
Zitat von
Sabine I. Exl
... so ähnlich wie "glosen" (gibts das in Deutschland?) ...
Liebe Sabine, ich kenn es nicht, aber das muss nix heißen

.
Ihr Lieben,
ich bin keine Räucherspezialistin, aber nachdem ich das Räuchern der Aura an einem schamanischen Wochenendseminar 2008 kennen gelernt hatte, war ich begeistert von den Energien und der Wirkung und in einem alten Schuhkarton sammeln sich seitdem ein paar Sachen, die mir ausreichen für die wenigen Male, wo ich wirklich räuchere. Das sind die Glühkohlestücke, eine lange große Pinzette, Räucherwerk: Fertige Mischungen
Fireplace (angeblich wärmend, kräftigend, bestehend aus Balsam Fir, Eichenrinde, Zedernholzöl u.a.) und
Indian Summer (angeblich erdend, stärkend, bestehend aus Apfel, Muskatblüte, Vetiveröl u.a.). Dann
Salbei (Salbeitee, den niemand mehr trinken wollte sowie selbst getrocknete Blätter einer abgeernteten Salbeipflanze, die ich damals nutzte, um den Kontakt zur Apothekerin der Anderswelt zu erleichtern),
Kampfer (weiße kristalline Masse, riecht nach Wick VapoRub, damit wurden wir als Kinder bei einer Erklärung vor dem Schlafengehen eingerieben, ist bei einer Auraräucherung sehr angenehm direkt nach dem Salbei),
Opoponax (verwendete ich nur wenig, riecht für mich nicht so toll, vielleicht hab ich einfach nicht das richtige),
Weihrauch (von dem ich bisher auch kein echter Fan bin und selten verwende, obwohl ich nochmal bestimmten nachgekauft hab, der als besonders rein empfohlen wurde) und
Sandelholz (sehr aromatisch, leicht süßlich).
Leider mochte mein Mann es bisher überhaupt nicht, wenn ich räucherte. Er war der Meinung, ich verwende viel zu viel, so dass danach alles stinkt. Früher hat er selbst geräuchert, aber nur wenn er eine neue Wohnung bezogen hat und ohne Glühkohle, einfach nur so auf einem Teller mit dem Salbei.
Gestern war ich sicher, ich möchte räuchern, es passt wundervoll zur Einstimmung in den Heilig Abend und als Jahresabschluss. Als mein Mann das hörte, meinte er, es wäre sinnvoller DANACH, also nach unserem Familienfest, wenn die Wohnung nach Käse stinkt etc. Ich blieb bei meinem
Gefühl
: "Nein, vorher." Dann meinte er, von uns beiden gibts hier keinen "Dreck", eher nach der Feier, wenn meine beiden erwachsenen Kinder da waren (von denen er nicht der Vater ist). Ich blieb bei meiner Haltung: "Nein, vorher. Es geht mir da gar nicht um 'Dreck'. Aber was wir beide hier das ganze Jahr über zusammen veranstaltet haben, verträgt durchaus eine Räucherung

." Er zog ab in sein Zimmer, die Tür knallte leicht. Damit war klar, er möchte damit nix zu tun haben und sein Zimmer wird ausgenommen.
Im Laufe des Jahres hatte ich in einem Buch über feinstoffliche Raumräucherung praktische Tipps erhalten. In allen Zimmern öffnete ich einen Fensterflügel und beging die Wohnung mit meiner Räucherschale vom Eingang her immer links entlang durch die Zimmer und ging in Kontakt mit dem Geist der Räume. Was für Räucherwerk, da ließ ich mich intuitiv leiten (ein entsprechendes sehr ausführliches Buch, das ich mir vor längerem zugelegt hatte, schien mir viel zu kompliziert, um damit etwa kopfgesteuerte Räucherungen durchzuführen). Zuerst mit Salbei, dann Fireplace, zuletzt Sandelholz. Es entstand eine herrliche Energiebewegung und Reinigung, begleitet von meinem inneren Gespräch mit den helfenden Elementen, Wesen und Energien. Als das Räuchern zu Ende war, stellte ich die Räucherschale zum Ausdampfen hinaus, ließ die Fenster geöffnet und entzündete in jedem Zimmer eine Kerze (im langen Flur zwei Teelichter) und nahm dann in der Mitte der Wohnung stehend nochmal bewusst Kontakt zur Energie auf, sprach Segen, bat um Liebe und Frieden für den bevorstehenden Abend.
Nachdem es in mir ganz still und ruhig geworden war, schloss ich die Fenster wieder, es war gut ausgekühlt inzwischen - und machte mich in der Küche an den Obstsalat fürs Dessert am Abend. Die Kerzen ließ ich alle brennen.
Als mein Mann aus seinem Zimmer kam, er hatte etwas geschlafen, sprach er die Kälte an, so dass ich einfach alle Heizungen etwas höher drehte, damit sich alles wieder rasch erwärmt. Mir schien kein Geruch mehr in der Wohnung zu hängen, das Lüften und die Kerzen haben alles gut neutralisiert, was mir die Kinder später bestätigten, die ja von draußen zu uns herein kamen und es bemerkt hätten. Mein Mann verlor kein Wort mehr darüber. Scheint so, dass ich was richtig gemacht hab

.
Nach der Bescherung saßen wir teils am Boden um den Baum und genossen einfach. Eine wohltuende tragende und nährende
Stille
und ein Friede breitete sich aus, dass es ein Fest war. Jetzt fühlte ich den eigentlichen Heilig Abend sich wirklich ausbreiten, um uns und IN uns.
Vielleicht werd ich künftig meinem inneren Wunsch nach Räuchern einfach stattgeben und es ähnlich machen. Energetisch ein unvergleichliches Erlebnis, ein Geschenk, für das ich sehr dankbar bin.
In Liebe und Verbundenheit
Marion
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