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Thema: traum im traum

  1. #1
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    Standard traum im traum

    ihr Lieben,

    ich wende mich mit einem Traum an euch und bitte darum, dass ihr mir helft ihn zu verstehen - ich verstehe ihn nur ansatzweise.

    seit einer Woche (!) träume ich jede Nacht diesen einen Traum: ich soll im Bauernladen, in dem wir auch den interkulturellen Stammtisch abhalten, eine Aufgabe lösen, die sich Nacht für Nacht präsentiert. es kommen die unterschiedlichsten, unnötigsten Aufforderungen auf mich zu, schon wenn sie kommen denke ich "schon wieder dieser verrückte Traum" - ich soll aus Massen von Teig irgendwelche Herzchen und Sternchen ausstechen, ich müsste das Alles schon längst vorbereitet haben weiß aber in der Vorbereitungsphase gar nicht worum es eigentlich geht, mir ist schwindelig, ich soll schon längst irgendwelche Mengenangaben wissen, ich weiß sie aber nicht, ich soll irgendwelche Regeln kennen, ich kenne sie aber nicht - viele dieser "sollte", "müsste". ein (unsichtbarer) Drache gibt mir all diese Aufgaben auf... dann schaffe ich es wieder mich im Traum von diesem Traum zu distanzieren, ich lehne mich im Traum erleichtert zurück, aaah, durchschaut, es is ja gar nix zu tun, ich träume nur schon wieder diesen verrückten Traum - und dann kommen die nächsten total verrückten Anweisungen, was ich schon wieder zu tun hätte und worauf ich vergessen habe. und mir ist schwindelig ohne Ende.

    es gibt diese Anforderungen in natura nicht, also kommt das Gefühl der Ohnmacht, der Hilflosigkeit woanders her. im Traum sind die Aufgaben aber so drängend, dass ich total "kopflos" werde und irgendwie versuche, Befehle auszuführen, die ich überhaupt nicht verstehe - zum Scheitern verurteilt, von vornherein - wie bei diesen Rechen-Textaufgaben, die ich schon beim Durchlesen nicht verstand. und halt irgendwie löste - ohne Verstand, irgendwie. möglicherweise war dieses Schulgefühl schon ein Hinweis auf noch was Älteres...

    ich hatte einen ähnlichen Traum schon vor etwa zwei Jahren - auch "chronisch". da gings darum, anhand von Wegweisern mit einem seifenkistelartigen Fahrzeug durch einen dunklen Sumpf oder ein Moor zu kommen - und ich wusste gar nicht, warum ich überhaupt durch diesen Sumpf sollte. noch weniger wusste ich warum da sooo viele Verkehrszeichen waren, die für mich keinen Sinn ergaben. meine Lösung damals war eine Art des Loslassens des Verstehens, worum es hier ging - mich einfach treiben zu lassen. und dann hörten diese Träume wieder auf.

    abgesehen von einer partiellen Überarbeitung - worum könnte es hier gehen? ich liebe derzeit was ich tue - mein Herz hüpft vor Freude bei jeder einzelnen Aufgabe, sogar bei der Büroarbeit, die ich so lange Jahre gründlich hasste und bekämpfte. es ist viel zu tun - und ich liebe die Tätigkeiten.

    seit Phyllis weiß ich dass sich wiederholende Träume Warnungen meines Inneren Heilers sind. soll ich Regeln loslassen, die mir nicht dienenicon? und wenn ja, welche? ich kenne eine Frau im Traum, sie ist eine mir sehr angenehme Person, die ich endlich kennen lernen darf, nachdem ich alles was ich über sie und ihre Mutter an Negativem hörte endlich über Bord werfen durfte - sie ist mir total ähnlich. dann gibts diesen Drachen, der mich ständig überfordert. sie kommt mir weiblich vor, obwohl sie männlich wirkt (?). also gehts höchstwahrscheinlich um Emotionenicon und Gefühle, die sich durch den Verstand gut getarnt fühlen. attackiere ich mich mit dem Verstand, weil ich irgendein Gefühl nicht sehen will? und welches? wovon soll ich mich lösen?!

    sorry - seeehr verwirrend. mein Geschreibsel und mein Traum. aber wie gesagt - seit dem Phyllis-Wochenende nehme ich meine Träume ernster - und bin bereit, ganz gesund zu werden und mich von alten, beengenden Mustern zu lösen.

    Liza

  2. #2
    Lichtforum Moderator Weise Avatar von Lichtblicke
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    Standard


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    das Träumen ging heiter weiter - heute Morgen kam eine mögliche Auflösung direkt nach dem Erwachen. möglicherweise lieferte mir Phyllis mit ihrem Buch, das ich noch immer lese, den einen oder anderen unbewussten Schlüssel - liebe Sabine, ich bin noch gar nicht im Traumkapitel angekommen ...

    heute Morgen erwachte ich, als mir in eine Gruppe weißgekleideter Mönche (Himmel, war die Situation feierlich) Regeln für mein Mittun im Zuschauerraum ansagten, ich konnte nicht mal die erste Regel der ganzen Litanei an Regeln wiedergeben. und wieder dieses Gefühlicon - ich sollte sie mir merken, weiß aber schon, dass das nicht sein muss, ich komm auch durch diesen Traum, wenn ich sie mir nicht merke, dieses Gefühl des Merkenmüssens loslasse.

    und endlich!!! - ich erinnerte mich heute Morgen plötzlich an unzählige Situationen mit meinem Vater und meiner Mutter (in diesem Leben) beim Karten spielen. und fast jeden Abend gabs "Lernspiele" mit dem Ziel, das Gedächtnis zu "trainieren". ich konnte mir - natürlich im Gegensatz zu meiner Schwester, dem Mathematik-Genie , typische Geschwistergeschichte - die Regeln für diese Spiele nie merken. das war gekoppelt an die Angsticon, nicht geliebt zu werden (sprich Aufmerksamkeit, Wertschätzung, all das). wir bekamen beim Spielen mit den Elternicon nämlich ein wenig ihrer sparsamen Aufmerksamkeit.

    weil ich mir die Regeln nie merken konnte, schlug die Aufmerksamkeit bei mir in Aufmerksamkeit in Form von Spott und Herabwertung um. meine Schwester glänzte. erst jetzt verstehe ich auch meine Panik mit den mathematischen Aufgaben in der Schule - das gleiche Muster!!! die gleiche Panik statt logischem, einfachem Denken!!!

    diese Träume verfolgten mich nun einige Jahre, immer wieder, in immer anderem Gewand. ich fuhr durch dunkle morastige Sümpfe, war in höchst alltäglichen Träumen damit konfrontiert. heute Nacht war ich zum ersten Mal in irgendeinem Heiligen Raum, alles war weiß, da waren Mönche, es sollte ein Oratorium (ich glaub das Wort war wieder mal nur jenes, um mir den Traum dahinter zu merken) gegeben werden, es war ein Tempel oder ein Kloster, alle und alles in Weiß, nur die Gesichter der Menschen leuchteten in Hautfarbe - oh Danke, Danke, Danke! ich fühl mich sooo erleichtert! (ob das wohl ein wenig mit dem beeindruckenden Nespresso-Filmchen zu tun hat?)

    ich hab seit zwei Wochen ganz stark das Gefühl, ich muss in meinem Leben überhaupt nix mehr verstehen, was passiert - ich soll jede Situation einfach durchleben, fühlen, annehmen - und dann integrieren. weil ich geliebt bin. ich muss diese Liebe nicht mehr im Außen suchen. ich fühle sie in mir. und ich meine das passt ganz wunderbar zu diesem Traum.

    "alles was ich loslasse kommt zum erleichterten Herzen zurück" - oh, heute fühle ich das

    dankbar
    Liza

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