Elisabeth Kröpfl (06.02.2012),Lichtblicke (06.02.2012),Micha (06.02.2012)
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hallo carolin.
also ich sage nicht,bitte vergib mir.
hab ich jemanden wirklich grob behandelt ,und der ist nun echt betroffen ,über mein verhalten,
dann sage ich sorry. tut mir leid das war ein Fehlervon mir.
damit ist es gut.
.
.
Elisabeth Kröpfl (06.02.2012),Lichtblicke (06.02.2012),Micha (06.02.2012)
Danke, liebe Carolin,
daß du diese wichtige Frage stellst. Vielleicht sprichst du damit aus, was auch andere fühlen.
Mir war dieser Satz von dir weiter oben schon ins Auge gesprungen
Vielleicht geht es hier um Bedingungslosigkeit. Sich entschuldigen, ohne das man die Erwartung hat, daß jemand in einer bestimmten Weise reagiert, dem anderen allen Raum lassen, den er für sich benötigt, zeugt von einem Verhalten , daß inneren Frieden symbolisiert.Aber ich würde nicht jeden um verzeihung bitte, was ist wenn ich keine Verzeihung bekommen um die ich gebeten habe? Ich möchte mich nicht von anderen abhängig sein
Wer aber ist verletzt, wenn jemand sagt: Nein, ich nehme deine Entschuldigung nicht an?
Wer hat dann das Gefühl: jetzt bin ich aber gekränkt ?
Vielleicht ist das hier ein bisschen wie mit der bedingungslosen Liebe, die nicht fordert, nicht erwartet.
Kürzlich hatte ich genau dieses Thema mit einer Person, die ich sehr lieb habe. Die Person sagte:
Bitte verzeih mir, du hast alle Zeit der Welt....
Das fand ich sooo wunderschön, so bedingungslos.![]()
ja, dies sind meine Gedanken,
Grüße von Herzen,
Biggi
Christina Wuga (06.02.2012),Elisabeth Kröpfl (06.02.2012),Lichtblicke (06.02.2012),Matthias A. Exl (06.02.2012),Micha (06.02.2012),Sabine I. Exl (06.02.2012)
liebe Carolin,
wenn ich ohne Resonanzen bin, dann diese Tatsache der Unverzeihlichkeit akzeptieren. und diesen Menschen einfach weiterlieben, wissend, er kann jetzt nicht anders handeln. auf jeden Fall im Herzen offen bleiben.
wenn ich resonant reagiere, also Kopf und Herz verrückt spielen, das Herz vielleicht sogar sich verschließt, dann mich um meine Gefühlekümmern - die mich auf etwas aufmerksam machen, das in mir (noch) weh tut. das wird bei jedem von uns andere Ursachen haben.
meine Erfahrung, bitte sehr
aaah, ich Dussel, dauernd vergess ich was: wenn ich ohne Resonanzen bin, dann fühle ich mich nach meiner Selbstverzeihung, die ich mit den drei Sätzen abschließe, vollkommen erleichtert. ich muss nicht mehr drüber nachdenken, was ich denn falsch gemacht habe, wie der andere jetzt tut. so fühlt sich das jedenfalls in mir an, wenn... und ich kenne ganz bestimmt beide Situationen, die Resonanz und die Liebe dabei.
Atlantis (06.02.2012),Christina Wuga (06.02.2012),Elisabeth Kröpfl (06.02.2012),lakshmi (06.02.2012),Matthias A. Exl (06.02.2012),Micha (06.02.2012)
danke liebe Biggi,
ich hab dich lieb![]()
Atlantis (06.02.2012)
Namaste ihr Lieben,
ich finde Biggi hat dies wunderbar beschrieben.
Ich persönlich verwende den Satz: "Es tut mir leid, ich habe einen Fehlergemacht"
Den Nachsatz "Bitte vergib mir" verwende ich nicht oft. Aber ich habe es schon getan.
Tatsächlich sollte eine Entschuldigung von Herzen - also bedingungslos - ausgesprochen werden und nicht an die Bedingung geknüpft sein, dass der andere diese annehmen muss. Es ist vollkommen in Ordnung, dass der andere "Nein" sagt. Dies ist das gute Recht eines jeden Menschen. Wieso also dieser möglichen Antwort ausweichen? Nur das "Ich" hätte damit ein Problem und nur das "Ich" ist nicht in der Lage sich von Herzen bedingungslos zu entschuldigen...
Umarmung von Herzen,
Om,
Matthias
Matthias A. Exl, MBA
Ausbildungszentrum Herzenssache
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Atlantis (06.02.2012),Christina Wuga (06.02.2012),Elisabeth Kröpfl (06.02.2012),Lichtblicke (06.02.2012),Micha (06.02.2012)
Hallo ihr lieben,
ich stimme euch in euren Beiträgen zu, aber das ist nicht das was ich meine.
Mir geht es nicht darum einen Nein auszuweichen, oder das ich Angst vor einen Nein habe.
Mein denken geht in eine andere Richtung. Wie kann ich das erklären, ich möchte es gerne erklären!
"Bitte vergib mir." hat für mich einen Beigeschmack von: "Wenn du mir vergeben hast, erst dann kann ich in Frieden sein. Ich brauche deine Vergebung um frei zu sein, in Frieden weiter zu leben." Das sind natürlich Abhängigkeits-Gedanken die ich nicht unterstützen will. Sie erinnern mich an die Kirche. Von Sünde und Beichte und Schuldenerlass usw.
Der Satz kann in bestimmten Situationen angebracht sein, so wie Matthias geschrieben hat. Das kann ich gut unterscheiden.
Liebe Grüße, Carolin
Atlantis (06.02.2012),Christina Wuga (06.02.2012),Elisabeth Kröpfl (06.02.2012),lakshmi (06.02.2012),Lichtblicke (06.02.2012),Matthias A. Exl (06.02.2012),Micha (06.02.2012),Sabine I. Exl (06.02.2012)
Namaste liebe Carolin,
ich danke dir für deine Zeilen - ja, dem ist tatsächlich so, dass viele den Satz "bitte vergebe mir" als eine Art Abhängigkeit empfinden werden.
Doch: wenn du und ich verankert in der Stilledes Selbst verweilen bleiben wir unberührt von Abhängigkeitsgefühlen. Selbst die Verbindung zur Kirche ist nur eine Konditionierung des "Ichs" - ein alter erlernter Gedanke.
Bist du frei, bist du frei davon dich abhängig zu fühlen.
Bist du unfrei, wirst du Abhängigkeit von Menschen,Worten oder deren Interpretationen spüren.
Wieder ist es daher nicht so sehr der gesprochene Satz "bitte vergebe mir" als der momentane Seinszustand des Sagenden.
Mein Gegenüber mag mich als "abhängig" empfinden. Mein Gegenüber mag mich als "unterwürfig" empfinden. Mein Gegenüber mag mich als "überheblich" empfinden... was auch immer.
Die wahre Natur des Seins deiner wahren Schönheit ist gänzlich unberührt davon...
So ein paar Gedanken dazu
Umarmung von Herzen,
Om,
Matthias
Matthias A. Exl, MBA
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Atlantis (06.02.2012),Christina Wuga (06.02.2012),Elisabeth Kröpfl (06.02.2012),georgy curant (06.02.2012),lakshmi (06.02.2012),Lichtblicke (06.02.2012),Sabine I. Exl (06.02.2012)
Liebe Carolin,
wir hatten ja damals bei eurem Besuch über das Entschuldigen gesprochen. Ich entschuldige mich inzwischen gerne und freien Herzens, auch dann, wenn der Andere gar nichts von meinem "Fehlverhalten" ihm gegenüber mitbekommen hat, weil es nur in meinem Kopf war (sieh das Besispiel aus der Geschichte mit dem Sevadee).Ich halte es auch nach den Sätzen: "es tut mir leid, ich habe einen Fehlergemacht, ich entschuldige mich dafür." Und nein, ich sage nicht: " bitte verzeih mir!" oder "bitte, entschuldige mich!" Das wäre für mich so, als wäre die Sache nur dann erledigt, wenn der Andere dies dann tut. So müsste ich hoffnungsvoll darauf warten und der andere hätte den Zwang zu reagieren. Das muss er aber nicht. Ich habe meinen Teil zu erledigen - das "es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht, ich entschuldige mich dafür." Was der Andere damit macht - es annimmt oder eben auch nicht - das obliegt ihm. ich kann mir keine "Freisprechung" erhoffen oder erwarten. Wie oben bereits geschrieben wurde: ich muss mr selbst vergeben. Und danach sollte ich handeln und den anderen meine Erkenntnisse mitteilen mit "es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht, ich entschuldige mich dafür." Die meisten Fehler entstehen schliesslich im Kopf, in die Tat umgesetzt werden gottseidank eh nicht alle unsere Irrungen und Wirrungen
.....und wenn der Andere mir antwortet mit "es kann ja sein, dass du dich entschuldigst, aber ich verzeihe dir nicht", kann ich es nur akzeptieren. Wenn er diesen Schmerz, diese brennende Kohle in der Hand durch irgendwelche Gründe, die nur er weiß, noch weiter halten muss und möchte, dann steht ihm dies frei - auch gut! Es ist seine freie Entscheidung. Nur weil ich mich entschuldige, kann ich mir keinen "Sanctus" vom Anderen erwarten - das wäre ansonsten keine ehrliche und bedingungslose Entschuldigung meinerseits gewesen.
Danke für dein Nachfragen!
Alles Liebe dir, Sabine
Sabine I. Exl
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liebe Carolin,
vielleicht kommt ja genau hier deine Ablehnung her? ich könnte das gut verstehen. habe selber einige höchst erstaunliche Beicht- und Religionsunterrichtserlebnisse aus meiner Kindheit vorzuweisen. wenn ich das rückwärts betrachte, ist es natürlich nicht mehr schlimm. aber diese Erlebnisse haben mir als Kind den Boden unter den Füßen weggezogen. und mich als Erwachsene dann sogar raus aus der Kirche getrieben, verbunden mit neuen schmerzhaften Erlebnissen aus dem kirchlichen Umfeld. es hat bei mir viele, viele schmerzhafte Prozesse gebraucht, viel in Liebe annehmen, was hier passiert war. der Schmerz kam unmittelbar aus der gespeicherten Erinnerung. und heute kann ich wieder bei einer Hochzeit, einer Taufe dabei zu sein, ohne mich zu wappnen, ohne Vorsicht, jemand könnte mich wieder zu irgendwas überreden. ich kann es sogar genießen. meistens![]()
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hallo carolin.
also was ich empfinde- wenn du diesen satz sagst,zu einem menschen,dann ist es für dich so,als fühlst du dich in seiner Schuld.
damit ich nicht in diese falle hinein komme,hab ich in der vergangenheit die formel angewandt,ich vergebe dir was du mir zugefügt hast,und ich vergebe mir ,was ich dir zugefügt habe,und das alles auf rein geistigem wege.
.und diese formel gebrauche ich immer wenn bedarf da ist.
ich bin dann frei im herz,und der andere ist auch frei,so es sein wlle,ist.i
georgy curant (06.02.2012),Lichtblicke (06.02.2012),Matthias A. Exl (06.02.2012),Micha (06.02.2012),Sabine I. Exl (06.02.2012)
Liebe Sabine,
ich möchte dir gerne antworten, weil ich das Gefühlhabe, du bringst den Nagel auf den Kopf. Daran kann ich mich nicht "leider" erinnern.
ja so mache ich das ja auch! Ich kann dir da nur zustimmen.
Liebe Lisa,
das Kirchliche Gedankengut verstehe ich nicht und möchte ich auch gar nicht verstehen. Ich bin damit nicht wirklich in Berührung gekommen.
Ich lehne es nicht ab, ich verurteile es nicht, ich verstehe und kann es nicht nachvollziehen was da gemacht wird.
Für mich ist das Thema jetzt geklärt.
Liebe Grüße, Carolin
georgy curant (06.02.2012),Lichtblicke (06.02.2012),Micha (06.02.2012),Sabine I. Exl (06.02.2012)
Liebe Carolin,
hier würde ich trotzdem gerne noch kurz einhaken und mein Gefühlzu dem Satz "Bitte vergib mir" näher erläutern. Dieser Satz bringt (für mich) vor allem den Anderen unter Zugzwang - ich erbitte etwas von ihm und er mus nun irgendwie reagieren. Und das eigentlich in vielen Fällen nur, weil mich gerade etwas quält und ich wieder frei sein möchte davon. Oft genug kommt es vor, dass man sich für etwas entschuldigt, wo der Andere gar nichts davon mitbekommen hat, dass etwas falsch gelaufen ist. Aber man entschuldigt sich trotzdem, weil man spürt, dass da etwas nicht in Ordnung war und nun wieder in Ordnung gebracht werden sollte. Grundsätzlich habe ich aber kein Problem damit zu sagen "vergib mir", weil ich nicht von jemanden abhängig sein kann und mich auch nicht durch diesen Satz machen kann. Oder besser gesagt: "ICH" könnte mich abhängig machen - aber wen kitzelt das?
Wie gesagt, ich für mich verwende diesen Satz nicht, weil er nur unnotwendigen Druck oder Missverständnisse auslösen kann. Was nicht gleich bedeutet, dass ich diesen Satz als mich einengend, abhängig machend oder dergleichen empfinde, denn dem ist nicht so. Mir ist aber durchaus bewusst, dass genau dieses Gefühl durchaus bei jemand anderen, der diesen Satz sagt, aufkommen kann. Und genauso kann Druck entstehen im "Empfänger" dieses Satzes. Aber beide Reaktionen sind nur durch Ich-Resonanzen möglich.
Ok, heute bin ich ein bissl holprig beim Erklären, verzeiht! ich hoffe, ihr könnt es trotzdem ein wenig nachvollziehen, was ich zum Ausdruck bringen wollte.
Danke und alles Liebe, sabine
Sabine I. Exl
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liebe Sabine,
ich erlebe an mir selbst, dass Menschen sehr feinfühlig reagieren, wenn in mir auch nur eine noch so fuzzikleine Erwartung an meine Bitte geknüpft ist. vielleicht ja auch unbewusst? da darf ich dann nachfühlen und abwarten, was hoch kommt. wenn was kommt. und Menschen reagieren ganz anders, wenn meine Bitte rein ist - bedingungslos.
ich glaube auch, dass es einen feinen Unterschied zwischen bitten und wünschen gibt.
auch wenns in mir schon mal leise holpern kann, ich verwende diesen Satz. das ist so wie mit meinem Namen der Elisabeth. ich habe ihn so lange "verwendet", bis in mir wieder Ruhewar, bis die Resonanzen weg waren. jetzt gilt er mir gleich viel wie Lisa - es ist nur ein Name. wenn auch ein schöner
schönen Nachmittag rundherum
Atlantis (06.02.2012),Christina Wuga (07.02.2012),Elisabeth Kröpfl (06.02.2012),georgy curant (06.02.2012),lakshmi (06.02.2012),Matthias A. Exl (06.02.2012),Micha (06.02.2012),Sabine I. Exl (06.02.2012)
Ihr Lieben,
heute habe ich passend zum Thema etwas erlebt. Ich war eingeladen Zuschauer bei einem Handballspiel zu sein. Sogar mit VIP-Karte. Ich danke meiner Chefin dafür, dass sie dies öfter für mich möglich macht. In der Halbzeitpause wollte ich raus. Die Gehfläche zwischen den Sitzreihen ist recht eng und man muss sich an den Menschen vorbeimogeln. Als ich bei einem älteren Herren war sagte ich, er solle sitzen bleiben, ich steige über die unteren Sitze. Das tat ich und er blärrte mich an. "He, net uff die Klammotte von de onnere Leit steische!" (Nicht auf die Kleidung anderer Leute treten). Hhm, da fragte ich, bin ich da drauf getreten? "Ja". Oh Entschuldigung, das wollte ich nicht, es tut mir leid. Ein Verzeih mir brachte ich bei dieser spontanen Antwort nicht raus. "Is scho guud", sagte er und klopfte mir sanft auf meine Schulter. Dann dachte ich, das Thema ist für mich durch. Denkste. Als ich zurück kam, da fragte ich nochmal, ob ich da drauf getreten bin und er bejahte es wieder. Und nochmals spontan, das wollte ich nicht, es tut mir leid. Wieder kam ein "es is scho rescht". Da fiel mir auf, es waren zwei der hier dikutierten drei Sätze. Ich dachte, es fällt mir leicht um Verzeihung zu bitten. In der Regel ist dies auch so, nur in diesem Fall war es nicht so, sonst hätte ich dies gesagt. Jedoch habe ich auch erkannt, dass das Entschuldigen und das Leid tun aus reinem Herzen gesprochen und ehrlich gemeint Situationen sofort ändern, und zwar zum Guten. Und das nehme ich mit und werde es für die Zukunft weiterhin so handhaben. Das wollte ich unbedingt mit euch teilen.
Umarmung von Herzen euch allen
Michael
lakshmi (09.02.2012),Lichtblicke (09.02.2012),Marion Frey (08.02.2012),Sabine I. Exl (09.02.2012)
liebe Michael,
ADVERTISING
so eine schöne Geschichte. danke!
Micha (09.02.2012)
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