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Thema: Was ist respektvoll?

  1. #31
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    Zitat Zitat von Liza Beitrag anzeigen
    Sabine meint, der verneinende Glaubenssatz hätte sehr wohl eine verneinende Wirkung. und beim Selbsttest denke ich jedes Mal an den Versuch, NICHT an den rosaroten Elefanten zu denken - ach ja... wunderschön rosa wird der...
    Liebe Liza,

    vielleicht kann ich dies aufklären:

    die fälschlich weitergegebene bekannte Meinung ist: "Das Unterbewusstsein versteht keine Verneinung", daher sollte man kein "Nein" oder "nicht" also Verneinungen in der Arbeit verwenden.

    Diese Annahme ist falsch. Sehr gerne wird als Beweis der rosarote Elefant genommen, der aber nichts aussagt. Der Grund ist einfach: Das aktive Denken geschieht auf der Ebene des Bewusstseins und das Beispiel hat nichts mit dem Unterbewusstsein zu tun. Ich denke per Definition in dem Satz an etwas, was ich nicht denken soll. Dieses gedankliche Spielchen hat aber nichts mit der eigentlich Thematik zu tun, obwohl es sogar in Fachliteratur angeführt wird.

    Bei der Hypnoseicon kommt es zu einer Einschränkung des Bewusstseins und somit zu der Möglichkeit direkt auf das Unterbewusstsein zuzugreifen. Der "kritische Filter", der darüber nachdenkt was sich gut/nicht gut anfühlt etc. ist ausgeschalten. Ohne den Kritiker bleibt ein wie ein Computer arbeitendes Unterbewusstsein übrig:

    "Du kannst deinen Arm nicht bewegen" löst eine kataleptische Starre aus. Wohlgemerkt kommunizieren wir gerade mit dem Unterbewusstsein UND wir haben ein nicht im Satz. Wir sagen nicht: "Dein Arm ist steif", obwohl dies natürlich auch ginge.

    Die Hypnose zeigt eindeutig, dass das Unterbewusstsein ohne Wertung mit absoluter Präzision die Anweisungen ausführt, manchmal sogar so genau, dass Hypnotiseure durch saloppe Formulierungen Fehlericon machen ("Dein Kopf ist nun ganz leer" kann Amnesie auslösen). So erkennt man, dass die weitläufige Meinung, dass das Unterbewusstsein kein Nein versteht einfach nur falsch ist.

    Natürlich ist es so, dass der Mensch auf der Ebene des Bewusstseins besser auf positive Formulierungen reagiert, der Kritiker nimmt dies "lieber auf". Doch für das Unterbewusstsein ist es völlig unwichtig.

    von Herzen alles Liebe,

    Matthias

  2. #32
    Weise Avatar von Sabine I. Exl
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    Zitat Zitat von Liza Beitrag anzeigen
    ...tschuldigung ihr beiden, Sabine und Fortuna,

    redet ihr aneinander vorbei oder steh ich auf der Leitung? ich les bei euch Folgendes:

    Fortuna entdeckte einen Glaubenssatz, der da lautete "ich will mit einem Partner keine körperliche Liebe" - und zog dadurch Männer an, die genau diese körperliche Liebe von ihr wollten. in der Auflösung dieses Glaubenssatzes ist Fortuna jetzt an einen androgynen Mann geraten, also einen, der das Männliche und das Weibliche in sich vereint. den Zusammenhang versteh ich leider überhaupt nicht, wollen androgyne Menschen keinen Sexicon? hab da überhaupt keine Erfahrung ...
    Liebe Liza,

    man übersieht beim "Wünschen" samt passenden Affirmationen sehr gerne, dass die dahinterliegenden Ängste und das eigentliche Thema sich nicht "übertölpeln" lassen. Die wirken immer stärker. Du hast sicherlich schon erlebt, wie stark das Gefühlicon "Angsticon" sein kann - geradezu lähmend. Wünsch ich mir also etwas, das mir angenehmer erscheint, als dass, was ich gerade habe, kaschiere ich sozusagen nur, wenn ich mich nicht gleichzeitig mit meinen Themen auseinandersetze. Ich kann z.B. ewig zuwenig Geld haben, immer von Geldsorgen geplagt werden. Wünsche ich mir nun einen super Geldsegen, werde ich wahrscheinlich enttäuscht werden. Warum? Weil ich Angst habe, dass ich wieder nicht genug haben werde, dass der Geldsegen gar nicht sein kann, weil ICH mir den Geldsegen gar nicht zugestehe. Da wäre anstelle eines Wunsches nach Geldsegen die Affirmation: "ich darf in Fülle leben" heilsamer (und gewinnbringender).
    Mann-Frau Thema ist ein sehr komplexes. Wir Frauen leben in der heutigen Zeit (durch verschiedenste Umstände, deren Erklärung hier den Rahmen sprengen würde) oft zusehr unsere männliche Seite. Nix mit "fallen lassen können", "Hingabe", "Zartheit". Wenn ich als Frau aber bereits starke männliche Anteile lebe, ertrage ich keinen "richtigen" Mann an meiner Seite. Genausowenig, wie ein Mann, der eher seine weiblichen Anteile lebt, eine richtig weibliche Frau an seiner Seite aushält. Es gibt immer einen Ausgleich in der Partnerschaft. Insofern erkenne ich am Partner sehr gut mein eigenes "Zuviel" und "Zuwenig". Ist mir der Partner z.B. zu leise, spricht nie? Dann sollte ich auf meine eigene Lautstärke achten und meinen Redeschwall. Das ist nur ein beliebig gewähltes Beispiel. Aber egal, was ich hier als Beispiel wähle, das Ziel ist immer das Gleiche: beide Partner sollten sich der Mitte nähern, also in diesem Beispiel: der eine sollte sich mehr zurücknehmen und der andere mehr aus sich herauskommen.
    Noch kurz zur Erklärung zu "androgyn - ein Auszug aus der Wikipedia:
    Medizin [Bearbeiten]

    In der Medizin ist Androgynie (häufig auch Androgynität) eine Bezeichnung für den männlichen Pseudohermaphroditismus.

    Psychologie [Bearbeiten]

    In der Persönlichkeitspsychologie werden Männlichkeit (Instrumentalität) und Weiblichkeit (Expressivität) als voneinander unabhängige Persönlichkeitsdimensionen gesehen, die die psychosozialen Aspekte der Geschlechtlichkeit, die Geschlechtsrollenorientierung, beschreiben.[1] Menschen, die hohe Werte auf beiden Skalen haben, also ein sowohl männliches als auch weibliches geschlechtsrollenbezogenes Selbstbild aufweisen, werden als Androgyne bezeichnet.[2]. Teilweise wurde angenommen, dass Androgyne tendenziell psychisch gesünder sind, da ihnen eine größere Bandbreite an Verhaltensweisen zur adäquaten Lösung von Problemen bereitsteht.[1][3] Diese Annahme konnte sich in aktueller Forschung jedoch nicht behaupten.[4]

    Allgemein [Bearbeiten]

    Umgangssprachlich werden Menschen, welche sich bewusst als nicht geschlechtlich zugeordnet darstellen oder anderen Menschen so erscheinen, als androgyn bezeichnet. Schwach ausgeprägte Sekundäre Geschlechtsmerkmale bzw. Sekundäre Geschlechtsmerkmale des anderen Geschlechts sind oft für diese Einschätzung verantwortlich; Kleidungswahl und Verhalten können jedoch auch als androgyn ausgelegt werden.
    Insbesondere androgyne Männer sind und waren in der Visual-Kei-, in der Emo- und in Teilen der Gothic-Szene, aber auch in der mittlerweile erloschenen New-Romantic-Bewegung weit verbreitet. Oft gelten sie sogar als Sexsymbol, wie zum Beispiel Ville Valo, Brian Molko, Mick Jagger, Boy George, Robert Smith oder Bill Kaulitz. Durch Musiker wie David Bowie wird Androgynität auch über diese Szenen hinaus bekannt. Weibliche Vertreter sind die Sängerinnen Grace Jones, Amanda Lear und Annie Lennox sowie die Schauspielerinnen Brigitte Lin, Katherine Moennig, Daniela Sea, Tilda Swinton, Jenette Goldstein und Model Agyness Deyn.
    In der Untersuchung Die physische Attraktivität androgyner Gesichter[5] wurden mit Hilfe von digitalen Bildbearbeitungsverfahren androgyne Bilder von Männern und Frauen erzeugt und Probanden vorgelegt. Je androgyner die Bilder waren, desto weniger attraktiv wurden sie beurteilt (allerdings ist dieser Einfluss sehr gering). Dafür fanden die Testpersonen sie „jünger, kindlicher, sympathischer und weiblicher“.
    Alles Liebe, Sabine
    Sabine I. Exl
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  3. #33
    Erfahren Avatar von lakshmi
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    hallo liza,und sabiene.
    mein thema ist schon immer ,das ich niemand zu nahe an mich heranlasse.
    weder männer noch frauen,noch meine eigenen kinder.
    diese prägung ist in der ganzen familie.
    es geht bei mir .bis zu einer gewissen grenze.und da kommt niemand durch.versucht es jemand,dann,wird es entschieden verneint.
    denn es ist mein raum,in dem ich mich zurükziehe,und ich sage immer es ist mein heiliger raum.nur gott und seine engel haben da zutritt.
    nun frage ich mich,ob das anderen menschen in dieser form so geht wie mir???
    das wüsste ich jetzt mal gerne.
    Danke für dein sein.

  4. #34
    Enthusiastisch Avatar von jamila
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    Lieber Matthias,

    für Deine "Aufklärung" in Sachen "Nicht/Nein/UB" danke ich Dir sehr! Ich hatte hier oft ein Thema dahingehend, dass ich mich schlecht fühle/fühlte, wenn ich mir "positive Sätze" für ein "positives Denken" suchen will/sollte, aber mich oft mit den Worten "nicht und nie" wiederfinde...so weiß ich, dass mein UB mich versteht - und dennoch bedarf es bei mir weiter der "Übung" zu den "gesunden Affirmationen/Gedanken"

    Danke auch für die Hinweise mit der Hypnoseicon...ich mache derzeit eine und bin überrascht...auch davon an manchen Themen zu spüren, das trotzdem Widerstand aufkeimt - ist das "normal"? Mein Hypnotiseur meinte, hier würde man mit dem Unbewussten und nicht mit dem Unterbewussten arbeiten - worin liegt da der Unterschied?

    Lg
    Jamila


  5. #35
    Enthusiastisch Avatar von jamila
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    Liebe Fortuna,

    danke für Deine Schilderungen, dich ich durchaus nachvollziehen kann!

    Ich kann nur von mir berichten und ich versuche - es gelingt nur nicht immer, oder selten - eine Balance zu finden, zwischen "mich öffnen zu können" und dem Wissen "jederzeit die Räume wieder zu schließen".

    Ich glaube, dass "Begegnung" auch die Öffnung braucht...und so schwer es mir fällt, lerne ich: Das eine Öffnung für den anderen und damit auch für mich eine Verletzung nicht ausschießt, aber das es wieder heilen kann. Diese Garantie vor Verletzung durch das Aussperren der Anderen kenne ich nur allzu gut und heut weiss ich: dieser Mechanismus schädigt/isoliert mich und trennt mich von meiner Liebe zu mir und zu den anderen wie auch von der Liebe der anderen...es bleibt eine harte Lernaufgabe - für mich.

    Lg
    Jamila


  6. #36
    Erfahren Avatar von lakshmi
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    hallo jamila.
    ja,gut,also,ich bin oft offen,und so kommt es das ich dann für meine offenheit verletzt werde.
    ok. hier habe ich zu lernen,einfach achtsam zu sein,und mein herz erst zu öffnen,wenn mein gegenüber auch achtsam ist.
    wie es scheint ist es auch für mich eine harte lernaufgabe,die ich aber bewältigen will.
    es gibt menschen,wo wir uns in den arm nehmen,und uns einfach so richtig guttun.
    es sind nur ein paar davon.
    auch im internet ,habe ich einige liebe und achtsame kontakte,und das ist auch sehr wohltuend.
    ich danke dir für deine antwort jamila.
    Danke für dein sein.

  7. #37
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    Zitat Zitat von jamila Beitrag anzeigen
    Danke auch für die Hinweise mit der Hypnoseicon...ich mache derzeit eine und bin überrascht...auch davon an manchen Themen zu spüren, das trotzdem Widerstand aufkeimt - ist das "normal"? Mein Hypnotiseur meinte, hier würde man mit dem Unbewussten und nicht mit dem Unterbewussten arbeiten - worin liegt da der Unterschied?
    Liebe Jamila,

    Das Unbewusste ist die Summe aller Handlungen, Strukturen und Ressourcen, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind. Wenn Menschen miteinander kommunizieren läuft der große Teil der Kommunikation unbewusst ab - Gesten, Mimik, Klang der Stimme etc. Dies muss so sein, denn wenn wir uns damit bewusst auseinandersetzen würden, dann hätten wir keine Resourcen mehr übrig das Gespräch zu führen.

    Das Unterbewusstsein ist jener Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist.
    Hier liegt der "Speicher", der die Ursache für unbewusste Handlungen ist.

    Umgangssprachlich werden die beiden Teile jedoch gerne gleichgesetzt.

    von Herzen alles Liebe,

    Matthias

  8. #38
    Enthusiastisch Avatar von jamila
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    Lieber Matthias,

    Dir, habe es heute erst gelesen...wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann ist das Unterbewusstsein ein TEIL des Unbewussten? Das Unbewusste ist dann viel größer?

    Umarmung
    Jamila


  9. #39
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    Liebe Jamila,

    eigentlich genau umgekehrt... Das Unbewusste ist eine Äußerung des Unterbewussten (Speicherort)... Wohlgemerkt ist eben auch die Vielzahl unserer körperlichen Vorgänge eine Teil der "unbewussten Handlungen". Jener Aspekt kann aber z.B. in der Hypnoseicon über das Unterbewusstsein angesprochen werden.

    Ein interessanter Artikel findet sich hier: http://www.zeitzuleben.de/artikel/de...wusstsein.html

    Umarmung von Herzen,

    Matthias

  10. #40
    Enthusiastisch Avatar von jamila
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    Lieber Matthias,

    für Deine Antwort und den Link danke ich Dir herzlich. Ich werde mir den Artikel genauer ansehen, wenn bei mir etwas mehr Luft und Ruheicon eingekehrt ist.

    Ist interessant, dass ich das dann doch "falsch" aufgenommen hatte

    Umarmung an Dich,
    Jamila


  11. #41
    sys
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    Hallo Matthias, Jamila oder Fortuna usw.

    Hier wird immer alles komplizierter und immer verstrickter, es gelingt (wenn ich das hoffentlich so sagen darf) einem aufmerksamen Leser kaum, die Zusammenhänge zwischen respektvollem Umgang und Hypnoseicon herzustellen. Ich versuche nun die Sache ein wenig zu entwirren, oder zum Ausgangspunkt zurück zu bringen, und bitte Euch das nicht als Besserwisserei oder Kritik zu verstehen.

    Wir müssen miteinander respektvoll umgehen lernen, inneren Frieden finden und diesen angemessen leben und mitteilen ohne die Gegenseite zu überfordern oder gar zu diskriminieren. Da stellt sich aber die Frage, wer ist der Sprecher und wer ist der Zuhörer. Es gibt nur Gott - es gibt nur Geist. Micha wird mird mir bestimmt zustimmen können, da er gerade Neale Walsch und "Gespräche mit Gott" studiert. Habt Ihr schon manchmal das Gefühlicon gehabt, dass Ihr Euch selbst beim reden zuhören könnt, oder dass Ihr Sachen sagt, über die Ihr selbst überrascht seid?

    Nicht ich spreche sondern "alles sprechen geschieht", Gott redet in einem bildlich übertragenen Sinn immer mit sich selbst. Und hier liegt unser allergrößtes Phänomen-Potential. Die Entwicklung, die Evolution, der Fortschritt. Aufmerksamkeit im gesprochenen Wort ermöglicht gleichzeitig auch Aufmerksamkeit im Fühlen. Was bewirke ich mit einer Aussage? Manchmal ist es göttlich jemanden eine Liebenserklärung zu machen, oder in den Arm zu nehmen, aber es ist ebenso göttlich einen Halunken bloßzustellen, wenn es denn die innere Leitung oder Führung so will, wird es so geschehen.

    Die Marionette kann nicht bestimmen was ihr Puppenspieler oder Meister durch sie (die Puppe) ausdrücken wird. Demut heißt nach meiner Auffassung, göttlichen Willen nicht zu blockieren, und dazu gehören auch die Gegenseiten der Liebe. Arjuna und Krishna unterhalten sich über die Notwendigkeit von Aggression (Bhagavad Gita). Vielleicht läßt sich hier noch einiges dazu sagen.

    Liebe Grüße an Euch
    SYS

  12. #42
    Deaktiviertes Konto
    Inspiriert

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    Namaste lieber Sys,

    ich danke dir von Herzen für deine schönen Zeilen und guten Gedanken. Zur Komplexität oder dem roten Faden im Thread: ja es stimmt, unser Forum ist voll von "offtopic" Postings, ein Thema wird begonnen und über andere Dinge weiterdiskutiert. Im Gegensatz zu anderen Foren erlauben wir dies hier, da dennoch sehr interessante Thematiken entstehen. Für den stillen Mitleser wirken diese jedoch sehr oft konfus. Selbst im "Organspende Thread" ist die Diskussion Offtopic, doch dies ist gut und hier auch vollkommen in Ordnung. Wir versuchen dann und wann wieder zum Thema zurückzuführen doch wie gesagt gibt es hier keinen Zwang.

    Zur Frage des Puppenspielers und des Meisters.

    Ja tatsächlich ist es so, dass in der dualen Welt jede Handlung göttlichen Ursprungs ist. Jeder Mord ist wie auch die Liebe "göttlich" aus der nondualen Sicht der Dinge.
    Jemand, der die Dualität überwunden hat wird dann auch alle Aspekte der dualen Täuschung mit Gleichmut annehmen (Liebe wie Hass).

    Sehr oft wird diese Erfahrung der Nondualität jedoch von "wissenden" - nicht "erfahrenen" Menschen missbraucht, als Freibrief und Erlaubnis jede Handlung zu setzen, da diese ja "sowieso göttlichen Ursprungs" sei. Welch Verblendung. Nondual gesehen ist jene Verblendung auch göttlich und Teil des Plans.
    Und dennoch obliegt es jedem Wesen Wissen in Erfahrung zu verwandeln. Und jene Erfahrung auf dem Weg in die Einswerdung lässt emotionale Erpressung, Zwangsbeglückungen und Respektlosigkeiten hinter sich, führt zur vollkommenen Ruheicon im Einssein mit Gott.

    So ja, es ist ein Puppenspiel, also spielen wir es. Und wenn die Puppe erkennt, Puppe zu sein und die Fäden schneidet erwacht sie als Puppenspieler, frei von dualem und oft sehr schmerzvollen Verhaltensweisen.

    Umarmung von Herzen,
    Om,
    Matthias

  13. #43
    sys
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    Lieber Matthias,
    hier hat ein weiser Mann gesprochen. Diese "Parabeln" sind so wunderbar, und sie sind Träger oder Medien großer Wahrheiten.

    Mir gefällt nicht nur der Puppenspieler und seine Marionette, mir gefällt auch der Tropfen einer Welle oder Gischt, der sich eine zeitlang vom Meer getrennt fühlt. Taucht dieser scheinbar separate Tropfen, mit scheinbar separatem Willen, und einer einer scheinbaren Eigenständigkeit wieder ins Meer ein, wird er wieder Teil oder auch Nichtteil des großen Ozeans, mit unermesslichen Tiefen.

    Diese Allegorien sind wunderbar - ich liebe sie. Sie nehmen einem hektischen oder angsterfüllten Leben sofort und unmittelbar einen selbstauferlegten Leistungsdruck. Ich freue mich mit Dir einer Meinung zu sein. Ach - ja und aus einer erwachten Perspektive heraus, kann es früher oder später nur eine Meinung geben, da alles auf eine gemeinsame Quelle zurückzuführen ist.

    Ein Freibrief und ein Missbrauch von Pseudo "Wissenden" gegenüber Gutgläubigen geschah, so denke ich seit Anbeginn aller Aufzeichnungen. Priesterkasten, Leviten, Pseudo-Propheten, gesalbte Könige und Prediger hatten mit ihren Untertanen und ungebildeten verängstigten und bis zum Tier herabgestoßenen Sklaven, Diener und Sünder ein leichtes effektives und undurchschaubares Spiel. Was in der gesamten Religionsgeschichte (des Christentums) als Gotteswort, göttlicher Wille, Gotteszorn, Gottes Lob usw. dargestellt wird, sprengt jedes Vorstellungsvermögen, aber nur für jene die dafür bereit sind.

    Deshalb denke ich, um nicht das Thema des Threads zu sehr zu verlassen, dass ohne Herzgefühl und ohne (neutrale) Gotteskenntnis, jeder Mißbrauch unschwer schöngeredet, und als Gotteswille und Wort, ausgelegt werden kann.

    Wir sind hier und jetzt gefordert, immer und überall, nicht überalterte Denk- und Glaubensmustern gewissenslos, gedankenlos, rechthaberisch nachzuplappern, sondern ein bewusstes Neues Miteinander aufzubauen.

    Ich weiß nicht ob Namaste von jedem gesprochen oder gewünscht werden kann, oder ob das eine Anmassung ist..
    auf jeden Fall Umarmung auch von mir..SYS

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