Guten Abend liebe Elisabeth3
vielen herzlichen Dank, dass Du uns teilhaben lässt an Deiner wunderbaren Pilgerreise, ich habe mich jetzt köstlich amüsiert, Du hast so realistisch, fantastisch, bildlich und mit so viel Humor bis in's letzte Detail alles beschrieben, dass ich es mit all Deinen Eindrücken miterlebt habe, genial beschrieben !!
Deine Pigerreise musstest Du scheinbar alleine gehen, damit Du all dies so erleben konntest, wunderschön was Du alles erlebt hast,
herzliche Grüsse is abel![]()


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und vier offenen Reibblasen (die wieder mal ich mir eingefangen hatte) beschlossen wir bei dem S…….wetter nicht mehr weiter zu pilgern. Klitschnass wanderten wir noch bis Blintendorf und wurden dort von „meinem edlen Ritter Herbert
“ abgeholt. Zuhause angekommen waren wir unglaublich dankbar für trockene Klamotten, Käffchen und eine warme Wolldecke. Ich war stocksauer, enttäuscht, grantig,…. Beim Rucksackeinpacken am Tag zuvor hatte ich mir gesagt, dass ich den Weg auf jeden Fall gehe – koste es was es wolle – "Starre Gedankenmuster – muss es schaffe darf niemals aufgeben – keine Flexibilität"!!! Na super, und dann das. Aufgeben – war für mich immer eine Schande war. Ziemlich wütend auf mich, Gott und die Welt reflektierte ich über mein Thema. Maaaaaaaa schon wieder a Thema
(bei dem Satz muss ich immer an Sabine denken. Warum reagiere ich bloß so? Wie schwer ist es für mich etwas Geplantes nicht erreichen zu können. Bin ich mit meinem Unflexibel sein im Fluss? Nein wohl eher nicht - Sch…. da ist das Thema „Ich will haben…“ „Ich will sein…“ „Ich will werden…“. Noch dazu habe ich bemerkt, dass ich in solchen Dingen starr und unflexibel bin. Nix mit loslassen. Ich war dann zu müde um weiter drüber nachzudenken. Mit der Affirmation: „Ich lasse los und vertraue! Gott, dein Wille geschehe“ schlief ich sehr zufrieden ein.
, naja ich hab (Gott)Vertrauen, wird schon werden, dachte ich mir!!!! Ich ließ mich nicht entmutigen und ging quer durch den Wald der schwer wieder zu erkennen war, da die Traktoren und Holzkräne nicht nur den Wald, sondern auch die Wege verändert hatten. So war mein pilgern mehr eine Klettertour. Die auch nicht so ungefährlich war da auch immer wieder Bäume in der näheren Umgebung umgesägt wurden
. Ich verirrte mich total. Irgendwann kam ich wieder auf eine Straße die einige Bauernhöfe miteinander verband. Super, dachte ich da ist ein bewohnter Bauernhof da frag ich nach – wo ich überhaupt bin und welche Richtung ich nach Gurk einschlagen müsse. Leider war niemand zu Hause. Außer der große Hofhund freute sich jedoch riesig über mich, doch leider war es ihm nicht möglich mir eine fundierte Auskunft zu geben. Sehr planlos und wütend auf mich selbst (wegen meiner schlechten Orientierung) setze ich mich an den Straßenrand. Drei Abzweigungen waren da. Leider kam mir die Gegend überhaupt nicht bekannt vor, obwohl wir beim Fastenwandern auch von der Prekowa nach Gurk gehen. Da muss ich mich total verlaufen haben. In meiner Pilgerlandkarte brauchte ich gar nicht nachschauen, weil ich nicht mal wusste wo ich war. Angst und Sorgen hatte ich jedoch komischerweise nicht. Dann hat sich folgende Kommunikation zwischen mir und Gott ergeben: „Baba bist du da? Ich weiß nicht weiter, bitte führe mich – bitte gib mir ein Zeichen.“ Ich stand auf, entschied etwas murrend und verunsichert den Weg nach rechts einzuschlagen, wusste nicht warum – ich hab mich voll auf mein HC verlassen. Obwohl mein Verstand mit: „Das kann nicht sein“ protestierte. Ich ermahnte mich selbst mit einem scharfen und strengen „
Klappe zu,
. Doch ich erlaubte es mir nicht. Nach weiteren 5 Kilometern, und mit folgenden Affirmationen auf den Lippen: “Ich vertraue und lasse los. Gott, dein Wille geschehe.“ sah ich endlich einen dieser wundervollen Hemmapilgerwegweiser. Vor lauter Erleichterung kniete ich nieder und weinte vor Erleichterung und Freude, dass ich von Gott geführt wurde. Ich bedankte mich mehrmals und immer wieder. Tief berührt wanderte ich mit der "OM Gott" Affirmation auf den Lippen weiter. Die Umgebung war mir bekannt auch an die Bauernhöfe konnte ich mich erinnern. Der Wald wurde immer dichter und auf einer Lichtung machte ich meine wohlverdiente Pause
. Dort schlief ich ein – keine Ahnung wie lange - etwa eine Stunde!? Eine Hornisse weckte mich und ermahnte mich zum Weitergehen – so schien es. Der Wald wurde immer dichter und das knaxen von Zweigen war im Unterholz deutlich zu vernehmen. Ich bekam es mit der Angst, da ich nicht wusste und sah was sich da neben mir im Wald bewegte. Mit „SO HAM“ auf den Lippen wanderte ich etwas verunsichert weiter, bis sich die „Bestie“ zeigte. Als ich sah, dass ein liebes kleines Rehlein mich so erschreckt hatte musste ich herzlich lachen und sagt: „Na du hast mich vielleicht erschreckt.“ Erleichtert ging ich weiter und freute mich, dass der Wald so herrlich roch. So wunderbare Eindrücke für die Nase, die Augen und das Herz ließen mich dankbar und demütig weiter wandern. Auf einer kleinen Kuppe stand ein großer weißgrauer Hund, der mich freundlich anschaute. Das Tier war wunderschön und sah aus wie ein Husky. Als ich mich näherte lief er davon. Dann blieb er kurz stehen schaute zurück, um dann endgültig im Wald zu verschwinden. Maaaa so scheeeeeeeeeeee. Dann schaltete sich mein „zynischer“ (verzeiht mir – ist ein Thema an dem ich arbeite) Verstand ein. Der innere Monolog war ungefähr so: „Na Frau Kröpfl, bist leicht eingekifft(
?) - vor an Reh machst da fast in die Hosn, und bei so an großen Hund, der ausschaut wie a Wolf hast überhaupt ka Angst, den tast wahrscheinlich sogar streicheln und mit ihm knuddeln“. Ich musste über mich und meinen inneren Monolog lachen. Ich erinnerte mich an meine Kindheit. Alle Tiere, der Wald, die Natur fand ich einfach großartig – davor hatte ich nie Angst. Nur die Menschen waren mir suspekt.
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, dass du uns alle an deiner tollen Wanderung teilhaben lässt! Da darf man doch glatt in Gedanken ein Stückchen mit dir gehen und fühlen
zu kriegen!)
- danke dir! ich freu mich schon auf unsere Fasten-Pilgerwoche!
" und danke für eure Postings.
, kommt mir nichts in den Sinn, wenn ich einfach geschehen lasse, kommt mir plötzlich wieder eine Geschichte in's Bewusstsein, bis jetzt konnte ich hier noch keine Reisegeschichte posten, obschon ich sehr viel erlebt habe.
- habe auch ich heute deinen Reise-Bericht gelesen! Ich habe dich sogar erzählen gehört, wie du leibst und lebst! 



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