Liebe Aleyna,
gerne gebe ich dir Antwort, soweit es mir möglich scheint. Letztendlich entscheidet dein Herz, was für dich wirklich stimmt.
Du machst teils nur Andeutungen, hinter denen wichtiges verborgen sein kann, was eine klare Sicht auf deine Situation ermöglichen würde. Damit meine ich z.B. ...
Du hast dazu nicht mehr erklärt und dafür deine Gründe.
Ungeschminkt fühlst du dich "zu nackt"? Du magst oder kannst dich nicht völlig öffnen oder ganz zeigen? Die Gründe dafür kennst nur du. Ist das nur gegenüber diesem Mann so - wenn ja, warum? Ist das gegenüber allen Menschen so - warum? Ist es nur bei bestimmten Menschen der Fall und gibt es auch solche, denen du dich ungeschminkt zeigen kannst und dich dennoch wohl dabei fühlst?
Gibt es Ursachen in dir, warum du glaubst, ungeschminkt nicht sehenswert zu sein? Wie ist es mit deinem Selbstwertgefühl bzw. deiner Selbstliebe? Was hindert dich, dich selbst ungeschminkt zu mögen und liebevoll betrachten zu können?
Du hättest das nicht erwartet? Von ihm im Speziellen oder von Männern allgemein? Wie ist dein Männerbild? Welche Glaubenssätze über Männer trägst du in dir? Welche Verletzungen bezüglich Männern trägst du in dir?
Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass du von Männern noch die Nase voll hast, d.h. dass dich alte Verletzungen daran hindern, hier einen offenen und positiven Kontakt zuzulassen, so dass du flüchtest und aus dem Weg gehst, um alte Verletzungen zu schützen.
Das für sich wäre ein interessantes Thema: Wofür stehen Aufzüge für dich? Wie fühlst du dich darin? Was ist der Grund, dass du sie "nicht magst"? Hast du darin Angst? Wovor genau?
Wenn du magst, kann du mal hier schauen: Lift, Traumdeutung, Traumdeuter, Trume, Traum, Esoterik, Astrologie - Traumdeuter.ch
und dabei in dir horchen, was davon könnte für dich zutreffen, wofür der Lift/Aufzug stehen kann.
Ich kenne dich überhaupt nicht, daher kann ich nicht mal eine Vermutung aussprechen, was für dich dahinter steckt.
Je nachdem folgt dann das weitere dieses Traums und seiner möglichen Deutung, in Bezug auf diese Details...
Dann sagst du:
Klingt so, als hättest du nicht damit gerechnet, dass alles gut läuft und du gut oben ankommst.
Nun bist du also da oben gut angekommen, jedoch allein. Fühltest du dich im Traum auch allein gelassen und hilflos?
Je nachdem was "oben" "hoch fahren" etc. für dich genau bedeutet... Daraus erschließt sich dann, warum du keinen Ausgang, keine Tür findest da oben und dich (gefühlt) nicht halten kannst, abzurutschen drohst.
Dann kommen Leute, aber aus deiner Sicht sind sie nicht da um dir zu helfen, dich zu unterstützen, sie kommen sogar langsam, also scheinen sie sich um deine Notlage nicht groß zu kümmern. Du erwartest im echten Leben von anderen Menschen keine echte Hilfestellung und Unterstützung? Aus Angst, enttäuscht zu werden?
Die Leute fragen sich laut, wie du dich so lange halten konntest, d.h. für sie scheint es auf der Hand zu liegen, dass du abrutschen hättest müssen, was für sie eher normal gewesen wäre, ohne dass sie daran interessiert zu sein scheinen, dir beizustehen. Denkst du, dass andere dir eh nix zutrauen und deinen Misserfolg als selbstverständlich erachten, alles andere eher eine Überraschung für sie wäre?
Wenn ja, könnte dieser Glaube über die Meinung anderer Menschen ein ausgelagerter Glaube deiner selbst über dich sein. Traust du dir selbst nicht zu, dich "oben zu halten", "oben einen Ausgang zu finden", was immer hinter diesen Begriffen für dich steht? Um vor dir selbst zu verschleiern, dass du so über dich denkst, projizierst du ihn in die anderen.
Insgesamt habe ich den Eindruck, es könnte um das große Thema "Vertrauen, fallen lassen, Kontrolle loslassen" gehen. Daraus folgt dann das Thema "Nähe, einlassen, echten Kontakt zulassen, sich öffnen können" etc.
Das so meine spontanen Ideen dazu.
Liebe Grüße
Marion


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