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Thema: Gedicht: Wozu bin ich hierher gekommen?

  1. #1
    wunder5
    Inspiriert

    Idee Gedicht: Wozu bin ich hierher gekommen?



    Hi ihr Lieben,

    erst mal Kompliment an Matthias, deine tolle Auswahl an Smilis ist der Hammer!!!
    Nun zu meinem Gedicht, ich möchte es bald als Animation mit Bildern und Musik im Hintergrund umsetzte.
    Hier schon mal die einfache Version, viel Spaß beim Besinnen!

    Wozu bin ich hierher gekommen?

    Um zu leben oder um zu streben?
    War es die Liebe, oder um der Welt zu dienenicon?
    War es das Glück, oder um Geld zu verdienen?
    Wollte ich mich im Glück welzen, oder im Geld bregraben?
    Nein!
    Ich wusste den Sinn,
    damals war ich aber klein!
    Ich war ein Kind.
    Ich wollte nur lachen,
    nur Dinge machen,
    die mir Freude geben,
    ganz ganz viel einfach lachem!

    Da steh ich nun,
    mit all den Sachen,
    die mir Spaß sollen machen,
    tun sie aber nicht,
    sie nehmen ein Gewicht,
    welches mich zerbricht!

    Das war doch nicht der Sinn,
    ich wollte sie haben , um zu gewinn.
    Doch anscheinend habe ich mich darin verloren.
    Vergleichen, Wiegen, mit anderen messen,
    dadurch wurde ich gefressen!

    Wo ist das Kind in mir,
    das stets den Draht sah zu dir,
    das immer lachte,
    bis es krachte?
    Ich habe es verloren,
    oder ist es nur sehr tief begraben?

    Ich vermisse dich so sehr,
    bitte gib mir davon mehr,
    ich dachte das Geld gibt mir sehr,
    doch spürte ich im ganzen Streben,
    nur Wunden, nur Quellen, nur kampf.

    Gegen wen kämpfe ich im Leben,
    gegen Armut, gegen Leid, gegen dich,
    oder, oder kämpfe ich gegen meinen größten Feind?
    Wer ist er?
    Warum folgt er mir auf Schritt und Tritt?
    Warum gibt er mir keinen Frieden
    In meiner Selle?
    Woher weiß er,
    wo ich immer bin?
    Woher weiß er, was vorgeht in mir drin?

    Mir ist als sei er mein Schatten,
    dunkel furchtbar, und immer da.
    Mir ist, als sei es die Angst,
    das Böse, das Schlimme,
    hat mit mir nichts zu tun,
    geh wek, ich will dich nicht haben!

    Der Schatten spricht:
    „Ich gehöre zu dir!
    Ich bin nicht schlecht,
    wie alle sagen.
    Ich bin dein Freund,
    ich möchte dir helfen,
    das Licht zu sehen und zu spüren.
    Ich bin geschaffen,
    damit zu weißt,
    wann du auf der Weg bist, im Ziel bist,
    und wann du den Weg verlierst,
    du Dornen spürst.
    Laß mich dein Freund sein!
    Vertrau mir, ich bin gut zu dir!“

    Das Gespräch endet,
    wer ist nun mein Feind?
    Wer kämpft nun immer gegen mich an?

    Bin ich es etwar?
    Bin ich selbst mein Gegner?
    Stelle ich mir ein Bein?
    Stehe ich mir im Weg?
    Mir ist klar: Ja!


    Erkannt, gebannt!
    Ich ändere es.
    Ich nimm mich an,
    ich höre auf meinen neuen Freund,
    ich nehme ihn ernst,
    ich nehme ihn richtig wahr.
    Nun ist mir klar,
    mein Weg ebnet sich,
    keine Dornen, kein Blut, keine Wunden mehr!
    Jetzt weiß ich genau,
    ich fühte den Kampf alleine gegen mich,
    ich war mein größter Feind.

    Nun will ich mich lieben,
    die Angst erkennen,
    ihre Zeichen verstehen,
    und genau wissen,
    wenn ich leide,
    wenn ich keinen Spaß mehr spüre,
    sind es die Dornen am Abgrund.
    Ich wechsel die Spur,
    und gehe auf meinem geliebten Weg.

    Kein Geld der Welt kann mich mehr lenken,
    die Erinnerung in mir: Wunden, Leid sind mein größter Schatz.

    Da spüre ich dich,
    nach dem ich mich so gesehnt habe,
    du Kind in mir
    bist wieder ganz groß.
    Wie herrlich, wie schön, wie erfüllend.
    Die Freude und der Frieden
    In meiner Seele!
    Das viele Lachen,
    die Arbeit, die mir nur zum Spaße dient.
    Dich werd ich nun immer halten,
    mit Ehre verwalten,
    und dich lieben.

    Nun, wozu bin ich hierher gekommen?
    Um wie am Anfang zu sein?
    Werde ich je mehr,
    oder ist es nicht möglich?
    Da ich immer die war,
    die ich bin!
    Vollkommen!


    von Herzen
    Nisane

  2. #2
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Liebe Nisane,

    diese Zeilen, die so viel tiefe Weisheiticon zeigen sind ein wahres Geschenk, für mich hier für dieses Forum. Du hast gerade heute hier mit diesen Zeilen zum weiteren Strahlen auf wunderbare Weise beigetragen.
    Und dafür danke ich dir von Herzen, ich danke Gott,

    Ich bin
    in Verbundenheit,
    Matthias

  3. #3
    wunder5
    Inspiriert

    Standard

    Lieber Matthias,

    ich fühle eine starke Seelenverwandschaft zu dir!

    Danke!
    Nisane

  4. #4
    Erfahren Avatar von lakshmi
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    hallo liebe nisane.
    wie wahr,wie wahr.
    mehr brauche ich nicht dazu zu sagen.
    Geändert von fortuna (28.10.2010 um 13:10 Uhr)

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