Lieber Manuel,
ineressante Frage, die du da stellst.
Meine momentane Meinung ist, dass dies eine Frage des Bewusstseins ist. Wenn ich meine oder glaube, dass die Nahrung mir nicht ausreichend das zuführen kann, was mein Körper benötigt, dann bin ich in einem Mangeldenken. Solange ich darin bin, kann ich vermutlich alles mögliche an Supplements zusätzlich einnehmen, ohne dass es mir wirklich das
Gefühl
von "genug" bringen wird. Ich werde in der Sorge bleiben, ob mein Körper alles hat, was er braucht.
So entspricht es jedenfalls meiner ganz persönlichen Erfahrung, die ich gemacht hab. Sie enthob mich auch nur scheinbar und vorübergehend der Aufmerksamkeit auf meine Ernährungsgewohnheiten und wie ich diesbezüglich liebevoll zu mir und meinem Körper sein kann. Je mehr ich Lust hatte das zu essen, was mein Körper "verlangt", umso weniger hatte ich das Bedürfnis, zusätzlich etwas einzunehmen. Es ist halt ein Prozess... Der auch dauern darf, bis man so seine Ausgewogenheit findet.
"Unterwegs" Supplements zuzuführen, halte ich grundsätzlich nicht unbedingt für schädlich, wenn es in einem bestimmten Rahmen und Maß bleibt. Nur wird es vermutlich nicht die Dauerlösung sein.
Womöglich gibt es bestimmte Lebensphasen, wo aufgrund verschiedener Umstände, die du teils anführst, tatsächlich ein Baustein rar wird. Warum dann nicht mal ergänzen, wenn man weiß worum es sich handelt. Ich denke nicht, dass mir das spirituell schädlich ist.
Langfristig ziehe ich es vor, mein Bewusstsein wachsen zu lassen, dass mein Körper sich alles aus der aufmerksam gewählten Nahrung holen kann.
Das so auf die Schnelle meine momentane Antwort.
Liebe Grüße
Marion
Lesezeichen