Danke Matthias,
diese Worte sind sehr direkt kompakt und aufschlussreich.
Herzensgrüße
Marion
Herzlich willkommen im Lichtarchiv
Deinem spirituellen Archiv für Selbstfindung, Geistheilung und Glaubensfragen
...es war an der Zeit. Und nun kannst auch du dabei sein!
Privat, nicht von Suchmaschinen durchsucht, bewusst klein gehalten...
Sei willkommen im Herzenssache Kaminzimmer
Das Herzenssache Kaminzimmer ist übrigens werbefrei und bleibend kostenfrei!
Namaste ihr Lieben,
in einem anderen Thread entstand die Frage, wie genau Rechtschaffenheit zu definieren sei.
Was ist die Bedeutung von Dharma?
"Es bedeutet, in Worten das auszudrücken, was ihr denkt und entsprechend diesen Worten zu handeln. Diese Einheit von Gedanken, Worten und Taten ist Dharma - rechtes Handeln.
Das göttliche Gebot (dharma) erzwingt die Übereinstimmung von Gedanke, Wort und Tat. Es reinigt und befreit von Habgier und Haß."
Jede selbstlose Tat ist gelebte Rechtschaffenheit
"Jede einzelne selbstlose Tat bereitet den Grund für eine Vereinigung der Seele mit der Überseele, erweitert die innere Schau, die Erkenntnis, daß das Göttlich-Absolute (Brahman) allgegenwärtig ist. Jede solcher Taten ist ein winziges Bächlein, das in den Strom eines heiligen Lebens einmündet, welcher dem Meer göttlicher Weisheitzuströmt. Eure Handlungen werden alle zu Ritualen der Verehrung des Überselbst, welches das Universum durchdringt. Was immer ihr mit Hingabe und Verehrung tut, entspricht der göttlichen Ordnung und führt euch zur Selbstverwirklichung. Das Leben eines spirituellen Menschen sollte auf die Heiligung jedes seiner Worte, Gedanken und Taten ausgerichtet sein, denn diese Haltung führt ihn Schritt für Schritt der Selbstverwirklichung entgegen."
Gelebte Wahrheit ist Rechtschaffenheit
"Die Aktion findet auf der physischen Eben statt und hinter jeder Handlung steht ein Gedanke. Wenn dieser Gedanke vom menschlichen Willen herrührt, im Gegensatz zu den menschlichen Wünschen, wird die daraus resultierende Handlung rechtschaffen sein. Hierbei ist es entscheidend, die Unterscheidung zwischen Wille und Wunsch zu verstehen. Der Wille ist der ungefärbte Teil der Übereinstimmung, mit der Wahrheit zu handeln. Im Unterschied dazu steht der Wunsch, der eine Handlung bestimmt. Sehr häufig entspringt der Wunsch einer kurzsichtigen Annahme oder auch Einbildung. Das Kind muß ermutigt und gefördert werden solche Impulse zu ignorieren. In Wirklichkeit ist es der Wille, es zu schaffen, der allem Übrigen vorangeht. Um sicherzustellen, daß Rechtschaffenheit zur Lebensweise eines Menschen wird, muß die Erziehung und Einübung schon im Kindesalter beginnen. Diese Fähigkeit wird im Kind durch eine grundlegende Ausbildung in einigen wichtigen Fertigkeiten entwickelt."
und weiter
Tatenlos zusehen heißt mitschuldig werden
"Die Menschen sind verblendet und dem Materialismus verhaftet. Sie messen allem einen Nutzwert bei. Das ist der Grund, weshalb sie das Göttliche, das allem in gleichem Maße innewohnt, absondern, reduzieren und somit herabwürdigen. Das ist auch der Grund, weshalb die Wahrheit, die das Wesen der Göttlichkeit ist, nicht verstanden wird. Infolgedessen ist der Mensch nicht mehr imstande zu unterscheiden, was rechtes Handeln ist und was nicht. Nur ein Land, in dem die göttlichen Werte der Rechtschaffenheit und des Friedens hochgehalten werden, kann wahrhaft blühen und gedeihen.
Die Menschen vergehen sich heutzutage gegen das Gesetz des Dharma (der Rechtschaffenheit und Sittlichkeit) und handeln jeglicher Moral zuwider. Sie gründen ihr Leben auf A-dharma (Unrecht, Skrupellosigkeit und Zügellosigkeit) und verursachen dadurch auf der ganzen Welt Mißstände und Probleme. Und die Großen und Einflußreichen dieser Welt sehen dabei zu. Niemand von den Gelehrten, den Wissenden und den Regierenden scheint imstande zu sein, etwas an den Zuständen zu ändern. Niemand ist offenbar bereit, sich dagegen zu wehren und offen zu sagen, daß solches Verhalten A-dharma, das Gegenteil von Rechtschaffenheit ist. Aus diesem Grund verlieren sie immer mehr an Autorität und Befähigungen und büßen ihr vernünftiges Urteilsvermögen ein. Menschen, die alles passiv mit ansehen, sind vielleicht selber nicht gerade a-dharmisch, aber durch ihr Stillschweigen unterstützen sie A-dharma."
Quelle: Sathya Sai Briefe Heft 21
Wir nennen diesen Teil - Zivilcourage. Nicht verurteilen sondern handeln!
"Ich möchte, daß jeder von euch zu einer starken,
gefestigten und geradlinigen Person wird.
Eure Augen sollten nichts Böses schauen wollen,
eure Ohren nichts Böses hören wollen,
eure Zunge nichts Böses sprechen wollen,
eure Hände nichts Böses tun wollen
und euer Geist nichts Böses denken wollen.
Seid rein und voller Liebe.
Helft denen, die schlechter dran sind und
dient denen, die eure Hilfe brauchen." - Sai Baba
Umarmung von Herzen,
Om,
Matthias
Matthias A. Exl, MBA
Ausbildungszentrum Herzenssache
Matthiasexl.org
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Danke Matthias,
diese Worte sind sehr direkt kompakt und aufschlussreich.
Herzensgrüße
Marion
Lieber Matthias,
ich danke dir für diese ausführliche Antwort!
Sie passt ganz gut zu dem Gefühl, das ich dsbzgl. hatte....
Sei lieb gegrüßt!
Feder
Namaste ihr Lieben,
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zu diesem Thema passend erhielten wir den heutigen Gedanken zum Tag aus Indien:
"Die Kraft eines Krokodils hängt davon ab, ob es im Wasser ist oder nicht. Die Kraft der Rechtschaffenheit (dharma) hängt davon ab, ob sich an sie gehalten wird. Rechtschaffenheit wird schwach, wenn sie nicht mehr ausgeübt wird und auf den Sand von Worten gebaut ist. Wahrheit (sathya) ist eine Sache der Sprache und erhält ihre Stärke durch ihre kosequente Ausübung. Das Wort Stärke hat hier zwei Bedeutungen: Tierische (Asuric) Stärke und die Stärke der Rechtschaffenheit. In dem Epos Mahabharatha hatte Bhima, der zweite von fünf Pandavan Brüdern, physische Stärke, doch als sein ältester Bruder Dharmaja an seiner Seite war, wandelte sich Bhima’s physische Stärke und wurde zu Rechtschaffenheit. Die Pandavas wurden durch die Einhaltung von Rechtschaffenheit gerettet! Hätten sie nicht rechtes Handeln angewand, hätten sie schon gleich zu Beginn verloren. Und warum haben die Kauravas (die einhundert Brüder, gegen die die Pandavas kämpften) verloren, obwohl ihre Stärke unbestritten war? Sie hatten nicht die Stärke der Rechtschaffenheit, des rechten Handelns auf ihrer Seite. Alles, auf das sie sich verlassen konnten, war ihre animalische Stärke." - Baba
Umarmung von Herzen,
Om,
Matthias
Matthias A. Exl, MBA
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