Herzlich willkommen im Lichtarchiv


Deinem spirituellen Archiv für Selbstfindung, Geistheilung und Glaubensfragen


  •  » Voller Freude haben wir hier 59.000 Beiträge für dich geschrieben!
  •  » Der Umgangston war über Jahre freundlich, respekt- und liebevoll...
  •  » Das Lichtforum war einzigartig in seiner Art.
  •  » Die Bewohner dieses Hauses sind nun weitergezogen...

...es war an der Zeit. Und nun kannst auch du dabei sein!


Privat, nicht von Suchmaschinen durchsucht, bewusst klein gehalten...


Sei willkommen im Herzenssache Kaminzimmer


Das Herzenssache Kaminzimmer ist übrigens werbefrei und bleibend kostenfrei!

Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Berührende Geschichte

  1. #1
    Weiser Forumsengel Avatar von Lotus Heart
    Registriert seit
    20.02.2008
    Beiträge
    4.149

    Standard Berührende Geschichte

    Ihr Lieben,
    ich kenne diese Geschichte schon lange (und habe jetzt gar nicht gesucht, ob sie hier schon einmal gepostet wurde) und trotzdem sind mir heute beim Lesen wieder die Tränen über die Wangen gelaufen, weil diese Geschichte wirklich das Herz berührt. Deshalb möchte ich sie (wieder) mit euch teilen:

    Alles Liebe
    Gabi



    Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.

    Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.

    "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare.

    Niemand erwähnte danach die Listen wieder.

    Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Elternicon diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

    Etliche Jahre später war einer der ehemaligen Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.
    Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

    "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."
    Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch". Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube, wir alle haben die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

    Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.

    Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. Denk daran, du erntest, was du säst. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück.

  2. #2
    wunder5
    Inspiriert

    Standard


    ADVERTISING

    Liebe Gabi,

    die Geschichte ist sehr berührend! Mir flossen auch die Tränen beim Lesen.
    Da wird einem wieder mal klar, wie wichtig es ist, sich geliebt zu fühlen. Das ist die Energie von allem Leben.

    Danke dir von Herzen für diese tolle Geschichte zu dieser besinnlichen Zeit!
    Nisane

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •