ein Eimer in einer Zimmerecke, Angst, Horror ...-
Dazu fällt mir eine nette Geschichte ein, die nun schon viele Jahre zurückliegt, die ich aber gerne mit euch teilen möchte, und an die ich grad denken mußte, als dieses Video sah.
Damals arbeitete ich in einer Kindertagesstätte in Köln, und eine Mutter erzählte mir morgens, als sie ihren Sohn brachte, folgende ( Horror) Geschichte:
Die Kinder lagen schon lange friedlich schlafend in ihren Betten und auch ich legte mich nach einem langen Tag müde , endlich zur Ruhe. Am Himmel war Wetterleuchten zu sehen und der Wind strich um die Hausecken. Plötzlich hörte ich in der Wohnung ein Rascheln
. Eine Weile lauschte ich in die Dunkelheit, und fragte mich, wo wohl dieses Geräusch herkam.
Ich konnte es nicht zuordnen, aber allmählich fühlte ich mich unwohl beunruhigt. Was war das nur. Ich schaltete die Nachtlampe an und schaute in den Meerschweinchenkäfig. Negativ, die kleinen Tiere schliefen ruhig.
Auch ich war totmüde. Bei den Kindern war auch alles still, und so legte ich mich wieder hin.
Kaum lag ich ,standen mir alle Haare zu Berge, und mit einem Hechtsprung stürzte ich mich auf das Nachtlicht.
Alle Müdigkeit war wie weggeblasen, dafür saß mir der blanke Horror im Nacken.
Neben dem Knistern, welches ich ja schon die ganze Zeit gehört hatte, war nun eine Stimme zu hören. Sie raunte unheimlich, gespenstisch verzerrt " diiiieeeehhhhzeihhhh".
Ich nahm all meinen Mut zusammen und machte mich wieder auf, nach der Quelle des Dämons zu suchen.
Was anderes konnte es ja gar nicht sein.
Wie eine Psychopatin schlich ich durch meine Wohnung, immer zum Sprung bereit, immer der Stimme nach, die weiter unheilvoll verkündete:
diiiieeeehhhhzeihhh.
Schließlich stand ich vor dem Papierkorb. Der Dämonschien tatsächlich dort drinnen zu sitzen, ohne Zweifel.
Mit Aufwartung meiner ganzen Courage stocherte ich mit dem Stiel meines Schrubbers zwischen den zerknüllten Papierblättern. Und dann, plötzlich .... - mußte ich so sehr lachen , daß mir die Tränen die Wangen herunter liefen
und ich mich setzen mußte.
Mein Sohn hatte ein kleines Spielzeugpolizeimotorrad, auf dem ein Polizist saß. Es funktionierte per Batterie , und als diese noch frisch war erklang auf Knopfdruck die Ansage :
Achtung, Achtung, hier spricht die Polizei. Und dabei drehten sich die Räder, so das das Motorrad auf glattem Untergrund fahren konnte.
Nun war dieses Spielzeug aber schon sehr kaputt und die Batterie leer, oder zumindest fast.
So hatte ich eigenhändig , am Nachmittag das Mottorad in den Papierkorb geworfen.
Dabei muß es sich eingeschaltet haben.
Die sich nur noch laaangsam drehenden Räder verursachten das scharrende , raschelnde Geräusch, und die Sprachfetzen waren die letzten traurigen Kräfte der Batterie. Aus " Achtung hier spricht die Polizei", war nun ein heiseres , gehauchtes "diiiieeehhhzeihhhh", geworden. Das Ganze klang besonders unheimlich, weil der Eimer aus Metall und mit einem Deckel versehen war...-
Wir haben dann noch mal gemeinsam herzhaft gelacht, und ich hatte gelernt, daß nicht alles, was übernatürlich erscheint, es auch tatsächlich ist, selbst wenn es ersteinmal ganz sicher so scheint.
Wenn bei euch also mal was raschelt oder ihr Stimmen hört, bleibt ersteinmal gaaaanz entspannt.
fröhliche Grüße,
Biggi


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ein Eimer in einer Zimmerecke, Angst, Horror ...-
. Am Himmel war Wetterleuchten zu sehen und der Wind strich um die Hausecken. Plötzlich hörte ich in der Wohnung ein Rascheln
. Eine Weile lauschte ich in die Dunkelheit, und fragte mich, wo wohl dieses Geräusch herkam.
, und mit einem Hechtsprung stürzte ich mich auf das Nachtlicht. 
. Und dann, plötzlich .... - mußte ich so sehr lachen , daß mir die Tränen die Wangen herunter liefen
und ich mich setzen mußte.
.
Soviel zu unseren nächtlichen Aktivitäten!
......

, wenn die da mit dem SEK und dem Ghostbuster um meinen Papierkorb gestanden hätten, und ein Kinderspielzeug zu Tage gefördert hätten .
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