Nun aber etwas anderes.
Mein Tag ist ja seit dem
Seminar
ausgefüllt vom "Wer sagt das?"

Gestern z.B. erhielt ich einen Spendenbrief von einer Organisation, die gemeinsam mit Tieren Therapiearbeit mit Kindern macht. Dazu gab es, wie bei solchen Aussendungen üblich, eine "tragische Geschichte". Als ich diese Geschichte las (es ging um 2 Halbwaisenkinder, deren Mutter mit dem Tod des Vaters nicht zurechtkam und aus psychischen Gründen die Kinder in ein Heim geben musste), fühlte ich eine Schwere in meinem Herzen, die ich sehr gut von mir kenne und augenblicklich fingen auch Tränen zu fließen an.
Es war nicht so, dass ich mich über die Tränen ärgerte oder sie unterdrücken wollte, dennoch war sofort da "Wer ist das da gerade? Wer/was erzeugt diese Traurigkeit und dieses Mitgefühl in mir (das in diesem Moment durch die Schwere in meiner Brust zum Mit
LEID wurde)?"
Sofort als diese Frage entstand, lief der entlarvte Dieb davon

, die Schwere ließ nach und die Tränen hörten auf zu fließen. Ich blickte auf den Brief und konnte nun einfach nur mitFÜHLEN - ohne einen damit verbundenen "Schmerz" oder gefühlte Trauer.
Ein sehr schönes
Gefühl

und wieder ein Schritt näher zu meinem Selbst.
Am Abend nahm ich an einer Versammlung teil (betrifft die Ortsgemeinschaft). Neben mir saß eine junge Frau, mit der ich quasi aufgewachsen bin und die parallel mit mir auch einen spirituellen Weg mit
Reiki
und Tierkommunikation ging/geht.
Nach der Versammlung begann sie, mir - glücklich darüber, dass ihr jemand zuhörte - von ihrer eigenen "Unzulänglichkeit", dieses und jenes nicht zu können, sich nicht zu trauen, unsicher zu sein, nichts "auf die Reihe zu bringen" etc. zu erzählen.
Sie hielt sich dabei mit der einen Hand an ihrer Zigarette und der anderem an ihrem Bier fest, wobei sie aber auch beteuerte, vor allem die Zigaretten nicht wegzulassen zu können. Dann kamen die "Sorgen" und "Bedenken" (renovierungsbedürftiges Haus, Job, Zukunft.... etc.).
Bei fast jedem ihrer Sätze war in mir das "Wer sagt das?" da. Allmählich versuchte ich, ihr zu erklären, dass ihr wahres Selbst dies alles nicht ist, was sie glaubt zu sein.
Als ich ihr sagte, wie schön und reich sie sei, stiegen ihr die Tränen in die Augen.

In diesem Moment sah ich Gott in ihr, und bestimmt konnte sie es fühlen.
Tja, das war mein heutiger "Gedanke zum Tag"

, mein (schon fast tägliches) Feedback zu "Wer bin ich?".
Ich

Gott von Herzen für seine
Prüfungen und die Begegnungen, die mich nicht auskommen lassen, täglich mehrere Diebe zu entlarven

und mich so unweigerlich meinem Selbst zu nähern.


!
Von HERZen alles LIEBE
Gabi
Lesezeichen