Forschern ist es erstmals gelungen, Atome aus Antimaterie einzufangen und sie zu untersuchen: Insgesamt konnte das internationale Team am Genfer CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, 38 Antiwasserstoff-Atome für jeweils gut anderthalb Zehntelsekunden in einem aufwendigen System aus Magnetfeldern einschließen. Dadurch verhinderten die Forscher, dass die Antimaterie mit normaler Materie reagieren konnte - ein Prozess, in dem sich die beiden Materieformen gegenseitig auslöschen. Das System mache es erstmals möglich, die Eigenschaften von Antimaterie genauer zu untersuchen und so grundlegende physikalische Gesetzmäßigkeiten auf den Prüfstand zu stellen, berichtet das Team um Jeffrey Hangst von der Universität im dänischen Aarhus, Sprecher des ALPHA-Projektes am CERN. ...

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