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Thema: Kaugummi

  1. #1
    Weise Avatar von Atlantis
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    Standard Kaugummi

    ihr Lieben,

    ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe mitunter mal recht gerne einen Kaugummi gekaut, auch mein Kind findet zunehmend Gefallen daran.
    In letzter Zeit hab ich sie aber bewußt nicht gekauft, weil ich nirgendwo mehr Kaugummi ohne Süßstoff fand. Auch die anderen Zusätze fand ich nicht mehr so empfehlenswert.
    Nun habe ich BIOKAUGUMMIS gefunden.
    Alle Inhaltsstoffe sind nach meinem Empfinden ok, auch für Kids.
    Es gibt drei Geschmacksrichtungen.
    Sie schmecken gut, und haben ein angenehmes Kaugefühl, also nicht zu weich z.B.
    Sie heißen Chicza.

    liebe Grüße, Biggi

  2. #2
    Weiser Forumsengel Avatar von Lotus Heart
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    Standard

    Liebe Biggi,
    das ist ja mal eine gute Nachricht!!
    Ich bin noch gar nicht auf die Idee gekommen, nach einem Bio-Kaugummi zu suchen....

    Habe schon was im Internet dazu gefunden, muss nur noch sehen, wo ich den kriege!
    Timo hat sich das letzte Mal im vollen Geschäft bei der Kassa lauthals aufgereget: "Jetzt krieg ich nicht mal mehr einen Kaugummi wegen dieser blöden Chemie!" Da hättet ihr mal jemanden sehen sollen.... tja ähmm, so laut hätte das nicht sein müssen, aber ich steh' dazu und bin (rein äußerlich) total cool geblieben und habe geantwortet: Ja genau.
    Kennt ihr die Kinder mit den verschränkten Armen, leicht nach hinten gebeugt, das Kinn an die Brust gelegt, die Augen nach oben gedreht und hinter der Mutter herhatschend.... ja, so sah er dann aus, mein Timo...


    Aber irgendwie hat er mir echt leid getan, ich habe Kaugummi auch immer gerne gekaut - sogar noch lange als Erwachsene (bis mir einmal nach einem Begräbnis, an dem ich kaugummikauend kondoliert habe mein Vater eine Predigt über ungehobeltes Benehmen gehalten hat..... tja... ähhmmm... war ja keine Absicht.... sondern total automatisiert.... )

    Also dann mache ich mich auf, damit die Bio-Kaugummis vielleicht sogar noch unterm Christbaum Platz finden !

    Bussi und , liebe Biggi!

    Gabi

  3. #3
    Weise Avatar von Atlantis
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    Standard

    Liebe Gabi,

    jah, solche Kinder kenne ich. . Sehr genau sogar. Meine sieht in solchen Fällen meist so aus: je nach Tagesform auch so oder so .

    also ich hatte mich auch gefreut diesen Kaugummi zu finden. Schön, das du die Info brauchen konntest.

    liebe Grüße, Biggi

  4. #4
    Weiser Forumsengel Avatar von Lotus Heart
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    Standard

    Liebe Atlantis,
    hab heut schon welche bestellt - mal sehen, ob sie auch gut schmecken, oder "nur biologisch" sind !

    HERZlichst
    Gabi

  5. #5
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    ihr Lieben,

    ich hab bei uns im Bauernladen vor ein paar Wochen (da war so ein Beitrag im Forum über Aspartam in den Kaugummis ) Bio-Kaugummis gefunden, die schmecken nach Teebaumöl, halten total lang und ich hab gestern gehört, dass da sogar ein sehr wichtiger Stoff drin ist. leider - leider! - hab ich heute das leere Packerl weggeschmissen, ich hol morgen Nachschub und schreib euch den Namen auf.

    Liza

  6. #6
    Lichtmarine Offizier Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    Liebe Liza,
    super! Kannst du dann bitte auch schauen, ob da eh kein Zuckerersatzstoff und keine Aromen drin sind, bitte!? Wäre super!
    Danke und alles Liebe, sabine

  7. #7
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    liebe Sabine,

    na klar, mach ich! da ich diesen Kaugummi auch schon im Bioladen kaufte (allerdings um einiges teurer) gehe ich davon aus, dass er in Ordnung ist. Matthias hatte bei Jim schon das Kauvergnügen!

    Liza

  8. #8
    Weise Avatar von Atlantis
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    Liebe Liza,

    bitte schreib uns doch die Marke auf. Gibt es nur Geschmacksrichtung Teebaumöl? Kaut Raffael ihn auch begeistert?

    liebe Grüße, Biggi

  9. #9
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    liebe Biggi,

    ne, Raphael kaut ihn nur, weils keinen anderen mehr gibt, von mir jedenfalls. ich halte es da wie Gabi und bin die Böse. er findet allerdings auch die Bio-Zahnpaste grausig, die Farbe, den Geschmack. und ich hab gar keine Salzzahnpaste für ihn genommen, sondern extra eine, die gut roch.

    weißt du, er ist nicht so begeistert von Dingen, die sich verändern. Doppelkrebs halt, da dauert alles unwesentlich länger. hab mich schon daran gewöhnt, dass auf Anhieb keine Begeisterung bei ihm da ist. aber dafür benimmt er sich in meiner Abwesenheit wie ein Vorzeigekind, klärt andere Kinder und vor allem deren Mütter (!) über die Vorzüge dieser Dinge auf. und ich erfahre so, dass es eine Geschichte zwischen ihm und mir ist. und er sehr wohl verstanden hat.

    ich persönlich finde ihn wirklich gut - überraschend. bin auch nicht der Teebaumölfan - aber ich mag diesen Kaugummi.

    den ich in ein paar Stunden kaufen werde, wenn Raffi geruht aufzustehen - aber wer sooo lange meinen pc blockiert ist am Morgen müde.

    eine vorweihnachtliche Umarmung vom verregneten Süden nach Norden

    Liza

  10. #10
    Weiser Forumsengel Avatar von Lotus Heart
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    Liebe Liza,
    gibt es den auch im Reformhaus zu kaufen?

    Timo ist da ganz gleich wie Raphael - bei mir regt er sich immer auf und bei anderen Leuten spielt er dann den Oberschlauen . Meine Freundin hat er letztens gefragt, ob sie nicht wisse, dass da E-Nummern drin sind, was sie da gerade gekauft hat...
    Ihr Blick war ungefähr so: und dann so: !
    Sie hat mich dann zur Seite genommen und gefragt: "Sag mal, was sind denn E-Nummern????"

    Ähmmm.... da muss sie wohl Timo fragen...

    Bezüglich der Zahnpasta gibt's eine gute und neutral-schmeckende Basenzahncreme von Dr. Töth. Die findest du hier:
    Shop
    Die nehmen auch meine Kinder problemlos...

    HERZlichst
    Gabi

  11. #11
    Weise Avatar von Atlantis
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    na, da bin ich mal gespannt , was Ciara zu dem Kaugummi sagen wird. Ausprobieren würde ich ihn gerne mal.
    Ciara ist echt unproblematisch mit solchen Dingen.
    Anfangs hatte sie schon etwas geschluckt, als wir von pinker Glitzerzahnpasta auf Heilerde umstiegen.
    Heute steht sie voll dahinter und findet es gut, daß ihre Zahnpasta keine Chemie hat.

    schicke euch liebe Grüße, Biggi

    ( ich mache jetzt ganz entspannt ein Mittagsschläfchen)

  12. #12
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    Standard styrums

    ihr Lieben,

    Styrums Green Drops, mit Zuckeraustauschstoff Sorbit (auweh, seh ich erst jetzt, giftig oder nicht giftig?) und Xylit - das X.Teil soll sogar supergesund sein. schad dass Schnee nit da is, die wüsste Bescheid. Tante Nilpferd?! Biggi?!

    also: Zutaten: Sorbitol, Gumbase, Xylitol, Aroma Pfefferminze und Teebaumöl 0,6%), Acesulfam K. Titanium Dioxyde, Tocopherol, Carnauba, Shellack, Bienenwachs.

    bitte die Ingredenzien durch den Forums-TÜV durchgehen lassen, .

    Liza

  13. #13
    Weise Avatar von Atlantis
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    zu Diensten
    wohler wäre mir allerdings schon, wenn Susanne da wäre, so zum Absichern und ergänzen, oder gar korrigieren.
    Also, beides sind Zuckeralkohole.
    Xylit stellt der Körper selber her und er kimmt auch in der Natur vor. Er ist in Blumenkohl, und in Birkenrinde, bestimmt auch noch in anderen natürlichen Nahrungsmitteln.
    Tatsächlich steht er im Ruf positive Auswirkungen auf den Körper zu haben.
    Es hat verschiedene Studien gegeben.
    Für Hunde ist Xylit allerdings toxisch, da es bei ihnen zur riesen Adrenalinausschüttung kommt.
    Die Herstellung geschieht oft aus Maiskolbenresten ( Ernteabfällen ). Da mancher Mais gentechnisch verändert wird, könnte es sein, das man Sachen mit Xylit erwischt, wo eben dieser veränderte Mais drinn ist, bzw. Auszüge davon.
    Tja, über Sorbit weiß ich leider nichts, außer das auch er ein Zuckeralkohol und somit Zuckeraustauschstoff ist, und das man auch hier teil genveränderte Produkte zur Herstellung nimmt.
    So, Susaaaaaanneeee ! Hiiiiilfeeeee !

    mehr weiß ich leider nicht.

    liebe Grüße, Biggi

  14. #14
    Lichtmarine Offizier Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    Ihr Lieben,
    ich hatte darüber gelesen, dass Sorbit gemieden werden sollte - wird vom Körper nicht richtig verwertet und bleibt damit im Körper, löst Hungergefühl aus und sei krebserrregend. Die Meinungen darüber sind sehr strittig und ich zu wenig Fachmann, um darüber ein fachkundiges Urteil abgeben zu können... ich hab mal ein bissl gesucht im www und folgendes über Sorbitol gefunden:

    Süßstoffe gehören zu den Zuckerersatzstoffen
    Süßstoffe sind synthetische oder aus natürlichen Grundstoffen gewonnene Substanzen, die als süß wahrgenommen werden, aber kaum oder keine Kalorien liefern. Der Zuckerersatz durch Süßstoffe ist besonders für Diabetiker geeignet. Die Süßkraft von Süßstoff ist wesentlich höher als beim Zucker, daher reichen nur kleine Mengen zum Süßen. Süßstoffe gibt es in kleinen Tabletten und in flüssiger Form. In der Europäischen Union sind zur Zeit folgende sechs Süßstoffe gesetzlich zugelassen:
    • Acesulfam (E950)
    • Aspartam (E951)
    • Cyclamat (E952)
    • Neohesperidin DC (E959)
    • Saccharin (E954)
    • Thaumatin (E957)
    Kurz vor der Zulassung in der EU stehen:
    • Sucralose
    • Twin-Sweet (Acesulfam-Aspartam-Salz)
    Obwohl Süßstoffe eine zeitlang und immer mal wieder im Verdacht stehen und standen, Krebsicon zu erregen oder den Hunger (vor allem auf Süßes) zu steigern, oder andere Krankheiten hervorzurufen oder zu begünstigen, haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchung deren gesundheitliche Unbedenklichkeit bewiesen. Vorsichtshalber haben die Weltgesundheitsorganisation und andere Gremien trotz der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Süßstoffen Höchstwerte für die Tageszufuhr festgelegt, die nicht überschritten werden sollten.
    Kennzeichnung
    Lebensmittel, die mit Süßstoffen gesüßt sind, müssen neben den üblichen Angaben auf der Zutatenliste besonders gekennzeichnet werden: Der Produktname ist mit dem Hinweis "mit Süßungsmittel" zu ergänzen.
    Zuckeraustauschstoffe gehören zu den Zuckerersatzstoffen
    Sehr häufig werden die Süßstoffe mit den sogenannten Zuckeraustauschstoffen verwechselt. Zuckeraustauschstoffe sind – anders als die Süßstoffe – Energielieferanten. Zuckeraustauschstoffe sind nur etwa halb so "schwer" wie Zucker (Saccharose), aber sie sind auch nur etwa halb so süß. Mit ihren 2,4 Kalorien pro Gramm verwendet der menschliche Körper die Zuckeraustauschstoffe insulinabhängig. Diabetiker müssen daher Zuckeraustauschstoffe in die Brennwertberechnung mit einbeziehen.
    Zuckeraustauschstoffe sind für eine kalorienreduzierte Ernährung daher weniger geeignet als Süßstoffe.
    Zu den Zuckeraustauschstoffen für Diabetiker rechnet man auch den Fruchtzucker (Fructose). Er hat den gleichen energetischen Wert wie Zucker (etwa 4 Kalorien pro Gramm). Zuckeraustauschstoffe können abführend wirken, weil sie vom Dünndarm nicht vollständig aufgenommen werden und teilweise unverändert in den Dickdarm gelangen. Sie binden dort Wasser und können bei einer erhöhten Aufnahme zu Blähungen und Durchfall führen.
    Zuckeraustauschstoffe gibt es als Pulver (gut zum backen).
    Zu den Zuckeraustauschstoffen zählen
    • Sorbit (E 420)
    • Mannit (E 421)
    • Isomalt (E 953)
    • Xylit (E 967)
    • Maltit (E 965)
    • Laktit (E 966)
    Die Lebensmittel mit mehr als 10% Zuckeraustauschstoffen müssen den Warnhinweis "kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken" tragen.
    Sorbit (E 420), auch Sorbitol oder Glucitol, ist ein Zuckeraustauschstoff. In der Lebensmitteltechnik wird Sorbit mithilfe von Enzymen aus Glukose hergestellt und wird für zuckerfreie oder zuckerreduzierte Süßigkeiten, Diabetikerlebensmittel und Backwaren verwendet. Sorbit wird vom Körper langsam resorbiert, es kann Wasser binden und wird grundsätzlich als unbedenklich eingestuft.
    Die Süßkraft von Sorbit entspricht etwa der Hälfte der Süßkraft von Zucker.
    Sorbit eignet sich für die Ernährung bei Diabetes mellitus, weil seine Verwertung kein Insulin benötigt. Sorbit ist koch- und backfest. In der Lebensmittelherstellung wird Sorbit auch als Feuchthaltemittel eingesetzt, da es feuchtigkeitsstabilisierende Eigenschaften besitzt und somit Lebensmittel (z.B. Senf, Mayonnaisen, Toast, Biskuit) vor dem Austrocknen schützt. Sorbit greift die Zähne nicht an. Größere Mengen wirken abführend.
    Sorbitunverträglichkeit
    In seltenen Fällen kommt es zu einer Sorbitunverträglichkeit. Bei dieser Erkrankung ist die Verwertung von Sorbit im Dünndarm ganz oder teilweise unmöglich. Menschen mit Fruktoseintoleranz dürfen Sorbit nicht verwenden, da Sorbit im Körper wie Fruktose (Fruchtzucker) abgebaut wird.
    Ist eine Sorbitunverträglichkeit bzw. eine Fruktoseintoleranz diagnostiziert, sollte man Produkte, deren Hauptanteil aus dem Zuckeraustauschstoff Sorbit besteht, insbesondere Diabetikernahrungsmittel und Diät-/Lightprodukte meiden. Besonders ist hier darauf zu achten, dass in fast allen herkömmlichen Zahnpflegemitteln, zahnpflegenden Kaugummis und Lutschpastillen Sorbit enthalten ist.
    Als Zuckerersatzstoffe bezeichnet man Stoffe, die statt Zucker zum Süßen verwendet werden können. Es gibt zwei große Gruppen
    • Süßstoffe (Acesulfam, Aspartam, Cyclamat, Neohesperidin DC, Saccharin, Thaumatin)
    • Zuckeraustauschstoffe (Sorbit, Mannit, Isomalt, Xylit, Maltit, Laktit)
    Süßstoffe und Zuckeralkohole, die als Zuckeraustauschstoffe eingesetzt werden, haben eine Gemeinsamkeit: Im Vergleich zu Zucker beeinflussen sie den Insulin- und Blutzuckerspiegel im menschlichen Organismus gar nicht (Süßstoffe) oder nur wenig (Zuckeralkohole) und sind deshalb besonders für Diabetiker geeignet.
    Zucker Süßstoffe Zuckeralkohole Fruchtzucker
    Energiezufuhr 4 Kalorien / Gramm kaum Kalorien 2,4 Kalorien / Gramm 4 Kalorien / Gramm
    Süßkraft-Faktor 1 30 - 3.000 0,5 1,2
    Einfluss auf den Insulinspiegel stark kein Einfluss gering gering
    Einfluss auf das Verdauungssystem neutral kein Einfluss können abführend wirken neutral
    Einfluss auf die Zahngesundheit kann Karies fördern kein Einfluss kein Einfluss kann Karies fördern
    Sorbit (Lebensmittelindustrie)
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Sorbit (E 420, auch als Sorbitol oder Glucitol bezeichnet) zählt zu den Polyolen (Zuckeralkoholen) und findet heutzutage in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln als Zuckeraustauschstoff, Trägerstoff, Süßungsmittel sowie Feuchthaltemittel Verwendung.
    Herstellung, Verwendung und Eigenschaften
    Ursprünglich wurde Sorbit aus der Eberesche gewonnen, die bis zu 12 % Sorbit enthält. Es kommt aber auch in vielen anderen Früchten und Obstsorten vor. Erwähnenswert ob ihres hohen Anteils an Sorbit sind Birnen, Pflaumen, Äpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Rosinen sowie sämtliches Trockenobst.
    Die industrielle Herstellung erfolgt aus Mais- und Weizenstärke. Sorbit wird auf der Basis von Traubenzucker (Glukose) gewonnen. Wie bei allen Produkten, die über die Stärkeverzuckerung in Europa erzeugt werden, sind bei Sorbit keine gentechnischen Produkte auf dem Markt.
    Sorbit liefert mit 2,4 kcal/g (10 kJ/g) nicht so viel Kalorien wie Haushaltszucker (Saccharose) (17 kJ/g). Seine Süßkraft entspricht jedoch nur etwa 60 % der Süßkraft von Zucker. Für die Verstoffwechselung im Körper wird kein Insulin benötigt. Daher ist Sorbit zum Süßen von Diabetikerlebensmitteln geeignet und kommt in Deutschland und Österreich in diesen diätetischen Lebensmitteln zum Einsatz.
    In der Lebensmittelherstellung wird Sorbit auch als Feuchthaltemittel eingesetzt, da es hygroskopische Eigenschaften besitzt und somit Lebensmittel (beispielsweise Senf, Mayonnaisen, Toast, Biskuit, Schokoladen- und Pralinenfüllungen) vor dem Austrocknen schützt.
    Sorbit ist nicht kariogen wie gewöhnlicher Zucker. Es ist mit Ausnahme von Getränken für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge zugelassen, obwohl aufgenommenen Mengen von mehr als 20 g/Tag zu Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen führen können. Diese Menge kann beispielsweise in 30 g Diätkonfitüre enthalten sein. Daher muss jedes Lebensmittel, das mehr als 10 % Sorbit oder andere Polyole enthält, folgenden Wortlaut tragen: "...kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken."
    Vom häufigen Verzehr – mehr als 20 g pro Portion und 50 g am Tag - ist daher abzuraten.
    Unverträglichkeit
    Bei einer Sorbitunverträglichkeit ist die Verwertung von Sorbit im Dünndarm ganz oder teilweise aufgehoben. Dann spricht man auch von einer Sorbitmalabsorption. Menschen mit Fruktoseintoleranz dürfen Sorbit nicht zu sich nehmen, da Sorbit im Körper wie Fruktose (Fruchtzucker) verstoffwechselt wird. Ist eine Sorbitunverträglichkeit, auch Sorbitintoleranz genannt beziehungsweise eine Fruktoseintoleranz diagnostiziert, sollte man Produkte, deren Hauptanteil aus dem Zuckeraustauschstoff Sorbit besteht, insbesondere Diabetikernahrungsmittel und Diät-/Lightprodukte meiden. Besonders ist hier darauf zu achten, dass in fast allen herkömmlichen Zahnpflegemitteln, zahnpflegenden Kaugummis und Lutschpastillen Sorbit enthalten ist.
    Therapeutische Anwendung
    In hohen Dosen wirkt Sorbit durch seine Wasseranziehungskraft auch als osmotisches Diuretikum, das für therapeutische Zwecke allerdings intravenös verabreicht werden muss. Im Handel erhältliche Präparate sind unter anderem "Sorbit Leopold 40%" und "Sorbit Mayrhofer".
    Derselbe Wirkmechanismus bedingt seine Verwendungsmöglichkeit als Klistier (z. B. Mikroclist-Mikroklistier, Yal).
    Sorbit
    Synonym: Sorbitol. Zuckeraustauschstoff. Substanz mit 0.5 bis 0.7facher Süsskraft von Kristallzucker (Saccharose). Verwendung bei der Herstellung von zahnschonenden Bonbons und Kaugummis.
    Sorbitol
    Synonym: Sorbit. Zuckeraustauschstoff. Substanz mit 0.5 bis 0.7facher Süsskraft von Kristallzucker (Saccharose). Verwendung bei der Herstellung von zahnschonenden Bonbons und Kaugummis.
    Produkte, die Fruktose und Sorbitol enthalten
    • Kirschen, Trauben, Birnensaft, Datteln
    • Honig, Marmelade
    • Limonadengetränke
    • Schokolade, Kaugummi
    • Antazida, Multivitaminpräparate

  15. #15
    Lichtmarine Offizier Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    ...und noch etwas:

    Kalorienarme Müsliriegel, Kaugummi und Diabetikerprodukte enthalten sehr oft den künstlich hergestellten Süßstoff Sorbit als Zuckerersatz.

    80 Prozent der Bevölkerung können diesen Süßstoff aber nicht verwerten. Im besten Fall verlässt Sorbit den Körper, ohne Schaden anzurichten. Bei größeren Mengen verschlechtert dieser aber die Aufnahme von Fruchtzucker - mit ein Grund, warum auf den Verpackungen darauf hingewiesen wird, das der erhöhte Konsum von Sorbit zu Blähungen und Durchfall führen kann.


    und dann noch hier:
    Da Sorbit nicht resorbiert werden kann, gelangt es in den Dickdarm.

    Das bedeutet, dass Sorbit vom Körper nicht aufgenommen werden kann, weil es die Schleimhaut des Magens oder des Dünndarms nicht passieren kann. Daher bleibt es halt im Darm. Allerdings stimmt das IMHO nicht ganz, dass es gar nicht resorbiert wird.


    Wegen seiner vielen Hydroxylgruppen ist Sorbit osmotisch wirksam, dem Darminhalt kann kein Wasser entzogen werden wie im Normalfall. Der darminhlt bleibt also wasserhaltig, was die abführende Wirkung bedingt.

    Durch die vielen Hydroxy-Gruppen ist es hygroskopisch und zieht Wasser an, was dann zu Dünnschiss führen kann.

    Was Osmose genau heißt, liest du dir am besten erstmal in einem Buch oder Wikipedia durch.


    Tja, Schnee könnte es wahrscheinlich kurz und bündig und ganz auf "Deutsch"erklären......
    Alles Liebe, Sabine



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