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Thema: Was passiert mit dem Wort, wenn es meine Lippen verlässt?

  1. #1
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    Standard Was passiert mit dem Wort, wenn es meine Lippen verlässt?

    Mein herzliches Grüß Gott!

    Ich bin gerade über eine Formulierung gestolpert, die aus dem Gedächtnis, davon handelt, das jemandem, der auf wackligen Beinen steht, nicht auch noch von Aussen mit Frust belastet werden soll. Menschlich völlig klar, aber schon beim zweiten Durchlesen, habe ich energetisch meine Zweifel. Ist das wirklich so? Es gibt die Theorie, bitte nicht nachmachen, wenn du dich verbrannt hast, diese Stelle noch einmal mit heissem Wasser zu übergiessen, um so das Zellengedächtnis zu löschen. In der Homöpathie wird ein ähnlicher Impuls benutzt, um eine Linderung, Verbesserung, Löschung des Themas zu erreichen.

    Worte sind Energie also Schwingungen. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, wenn mich jemand durch Worte verletzt hat, das eine Wiederholung irgendetwas an diesem Thema lindert. Doch je länger ich darüber nachdenke, es scheint tatsächlich einen Zusammenhang zu geben. Wie in der Realität, kommt es sehr stark darauf an, wer, was, wann und wie etwas sagt, und doch sind es meist die ähnlichen Worte. Je nachdem wer etwas zu mir sagt, welche Stelle in meinem Leben ich diesem Menschen einräume, fange ich sofort an zurück zu schiessen, oder gehe ich kurz in mich, um besser zu zielen, und schiesse dann, oder gehe in mich, und treffe Vorkehrungen, das dieser Mensch so etwas nie wieder zu mir sagen muss. Meistens sind es trotzdem die gleichen Worte.

    Wenn ich mir Menschen ansehe, und sie bitte ein Wort zu intonieren, ist die Ausgangsenergie, und das hat mich sehr überrascht, völlig gleich. Damit hat dieses Wort also eine Grundschwingung, den Geist, den Manitou des Wortes. Wenn ich etwas sage, dann habe ich eine Aussage, eine Botschaft, von der ich möchte, das sie verstanden wird, und zwar genauso, wie ich sie abschicke. Aussenrum kommen die üblichen Verpackungen wie Tonfall, Mimik, das Umfeld der Aussage, die Intensität, also wir wichtig mir selbst diese Botschaft ist. Das ist über Jahre trainiert, da hat jeder Mensch seine eigene Mischung.

    Aber was passiert mit dem Wort, wenn es meine Lippen verlässt?

    Alles Liebe

    Stephan

  2. Die folgenden 6 Leser bedanken sich bei Stephan Pohl für den wertvollen Beitrag:

    Atlantis (22.02.2012),Christina Wuga (22.02.2012),Lichtblicke (22.02.2012),Matthias A. Exl (22.02.2012),Sabine I. Exl (22.02.2012),sonnenschein1 (23.02.2012)

  3. #2
    Weise Avatar von Atlantis
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    Standard

    Lieber Stephan,

    danke für deine Zeilen . Gerne teile ich meine Gedanken mit dir.
    Verlassen Worte meine Lippen , ist es für mich so, als wenn ich beim Posting auf losschicken klicke.
    Schreibe ich eine Nachricht, so habe ich die Worte formuliert, und meine Emotionenicon sind mit eingeflossen, aber der größte Teil ihrer Schwingung ist noch bei mir, schicke ich sie aber los, nehmen sie direkten Kursicon.
    Denke ich Worte, sind die Energien noch zum großen Teil bei mir, spreche ich sie aus, nehmen sie gezielten Kurs.
    Was passiert dann -
    ich empfinde das so, daß sie ersteinmal eine Spur in unseren Chakren und in unserer Aura hinterlassen (und je mehr Energie hinter den Worten steckte , umso deutlicher sichtbar und spürbar sind die Spuren der Worte).
    Als nächstes treffen sie auf den Jenigen, zu dem sie gesandt wurden.
    Ist dieser in seiner Mitte , geerdet und fest in seiner Energie, werden die Worte nicht viel bewirken, finden keine Stelle zum andocken.
    Ist der Jenige aber in Resonanz , landen sie auf fruchtbarem Boden. Ein Energiefeld kann so wachsen, zieht wiederum andere Energien an, die konform sind .
    Je nach nachgesandter Energie können Worte sehr lange mächtig sein, sie können aber auch wegwehen, wie ein Duft , der vom Wind zerstäubt und weiter getragen wird.
    Weg wird er nie sein, aber auch nicht mehr wirklich nachweisbar.

    jo, so empfinde ich das,

    dir einen wundervollen Tag und Grüße von Herzen,

    Biggi

  4. Die folgenden 6 Leser bedanken sich bei Atlantis für den wertvollen Beitrag:

    Christina Wuga (22.02.2012),lakshmi (22.02.2012),Lichtblicke (22.02.2012),Matthias A. Exl (22.02.2012),Sabine I. Exl (22.02.2012),sonnenschein1 (23.02.2012)

  5. #3
    Lichtmarine Offizier Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    Zitat Zitat von Stephan Pohl Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade über eine Formulierung gestolpert, die aus dem Gedächtnis, davon handelt, das jemandem, der auf wackligen Beinen steht, nicht auch noch von Aussen mit Frust belastet werden soll. Menschlich völlig klar, aber schon beim zweiten Durchlesen, habe ich energetisch meine Zweifel. Ist das wirklich so? Es gibt die Theorie, bitte nicht nachmachen, wenn du dich verbrannt hast, diese Stelle noch einmal mit heissem Wasser zu übergiessen, um so das Zellengedächtnis zu löschen. In der Homöpathie wird ein ähnlicher Impuls benutzt, um eine Linderung, Verbesserung, Löschung des Themas zu erreichen
    Lieber Stephan,
    danke für deine wie immer interessanten Zeilen, die ich auch gut nachvollziehen kann.
    Zu meinem gewählten Zitat: In der von dir erwähnten Situation gibt es für mich kein "Universalrezept", das ich bei jedem anwenden kann. Ich muss die Situation und den Menschen einschätzen können, um die entsprechende "Medizin" wählen zu können. Mein Urteilsvermögen kann aber nur ein klares sein, wenn ich selbst klar, also in der Mitte bin. Manchmal bin ich in so einer Situation direkt, manchmal merke ich, das würde im Moment mehr kaputt machen und nur Zuhören ist angesagt; manchmal reicht man nur kleine Hölzchen und hilft demjenigen erst mal auf die Beine, manchmal lindert man grad mal die Symptome und ein anderes Mal ist der Zeitpunkt reif für eine ordentliche "Kopfwäsche". Ich stell mir dabei nie die Frage, was "Ich" für richtig halte, sondern was dem Anderen in diesem Moment am besten dienenicon kann.
    Der eine Behandler bevorzugt für die Behandlung die Stilleicon der Natur oder eines heiligen Raumes, der andere bevorzugt dazu Trommelwirbel und Säbelrasseln. alles davon ist gut und gleichwertig - die Situation bestimmt Ort und Mittel. Aber im Trommelwirbel Stille zu finden ist so unmöglich wie der Trommelwirbel in einem stillen Raum unangebracht ist. In deiner oben geschilderten Situation gab es ungefragten Trommelwirbel und Säbelrasseln in einem eigentlich stillen Raum. Somit waren Mittel und Ort quasi nicht kompatibel, man hätte hierfür den Anderen in einen anderen Ort einladen müssen. Der Angesprochene hat dann die freie Wahl zuzusagen oder abzuwinken. Schenkt er mir dann an dem gewählten Ort das Vertrauen, kann ich die Mittel wählen, die ihm am besten dienen werden. Und ja, vielleicht kann dies dann auch die von dir vorgestellte Methode sein, durchaus vorstellbar - alles ist möglich, denn was weiß "Ich" schon, was richtig ist und was dient?
    Und in meinem Raum kann ich sowieso tun und lassen, was ich will; im Raum von jemand anderen oder mehreren, sollte ich die "Hausregeln" des- oder derjenigen respektieren; da ist es dann eben nicht so, dass der Zweck die Mittel heiligt.

    Zum Schluss noch etwas ganz anderes, nämlich zu deiner interessanten Frage zum Schluss:
    Aber was passiert mit dem Wort, wenn es meine Lippen verlässt?
    Ich würd sagen; dann nimmt das Wort all seine Macht mit sich mit. Es kommt an mit all seiner Macht, wenn das Gegenüber seine Türen öffnet (sei es nun aus Freude oder aus Angst - beides öffnet die Türen). Lässt er die Tore geschlossen, bleiben Wort und Macht davor stehen. Das bedeutet: es liegt nicht mehr in meiner Hand, was damit geschieht, es liegt in der Hand und dem freien Willen des Anderen, was damit geschieht. Und das muss nicht unbedingt das sein, was "Ich" mir zuvor vorgestellt hatte, was passieren soll.....

    Ganz liebe Grüße dir, alles Liebe, Sabine

  6. Die folgenden 8 Leser bedanken sich bei Sabine I. Exl für den wertvollen Beitrag:

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  7. #4
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    Standard

    Liebe Sabine,

    vielen Dank für deine Worte.

    Ich würde gerne, wie du es auch getan hast, meine Antwort des Momentes splitten.

    Zum einen ist es mir ganz wichtig zu sagen, das ich Entscheidungen von Moderatoren, in keiner Sekunde meines Seins in Frage stelle. Hier ist, und das hat Matthias, mir noch einmal sehr eindrücklich, im Rahmen einer Antwort, aufgezeigt, ja, eine Kirche. Das wäre nun nicht mein Wort der Wahl, aber es macht mir die Intention völlig einleuchtend. Es gibt klar formulierte Regeln, die, und das habe ich gestern am eigenen Leib gespürt, trotz ihres Umfangs, ihrer liebevoller Ausgestaltung, und der fast jungfräulichen Ansammlung, sehr viel Platz für Spielraum lassen. Dies wird im realen Leben sehr gerne mit dem Messen mit zweierlei Maß beschrieben. Da ich ja, wie ich gerade bemerke, mir mit meinem Anfangsstatement, das ich Entscheidungen von Moderatoren in keiner Sekunde meines Seins in Frage stelle, völlig die weitere Schreibgrundlage entzogen habe, muss ich so nebulös bleiben, aber ich bin mir sicher, das auch eines meiner gestrigen Posts deutlich im gelben Bereich der roten Umrandung war.

    Zum anderen, und daher sprach ich von Zweifeln der energetischen Art, die, das ist in einem Post sehr schwierig zu trennen, und mir auch nicht wirklich gelungen, das stimmt, ging es mir, tatsächlich um die Essenz. Noch einmal, wenn du etwas schreibst, in deiner Funktion als "Disziplinar" - Sabine, kann es keine zwei Meinungen geben. Sollte es mir wichtig sein, mir trotzdem meine zweite Meinung zu gönnen, habe ich dafür den Wald, wahlweise die Tischplatte meines Vertrauens.

    Gleichwohl finde ich den Lösungsansatz, ich komme in meinen Gedanken immer wieder darauf zurück, einen heiligen Ort durch Verbote zu schützen, menschlich völlig einleuchtend, aber energetisch zumindest so spannend, das ich immer wieder darüber reflektiere, ob dieser Schutz nicht letztendlich das ist, was diesen heiligen Ort schwach macht. Die Realität zeigt mir jeden Tag auf, das es diesen Schutz braucht, und auch ich, werde immer wieder nach Essenzen gefragt, die heilige Orte schützen sollen. Ich habe dafür auch keine Lösung des Momentes, aber ich fühle mich geradezu aufgerufen, diesem utopistischen Gedanken, Raum zu geben, und bin sehr gespannt, was dieser Gedanke in mir auslöst.

    Zum Thema:

    Du bist mir zu schnell. Meine Frage ist tatsächlich, was macht das Wort, wenn es meine Lippen verlässt? Das es dann irgendwo landet, alles gut. Vielleicht sollte ich meine Frage präzisieren:

    Was passiert mit dem Wort, nachdem es gerade meine Lippen verlassen hat?


    Alles Liebe dir

    Stephan

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  9. #5
    Erfahren Avatar von lakshmi
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    lieber stephan.
    das wort wenn es deine-meine lippen verlässt entwikelt ein eigenleben.

    es kann einen menschen aufbauen oder verletzen.
    es ist wie mit den smieliys.
    es liegt im auge und im Gefühlicon des betrachters,,wie es rüber kommt.

  10. Die folgenden 5 Leser bedanken sich bei lakshmi für den wertvollen Beitrag:

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  11. #6
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    Liebe Biggi,

    genau das ist mein Punkt des Momentes.

    Beim Räuchern sagt man, das ca. 80 % der Energie niemals die Aura des Räuchernden verlässt, und meine Frage ist einfach, ist das bei Worten auch so. Im Heilerischen wird sehr gerne das Bild bemüht, das der Heiler nur die Themen heilen kann im Aussen, die er selbst noch nicht geheilt hat.

    Das Wort verlässt also meine Lippen, Schwingung, Wellen. Die Frage die ich mir dann gestellt habe: bleibt das Wort bei mir und wirkt, spaltet sich das Wort und es kommen nur Bruchstücke bei meinem Gegenüber an. Erhält der Empfänger nur einen Durchschlag der Energie dieses Wortes?

    Alles Liebe dir

    Stephan

  12. Die folgenden 3 Leser bedanken sich bei Stephan Pohl für den wertvollen Beitrag:

    Atlantis (22.02.2012),Christina Wuga (22.02.2012),Matthias A. Exl (22.02.2012)

  13. #7
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Namaste lieber Stephan,

    auch ich danke dir von Herzen für deine wertvollen Zeilen...

    Vorallem die "Schutz" Frage beantworten wir meistens so, dass es nur das "Ich" ist, das glaubt Schutz zu benötigen. Das Selbst "ist" und damit unberührt.
    Wieso also einen Raum "schützen?"

    Das Forum als Raum wird von Menschen benutzt, die sich am Weg befinden. Das "Ich" ist sehr präsent, während viele meinen das "Selbst" schon sehr verwirklicht zu haben.
    Am Weg zu sein bedeutet, Resonanzen zu empfinden. Nun gibt es unterschiedliche Arten damit umzugehen - der eine "haut" jemanden eine runter, der Nächste erpresst emotional und wieder der nächste reflektiert darüber. Ich bewerte diese unterschiedlichen "Methodiken" nicht, sie alle haben ihre Existenzberechtigung.
    Hier in diesem Raum haben sich Menschen zusammengefunden, die es zu schätzen gelernt haben, "das Ich" einzuschränken und so eine andere Art des Umgangs zu pflegen.
    Ich schreibe bewusst nicht einen "besseren" sondern "anderen" Weg. Es gibt viele unterschiedliche Wege, die auf den einen Berg führen.

    So steht es jedem frei, sich für "seinen stimmigen" Weg zu entscheiden. Es wäre aber pure Aroganz des "Ichs" (und bei Gott meine ich nicht dich oder jemanden speziellen) zu glauben, den gemeinsam gefunden Konsens dieser Art der Kommunikation "als falsch" anzusehen und einen anderen als besser. Besser für wen? Für das "Ich" desjenigen. Für jedes "ich" existiert der perfekte Rahmen.
    Hier eben der des heiligen Raums.

    Sai Babaicon sagte dazu einst: "Das einzige, was durch Regeln eingeschränkt werden kann ist das Ich".
    Der Kontext dazu: auch im Ashram (=heiliger Raum) in Indien gelten sehr strikte Regeln, die allen dienenicon - so wird nicht "gebrüllt", auch wenn das ich "gerne brüllen würde".

    Wie oft wurde ich schon aufgrund der Regeln und deren konsequenten Durchsetzung als "lieblos" oder "tyrannisch" tituliert. Es ist mir vollkommen gleichgültig, was Menschen meinen in mir zu sehen...
    Für jeden gibt es etwas passendes und dieser Raum hier hat schon so vielen Menschen auf wundersame Weise geholfen, weil es ein Ort der Ruheicon ist - die Ruhe vor dem "Ich".

    Letztendlich "schützen" wir so durch diesen Raum jeden "vor den Dramen des eigenen Ich" und dies kann sehr lehrreich sein.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

  14. Die folgenden 8 Leser bedanken sich bei Matthias A. Exl für den wertvollen Beitrag:

    Atlantis (22.02.2012),Christina Wuga (22.02.2012),Elisabeth Kröpfl (22.02.2012),kokology12 (23.02.2012),lakshmi (22.02.2012),Lichtblicke (22.02.2012),sonnenschein1 (23.02.2012),Stephan Pohl (22.02.2012)

  15. #8
    Lichtmarine Offizier Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    Zitat Zitat von Stephan Pohl Beitrag anzeigen
    Im Heilerischen wird sehr gerne das Bild bemüht, das der Heiler nur die Themen heilen kann im Aussen, die er selbst noch nicht geheilt hat.
    Lieber Stephan,
    echt? Das würde ja bedeuten, dass Jesus ziemlich "krank" war? beziehungsweise, dass ich als Heiler besser nie richtig gesunde, da ich sonst nicht mehr heilen kann?
    Die Frage die ich mir dann gestellt habe: bleibt das Wort bei mir und wirkt, spaltet sich das Wort und es kommen nur Bruchstücke bei meinem Gegenüber an. Erhält der Empfänger nur einen Durchschlag der Energie dieses Wortes?
    Was ist deine Erfahrung dazu? In deiner Erfahrung damit hast du doch sicherlich schon Antworten gefunden?
    Wenn ich an unsere Ritualarbeit mit dem gesprochenen Wort denke, also z.B. Freisprechungen jeglicher Art oder positive Affirmationen, da hatte ich nach meiner Erfahrung immer das Gefühlicon und die Gewissheit (unter anderem auch durch die Reaktion ), dass das Wort direkt ankommt. kein Durchschlag also oder so. Auch blieb nichts bei mir "hängen". In solchen Momenten war aber auch nie ein "Ich" da, das gesprochen hätte oder bei dem etwas hätte bleiben können.
    Soweit meine Erfahrungen.
    Alles Liebe dir, Sabine

  16. Die folgenden 8 Leser bedanken sich bei Sabine I. Exl für den wertvollen Beitrag:

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  17. #9
    Carolin Curant
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    Hallo Matthias,


    Vorallem die "Schutz" Frage beantworten wir meistens so, dass es nur das "Ich" ist, das glaubt Schutz zu benötigen. Das Selbst "ist" und damit unberührt.
    Wieso also einen Raum "schützen?"
    Ja das sehe ich auch so wie du. Deswegen halte ich auch nicht viel von Schutzritualen und Schutztechniken. Ich hab früher immer gesagt, das einzigste was wirklich "schütz" ist die Liebe zu sich selbst und dann heben sich alle Gedanken von selbst auf, weil ein Mensch in Liebe keine Schutz benötigt.

    Ich komme jetzt aber nicht mehr mit, weil du auch noch schreibst:
    Letztendlich "schützen" wir so durch diesen Raum jeden "vor den Dramen des eigenen Ich" und dies kann sehr lehrreich sein.
    Nicht schützen, schützen, wie darf ich das verstehen???
    Mich brauchst du wahrlich nicht zu schützen

    Liebe Grüße, Carolin

  18. Der folgende Leser bedankte sich bei Carolin Curant für das wertvolle Posting:

    sonnenschein1 (23.02.2012)

  19. #10
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Zitat Zitat von Carolin Curant Beitrag anzeigen
    Mich brauchst du wahrlich nicht zu schützen
    Namaste liebe Carolin,

    dies ist schon wahr, doch es gibt auch den umgekehrten Fall - manche Antworten, die nicht unseren Forenregeln entsprachen und die du Forenmitgliedern gegeben hast zwangen uns Mods diese zu schützen.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

  20. #11
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    Liebe Sabine,

    vielen Dank für deine Überlegungen.

    Was ist das Wort, was ist ein Wort?

    Ich habe geschrieben, das ein Wort aus Schwingungen besteht. Aber das Wort ist es etwas besonderes, mal ist es bei Gott, mal ist Gott in ihm, manche beschreiben Gottes Wort. Für mich ist das Wort Gott, genau wie du, oder ein Stein, ja, alle Jubeljahre auch mal Sekundenbruchteile ich. Damit können wir uns von der Vorstellung lösen, das ein Wort eine Welle auslöst, oder abfärbt, abbricht. Ein Wort ist überall, zu jeder Zeit.

    Und wenn das so ist, so meine Überlegung, kann ein Wort nicht verletzen. Aber ich bin nicht Gott, nicht einmal im Ansatz, und daher habe ich gefragt.

    Alles Liebe dir

    Stephan

  21. Die folgenden 5 Leser bedanken sich bei Stephan Pohl für den wertvollen Beitrag:

    Atlantis (22.02.2012),Christina Wuga (22.02.2012),Matthias A. Exl (22.02.2012),Sabine I. Exl (22.02.2012),sonnenschein1 (23.02.2012)

  22. #12
    Weiser Forumsengel Avatar von Matthias A. Exl
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    Zitat Zitat von Stephan Pohl Beitrag anzeigen

    Und wenn das so ist, so meine Überlegung, kann ein Wort nicht verletzen. Aber ich bin nicht Gott, nicht einmal im Ansatz, und daher habe ich gefragt.
    Namaste lieber Stephan,

    ich hoffe ich "mische" mich nicht einfach in etwas ein - aber ja, non dual betrachtet ist Wort=Gott und kann nicht verletzen.
    Und was ebenso schön ist: nondual betrachtet ist auch Stephan=Gott.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

  23. Die folgenden 4 Leser bedanken sich bei Matthias A. Exl für den wertvollen Beitrag:

    Atlantis (22.02.2012),Christina Wuga (22.02.2012),sonnenschein1 (23.02.2012),Stephan Pohl (22.02.2012)

  24. #13
    Inspiriert
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    Lieber Matthias,

    und das Allerschönste ist, du kannst dich nicht einmischen und auch nicht "einmischen", denn du bist längst in mir, und das, ja, dieser Aspekt, der beruhigt mich sehr.

    Alles Liebe dir

    Stephan

  25. Die folgenden 3 Leser bedanken sich bei Stephan Pohl für den wertvollen Beitrag:

    Christina Wuga (22.02.2012),Matthias A. Exl (22.02.2012),sonnenschein1 (23.02.2012)

  26. #14
    Lichtmarine Offizier Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    Zitat Zitat von Stephan Pohl Beitrag anzeigen
    Was ist das Wort, was ist ein Wort?

    Für mich ist das Wort Gott, genau wie du, oder ein Stein, ja, alle Jubeljahre auch mal Sekundenbruchteile ich.

    Und wenn das so ist, so meine Überlegung, kann ein Wort nicht verletzen.
    Lieber Stephan,
    ich kann all deinen Zeilen aus deinem Posting beipflichten. Zu den von mir zitierten Zeilen möchte ich gerne etwas beifügen, nicht für dich, denn du bist dir dessen bewusst, das ist mir klar; aber für andere Mitleser und -schreiber. Das Wort ist so viel Gott wie du, ich, alles um uns, ja. Und insofern kann ein Wort dieses Göttliche in mir, dir, wem auch immer, nicht verletzen. Verletzt werden kann immer nur das "Ich", denn das ist der Teil, der dann aufschreit vor Schmerz. Dem Göttlichen ist der Schmerz gleich-gültig der Freude und allem anderen gegenüber. Wenn mein Gegenüber sich seiner Göttlichkeit nicht bewusst ist und nicht aus dieser heraus mein Wort (das idealer Weise in diesem Fall aus dem Göttlichen kommt) empfängt, kann er Schmerz gegebenenfalls empfinden. Ihm dann klar zu machen, dass grad nur sein Egoicon auf- und abhupft, wird wohl etwas schwierig sein und er wird die Tore eher geschlossen halten und dem Wort nicht Einlass gewähren. Auch gebe ich zu bedenken, dass die Wahrheit, dass auch das Wort Gott ist, sich durchaus jemand unter den Nagel reissen kann, der aus dem Ego heraus handelt möchte und sich damit die "Berechtigung" für sein Handeln holt. Nun, auch dieses hat natürlich im Göttlichen seinen Sinn und seine Berechtigung, könnte man sagen. Aber wie soll der Göttliche Diamant je klar strahlen, wenn er nie poliert wird, indem das Ego im Zaum gehalten wird?
    Tja, wahrlich eine interessante Diskussion - danke hierfür und alle darauf in mir und ausser mir folgenden Gedanken!
    Herzliche Grüße dir, alles Liebe dir, Sabine

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  28. #15
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    Liebe Sabine,

    ich danke dir sehr.

    Mein letzter Gedanke hätte gelautet:

    Genau dieses Wissen entbindet uns in keinster Weise von der Eigenverantwortung, denn die eigenverantwortliche weise Nutzung von Gedanken, Worten und Werken, macht einen wahren Meister und eine wahre Meisterin erst zu einem oder einer solchen, und dies ist zu jeder Zeit, nachzuweisen.

    Alles Liebe dir

    Stephan

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