Liebe Lichtfamilie,
Ich erlebe momentan eine sehr intensive Zeit. Ich erlebe so viele unterschiedliche Gefühle, dass ich schon freudig warte was als nächstes passiert. Gestern ist mich meine Tante besuchen gekommen. Ich habe Sie gebeten mir zu erzählen, wie sich mein Papa und meine Mama mir gegenüber verhalten haben. Ich habe so einiges erfahren, was ich tief in mir gespürt habe, aber nicht verstanden hatte. Ich habe immer das Gefühl gehabt, das meine Eltern mich nicht haben wollten. Meine Tante meinte, dass mein Vater sich einen Sohn gewünscht hatte. Um auf mich stolz zu sein, habe ich sehr viele Dinge tun müssen. Ich musste das Gymnasium besuchen um die Matura zu machen. Ich musste ein Musikinstrument erlernen, dass er mit mir angeben konnte etc.. Das hat für mich so geklungen, als ob er versucht hat, durch mich sein Selbstwertgefühl zu steigern. Mir hat er aber immer nur gesagt, es ist nicht gut genug, was ich z.B. beim Musizieren leiste. So bin ich eigentlich immer auf der Suche gewesen, dass irgend jemand mal sagt, das hast Du super gemacht und ich liebe Dich. Ich hatte auch immer Angst vor meinem Vater, weil in seinen Augen war ich sowieso nichts wert. Nach diesem Gespräch ist es mir sehr schlecht gegangen, auch heut morgen noch. Ich habe Gott um Hilfe gebeten. Sie ist auch sofort gekommen. Heute morgen hat mich eine Cousine von meinem Mann besucht. Sie war sehr aufgewühlt, weil sie Streit mit ihrem Lebenspartner hat. Sie hat angefangen zu weinen, und ich habe sie umarmt und getröstet. In diesem Moment war mein Herz voller Liebe, und mir ging es wieder gut. Ich weiß, ich kann mich auf Gott verlassen, und alles passiert zur richtigen Zeit, auch die tiefen Momente. Dazu passen ein paar Worte von der ehemaligen deutschen Bischöfin Margot Kläßmann. Mann kann nie tiefer fallen als in Gottes Hand. Danke lieber Gott für alles.
in tiefer Verbundenheit
Andrea


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auch von mir, dass Du dies alles mit uns teilst. Es tut gut es zu lesen. Es macht Mut für den eigenen Alltag und die eigene Entwicklung.
Das hat mir jetzt total geholfen. Ich hatte gestern einen schlimmen Tag. Ich werde euch gleich davon berichten. Ich bin total verblüfft, dass ich mit meinen Problemen auch zu eurer Weiterentwicklung beitrage. Ich habe immer gedacht ich bin ein Tafelklassler, der erst anfängt mit der eigenen Wegfindung. Danke!
, und meine Eltern, die sich sowieso nicht für mich interessieren haben, und nicht in der Lage waren mir Liebe und Geborgenheit zu geben. Ich hatte ja regelrecht Angst vor meinem Vater. Die einzige Person die mir eine unheimliche Liebe zeigte,war meine Schatzi, meine Oma, Mama von meinem Papa. Sie war in diesem Familienverband nicht präsent, hat aber Ihre Wohnung einen Häuserblock von uns enfernt gehabt. Da sind wir dann ein zweitesmal umgezogen, mit 8 Jahren,an den Rand der Stadt. So war meine Schatzi, mein Zufluchtsort für mich nicht mehr in der Nähe. 



vor Deinem Mut für dieses Gespräch und auch, bei Dir zu bleiben und Dich nicht draus bringen zu lassen.

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