wieder und dann sowieso ab nach Wien, weg von zu Hause, juchhe!! Doch komischerweise hatten auch die Partner so gewisse Vorstellungen, was ich nicht alles zu tun hätte. Und da ich gewohnt war, dass mein Wert durch geleistete Arbeit bestimmt wurde, kam ich zwar irgendwie nicht aus, aber ich wurde immer wütender. Natürlich auf die Anderen, denn die wollten immer nur und versuchten mir ständig Ihres überzustülpen, da nur sie wussten, was richtig und wichtig ist. Da hab ich mir dann dieses "NEIN!!!" angewöhnt. Der andere brauchte den Satz nur zu beginnen, zog ich schon meine Augenbrauen hoch. Und beim letzten Wort, kaum dass die letzte Silbe ausgesprochen war, schmetterte ich ihm schon mein "NEIN!!!" entgegen. Frei nach: "wenn ich will, mach ich gerne, wenn ich muss, mach ich gar nix!!!"
    Irgendwann wurde mir bewusst, dass dieses "NEIN!!", das den Anderen meist für ihn ungewohnt und unverständlich heftig traf, als ich es ihm so ins Gesicht schleuderte, aus purer Angst meinerseits kommt. Angst davor "missbraucht" zu werden; etwas übergestülpt zu bekommen, was ich eigentlich nicht will, ich aber nicht abzuwehren schaffe; Angst davor mich klein, unfähig, faul, schwach und all die anderen eingeimpften Eigenschaften zu fühlen - so wie als Kind zu Hause. Susanne (du kennst sie) sagte mal zu mir: "Du bist eine streitbare Persönlichkeit". Klar, ich bekämpfte alle, die (meiner Meinung nach) glaubten etwas Besseres zu sein, mir gegenüber Autorität hatten (meiner Meinung nach) und die Möglichkeit/Macht besaßen mir zu sagen, was und wie ich etwas zu tun hätte. Und meine (kindliche) Wut gab mir den nötigen Mut dazu.
    Nie ging es um das vom Gegenüber Gesagte. Der wollte eindeutig etwas - und: "NEIN!!!" kam aus meinem Munde geschossen. Später erst sickerte das Gesagte langsam in mein Hirn, dann in mein Herz und plötzlich war das gar nicht so blöd, was der da gesagt hatte und ich murmelte ein paar tage später ein "is ok" zu ihm rüber. Was zuerst tagelang brauchte um einzusickern und mir meinen unnötigen Widerstand aufzuzeigen, brauchte irgendwann nur noch 1 Tag, dann ein paar Stunden, dann ein paar Minuten und irgendwann wurde mir im Moment des Hörens bewusst, wie mein "NEIN!!" hochkroch und ich schaffte es es nicht auszusprechen.
    Ja, die Ursache liegt in der Kindheit. Aber dort werde ich es nicht auflösen, das is vorbei. Ich löse es auf durch bewusst werden dieses Musters. Und dass das eben ein eingelerntes Muster ist und nicht ich. Es ist die von Matthias so oft zitierte "Wolke", die man aufsteigen sieht, die aber weiterziehen wird, wenn ich sie nicht festhalte. Ja, die steigt anfangs noch oft auf, aber so wie sie plötzlich aufgestiegen ist, kann sie auch plötzlich wieder weggezogen sein. Bleiben kann sie nur, wenn ich sie festhalte (und da muss ich mich ganz schön anstrengen).
    Am meisten Widerstand erzeugt eine klar und direkt ausgesprochene Richtlinie von z.B. einem Lehrer. Denn das ist eine Vertrauensperson. Und genau so eine Vertrauensperson hat früher über mich bestimmt und ich hab mich machtlos gefühlt. Bei Widerstand wurde mir "falscher Stolz" unterstellt, was der Überheblichkeit gleichkommt. Hier hast du die 3 von dir gewählten Worte! Oh ja, ich kenne die gut. Und genau das Gegenteil war ich. Die Macht musste ich erst annehmen lernen und lieben lernen, da ich sie nur als negativ angewandt erlebt gehabt hatte. Und den Selbstwerticon musste ich entwickeln. Ja, streitbar bin ich noch immer, der Mut ist mir auch geblieben. Nur die Wut, die hab ich auf der Strecke gelassen. Ich handle nicht mehr aus Resonanzen heraus, aus unterdrückten Emotionenicon, die treiben mich nicht mehr an. ich finde etwas gut und richtig (wie z.B. die Petitionsgeschichte) und handle, und ich kann es sofort wieder leichten Herzens loslassen, wenn ich merke, das will keiner hören oder keiner will etwas tun - auch gut; ich hab meinen teil getan, die anderen machen, was sie für richtig halten.
    So, jetzt aber rauf zum Treff, alles Liebe dir, Sabine

  4. #4
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    Standard

    liebe Sabine,

    danke für deine Erinnerungen, deine Geschichte - das kommt mir doch bekannt vor. ich lernte in den letzten Jahren erst, Nein zu sagen, wenn ich es meinte. und jetzt ists wahrscheinlich die Gratwanderung zwischen dem grad halbwegs eingelernten Nein, weg von der Flucht ins Verstehen - hin zur Bewusstwerdung. und - mit deinen Zeilen kommt ein bisschen Erleichterung. es IST das alte Thema. gut so. weiter so.

    alles Liebe auch dir

    und danke

    Lisa

  5. #5
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    Standard

    liebe Elfriede,

    was meinst du mit "meine Lektion ist gelernt, die beiden Damen schieß ich ab?"

    grad heute mach dir keine Sorgen, grad heute mach dir keine Sorgen, grad heute... und wo ist jetzt der Hypnoseicon-Smiley, wenn ich ihn mal brauche...


    Lisa

  6. #6
    Erfahren Avatar von lakshmi
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    liebe liza.
    ja eine eigentumswohnung zu mieten heisst totale abhängigkeit mit den miteigentümern.
    dies ist gelernt und erledigt .ich brauche keinen kfz-stellplatz und ich mache mich nicht abhängig von der gnade der miteigentümer.
    bäume habe ich keine im garten gesetzt nur sträucher auf dünnen stäben.das kann jederzeit rukzuck entfernt werden,einfach mit der baumschere abschneiden.nun lebe ich mein leben weiter in meiner persönlichen freiheit.
    und damit kann ich gut leben.

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