Liebe Liza,
man übersieht beim "Wünschen" samt passenden Affirmationen sehr gerne, dass die dahinterliegenden Ängste und das eigentliche Thema sich nicht "übertölpeln" lassen. Die wirken immer stärker. Du hast sicherlich schon erlebt, wie stark das Gefühl"Angst" sein kann - geradezu lähmend. Wünsch ich mir also etwas, das mir angenehmer erscheint, als dass, was ich gerade habe, kaschiere ich sozusagen nur, wenn ich mich nicht gleichzeitig mit meinen Themen auseinandersetze. Ich kann z.B. ewig zuwenig Geld haben, immer von Geldsorgen geplagt werden. Wünsche ich mir nun einen super Geldsegen, werde ich wahrscheinlich enttäuscht werden. Warum? Weil ich Angst habe, dass ich wieder nicht genug haben werde, dass der Geldsegen gar nicht sein kann, weil ICH mir den Geldsegen gar nicht zugestehe. Da wäre anstelle eines Wunsches nach Geldsegen die Affirmation: "ich darf in Fülle leben" heilsamer (und gewinnbringender
).
Mann-Frau Thema ist ein sehr komplexes. Wir Frauen leben in der heutigen Zeit (durch verschiedenste Umstände, deren Erklärung hier den Rahmen sprengen würde) oft zusehr unsere männliche Seite. Nix mit "fallen lassen können", "Hingabe", "Zartheit". Wenn ich als Frau aber bereits starke männliche Anteile lebe, ertrage ich keinen "richtigen" Mann an meiner Seite. Genausowenig, wie ein Mann, der eher seine weiblichen Anteile lebt, eine richtig weibliche Frau an seiner Seite aushält. Es gibt immer einen Ausgleich in der Partnerschaft. Insofern erkenne ich am Partner sehr gut mein eigenes "Zuviel" und "Zuwenig". Ist mir der Partner z.B. zu leise, spricht nie? Dann sollte ich auf meine eigene Lautstärke achten und meinen Redeschwall. Das ist nur ein beliebig gewähltes Beispiel. Aber egal, was ich hier als Beispiel wähle, das Ziel ist immer das Gleiche: beide Partner sollten sich der Mitte nähern, also in diesem Beispiel: der eine sollte sich mehr zurücknehmen und der andere mehr aus sich herauskommen.
Noch kurz zur Erklärung zu "androgyn - ein Auszug aus der Wikipedia:
Medizin [Bearbeiten]
In der Medizin ist Androgynie (häufig auch Androgynität) eine Bezeichnung für den männlichen Pseudohermaphroditismus.
Psychologie [Bearbeiten]
In der Persönlichkeitspsychologie werden Männlichkeit (Instrumentalität) und Weiblichkeit (Expressivität) als voneinander unabhängige Persönlichkeitsdimensionen gesehen, die die psychosozialen Aspekte der Geschlechtlichkeit, die Geschlechtsrollenorientierung, beschreiben.[1] Menschen, die hohe Werte auf beiden Skalen haben, also ein sowohl männliches als auch weibliches geschlechtsrollenbezogenes Selbstbild aufweisen, werden als Androgyne bezeichnet.[2]. Teilweise wurde angenommen, dass Androgyne tendenziell psychisch gesünder sind, da ihnen eine größere Bandbreite an Verhaltensweisen zur adäquaten Lösung von Problemen bereitsteht.[1][3] Diese Annahme konnte sich in aktueller Forschung jedoch nicht behaupten.[4]
Allgemein [Bearbeiten]
Umgangssprachlich werden Menschen, welche sich bewusst als nicht geschlechtlich zugeordnet darstellen oder anderen Menschen so erscheinen, als androgyn bezeichnet. Schwach ausgeprägte Sekundäre Geschlechtsmerkmale bzw. Sekundäre Geschlechtsmerkmale des anderen Geschlechts sind oft für diese Einschätzung verantwortlich; Kleidungswahl und Verhalten können jedoch auch als androgyn ausgelegt werden.
Insbesondere androgyne Männer sind und waren in der Visual-Kei-, in der Emo- und in Teilen der Gothic-Szene, aber auch in der mittlerweile erloschenen New-Romantic-Bewegung weit verbreitet. Oft gelten sie sogar als Sexsymbol, wie zum Beispiel Ville Valo, Brian Molko, Mick Jagger, Boy George, Robert Smith oder Bill Kaulitz. Durch Musiker wie David Bowie wird Androgynität auch über diese Szenen hinaus bekannt. Weibliche Vertreter sind die Sängerinnen Grace Jones, Amanda Lear und Annie Lennox sowie die Schauspielerinnen Brigitte Lin, Katherine Moennig, Daniela Sea, Tilda Swinton, Jenette Goldstein und Model Agyness Deyn.
In der Untersuchung Die physische Attraktivität androgyner Gesichter[5] wurden mit Hilfe von digitalen Bildbearbeitungsverfahren androgyne Bilder von Männern und Frauen erzeugt und Probanden vorgelegt. Je androgyner die Bilder waren, desto weniger attraktiv wurden sie beurteilt (allerdings ist dieser Einfluss sehr gering). Dafür fanden die Testpersonen sie „jünger, kindlicher, sympathischer und weiblicher“.
Alles Liebe, Sabine![]()


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ihr beiden, Sabine und Fortuna,
, wollen androgyne Menschen keinen
).
Dir, habe es heute erst gelesen...wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann ist das Unterbewusstsein ein TEIL des Unbewussten? Das Unbewusste ist dann viel größer?
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